{"id":19286,"date":"2023-09-28T16:11:50","date_gmt":"2023-09-28T14:11:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.advisorworld.ch\/?p=19286"},"modified":"2024-01-23T16:14:03","modified_gmt":"2024-01-23T15:14:03","slug":"raiffeisen-vorsorgebarometer-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/raiffeisen-vorsorgebarometer-2023\/","title":{"rendered":"Raiffeisen Vorsorgebarometer 2023"},"content":{"rendered":"\r\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><strong>Raiffeisen<\/strong> Vorsorgebarometer 2023: Vertrauen ist gut, Eigenverantwortung ist besser.<\/h5>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p><strong>\r\n\r\n<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Vorsorgewissen der Schweizer Bev\u00f6lkerung stagniert auf tiefem Niveau, vor allem im Bereich der 2. S\u00e4ule<\/strong><\/p>\r\n<p><strong>Die Fr\u00fchpensionierung und das Arbeiten \u00fcber das Pensionsalter hinaus werden immer beliebter<\/strong><\/p>\r\n<p><strong>Das Wertschriftensparen in der 3. S\u00e4ule gewinnt weiter an Bedeutung<\/strong><\/p>\r\n<p><strong>Das Vertrauen in die 1. S\u00e4ule sinkt trotz AHV-Reform<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Raiffeisen Vorsorgebarometer 2023 zeigt zum sechsten Mal ein aktuelles und repr\u00e4sentatives Stimmungsbild der Schweizer Bev\u00f6lkerung in Sachen Altersvorsorge. Zudem wurde das Wissen der Schweizer Bev\u00f6lkerung rund um die Altersvorsorge durch spezifische Fragen zum Schweizer Altersvorsorgesystem getestet. Es l\u00e4sst sich festhalten: Der Wissensstand stagniert auf tiefem Niveau. Am besten kennt sich die Schweizer Bev\u00f6lkerung mit der 3. S\u00e4ule aus. Die gr\u00f6sste Wissensl\u00fccke besteht im Bereich der 2. S\u00e4ule. Nur etwas mehr als ein Drittel wussten beispielsweise, dass sich gut angelegtes Pensionskassenverm\u00f6gen positiv auf die H\u00f6he der Rente auswirkt. Diese Ergebnisse decken sich mit der Selbsteinsch\u00e4tzung der Schweizer Bev\u00f6lkerung: 38,7 Prozent der Befragten stufen ihr Vorsorgewissen als durchschnittlich ein. Knapp ein Zehntel kennt sich mit dem Thema Vorsorge gar nicht aus.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mehr pers\u00f6nlicher Gestaltungsspielraum gew\u00fcnscht<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Vorsorgebarometer zeigt, dass das Bed\u00fcrfnis nach einer individuelleren Ausgestaltung der eigenen Vorsorgel\u00f6sungen und des \u00dcbertritts in den dritten Lebensabschnitt w\u00e4chst. Mit den drei Altersvorsorge-Vorlagen, \u00fcber die voraussichtlich im Jahr 2024 abgestimmt wird, tr\u00e4gt diesem Umstand auch die Politik Rechnung.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit 8,5 Prozent planen mehr Personen als im Vorjahr (5,6%) mehr als f\u00fcnf Jahre vor dem ordentlichen Pensionsalter in Rente zu gehen, M\u00e4nner deutlich h\u00e4ufiger als Frauen. Gleichzeitig stieg die Anzahl Personen, die nicht wissen, zu welchem Zeitpunkt sie sich pensionieren lassen m\u00f6chten von 14,5 Prozent im Jahr 2022 auf 19,1 Prozent. \u00dcber 70 Prozent der Befragten k\u00f6nnen sich vorstellen unregelm\u00e4ssig, in Teilzeit oder Vollzeit nach Erreichung des ordentlichen Pensionierungsalters erwerbst\u00e4tig zu bleiben. Eine Patt-Situation zeigt sich bei der Frage nach einer Umstellung auf ein Lebensarbeitszeitmodell. Sprich, Personen, die sp\u00e4ter ins Erwerbsleben starten oder einen Arbeitsunterbruch haben, werden sp\u00e4ter pensioniert. Je 44 Prozent sind daf\u00fcr beziehungsweise dagegen. Dabei ist die Zustimmungsrate bei M\u00e4nnern (52,3%) und \u00e4lteren Personen im Alter 51 bis 65 Jahre (45,5%) wesentlich h\u00f6her als bei Frauen (34,8%) und den 18- bis 30-J\u00e4hrigen (32,2%). Was die Senkung der Eintrittsschwelle in die 2. S\u00e4ule betrifft, zeigt sich ein klareres Bild: Fast zwei Drittel der befragten Personen bef\u00fcrworten diese, w\u00e4hrend rund ein F\u00fcnftel dagegen ist. Die Zustimmung ist in der Deutschschweiz und der Westschweiz mit jeweils \u00fcber 60 Prozent deutlich h\u00f6her als in der italienischsprachigen Schweiz (43,4%). Die Annahme der Reformvorlage w\u00fcrde bedeuten, dass 70&#8217;000 erwerbst\u00e4tige Personen neu in einer Pensionskasse versichert sind, dadurch aber auch h\u00f6here Lohnabz\u00fcge zu tragen haben.