{"id":2093,"date":"2016-06-20T05:00:00","date_gmt":"2016-06-20T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/06\/20\/bantleon-us-notenbank-bleibt-vorsichtig\/"},"modified":"2016-06-20T05:00:00","modified_gmt":"2016-06-20T05:00:00","slug":"bantleon-us-notenbank-bleibt-vorsichtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-us-notenbank-bleibt-vorsichtig\/","title":{"rendered":"Bantleon: US-Notenbank bleibt vorsichtig"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Der geldpolitische Ausschuss der US-Notenbank hat die Fed-Funds-Rate unver&auml;ndert belassen und seine Leitzinserwartungen nach unten korrigiert. In Anbetracht der gemischten Datenlage (Wachstumsbelebung bei gleichzeitig nachlassendem Besch&auml;ftigungszuwachs) und des Brexit-Risikos wollen die W&auml;hrungsh&uuml;ter zun&auml;chst abwarten&#8230;.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Von Dr. Andreas A. Busch Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz so hoch, wie es scheint, ist die H&uuml;rde f&uuml;r den n&auml;chsten Zinsschritt aber nicht. Wir erwarten ihn nach wie vor im September und sehen gute Chancen, dass anschliessend weitere Anhebungen folgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die US-Notenbank hat gestern den Leitzinskorridor unver&auml;ndert bei 0,25% bis 0,50% belassen. Zur Begr&uuml;ndung dieses Stillhaltens verwies Fed-Pr&auml;si&shy;den&shy;tin Janet Yellen auf die widerspr&uuml;chlichen Wirtschaftsdaten. W&auml;hrend die Zahlen zum privaten Konsum die Erwartung eines anziehenden BIP-Wachstums im laufenden Quartal best&auml;tigt h&auml;tten, w&uuml;rde die nachlassende Dynamik beim Stellenaufbau ernsthafte Warnsignale liefern.<\/p>\n<p> Ihren Niederschlag findet diese vorsichtige Sichtweise auch in den Makro- und Leitzins-Pro&shy;jek&shy;tio&shy;nen der W&auml;hrungsh&uuml;ter. Demnach wurde die Prognose zum Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr von 2,2% auf 2,0% abw&auml;rtskorrigiert (Q4 2016 gegen&uuml;ber dem Vorjahr). Noch deutlicher fiel die Revision bei den Leitzinsen aus. F&uuml;r Ende 2017 wanderte der Median der 17 Offenmarktausschuss&shy;mitglieder um 25&nbsp;Bp von 1,875% auf 1,625% nach unten, f&uuml;r 2018 waren es sogar -50&nbsp;Bp auf 2,375% (vgl. Abb.). Der Median f&uuml;r 2016 blieb zwar unver&auml;ndert bei 0,875%, was zwei weiteren Anhebungen um 25&nbsp;Bp in diesem Jahr entspricht. Gleichwohl haben die W&auml;hrungsh&uuml;ter auch f&uuml;r das laufende Jahr ihre Erwartungen zur&uuml;ckgeschraubt. Inzwischen gehen sechs FOMC-Mit&shy;glieder von nur noch einer Anhebung aus &ndash; im M&auml;rz war lediglich ein FOMC-Mitglied so skeptisch gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Notenbank schraubt ihre Leitzinserwartungen weiter zur&uuml;ck<\/strong><\/p>\n<div class=\"inner\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/assets.bantleon.com\/damfiles\/default\/news_analysen\/analysen\/2016\/2016-06-16\/Unbenannt-e01babc64726ea82e1dca826e9b99b7e.JPG\" alt=\"\" height=\"278\" width=\"474\" \/><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quellen: Fed, BANTLEON<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Als Erkl&auml;rung f&uuml;r die zum Teil deutliche Abw&auml;rtsrevision der l&auml;ngerfristigen Leitzinserwartungen f&uuml;hrte Yellen im Wesentlichen strukturelle Faktoren an. Die meisten W&auml;hrungsh&uuml;ter h&auml;tten zuletzt ihre Erwartungen an den neutralen Leitzins nach unten korrigiert (u.a. aufgrund eines zur&uuml;ckhaltenderen Ausblicks f&uuml;r das langfristige Potentialwachstum).