{"id":21540,"date":"2016-01-19T23:00:00","date_gmt":"2016-01-19T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/index.php\/2016\/01\/19\/lgt-im-alternden-bullmarkt-werden-schwaechephasen-zunehmen\/"},"modified":"2016-01-19T23:00:00","modified_gmt":"2016-01-19T23:00:00","slug":"lgt-im-alternden-bullmarkt-werden-schwaechephasen-zunehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-im-alternden-bullmarkt-werden-schwaechephasen-zunehmen\/","title":{"rendered":"LGT: Im alternden Bullmarkt werden Schw\u00e4chephasen zunehmen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die seit Anfang Jahr anhaltenden globalen Finanzmarktturbulenzen verunsichern und werfen viele Fragen auf. &#8230;&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p><strong>Von Mikio Kumada, CIIA bei LGT Capital Partners<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem Gespr&auml;ch mit der Schweizer Wirtschaftszeitung &laquo;Finanz und Wirtschaft&raquo; bezog Mikio Kumada k&uuml;rzlich im Namen der LGT Capital Partners dazu Stellung. Die Antworten beziehen sich auf die aktuellen globalen Entwicklungen, unsere Einsch&auml;tzungen f&uuml;r die Zukunft sowie auf die m&ouml;glichen Konsequenzen f&uuml;r Anleger.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Die B&ouml;rsen sind schlecht ins neue Jahr gestartet. Ist der langj&auml;hrige Aktienaufschwung zu Ende?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Die konstruktive Geldpolitik und die globale konjunkturell-zyklische Dynamik sprechen dagegen. Die westlichen L&auml;nder und Japan wachsen nahe ihrem Potenzial. Die US-Binnenkonjunktur ist robust, wie j&uuml;ngst die Arbeitsmarktdaten best&auml;tigen. Europa erholt sich. Die Industriesektor-Umfragen per Ende Dezember signalisieren ein anhaltendes Wachstum in rund zwei Drittel der L&auml;nder, und der Dienstleistungssektor expandiert in allen grossen Volkswirtschaften weiter, auch in China (Einkaufsmanagerindizes von Markit).<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Die Aktienbewertungen sind selbst in den teuren M&auml;rkten nicht extrem hoch und in Asien sogar teilweise niedrig. Das Gewinnwachstum der Unternehmen ist aufgrund der Rohstoffbaisse eingeknickt, sollte sich aber erholen, sobald der Energiesektor die Verluste verdaut hat. Und es gibt Lichtblicke: Japans Industrie- und Halbleiterausr&uuml;ster wachsen beispielsweise kr&auml;ftig und das sind tendenziell vorauslaufende Branchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Welche Marktentwicklung erwarten Sie in den n&auml;chsten Monaten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Die n&auml;chsten Monate d&uuml;rften eine Entspannung bringen. Die Sorgen um China werden zwar nicht verschwinden, die Anleger d&uuml;rften aber doch einsehen, dass wir es dort nicht mit einer harten Landung zu tun haben. Und es gibt zu Risikoanlagen wie Aktien weiterhin kaum Alternativen. Wobei alternative Anlagen ausgenommen sind, wenn Sie das Wortspiel erlauben.<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Wie sieht es Ende Jahr aus, h&ouml;her oder tiefer als heute?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Wie gesagt, es spricht einiges f&uuml;r h&ouml;here Kurse. Nur m&uuml;ssen wir in einer alternden Hausse vermehrt mit Schw&auml;cheanf&auml;llen rechnen. Und da etwaige Unf&auml;lle im reiferen Alter potenziell gef&auml;hrlicher sind, als die Ausrutscher der Jugend, muss der Ausblick auch immer wieder kritischer hinterfragt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Ist die Reaktion auf Chinas Kurssturz berechtigt oder &uuml;bertrieben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Beides. China ist wichtig, und gelegentliche &Uuml;bertreibungen geh&ouml;ren zur Funktionsweise der M&auml;rkte. Dazu kommt eben, dass unsere Hausse etwas &auml;lter geworden ist. Sie kann noch gl&auml;nzen, ist aber nicht mehr so standfest unterwegs, wie fr&uuml;her. Unter dem Strich kann die Welt den teilweise m&uuml;hsamen Strukturwandel in China verkraften. Auch China schafft es, trotz gelegentlicher Pannen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Wie geht es im Reich der Mitte weiter?