{"id":21327,"date":"2020-10-12T10:25:27","date_gmt":"2020-10-12T08:25:27","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/?p=8351"},"modified":"2020-10-12T10:25:27","modified_gmt":"2020-10-12T08:25:27","slug":"st-galler-kantonalbank-immobilien-rentieren-weniger-aber-immer-noch-gut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/st-galler-kantonalbank-immobilien-rentieren-weniger-aber-immer-noch-gut\/","title":{"rendered":"St.Galler Kantonalbank: Immobilien rentieren weniger, aber immer noch gut"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">St.Galler Kantonalbank : Die Zahl der leerstehenden Mietwohnungen nimmt zu. Der Leerwohnungsanteil ist gesamtschweizerisch mit 1.7% so hoch wie seit 25 Jahren nicht mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>SGKB Investment Views von Thomas Stucki, CIO St.Galler Kantonalbank.<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einzelnen Regionen ausserhalb der grossen St\u00e4dte liegt der Anteil deutlich h\u00f6her. Wenn man durch das Land f\u00e4hrt und die vielen Baustellen sieht, hat man aber nicht den Eindruck, dass der Bau neuer Wohnungen zur\u00fcckgeht. Die Zahl der leeren Wohnungen wird daher weiter steigen, was sich negativ auf den Mietertrag der Immobilienbesitzer auswirken wird. Einerseits fehlen die Mieteinnahmen der leerstehenden Wohnungen, andererseits werden die Mieten in den stark betroffenen Regionen sinken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Gewerbe- und B\u00fcroliegenschaften sieht es nicht besser aus. Zur Zunahme des Online-Handels kommen nun noch die Folgen der Corona-Rezession hinzu. Bisher konnten die Gesch\u00e4ftsschliessungen dank den Covid-Krediten und den anderen Hilfsmassnahmen in Grenzen gehalten werden. Auf Dauer m\u00fcssen die Betriebe jedoch wieder auf den eigenen Beinen stehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h6><strong>Strukturwandel wirkt auf Immobilienmarkt<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Corona-Einbruch war so stark, dass es zu strukturellen Ver\u00e4nderungen in der Wirtschaft kommen wird. Diesen werden in den n\u00e4chsten Wochen viele Betriebe zum Opfer fallen. Frei werdende Gewerber\u00e4ume zu den alten Konditionen neu zu vermieten, wird schwierig sein. Bei den B\u00fcros wird sich neben den rezessionsbedingten Leerst\u00e4nden der Schub beim Home-Office bemerkbar machen. Die Firmen werden ihre B\u00fcror\u00e4umlichkeiten neu strukturieren und den Raumbedarf reduzieren. Dies wird sp\u00e4testens nach dem Ende der Corona- Pandemie und nach der Aufhebung der n\u00f6tigen Abstandsregelungen zu einem grossen Angebot an freien B\u00fcrofl\u00e4chen f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Aussichten f\u00fcr die Immobilieninvestoren waren schon besser. Dennoch wird es nicht zu einem markanten Einbruch bei der Nachfrage nach Immobilien und damit verbunden mit einem Einbruch der Immobilienpreise kommen. Die Renditen, die mit den Immobilien erzielt werden, werden kleiner sein. War eine Rendite von weniger als 3% vor noch nicht allzu langer Zeit f\u00fcr viele Investoren ein \u00abNo go\u00bb, liegt diese Grenze nun eher bei 2%. Im Vergleich zu den Renditen von 0% bei den Obligationen sind Immobilien gerade f\u00fcr institutionelle Anleger wie Pensionskassen auch zu den tieferen Ertr\u00e4gen jedoch immer noch attraktiv.<\/p>\n<h6><strong>Weiterhin hohe Immobiliennachfrage<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegen\u00fcber dem anderen Renditetreiber, den Aktien, haben die Immobilien den Vorteil, dass sie weniger schwankungsanf\u00e4llig sind. Die Pensionskassen warden deshalb bem\u00fcht sein, zumindest ihre aktuelle Gewichtung der Immobilien im Portfolio zu halten. Da die meisten Pensionskassen mehr Einzahlungen als Rentenausgaben haben, m\u00fcssen sie weiter in Immobilien investieren, um die bestehende Gewichtung zu halten. Ihre Nachfrage nach Immobilien wird deshalb hoch bleiben. Das gleiche gilt f\u00fcr die Privatinvestoren. Personen mit grossen Barbest\u00e4nden werden von ihren Banken zunehmend mit Negativzinsen konfrontiert und versuchen, diesen auszuweichen. Obligationen sind f\u00fcr sie zu den aktuellen Renditen keine Alternativen und noch mehr Aktien wollen sie aus Furcht vor m\u00f6glichen Kursverlusten auch nicht halten. Kleinere Renditeliegenschaften sind da oft ein willkommener Ausweg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Preise der Immobilien werden trotz sinkender Ertr\u00e4ge nicht sinken, solange die Zinsen auf den heutigen tiefen Niveaus bleiben. Das Eis wird aber d\u00fcnner. Sollte es zu einem raschen und starken Anstieg der Zinsen um gegen zwei Prozent kommen, werden die Obligationen wieder zu einer Alternative und die Immobilienpreise laufen Gefahr, ins Rutschen zu kommen. Angesichts der wirtschaftlichen Lage und den Aussichten f\u00fcr noch w\u00e4hrend mehreren Jahren anhaltende Negativzinsen der SNB ist diese Gefahr aber gering.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle:  AdvisorWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St.Galler Kantonalbank : Die Zahl der leerstehenden Mietwohnungen nimmt zu. 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