{"id":1964,"date":"2016-04-08T05:00:00","date_gmt":"2016-04-08T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/04\/08\/coco-bonds-sind-nicht-der-von-vielen-regulierern-vermutete-kanarienvogel-in-der-kohlengrube\/"},"modified":"2016-04-08T05:00:00","modified_gmt":"2016-04-08T05:00:00","slug":"coco-bonds-sind-nicht-der-von-vielen-regulierern-vermutete-kanarienvogel-in-der-kohlengrube","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/coco-bonds-sind-nicht-der-von-vielen-regulierern-vermutete-kanarienvogel-in-der-kohlengrube\/","title":{"rendered":"CoCo-Bonds sind nicht der von vielen Regulierern vermutete \u00abKanarienvogel in der Kohlengrube\u00bb"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Additional-Tier-1-Anleihen erf&uuml;llen nicht ihre Rolle als &laquo;Kanarienvogel in der Kohlengrube&raquo;, die ihnen die Regulierungsbeh&ouml;rden zugedacht hatten. Stattdessen sind sie komplexe Finanzprodukte, die beachtliche Risiken f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte mit sich bringen, meint Gregory Turnbull-Schwartz von Kames Capital&#8230;..<\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Gregory Turnbull-Schwartz von Kames Capital<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">AT1-Anleihen &ndash; hierbei handelt es sich um bedingte Zwangswandelanleihen, sogenannte &laquo;CoCo-Bonds&raquo; &ndash; gerieten im Februar in die Schlagzeilen, nachdem der Preis einer von der Deutschen Bank emittierten Tranche wegen der vom Markt negativ aufgenommenen Gesch&auml;ftszahlen f&uuml;r 2015 deutlich nachgegeben hatte. Turnbull-Schwartz, Investmentmanager bei Kames Capital, ist der Ansicht, dass diese Episode die fundamentalen Schw&auml;chen dieser Kapitalform ebenso verdeutlicht wie die Art und Weise, wie sie von den zust&auml;ndigen Gesetzgebern eingestuft wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&laquo;Die Regulierungsbeh&ouml;rden in Europa werden m&ouml;glicherweise feststellen, dass sie ein AT1-Problem haben&raquo;, so der Manager. &laquo;Dieses Instrument des zus&auml;tzlichen Kernkapitals ist zu klein um eine Bank zu retten, aber dennoch in der Lage daf&uuml;r zu sorgen, dass alle Bankanleihen unter Generalverdacht geraten. Den Aufsehern lag nach der weltweiten Finanzkrise daran, einen Fr&uuml;hwarnindikator im Markt einzuf&uuml;hren und sie beschrieben AT1-Anleihen als den &laquo;Kanarienvogel in der Kohlengrube&raquo;. Der Vergleich hinkt jedoch, denn der Kanarienvogel stirbt zwar, aber daf&uuml;r explodiert die Kohlegrube nicht. Die Erfahrungen der Deutschen Bank f&uuml;hren dem Markt vor Augen, dass AT1-Bonds lediglich ein weiteres komplexes Finanzprodukt mit s&auml;mtlichen negativen Begleiterscheinungen sind.&raquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Turnbull-Schwartz weist darauf hin, dass die Deutsche Bank nach dem Paukenschlag, f&uuml;r den die Bekanntgabe ihrer Jahreszahlen an den M&auml;rkten gesorgt hatte, nicht in der Lage gewesen w&auml;re, AT1-Anleihen oder andere nachrangige Schuldpapiere zu emittieren. &laquo;Die Deutsche Bank hat AT1-Anleihen von rund &euro; 5,6 Milliarden im Umlauf bei einer Bilanzsumme von ungef&auml;hr &euro; 1,6 Billionen. Sollte die Bank wirklich in die Bredouille geraten, w&auml;re das zus&auml;tzliche Kernkapital in Form von AT1-Bonds in Windeseile verpufft&raquo;, so der Manager.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inhaber von AT1-Instrumenten tragen bei Eintreten gewisser Umst&auml;nde ein gr&ouml;&szlig;eres Risiko als Aktion&auml;re. &laquo;Vor allem ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass diese Gl&auml;ubiger ihre Papiere abschreiben m&uuml;ssen oder aber erleben, wie Banken, die ihre Zinszahlungen an Anleiheninhaber eingestellt haben, dennoch Barmittel in Form von Dividenden an Aktion&auml;re aussch&uuml;tten. Aktion&auml;re m&uuml;ssen das Risiko des Totalverlusts in Kauf nehmen, da sie Teilhaber des Unternehmens sind und Einfluss auf die Ernennung des F&uuml;hrungsteams haben, das sie zur Rechenschaft ziehen k&ouml;nnen. Inhaber von AT1-Anleihen haben hingegen kein Mitspracherecht und k&ouml;nnen keinen Einfluss auf das Management nehmen&raquo;, sagt Turnbull-Schwartz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er erg&auml;nzt, dass in der Geschichte des Bankwesens sowohl Kapital- als auch Liquidit&auml;tssorgen die Ursache f&uuml;r heftige Verwerfungen waren. Aber vor allem Liquidit&auml;tsprobleme &ndash; wenn ein Vertrauensverlust den Zugang zu Finanzierungsquellen versperrt &ndash; treten rasend schnell auf und lassen sich nur schwer beheben. &laquo;Daher sollten Regulierer keine Instrumente billigen, die jene Art von Angst n&auml;hren k&ouml;nnen, die wir im Februar bei einer der gr&ouml;&szlig;ten Banken in einem der wirtschaftlich am besten entwickelten L&auml;nder der Welt beobachten konnten&raquo;, so Turnbull-Schwartz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Source: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Additional-Tier-1-Anleihen erf&uuml;llen nicht ihre Rolle als &laquo;Kanarienvogel in der Kohlengrube&raquo;, die ihnen die Regulierungsbeh&ouml;rden zugedacht hatten. 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