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">China wird sich weiter von den Branchen trennen, die es immer weniger braucht. Zugleich werden die Dienst- und Sozialleistungen weiter wachsen. Die g&auml;ngigen Konjunkturdaten bilden allerdings prim&auml;r die traditionellen Industriebrachen ab und d&uuml;rften daher weiter schwach bleiben. Irgendwann werden auch die Anleger einsehen, dass es sich um einen n&ouml;tigen langfristigen Strukturwandel handelt. Etwas problematisch ist der gelegentlich durchscheinende Hang Chinas zu planwirtschaftlichen Reaktionen und Propagandaaktionen zur B&ouml;rsensteuerung. Das war zuletzt erneut kontraproduktiv. Die chinesischen B&ouml;rsen d&uuml;rften daher volatil bleiben und der Yuan weiter &ndash; geordnet &ndash; abwerten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Was haben oder gedenken Sie vor diesem Hintergrund im Portfolio zu tun?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">F&uuml;r uns bedeutet das derzeit: US-Dollar und Yen &uuml;ber- und Schwellenl&auml;nder-Anlagen untergewichten. Wo es zum Anlegerprofil und Zeithorizont passt, r&auml;umen wir auch alternativen Investments ein h&ouml;heres Gewicht ein: Privatm&auml;rkte, Versicherungsverbriefungen, Hedge Funds und Managed Futures.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Welche Gefahr geht vom &Ouml;lpreisverfall aus?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Das Hauptrisiko besteht darin, dass der einst boomende US-Energiesektor zu sehr belastet wird und einige vom &Ouml;lpreis abh&auml;ngige Staaten in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Das k&ouml;nnte starke Finanzmarktturbulenzen und eine weltweite Rezession verursachen. Letzteres w&uuml;rde aber auch von den geldpolitischen Reaktionen abh&auml;ngen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Die Stimmen, die einen niedrigen &Ouml;lpreis positiv werteten, sind verstummt. Wird die Besorgnis noch zunehmen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Der niedrige &Ouml;lpreis wirkt tats&auml;chlich positiv &ndash; nur eben nicht f&uuml;r alle Volkswirtschaften. Die Industriel&auml;nder und einige Schwellenl&auml;nder, darunter Indien und Korea, profitieren grunds&auml;tzlich. Das Problem ist nicht die Richtung des &Ouml;lpreises, sondern die Geschwindigkeit des Preisverfalls. Die Wirkung der tieferen Energiepreise ist zeitlich asymmetrisch. Die negativen Effekte wirken schneller als die positiven und wenn es zu schnell geht, f&auml;llt zun&auml;chst vor allem die negative Wirkung ins Gewicht. Das Schl&uuml;sselwort heisst also Geduld. Ob die Besorgnis weiter zunimmt, h&auml;ngt davon ab, wie schnell es weiter bergab geht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Antizyklisch orientierte Anleger w&uuml;rden sagen, tiefer geht&rsquo;s kaum noch. W&uuml;rden Sie jetzt in Commodites investieren?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Traden &ndash; vielleicht. Wir &uuml;berlassen das unseren Managern in den entsprechenden Segmenten, denen wir das Timing solcher Bewegungen zutrauen. Investieren im Sinne einer h&ouml;herer Allokation f&uuml;r Rohstoffe in unseren Fonds &ndash; nein. Allerdings denken wir, dass aktiven Trading-Strategien, die solche kurzfristige Opportunit&auml;ten nutzen, sehr wohl Teil langfristiger Anlageportfolios sein sollten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Eine Gegenbewegung haben Gold und Goldminenaktien vollzogen. Ein Thema?