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Vertrauen in die drei S\u00e4ulen ist angeschlagen<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Vertrauen in das Schweizer Altersvorsorgesystem zeigt sich ein eher pessimistisches Bild. Das h\u00f6chste Vertrauen geniesst die private Altersvorsorge, w\u00e4hrend die AHV, wie schon in den Vorjahren, den tiefsten Wert aufweist. Dies ist \u00fcberraschend, wird doch eigentlich die AHV durch die am 1. Januar 2024 in Kraft tretende Reform AHV 21 gest\u00e4rkt. Das sinkende Vertrauen kann aber auch damit zusammenh\u00e4ngen, dass sich mit der Flexibilisierung der Pensionierung sowie den Anreizen f\u00fcr die Weiterarbeit nach dem Referenzalter die Komplexit\u00e4t in diesem Vorsorgewerk tendenziell erh\u00f6ht hat. Besonders pessimistisch ist die j\u00fcngste Alterskategorie: Etwas \u00fcber ein Viertel vertraut der 1. S\u00e4ule nicht. Das Vertrauen in die berufliche Vorsorge liegt etwas h\u00f6her, aber deutlich unter demjenigen in die 3. S\u00e4ule. Im Vergleich zu 2022 (19,2%) haben mit 17,9 Prozent auch weniger Personen hohes oder sehr hohes Vertrauen in die Pensionskassen. Dieser tiefe Stand d\u00fcrfte unter anderem mit der bestehenden Wissensl\u00fccke und der damit einhergehenden Unsicherheit zusammenh\u00e4ngen. Die 51- bis 65-J\u00e4hrigen haben ein gr\u00f6sseres Vertrauen in die 2. S\u00e4ule als die 31- bis 50-J\u00e4hrigen. Auch bei der 3. S\u00e4ule nahm der Anteil der Personen, die ein hohes Vertrauen haben, ab \u2013 von fast 50 Prozent im Jahr 2022 auf noch 46,7 Prozent.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Unterschiedliches Ausmass an Eigenverantwortung<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Frage, in wessen Verantwortung es liegt, nach der Pensionierung \u00fcber gen\u00fcgend finanzielle Mittel zu verf\u00fcgen, zeigen sich grosse Unterschiede je nach Alter. Das Eigenverantwortungsgef\u00fchl ist mit 80,0 Prozent bei Personen im Alter 51 bis 65 Jahre am h\u00f6chsten. Die j\u00fcngste Alterskategorie vertritt mit knapp einem Viertel dagegen am st\u00e4rksten die Ansicht, dass prim\u00e4r der Staat in der Verantwortung zur Sicherung der Altersvorsorge steht. In der 3. S\u00e4ule ist der Trend zum Wertschriftensparen ungebrochen. Mit 42,2 Prozent der Befragten legen etwas mehr als im Vorjahr ihre S\u00e4ule-3a-Gelder ganz oder teilweise an den Finanzm\u00e4rkten an. Bei den 18- bis 30-J\u00e4hrigen ist das Wertschriftensparen gar leicht beliebter als das Vorsorgekonto 3a. Versicherungsl\u00f6sungen haben anteilsm\u00e4ssig leicht verloren. Der M\u00f6glichkeit, einen Teil des Pensionskassengeldes eigenverantwortlich anzulegen, erteilen die Befragten mit 53,0 Prozent eine Abfuhr. Lediglich knapp ein Zehntel der Befragten w\u00fcrde dies gerne eigenverantwortlich tun, 18,5 Prozent unter Beizug einer Anlageberatung.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">\u00dcber das Vorsorgebarometer<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Das Vorsorgebarometer basiert auf einer vom 9. bis 29. Juni 2023 mit Quantilope durchgef\u00fchrten Online-Bev\u00f6lkerungsbefragung mit 1\u2019052 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren und auf der Analyse \u00f6konomischer Daten. Zum zweiten Mal wurden zus\u00e4tzlich Personen im Alter von 65+ befragt. Diese Daten fliessen jedoch nicht in das Barometer ein, sondern dienen als Erg\u00e4nzung. Die Studie ist repr\u00e4sentativ f\u00fcr die internetnutzende Bev\u00f6lkerung in allen Landesteilen der Schweiz und zeigt, wie es um die finanzielle Altersvorsorge in der Schweiz bestellt ist. Das Vorsorgebarometer wurde erstmals 2018 publiziert und wird j\u00e4hrlich erhoben, um fortlaufend neue Erkenntnisse zum Thema Vorsorge gewinnen zu k\u00f6nnen. W\u00e4hrend Raiffeisen bei der Erstellung des Vorsorgebarometers die Unternehmer- und Konsumentenperspektive miteinbringt, deckt die ZHAW School of Management and Law den wissenschaftlichen Teil ab.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h6 style=\"text-align: justify;\">\r\n\r\n\r\n\r\n<\/h6>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle : InvestmentWorld.ch<\/p>\r\n<h6>\r\n\r\n<\/h6>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Raiffeisen Vorsorgebarometer 2023: Vertrauen ist gut, Eigenverantwortung ist besser.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":23084,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":null,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[490],"tags":[84,494],"class_list":["post-19286","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-rente","tag-raiffeisen","tag-vorsorgebarometer"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19286"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19286\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23346,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19286\/revisions\/23346"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23084"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}