<\/p>\n<p> Was den kurzfristigen Leitzinsausblick angeht, blieb Yellen &ndash; wie zu erwarten war &ndash; hinreichend vage. Auf Nachfrage, welche Bedingungen erf&uuml;llt sein m&uuml;ssten, damit die Fed-Funds-Rate erneut angehoben werden kann, r&uuml;ckte sie die Besch&auml;ftigungsdynamik in den Mittelpunkt. Demnach m&uuml;sse die Zahl der Stellenschaffungen wieder soweit anziehen, dass alle Arbeitssuchenden einen Job finden. Gemessen an fr&uuml;heren &Auml;usserungen verschiedener FOMC-Mit&shy;glie&shy;der sind daf&uuml;r rund 100.000 bis 150.000 neue Arbeitspl&auml;tze pro Monat n&ouml;tig. Das sind eindeutig mehr als die durchschnittlich 80.000 im April und Mai &ndash; eine R&uuml;ckkehr zu den 230.000, die im vergangenen Jahr zu verzeichnen waren, ist aber offensichtlich nicht n&ouml;tig. Ganz so hoch, wie es scheint, ist die H&uuml;rde f&uuml;r den n&auml;chsten Zinsschritt damit nicht.<\/p>\n<p> Auf Basis unseres positiven Konjunkturausblicks gehen wir davon aus, dass der scharfe R&uuml;ckgang beim Stellensaldo in diesem Fr&uuml;hjahr einen vor-&uuml;bergehenden Ausreisser darstellt. Im laufenden und den kommenden Monaten sollte die Zahl der Neueinstellungen wieder zunehmen. Dar&uuml;ber hinaus rechnen wir auch mit einer nachhaltigen Wiederbelebung beim BIP-Wachstum. Schon jetzt zeichnet sich f&uuml;r Q2 ein Zuwachs von 2,5% bis 3,0% ab (annualisiert gegen&uuml;ber dem Vorquartal). F&uuml;r Q3 rechnen wir mit einem &auml;hnlichen Expansionstempo. Unter diesen Voraussetzungen sollte der Offenmarktausschuss im Rahmen seiner &uuml;bern&auml;chsten Sitzung im September den Leitzinskorridor um 25&nbsp;Bp anheben. Im allerbesten Fall, wenn sich alle Unsicherheiten schnell aufl&ouml;sen (z.B. sich die Brexit-&Auml;ngste als unbegr&uuml;ndet erweisen), w&auml;re sogar ein Zinsschritt im Juli denkbar.<\/p>\n<p> Wenn sich die wirtschaftliche Erholung zum Jahresende fortsetzt &ndash; wie wir in unserem Basisszenario annehmen &ndash; und in 2017 nur wenig Schwung verliert, d&uuml;rften weitere Leitzinserh&ouml;hungen folgen. Solange keine neuen weltwirtschaftlichen Krisenherde auftauchen, erwarten wir mithin nach der September-Zinserh&ouml;hung bis Ende 2017 vier zus&auml;tzliche Leitzinsanhebungen. Daf&uuml;r spricht auch unser l&auml;ngerfristiger Inflationsausblick, der weiter anziehende Teuerungsraten ank&uuml;ndigt. Die Geld&shy;terminm&auml;rkte, die bis Ende 2017 insgesamt nur rund einen 25&nbsp;Bp-Zinsschritt eingepreist haben, wiegen sich damit unseres Erachtens in falscher Sicherheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der geldpolitische Ausschuss der US-Notenbank hat die Fed-Funds-Rate unver&auml;ndert belassen und seine Leitzinserwartungen nach unten korrigiert. 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