{"id":2019,"date":"2016-05-17T05:00:00","date_gmt":"2016-05-17T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/05\/17\/t-rowe-price-gute-aussichten-fuer-europaeische-high-yield-anleihen\/"},"modified":"2016-05-17T05:00:00","modified_gmt":"2016-05-17T05:00:00","slug":"t-rowe-price-gute-aussichten-fuer-europaeische-high-yield-anleihen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/t-rowe-price-gute-aussichten-fuer-europaeische-high-yield-anleihen\/","title":{"rendered":"T. Rowe Price : Gute Aussichten f\u00fcr europ\u00e4ische High-Yield-Anleihen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Das g&uuml;nstige Kreditumfeld in Europa wird wohl noch in absehbarer Zeit bestehen bleiben. Vor diesem Hintergrund erkl&auml;rt Mike Della Vedova, European High Yield Bond Portfolio Manager bei T. Rowe Price, warum ein Fokus auf einen Bottom-up-Ansatz bei der Fundamentalanalyse wichtig geworden ist&#8230;&#8230;.<\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Mike Della Vedova, European High Yield Bond Portfolio Manager bei T. Rowe Price<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum ersten Mal seit vielen Jahren befinden sich die weltweiten M&auml;rkte f&uuml;r High-Yield-Anleihen an unterschiedlichen Zykluspunkten. Diese Entwicklung ist haupts&auml;chlich Unterschieden in der Geldmarktpolitik zuzuschreiben. Das sind gute Neuigkeiten f&uuml;r Investoren von europ&auml;ischen High-Yield-Anleihen, da das Marktumfeld in Europa weit attraktiver ist als in den USA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W&auml;hrend sich in den USA das Ende des Kreditzyklus und somit der Beginn eines Umfelds steigender Leitzinsen anbahnt, geht es bei europ&auml;ischen High-Yield-Anleihen weniger um die Zinsstrukturkurve. Es handelt sich um einen reinen Kreditmarkt, wobei der Fokus vollkommen auf der Auswahl der Wertpapiere liegt. Es gilt als allgemein anerkannt, dass es wohl noch eine geraume Zeit dauern wird, bis die EZB die Zinsraten anhebt, so dass &Uuml;berraschungseffekte im Markt weniger wahrscheinlich sind als in den USA. Europ&auml;ische und US-amerikanische High-Yield-Anleihen sind strukturell verschieden. Im Schnitt haben europ&auml;ische High-Yield-Anleihen ein h&ouml;heres Rating und eine k&uuml;rzere F&auml;lligkeit als ihr amerikanisches Gegenst&uuml;ck. Die Erl&ouml;sarten und die f&uuml;r den Erl&ouml;s massgeblichen Faktoren unterscheiden sich ebenfalls deutlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anfang 2015 war die Nachfrage nach Kapital im US-amerikanischen &Ouml;ldienstleistungssektor extrem hoch. Der Energiesektor machte ungef&auml;hr 10&nbsp;% des amerikanischen High-Yield-Marktes aus verglichen mit nur 6&nbsp;% in Europa. Dieser signifikante Unterschied machte sich bei den Ertr&auml;gen bemerkbar. Die Metall- und Bergbaubranche waren ebenfalls f&uuml;r die schlechten Ergebnisse in den USA verantwortlich, da die Preise f&uuml;r Kohle und andere Rohstoffe stark gefallen waren. Allerdings kann das gute Ergebnis europ&auml;ischer High-Yield-Anleihen nicht als Ausreisser bezeichnet werden &#8211; diese Anleihen haben ihr amerikanisches Pendant w&auml;hrend der vergangenen vier Kalenderjahre &uuml;bertroffen. Da Anleihen von europ&auml;ischen High-Yield-Unternehmen j&uuml;nger und weniger etabliert sind, mussten diese Unternehmen traditionell Aufschl&auml;ge am Markt zahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anleihen mit B-Rating bleiben attraktiv<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo stehen wir jetzt? Die Hauptsorge sind Zahlungsausf&auml;lle. Moody&lsquo;s prognostiziert eine Ausfallrate f&uuml;r europ&auml;ische High-Yield-Anleihen von 3&nbsp;% in diesem Jahr, f&uuml;r US-amerikanische High-Yield-Anleihen werden 5,4&nbsp;% prognostiziert. Dies wird sich in naher Zukunft auch nicht &auml;ndern.&nbsp; Viele Investoren &uuml;bersehen, dass High-Yield-Anleihen ein Kreditmarkt sind &#8211; es geht nicht um den Betafaktor oder risikoreiches Verhalten. Der Antrieb dieses Marktes liegt in der Leistungsf&auml;higkeit von Wertpapieren einzelner Unternehmen, die eine erfolgreiche Sanierung vollziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir gehen an den Markt heran, indem wir die gesamte Kapitalstruktur &uuml;berpr&uuml;fen, um die besten Investmentoptionen zu identifizieren. Wir folgen nicht einfach externen Ratings. Stattdessen verfolgen wir einen reinen Bottom-up-Ansatz und greifen auf die umfassenden Rechercheressourcen zur&uuml;ck, die uns bei T.&nbsp;Rowe Price zur Verf&uuml;gung stehen. Derzeit sind wir in 85 Emittenten investiert, die von elf Investmentanalysten abgedeckt werden. &nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gr&ouml;ssten Gewinnchancen sehen wir derzeit in Anleihen, die mit einem einfachen &bdquo;B&ldquo; bewertet sind. Dennoch ist es sehr wichtig, gr&ouml;sste Sorgfalt bei der Auswahl walten zu lassen. Wenn es gelingt, die Gewinner zu bestimmen, kann man auf beachtliche Ertr&auml;ge hoffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schliesslich werden wir h&auml;ufig nach der Liquidit&auml;t im Markt gefragt, da der von Brokern gehaltene Bestand signifikant geringer ist als vor der Krise. Zweifelsohne hat sich die Welt ver&auml;ndert, so dass es noch wichtiger geworden ist, den Markt, in dem man sich bewegt, zu kennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber bei der Liquidit&auml;t geht es nicht nur um Zahlen, es gilt auch darum, Qualit&auml;tsaspekte zu beachten. Investoren m&uuml;ssen sich unbedingt mit der Liquidit&auml;t befassen, bevor sie irgendwelche Wertpapiere kaufen. Nach dem Kauf ist es h&auml;ufig zu sp&auml;t, um sich dar&uuml;ber Gedanken zu machen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir bei T. Rowe Price profitieren von unserem eigenen Trading Desk, da wir so Einblick in verschiedene Feinheiten des Marktes haben. Die geringere Liquidit&auml;t bedeutet auch, dass wir besonders Acht geben m&uuml;ssen auf die Gr&ouml;sse unserer einzelnen Positionen und auf die Kapitalstruktur insgesamt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das g&uuml;nstige Kreditumfeld in Europa wird wohl noch in absehbarer Zeit bestehen bleiben. Vor diesem Hintergrund erkl&auml;rt Mike Della Vedova, European High Yield Bond Portfolio Manager bei T. 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