{"id":20039,"date":"2023-12-11T11:21:18","date_gmt":"2023-12-11T10:21:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.advisorworld.ch\/?p=20039"},"modified":"2023-12-11T11:21:18","modified_gmt":"2023-12-11T10:21:18","slug":"aegon-am-auf-welche-waehrungen-die-anleger-2024-setzen-sollten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/aegon-am-auf-welche-waehrungen-die-anleger-2024-setzen-sollten\/","title":{"rendered":"Aegon AM : Auf welche W\u00e4hrungen die Anleger 2024 setzen sollten"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: justify;\"><strong>Aegon AM<\/strong> : Die aktuelle St\u00e4rke des US-Dollars wird bis ins Jahr 2024 anhalten. Dies wird unterst\u00fctzt durch das schwache globale Wachstum und die relativ hohen US-Renditen.<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>von Gareth Gettinby, Investment Manager bei Aegon Asset Management<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fed wird die Zinss\u00e4tze noch l\u00e4nger relativ hoch hatlen. Au\u00dferdem fehlt dem US-Dollar angesichts der Verlangsamung des Kreditwachstums, das die Nachfrage in Europa und in Gro\u00dfbritannien belastet, sowie der schwierigen Aussichten in China ein ernstzunehmender Gegner. Eine Abschw\u00e4chung des Dollars setzt ein h\u00f6heres Wachstum in Europa und China sowie eine anhaltende Disinflation voraus. Au\u00dferdem m\u00fcsste die US-Notenbank einen &#8220;Dovish Pivot&#8221; vollziehen und aggressivere Zinssenkungen als in anderen L\u00e4ndern vornehmen; dies wird nur geschehen, wenn es zu einem &#8220;Tail Event&#8221; oder einer Rezession in den USA kommt, was beides nicht der Fall ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aussichten in Gro\u00dfbritannien verschlechtern sich<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim britischen Pfund sieht es dagegen weniger positiv aus. Wir rechnen nicht damit, dass sich die Outperformance des letzten Jahres wiederholt. Die Aussichten f\u00fcr Gro\u00dfbritannien haben sich erneut verschlechtert, da die Wirtschaft und die Verbraucher die Auswirkungen von 14 aufeinanderfolgenden Zinserh\u00f6hungen (auf 5,25 %) zu sp\u00fcren bekommen, wodurch die Zinss\u00e4tze auf dem h\u00f6chsten Stand seit der Finanzkrise sind. Viele Wirtschaftsindikatoren zeigen \u00fcberraschend nach unten, und da der geldpolitische Ausschuss der Bank of England prognostiziert, dass nur 25 bis 30 % der bisherigen Zinserh\u00f6hungen in der Wirtschaft angekommen sind, wird es wahrscheinlich noch mehr Probleme geben. W\u00e4hrend viele der schwachen strukturellen Rahmenbedingungen bekannt sind, besteht der gr\u00f6\u00dfte Nachteil f\u00fcr das GBP im Jahr 2024 in der M\u00f6glichkeit, dass die M\u00e4rkte fr\u00fchere Zinssenkungen einpreisen. Das britische Pfund wird nun wieder nach konventionellen Kritierien wie dem globalen Risiko und den Zinss\u00e4tzen gehandelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Euro ben\u00f6tigt ausl\u00e4ndische Impulse<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr den Euro ist eine anhaltende Stabilit\u00e4t derzeit das Beste, was man erwarten kann; ein Aufschwung ist schwer vorstellbar, da die Wirtschaft im Euroraum um eine Wachstumsdynamik ringt. Es gibt Anzeichen daf\u00fcr, dass sich die Konjunkturschw\u00e4che auf einen nachgebenden Arbeitsmarkt auswirkt. Auch die fiskalische Unterst\u00fctzung vieler Regierungen wird begrenzt sein, da die Verschuldung in Italien, Frankreich und Spanien bei \u00fcber 100 % des BIP liegt. Damit sich der Euro erholen kann, bedarf es ausl\u00e4ndischer Impulse. Eine Wiederbelebung des chinesischen Wachstums durch politische Anreize w\u00fcrde dem Euroraum durch eine positive Verschiebung des lokalen Wachstums und durch einen zyklischen Aufschwung helfen. Ein weiterer, wenn auch weniger wahrscheinlicher Treiber w\u00e4re eine schnellere Lockerung der Leitzinsen durch die US-Notenbank als erwartet, wodurch sich die reale Zinsdifferenz verringern und der Euro gest\u00fctzt w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Begrenzter Appetit auf den Yen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ohne signifikante Zinssenkungen der US-Notenbank und einen entsprechenden Zinserh\u00f6hungszyklus der Bank of Japan (BoJ) d\u00fcrfte der Appetit auf den Yen begrenzt sein, der unter dem Einfluss h\u00f6herer US-Renditen auf ein 32-Jahres-Tief gegen\u00fcber dem US-Dollar fiel. Der Carry Trade (Zinsdifferenz zwischen zwei L\u00e4ndern) war im vergangenen Jahr bedeutsam, da die Anleger den JPY angesichts der negativen Zinsen in Japan als Finanzierungsw\u00e4hrung nutzten. Die Anleger haben den JPY nun deutlich untergewichtet, so dass eine Aufl\u00f6sung dieser W\u00e4hrungs-Carry-Trades zu einer deutlichen St\u00e4rkung des JPY f\u00fchren w\u00fcrde, was jedoch eine wachsende Besorgnis \u00fcber eine Rezession in den USA voraussetzt, die zu niedrigeren Preisen f\u00fcr Risikoanlagen und niedrigeren US-Staatsanleihen f\u00fchrt. Au\u00dferdem muss die BoJ mitspielen, wenn sie in der ersten Jahresh\u00e4lfte endlich aus den Negativzinsen herauskommen will, w\u00e4hrend andere gro\u00dfe Zentralbanken m\u00f6glicherweise eine Zinssenkung in Erw\u00e4gung ziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Lateinamerikanische Hochzinsanleihen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schwellenl\u00e4nder k\u00f6nnten weiterhin Chancen f\u00fcr Anleger bieten. In einem g\u00fcnstigen makro\u00f6konomischen Umfeld, in dem die US-Renditen langsam sinken, d\u00fcrften lateinamerikanische Hochzinsanleihen weiterhin ein attraktives Carry bieten. Auch wenn sie nicht mehr billig erscheinen, haben einige von ihnen (MXN, BRL) starke Fundamentaldaten und ein attraktives Konjunktur- und Rohstoffengagement. Bei den asiatischen W\u00e4hrungen wird viel von der Erholung in China abh\u00e4ngen. Es ist wahrscheinlich, dass die PBOC eine schwache W\u00e4hrung tolerieren wird, um die Wirtschaft bei der Eind\u00e4mmung des Deflationsdrucks zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle : AdvisorWorld<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aegon AM : Die aktuelle St\u00e4rke des US-Dollars wird bis ins Jahr 2024 anhalten. 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