{"id":1944,"date":"2016-03-22T23:00:00","date_gmt":"2016-03-22T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/03\/22\/kof-fruehjahrsprognose-schweizer-wirtschaft-in-turbulentem-umfeld\/"},"modified":"2016-03-22T23:00:00","modified_gmt":"2016-03-22T23:00:00","slug":"kof-fruehjahrsprognose-schweizer-wirtschaft-in-turbulentem-umfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/kof-fruehjahrsprognose-schweizer-wirtschaft-in-turbulentem-umfeld\/","title":{"rendered":"KOF Fr\u00fchjahrsprognose : Schweizer Wirtschaft in turbulentem Umfeld"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem schwierigen 2015 f&uuml;r die Schweizer Wirtschaft hellen sich die Aussichten im laufenden Jahr auf..<span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>KOF Fr&uuml;hjahrsprognose<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Bruttoinlandprodukt wird allerdings aufgrund der schwachen internationalen Konjunktur und den durch die Frankenaufwertung notwendigen Strukturanpassungen in der Schweiz in diesem Jahr nur um 1% zunehmen. Die Arbeitslosigkeit steigt 2016 leicht auf 3.5%. Die Preise sinken jedoch weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <strong>Internationale Konjunktur<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Weltkonjunktur verlor nach einem starken ersten Halbjahr 2015 im weiteren Jahresverlauf an Schwung. In den vergangenen Monaten h&auml;uften sich die negativen &ouml;konomischen und politischen Nachrichten, was auf die Stimmung und die Aussichten dr&uuml;ckt. Hinzu kamen die wirtschaftliche Abschw&auml;chung in China und ein erneuter R&uuml;ckgang der Rohstoffpreise, was die Krise in den rohstoffexportierenden Schwellenl&auml;ndern versch&auml;rfte. Diese Entwicklungen bremsten die Weltkonjunktur. <\/p>\n<p> Die europ&auml;ische Konjunktur d&uuml;rfte sich erst gegen Ende dieses Jahres wieder dynamischer entwickeln. Die Verlangsamung in China wird sich wohl fortsetzen, w&auml;hrend die US-Konjunktur nach einem schwachen Jahresschluss 2015 im ersten Halbjahr 2016 wieder anziehen und dieses Tempo dann beibehalten wird. <\/p>\n<p> <strong>Schweizer Konjunktur<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem f&uuml;r grosse Teile der schweizerischen Wirtschaft schwierigen Jahr 2015 hellen sich die Aussichten langsam auf. Die schw&auml;chere internationale Entwicklung zum Jahresende 2015 d&auml;mpfte die Absatzm&ouml;glichkeiten der Exportwirtschaft. Mit der allm&auml;hlichen Festigung der Konjunkturlage bei den Han-delspartnern d&uuml;rfte die hiesige Wirtschaft wieder Tritt fassen. Die Hauptursache f&uuml;r die schwache Ent-wicklung im letzten Jahr war die Aufwertung des Frankens gegen&uuml;ber dem Euro. Die Aufhebung des Mindestkurses setzte der Exportwirtschaft zu. <br \/> &nbsp;<br \/> In einigen exportorientierten Branchen sind die Gewinnmargen immer noch sehr tief oder gar negativ. Dass die Situation f&uuml;r die Exportwirtschaft nicht mehr so d&uuml;ster ist wie vor einem Jahr, liegt an der leichten Abwertung des Frankens gegen&uuml;ber der Situation im ersten Halbjahr nach der Aufhebung des Min-destkurses. Da aber aus dem Ausland nur schwache Impulse f&uuml;r die Schweizer Exporteure zu verzeichnen sein werden, bleibt die Lage angespannt. Mit der langsamen Erholung der Konjunktur in Europa wird sich die Exportdynamik in der zweiten Jahresh&auml;lfte allm&auml;hlich wieder erh&ouml;hen. Insgesamt nehmen die Exporte in diesem Jahr um 2.1% zu und 2017 um 2.9%.<\/p>\n<p> Obwohl die Preise f&uuml;r Importg&uuml;ter aufgrund der Aufwertung des Frankens sanken, dr&uuml;ckten die ged&auml;mpften Exportaussichten auch auf die Wareneinfuhren. Die verhaltenen Exportaussichten pr&auml;gen die Entwicklung der Warenimporte weiterhin. Dagegen entwickeln sich die Importe von ausl&auml;ndischen Dienstleistungen robust. Insbesondere verzeichneten die Tourismusdienstleistungen, zu welchen auch der grenznahe Einkauf gez&auml;hlt wird, im letzten Jahr einen weiteren Schub. Auch die Importe von ausl&auml;ndischen Gesch&auml;ftsdienstleistungen stiegen kr&auml;ftig. F&uuml;r das laufende Jahr rechnet die KOF mit einer Abschw&auml;chung dieser Dynamik. Die gesamten Importe steigen dieses Jahr um 3.4%, das Plus verringert sich 2017 auf 2.8%.<\/p>\n<p> <strong>Entwicklung der Bau- und Ausr&uuml;stungsinvestitionen von Sonderfaktoren gepr&auml;gt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der j&uuml;ngste Bauboom klingt zwar langsam ab, starke R&uuml;ckg&auml;nge erwartet die KOF aber nicht. Vielmehr d&uuml;rften neue Finanzierungsquellen (z.B. Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur) dem Tiefbau Impulse geben. Aufgrund von Kapazit&auml;tsengp&auml;ssen ist zudem zu erwarten, dass diese Impulse f&uuml;r eini-ge Jahre zu einer hohen Kapazit&auml;tsauslastung f&uuml;hren werden. Die Bauinvestitionen steigen 2016 um 1.2%, 2017 nur um 0.6%. Sonderfaktoren wie der Import von Flugzeugen und Schienenfahrzeugen f&uuml;h-ren dazu, dass die Ausr&uuml;stungsinvestitionen in diesem und im n&auml;chsten Jahr etwas zunehmen werden (2016: +1.2%, 2017:+0.6%).<\/p>\n<p> <strong>Preise sinken weiter<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Preise sinken mittlerweile nicht nur bei den Importg&uuml;tern, sondern auch bei Waren aus dem Inland, wenn auch in geringerem Ausmass als im Aussenhandel. Das Preisniveau wird gem&auml;ss der KOF zun&auml;chst weiter r&uuml;ckl&auml;ufig bleiben (2016: -0.7%, 2017: 0.1%). Die Anpassungen an den ver&auml;nderten Wechselkurs des Frankens d&uuml;rften zurzeit &uuml;ber die Weitergabe von Produktivit&auml;tsgewinnen in Form von Preissenkungen erfolgen. Die Arbeitnehmer werden also von den laufenden Produktivit&auml;tsgewinnen in weitaus geringerem Ausmass in Form von Lohnerh&ouml;hungen profitieren als in der Vergangenheit. Nominal steigen die L&ouml;hne in diesem und im n&auml;chsten Jahr um 0.4%. Real sieht die Situation allerdings g&uuml;nstiger aus: Die Arbeitnehmer profitieren von den sinkenden Preisen. Die KOF rechnet mit realen Lohnzuw&auml;chsen von 1.1% im laufenden Jahr. Vor dem Hintergrund dieser Lohnzuw&auml;chse und der sich weiter abschw&auml;chenden Arbeitsmarktsituation erhalten die Ausgaben der privaten Verbraucher keinen grossen Auftrieb. Der private Konsum steigt 2016 mit 1.5% und 2017 mit 1.6% an. Die Sparquote wird, nach vielen Jahren mit Zuw&auml;chsen, stagnieren. <\/p>\n<p> Weil einige Firmen mit diesem nominal fast eingefrorenen Lohnniveau noch immer nicht ihre variablen Kosten werden decken k&ouml;nnen, sind weitere Rationalisierungsinvestitionen oder Entlassungen von Arbeitskr&auml;ften zu erwarten. Die Arbeitslosenquote d&uuml;rfte darum bis ins n&auml;chste Jahr hinein weiter leicht ansteigen. Die KOF erwartet eine Arbeitslosenquote gem&auml;ss Staatssekretariat f&uuml;r Wirtschaft (SECO) von 3.5% in diesem und 3.6% im n&auml;chsten Jahr. Die Arbeitslosenquote gem&auml;ss der International Labour Organization (ILO) verl&auml;uft auf h&ouml;herem Niveau &auml;hnlich und d&uuml;rfte 2016 sowie 2017 rund 4.8% betragen. Die Zahl der Besch&auml;ftigten (in Vollzeit&auml;quivalenten) steigt 2016 um 0.4% und 2017 um 0.8%.<\/p>\n<p> <strong>R&uuml;ckkehr zu positivem, aber bescheidenem Wachstum<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Wechselkurs des Euro zum Franken betrug zum Zeitpunkt der Prognoseerstellung etwa 1.10 CHF\/EUR. Dies entspricht einer Aufwertung von etwas weniger als 10% gegen&uuml;ber dem Wert Anfang 2015. Sofern es in naher Zukunft nicht zu einem erneuten Aufwertungsschub kommt, k&ouml;nnten die Auswirkungen geringer bleiben als zun&auml;chst bef&uuml;rchtet. Die bisher erfolgte Strukturver&auml;nderung mit Rationalisierungen, Verlagerungen ins Ausland oder der ersatzlosen Stilllegung von Produktionsstandorten in der Schweiz wird allerdings nicht r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht, sondern setzt sich in der n&auml;chsten Zeit fort. Auf den ersten Schock erfolgt somit eine graduelle Erosion des Produktionsstandortes f&uuml;r exportorientierte Branchen. Das Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von Ende 2014 auf Ende 2015 entsprach mit 0.3% dann auch ann&auml;hernd einer Stagnation, in den kommenden Quartalen erwartet die KOF jedoch eine R&uuml;ckkehr zu einem positiven, wenn auch bescheidenen Wachstum. Insgesamt wird das BIP 2016 um 1% steigen und 2017 mit der zunehmenden internationalen Erholung um 2%.<\/p>\n<p>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem schwierigen 2015 f&uuml;r die Schweizer Wirtschaft hellen sich die Aussichten im laufenden Jahr auf..&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3724,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[57],"tags":[],"class_list":["post-1944","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kof"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1944","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1944"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1944\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3724"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1944"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1944"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1944"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}