{"id":1984,"date":"2016-04-22T06:00:00","date_gmt":"2016-04-22T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/04\/22\/tage-der-entscheidung\/"},"modified":"2016-04-22T06:00:00","modified_gmt":"2016-04-22T06:00:00","slug":"tage-der-entscheidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/tage-der-entscheidung\/","title":{"rendered":"Tage der Entscheidung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Sitzungskalender der Bank of Japan (BoJ) und der US Federal Reserve (Fed) weisen einen &auml;hnlichen Rhythmus auf&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>von Greg Meier US Investment Strategist, Vice President<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Mitglieder beider Notenbanken kommen 2016 acht Mal zur Entscheidungsfindung zusammen, wobei die Termine der BoJ und der Fed typischerweise sehr nah beieinander liegen. In der kommenden Woche finden die n&auml;chsten Sitzungen der beiden Notenbanken statt, deren geldpolitische Beschl&uuml;sse weltweit im Fokus der Investoren stehen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sitzung des Fed-Offenmarktausschusses <strong>(FOMC) <\/strong>am 27. April d&uuml;rfte wenige &Uuml;berraschungen bereithalten. Mehrere Fed-Vertreter haben sich zwar offen f&uuml;r Zinsanhebungen ausgesprochen, die zuletzt ver&ouml;ffentlichten Wirtschaftsdaten fielen jedoch schwach aus, und die FedVorsitzende Janet Yellen &ndash; die einzige Vertreterin der US-Notenbank, die im Namen des gesamten FOMC spricht &ndash; schlug vergleichsweise gem&auml;&szlig;igte T&ouml;ne an. Die Fed Funds-Futures der Chicago Mercantile Exchange preisen die Wahrscheinlichkeit einer Zinserh&ouml;hung im April denn auch nur mit rund 2 % ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genau diese z&ouml;gerliche Haltung der Fed d&uuml;rfte sich ironischerweise als eine der Herausforderungen f&uuml;r die BoJ erweisen. Der eher flach verlaufende Zinserh&ouml;hungspfad der Fed hat f&uuml;r Druck auf den US-Dollar und in der Folge zur St&auml;rkung des Yen gef&uuml;hrt &ndash; also genau das Gegenteil dessen, was sich die Entscheidungstr&auml;ger der BoJ auf die Fahnen geschrieben haben: Zur Unterst&uuml;tzung der japanischen Exporte, Unternehmensgewinne, L&ouml;hne und Inflation ist ein schw&auml;cherer Yen erforderlich. BoJPr&auml;sident Haruhiko Kuroda wird daher &bdquo;nicht z&ouml;gern, zus&auml;tzliche Lockerungsma&szlig;nahmen hinsichtlich&hellip; Quantit&auml;t, Qualit&auml;t und Zinsen zu ergreifen, sollte dies f&uuml;r notwendig erachtet werden.&rdquo; Kuroda wagt sich damit immer weiter auf unbekanntes Terrain vor. Im Rahmen ihrer &bdquo;traditionellen&ldquo; quantitativen Lockerungsma&szlig;nahmen (QE) hat die BoJ bereits Verm&ouml;genswerte im Volumen von fast 80 % des japanischen BIP angekauft &ndash; mehr als die Fed, die Europ&auml;ische Zentralbank und die Bank of England zusammen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Einf&uuml;hrung von Negativzinsen durch die BoJ im Januar kam am Markt indessen nicht gut an: Bankaktien brachen ein, w&auml;hrend der Yen im Zuge des Ansturms auf sichere H&auml;fen auf ein 16-Monats-Hoch gegen&uuml;ber dem US-Dollar kletterte. Anfang April hat sich Kuroda gegen eine m&ouml;gliche dritte geldpolitische Option ausgesprochen &ndash; Helikoptergeld: &bdquo;wir haben nicht die Absicht,&hellip; etwas derartiges einzusetzen.&ldquo; Der Handlungsdruck ist zweifelsohne gro&szlig;. Der IWF rechnet damit, dass Japan 2016 nur mit rund 0,5 % wachsen k&ouml;nnte, bevor das Land im kommenden Jahr in die Rezession abgleitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Blick auf die anstehenden Konjunktur- und Wirtschaftstermine beginnt die kommende Woche mit niedriger Schlagzahl, nimmt dann aber rasch an Fahrt auf: Am Montag stehen der ifo Gesch&auml;ftsklimaindex, die US-Neubauverk&auml;ufe und die japanischen Fr&uuml;hindikatoren auf der Agenda.