{"id":2013,"date":"2016-05-13T05:00:00","date_gmt":"2016-05-13T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/05\/13\/m-g-negative-zinsraten-eine-steuer-auf-das-ersparte-wir-wollen-doch-die-tatsaechlichen-steuern-nicht-vergess"},"modified":"2016-05-13T05:00:00","modified_gmt":"2016-05-13T05:00:00","slug":"m-g-negative-zinsraten-eine-steuer-auf-das-ersparte-wir-wollen-doch-die-tatsaechlichen-steuern-nicht-vergessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/m-g-negative-zinsraten-eine-steuer-auf-das-ersparte-wir-wollen-doch-die-tatsaechlichen-steuern-nicht-vergessen\/","title":{"rendered":"M&#038;G: Negative Zinsraten \u2013 eine Steuer auf das Ersparte? Wir wollen doch die tats\u00e4chlichen Steuern nicht vergessen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">In j&uuml;ngster Zeit wurde umfangreich diskutiert, ob die Zentralbanken durch die Einf&uuml;hrung von Negativzinsen effektiv die Ersparnisse besteuern. Das spricht wohl f&uuml;r sich und ist einer der Kritikpunkte an Negativzinsen und ihrer Eigenschaft, das wirtschaftliche Verhalten zu beeinflussen.&nbsp;Hier handelt es sich jedoch nicht um ein neues Ph&auml;nomen&#8230;&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span class=\"byline\"><span class=\"author vcard\"><span class=\"byline\">von&nbsp;<span class=\"byline\"><span class=\"author vcard\">Richard Woolnough<\/span><\/span><span class=\"author vcard\"><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<header>\n<div class=\"entry-meta\">\n<div id=\"dot-irecommendthis-3361\" class=\"dot-irecommendthis\" style=\"text-align: justify;\" title=\"empfehlen Sie diese\">Wir sollten nicht vergessen, dass Geld von jeher vom traditionellen Feind der Sparer die Fl&uuml;gel gestutzt wurde &ndash; Inflation.&nbsp;Gl&uuml;cklicherweise wurden Sparer in der Vergangenheit jedoch durch die Einlagezinsen der Banken kompensiert. Ist dies jedoch nun, mit Einf&uuml;hrung negativer Zinsen, in Gefahr?<\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/header>\n<div class=\"entry-content\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Nehmen wir den Zinssatz der Bank of England als Hinweis auf den Zinsertrag aus fl&uuml;ssigen Mitteln und ber&uuml;cksichtigen die Inflation (d.h. Leitzins minus VPI), so wird deutlich, dass negative Nominalzinsen zwar ein neues Ph&auml;nomen sind, nicht aber reale Negativzinsen. Wenn wir diese Idee erweitern und die historische Standardbasiseinkommenssteuer mit hinzunehmen, so n&auml;hern wir uns einer Rate, die als die reale Mindestrendite f&uuml;r Bareinlagen angenommen werden kann. Alles in allem eine genauere Abbildung des realen verf&uuml;gbaren Einkommens, das Sparer tats&auml;chlich &uuml;ber ein Jahr erhalten haben. Der folgenden Grafik ist denn auch zu entnehmen, dass diese Zahl &uuml;ber die letzten zehn Jahre in Gro&szlig;britannien negativ war.<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2016\/05\/negative-rates-DE.png\" alt=\"Negative Zinsraten &ndash; eine Steuer auf das Ersparte? Wir wollen doch die tats&auml;chlichen Steuern nicht vergessen\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-3367\" \/> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts der j&uuml;ngsten Entr&uuml;stung &uuml;ber die Effekte von Negativzinsen auf Sparer k&ouml;nnte man annehmen, dass sie unter einer in der Quantit&auml;tstheorie bekannten Geldwertillusion leiden. Die &bdquo;Illusion&ldquo; der Sparer besteht darin, sich ausnahmslos auf die Nominalrate zu konzentrieren und die wahre Rendite nach Abzug der Inflationsrate und von Steuern zu ignorieren. Man sollte zudem in Erinnerung behalten, dass negative Zinsen ein Ph&auml;nomen sind, das mit gr&ouml;&szlig;erer Wahrscheinlichkeit in einem deflation&auml;ren Umfeld zu beobachten ist. In anderen Worten sind positive reale Ertr&auml;ge weiterhin erreichbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Fokus auf Extreme und den H&ouml;chststeuersatz von 45% in der folgenden Grafik hilft, die Realrendite f&uuml;r Sparer unter verschiedenen Zins-und Inflationsszenarios zu veranschaulichen. Wie zu erwarten, sind hohe Nominalzinss&auml;tze und eine niedrige Inflation unter allen Steuerszenarios f&uuml;r Sparer vorteilhaft.<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2016\/05\/negative-rates-DE2.png\" alt=\"Negative Zinsraten &ndash; eine Steuer auf das Ersparte? Wir wollen doch die tats&auml;chlichen Steuern nicht vergessen\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-3368\" \/> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eines der interessantesten Ergebnisse sehen wir jedoch im Bereich der Null- oder Negativzinsen. Der Steuersatz des Sparers ist auf diesem Niveau irrelevant &ndash; es wird kein Einkommen generiert, auf das Steuern erhoben werden k&ouml;nnten. Au&szlig;erdem sehen wir in der Tabelle zwar eine negative Rate, doch k&ouml;nnen Sparer diese in der Realit&auml;t umgehen, indem sie ihr Bargeld unter ihrer Matratze verwahren. Wir haben dies im Zusammenhang mit der <strong>Abschaffung von Bargeld<\/strong> und der <strong>Natur des Geldes<\/strong> bereits in der <strong>Vergangenheit<\/strong> besprochen. Negative und niedrige Nominalzinsen sind eine neue Erscheinung. Niedrige und negative Ertr&auml;ge sind es nicht, weder vor noch nach Abzug von Steuern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir schon einmal beim Thema der Kapitalelimination sind, sei hier auch auf die <strong>Bekanntmachung der EZB<\/strong> hingewiesen, k&uuml;nftig keine 500-Euro-Scheine mehr zu drucken.&nbsp; Die EZB will angesichts der ungesunden Nachfrage nach diesen Geldscheinen ein Zeichen gegen Steuerhinterziehung und Kriminalit&auml;t setzen. Es herrscht allerdings auch gro&szlig;es Misstrauen, denn das Bunkern von Geld nach Belieben ist bei der Umsetzung von Geldpolitik zu Zeiten mit negativen Zinsen hinderlich.&nbsp; Die EZB erlaubt die 500-Euro-Scheine jedoch weiterhin als gesetzliches Zahlungsmittel, und die Nachfrage nach ihnen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit hoch sein. &nbsp; Sollten wir in diesem Fall erleben, dass die Scheine mit Aufschlag gehandelt werden?&nbsp; Falls dem so sein sollte, wie hoch ist dieser Aufschlag?&nbsp; Es muss doch wohl irgendeine Berechnungsmethode existieren, mit der die zus&auml;tzlichen Lagerkosten f&uuml;r Banknoten kleinerer St&uuml;ckelung kalkuliert werden k&ouml;nnen, oder nicht?<\/p>\n<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In j&uuml;ngster Zeit wurde umfangreich diskutiert, ob die Zentralbanken durch die Einf&uuml;hrung von Negativzinsen effektiv die Ersparnisse besteuern. 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