{"id":1932,"date":"2016-03-11T06:00:00","date_gmt":"2016-03-11T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/03\/11\/what-s-next\/"},"modified":"2016-03-11T06:00:00","modified_gmt":"2016-03-11T06:00:00","slug":"what-s-next","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/what-s-next\/","title":{"rendered":"What\u2019s next"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Kein deutschsprachiger Titel f&uuml;r heute, aber er dr&uuml;ckt perfekt aus, was im Moment an den M&auml;rkten l&auml;uft. Konfusion w&auml;re fast noch ein besserer Ausdruck. Doch beginnen wir von vorn&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Martin Neff, Chef&ouml;konom Raiffeisen<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bedenken kannte der Markt bisher nur ganz wenige. Denn wenn immer es irgendwo brenzlig wurde, waren die Geldh&uuml;ter zur Stelle. Brenzlig im Sinn der Beinahe-Pleite Griechenlands, des China-Crashs, der &#8220;Gefahr&#8221; eines konjunkturellen Abschwungs in den USA oder der Deflationssorgen in Japan. Ausgeblendet wurde stets die geopolitische Unsicherheit, die &uuml;ber dem Erdball schwebt &ndash; seit Jahresbeginn ist aber bekanntlich alles anders.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nix ist im &Ouml;l Aktuell orientiert sich der Aktienmarkt sehr stark an den Rohstoffm&auml;rkten, namentlich dem f&uuml;r &Ouml;l. Was aber da an Begr&uuml;ndungen f&uuml;r den Zerfall der Preise angef&uuml;hrt wird, ist mindestens so haarstr&auml;ubend, wie die eigentliche Entwicklung des Roh&ouml;lpreises. Und daher ist der Rohstoffmarkt wahrscheinlich nicht der richtige Gradmesser f&uuml;r den Aktienmarkt. Der allein ist schon schwer genug zu verstehen, aber was sich am &Ouml;lmarkt zurzeit abspielt, entbehrt jeglicher Vernunft. Allein, dass sich das Volumen spekulativer Kontrakte in einem Masse erh&ouml;ht hat, das historisch seinesgleichen sucht, zeigt, dass dort mehr Nervosit&auml;t denn Vernunft im Spiel ist. W&auml;hrend sich die saudi-arabisch dominierte, aber l&auml;ngst nicht mehr dominante OPEC zusehends als Hort der Uneinigkeit und Unvernunft mausert, entpuppen sich die amerikanischen Fracker als wichtige Spielverderber im globalen Gesch&auml;ft mit Roh&ouml;l. Und dass der Iran sich dem Westen zusehends &ouml;ffnet, spricht auch daf&uuml;r, dass der &Ouml;lpreis eigentlich kein Indiz der absehbaren Kursentwicklung an den B&ouml;rsen liefert. Es spricht daf&uuml;r, dass der B&ouml;rse Impulse abhandengekommen sind, die sie jetzt verzweifelt sucht, nach &uuml;ber sieben Jahren Aufw&auml;rtsdrang.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Spur Vernunft Vielleicht ist ja die Tatsache, dass es wenig fundamentale Beweggr&uuml;nde der j&uuml;ngsten Kursbewegungen an&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">den B&ouml;rsen gibt, ein Zeichen gestiegenen Unbehagens? Dar&uuml;ber, dass sich in j&uuml;ngster Zeit offensichtlich etwas ereignet, was zunehmend Unbehagen ausl&ouml;st. Verschuldung? Kein Thema mehr, denn die Fl&uuml;chtlingskrise dominiert Europa und wird es vielleicht nicht nur spalten, sondern sogar trennen. Derweil weichen die Mietgliedstaaten der W&auml;hrungsunion die Defizitgrenze weiter auf. Die Konjunktur in den USA? Geht unter, in einem Wahlkampf, der von Hollywood nicht besser inszeniert werden k&ouml;nnte, nur dass er Realit&auml;t ist. Chinas Wachstumsmodell? Wird tunlichst nicht mehr hinterfragt, so lange nicht neue &#8220;bad news&#8221; aus dem Reich der Mitte kommen, das wir ohnehin nur oberfl&auml;chlich kennen. Dieser Verdr&auml;ngungsmechanismus der letzten Jahre scheint nun nicht mehr zu funktionieren. Eine Spur Vernunft kehrt so zwangsl&auml;ufig an die M&auml;rkte zur&uuml;ck. Das wird auch die EZB einsehen m&uuml;ssen. Selbst wenn es ihr gelingen sollte, diese Woche nochmal ein kleines Feuerwerk zu entfachen, obwohl das sehr unwahrscheinlich ist. Es ist dem Markt doch l&auml;ngst klar geworden, dass Liquidit&auml;t nicht das Allerheilmittel ist.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kein Geld verlieren Im Nullzinsumfeld bleiben Aktienanlagen unumstritten alternativlos, denn immerhin kann man auf eine Dividendenrendite setzen. Wer aber (erst) anfangs Jahr zu dieser Erkenntnis gelangte und investierte, sitzt heute auf happigen Buchverlusten. Und wer schon l&auml;nger in Aktien investiert ist, bereut wahrscheinlich insgeheim, dass er den SMI bei einem Indexstand &uuml;ber 9&#8217;000 nicht verkauft hat. Zeit, einmal mehr in Erinnerung zu rufen, dass heute nicht Geld verliert, wer nicht investiert. Es herrscht &uuml;berhaupt kein Anlagedruck, denn Inflation, die ein Verm&ouml;gen schm&auml;lern k&ouml;nnte, ist wohl bis auf weiteres kein Thema. Daher ist die Formel ziemlich einfach: wer heute nicht investiert, der vergibt kaum eine einzigartige Gelegenheit. Es ist vielmehr, davon auszugehen, dass sich bessere Einstiegsm&ouml;glichkeiten finden. Vorerst m&uuml;ssen mal die Unsicherheiten abgearbeitet werden, auch die geldpolitischen. Der B&ouml;rsenzug wird daher 2016 kaum abfahren &ndash; Hektik fehl am Platz.<\/p>\n<p>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kein deutschsprachiger Titel f&uuml;r heute, aber er dr&uuml;ckt perfekt aus, was im Moment an den M&auml;rkten l&auml;uft. Konfusion w&auml;re fast noch ein besserer Ausdruck. 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