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Dienstag werden zahlreiche Berichte zur US-Wirtschaft ver&ouml;ffentlicht. Analysten erwarten einen Anstieg der Auftragseing&auml;nge langlebiger G&uuml;ter, eine Verlangsamung des Anstiegs der H&auml;userpreise und einen R&uuml;ckgang des Verbrauchervertrauens. Politisch Interessierte erhalten Einblick in die Ergebnisse der Vorwahlen in f&uuml;nf US-Bundesstaaten und deutlichere Hinweise darauf, ob Hillary Clinton oder Donald Trump ins Wei&szlig;e Haus einziehen k&ouml;nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch am Mittwoch steht eine F&uuml;lle wichtiger Wirtschafts- und Konjunkturdaten an, darunter das BIP Gro&szlig;britanniens f&uuml;r das erste Quartal, die Gewinne der chinesischen Industrie sowie das Verbrauchervertrauen in Italien und Frankreich. Die gr&ouml;&szlig;te Aufmerksamkeit d&uuml;rfte jedoch der Fed-Sitzung zuteilwerden. Ein Zinsschritt im April ist zwar unwahrscheinlich, doch die Fed-Vertreter haben f&uuml;r 2016 noch zwei weitere Zinserh&ouml;hungen avisiert. Eventuell lassen sich dem FOMC Statement n&auml;here Hinweise zur Terminierung dieser Zinsschritte entnehmen. Am Donnerstag d&uuml;rften die Beschl&uuml;sse der BoJ &ndash; und damit potenziell noch aggressivere geldpolitische Ma&szlig;nahmen &ndash; im Mittelpunkt stehen. Bei ihrer Entscheidung k&ouml;nnten sich die Notenbanker zum Teil auf frische japanische Wirtschaftsdaten st&uuml;tzen, darunter Arbeitslosenzahlen, Einzelhandelsums&auml;tze, Industrieproduktion, Bauauftr&auml;ge sowie Zahlen zur Gesamt- und Kerninflation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den weiteren Ver&ouml;ffentlichungen am Donnerstag z&auml;hlen der Verbraucherpreisindex f&uuml;r Deutschland, das Verbrauchervertrauen in der Eurozone und das US-BIP f&uuml;r das erste Quartal. Die Federal Reserve Atlanta prognostiziert f&uuml;r Q1 ein annualisiertes US-BIP von mageren 0,3 %. Sollte dies zutreffen, dann w&uuml;rde sich hiermit die seit dem zweiten Quartal 2015 beobachtete Konjunkturabk&uuml;hlung fortsetzen (Q2 2015: 3,0 %, Q3 2015: 2,0 %, Q4 2015: 1,4 %).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Freitag stehen schlie&szlig;lich Daten zum BIP und zur Inflation Frankreichs, Arbeitslosen- und Inflationszahlen der Eurozone sowie US-Daten zu den pers&ouml;nlichen Einkommen, zum privaten Konsum und zur Inflation an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r technisch orientierte Investoren d&uuml;rfte der B&auml;renmarktrally allm&auml;hlich die Luft ausgehen, nachdem die Aktienindizes an starke Widerstandszonen heranlaufen. Auch die Aufw&auml;rtsbewegung bei Rohstoffen n&auml;hert sich kritischen Widerstandszonen. Die Dollarschw&auml;che ist bereits weit fortgeschritten und er&ouml;ffnet zunehmendes Erholungspotenzial.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sitzungskalender der Bank of Japan (BoJ) und der US Federal Reserve (Fed) weisen einen &auml;hnlichen Rhythmus auf&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3759,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[53],"tags":[80],"class_list":["post-1984","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allianz-g-i-die-woche-voraus","tag-allianz-gi"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1984","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1984"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1984\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3759"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1984"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1984"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1984"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}