{"id":1927,"date":"2016-03-11T09:00:00","date_gmt":"2016-03-11T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/03\/11\/geld-allein-macht-nicht-gluecklich\/"},"modified":"2016-03-11T09:00:00","modified_gmt":"2016-03-11T09:00:00","slug":"geld-allein-macht-nicht-gluecklich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/geld-allein-macht-nicht-gluecklich\/","title":{"rendered":"\u201eGeld allein\u2018 macht nicht gl\u00fccklich!\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Auch auf die Gefahr der Wiederholung, die alte Erkenntnis, dass Geld nicht gl&uuml;cklich macht, selbst wenn es Zentralbankgeld ist, hat an Aktuali-t&auml;t nichts verloren. Daran hat in der abgelaufenen Woche auch die Ratssitzung der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) wieder erinnert&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Hans-J&ouml;rg Naumer Global Head of Global Capital Markets &amp; Thematic Research<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Wie aggressiv auch immer die EZB nach ihrer j&uuml;ngsten Ratssitzung erschei-nen mag, eines bleibt ungekl&auml;rt: Macht diese Form der Geldpolitik wirk-lich gl&uuml;cklich, oder verfestigt sie am Ende nicht doch eher die Deflations-sorgen und ist damit kontraproduktiv? Und: Wird nicht, wer Deflation erwartet und sich einer klaffenden Pensionsl&uuml;cke im Alter gegen&uuml;ber sieht, gerade wegen der negativen Zinsen am Ende mehr, statt wie gew&uuml;nscht weniger sparen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genauso wie es auch die Bank of Japan (BoJ) noch nicht geschafft hat, nach ihrer &uuml;ber 25 Jahre andauernden Politik des billigen Geldes Inflation herbeizuzaubern oder gar die japanische Wirtschaft auf den Tugendpfad des Wachstums zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, so stehen auch bei dem monet&auml;ren Gro&szlig;experiment der EZB die Erfolge noch aus. Zwar sind gegenw&auml;rtig etwa 45% der europ&auml;ischen Staatsanleihen mit einer negativen Rendite behaftet und die Euro-Zentralbank h&auml;lt einen zunehmenden Anteil der &ouml;ffentlichen Staatsschulden auf ihren B&uuml;chern (vgl. Grafik der Woche), aber die Kreditvergabe der Banken hat sich nur graduell verbessert, die langfristigen marktbasierten Inflationserwartungen stehen &bdquo;fest gemau-ert in den Erden&ldquo; (Friedrich von Schiller) und die Inflationsrate selbst d&uuml;mpelt (dem &Ouml;lpreis, nicht der vermeintlichen Deflation sei Dank) an der Nullgrenze herum, wie unser &bdquo;QE Monitor&ldquo; zeigt. Der Gl&uuml;ckwunsch zu einem Jahr QE k&ouml;nnte verhaltender kaum ausfallen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht vergessen werden sollten, neben dem &bdquo;ECB Watching&ldquo;, die Kon-junkturindikatoren, die rund um den Globus w&auml;hrend der letzten Tage ver&ouml;ffentlicht wurden. Das Wachstum in Japan kommt nicht vom Fleck, in China verzeichneten die Exporte den st&auml;rksten R&uuml;ckgang seit fast sieben Jahren, und der Arbeitsmarktindikator der Fed zeigt sich leicht eingetr&uuml;bt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erfreulich dagegen die deutsche Industrieproduktion, die stark zulegte. Das zeigt, dass die Abh&auml;ngigkeit von der chinesischen Wirtschaft so stark doch nicht ist. Etwa 5% der deutschen Exporte nur flie&szlig;en in das Reich der Mitte. Der Durchschnitt der EU-Exporte liegt bei 3%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der kommenden Woche geht es mit einer massiven Tagungsfolge der Zentralbanken weiter. Montag und Dienstag tagt die BoJ, Mittwoch-abend sind die Ergebnisse des Offenmarktausschusses der Fed zu er-warten, am Donnerstag dann steht die Bank of England (BoE) an. Um es kurz zu machen: Das vorherrschende Paradigma der Geldpolitik bleibt das Gefangenendilemma: Ist die eine Zentralbank expansiv, braucht die andere &ndash; so sie denn &uuml;berhaupt will &ndash; gute Gr&uuml;nde, um in die andere Richtung zu marschieren. Wissend, dass auch ihr Geld nicht gl&uuml;cklich macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sofern in der kommenden Woche bei dem geldpolitischen Reigen die Konjunkturdaten zum Tragen kommen, stammen diese haupts&auml;chlich aus den USA. Die Erwartungen gehen &uuml;berwiegend von einer Verbesse-rung aus. Am Dienstag kommen die US-Einzelhandelsums&auml;tze und der Empire-Index f&uuml;r das verarbeitende Gewerbe. Am Mittwoch werden die &bdquo;housing starts&ldquo;, die Industrieproduktion und die Verbraucherpreise ver&ouml;ffentlicht. Donnerstag und Freitag stehen aus den USA die Erstan-tr&auml;ge auf Arbeitslosengeld und der Sentimentindex der Universit&auml;t von Michigan an. Die Lage in Europa ist dagegen vergleichsweise ruhig. Aus dem Newsflow stechen die EU-Industrieproduktion (Montag), die Ver-braucherpreisentwicklung f&uuml;r die Eurozone (final, Donnerstag) und die Produzentenpreise aus Deutschland hervor. Wer eine &bdquo;Deflation&ldquo; hineininterpretieren will, der wird es nicht schwer haben. Interessant wird auch die Bloomberg-Konjunkturumfrage zu China am Donnerstag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Treffen die Erwartungen ein, sollten die Aktienm&auml;rkte von den Konjunk-turindikatoren eher R&uuml;ckenwind erhalten, vor allem aus den USA. Die geldpolitischen Beschl&uuml;sse der Zentralbanken nehmen diesen keinen Wind aus den Segeln. Der Grundtenor f&uuml;r die kommende Woche ist von dieser Seite her positiv. Bleibt die Technik. Die Volatilit&auml;t an den gro&szlig;en M&auml;rkten ist w&auml;hrender der letzten Tage gesunken. Das Terrain ist aber nicht einfacher geworden. Besonders der Leitmarkt, gemessen am S&amp;P 500, ist unver&auml;ndert stark &uuml;berkauft. Was f&uuml;r Abgabedruck spricht. Die Emerging Markets bergen dagegen mehr Potenzial einer Stabilisierung.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch auf die Gefahr der Wiederholung, die alte Erkenntnis, dass Geld nicht gl&uuml;cklich macht, selbst wenn es Zentralbankgeld ist, hat an Aktuali-t&auml;t nichts verloren. 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