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Dass Gold wieder zum Thema wird, ist unwahrscheinlich. Der Zyklus ist noch nicht vorbei und Gold auch nur ein Rohstoff.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Welchen anderen Risiken sind Anleger ausgesetzt, Gefahren, die wom&ouml;glich noch gar nicht wahrgenommen werden?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Das ist die gute Nachricht: Die absehbaren Risiken sind im Grunde in aller Munde. Fast jeder hat ein &laquo;Lieblingsproblem&raquo;, von der Notenbankpolitik &uuml;ber die EU bis hin zu den Themen Einkommensungleichheit und Austerit&auml;t. Dazu kommen Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me, Nahost, Rohstoffbaisse, China, Russland &ndash; you name it. Ausgerechnet in den stabilsten, wohlhabenden Demokratien misstrauen viele Menschen dem System. Untersch&auml;tzt werden die zahlreichen Probleme kaum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Welches w&auml;ren positive Impulse?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Wir arbeiten grunds&auml;tzlich immer mit mehreren Szenarien. Wenn ich mir aber eine gute &Uuml;berraschung aussuchen darf, dann k&ouml;nnte ein erster Impuls in diese Richtung aus den USA kommen &ndash; wenn sich die amerikanische Wirtschaft trotz steigender Zinsen und starkem Dollar als sehr robust erweist. Das Kreditsystem und der Geldumlauf k&ouml;nnten dann ordentlich in Fahrt kommen. Das k&ouml;nnte uns einen innovationsgetriebenen, dauerhaften Boom bescheren. Eine solche Renaissance der alternden Demokratien w&uuml;rde zudem dazu beitragen, dass sich in manchen Schwellenl&auml;ndern gesellschaftliche &Ouml;ffnung und wirtschaftliche Reformen st&auml;rker durchsetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Ist es Zeit, aktiv zu werden?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Wir bleiben bei Aktien leicht &uuml;bergewichtet und ziehen dabei Europa und Japan vor, gefolgt von den USA. Sehr kurzfristige und antizyklische Schritte &uuml;berlassen wir den Portfoliomanagern, die meist mit Futures oder Optionen arbeiten. Im Bondbereich bevorzugen wir Unternehmensanleihen und selektiv auch High Yield gegen&uuml;ber Staatsanleihen. F&uuml;r sehr langfristige Portfolios interessant sind zudem auch die privaten M&auml;rkte, sei es Equity oder Debt, und andere alternative Anlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">In welchen Sektoren ist LGT &uuml;bergewichtet, und wovon lassen Sie die Finger?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Das h&auml;ngt auch von der Region ab. Allgemein ziehen wir mittel- bis sp&auml;tzyklische Branchen und Themen vor &ndash; mit Ausnahmen, wie etwa in Japan. Auch Technologie und Innovation bleiben als Sektoren und Themen attraktiv. In den USA k&ouml;nnte der Kreditsektor von den Zinserh&ouml;hungen profitieren. Wir sehen auch weiterhin Chancen bei Immobilienaktien in entwickelten M&auml;rkten. Energie, Rohstoffe und die Emerging Markets meiden wir zurzeit. F&uuml;r Asiens Schwellenl&auml;nder und China gilt &uuml;brigens, dass die Privatm&auml;rkte oft interessanter sind, als die derzeit teils unberechenbaren &ouml;ffentlichen M&auml;rkte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Am Bondmarkt kaufen Anleger aufgrund der mangelnden Rendite Anleihen von schlechterer bis hochriskanter Qualit&auml;t.<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Das sehen wir grunds&auml;tzlich auch so. Im Portfoliokontext sind auch Versicherungsverbriefungen interessant wegen ihrer tiefen Korrelation mit Aktien und Makrodaten. Und auch im Kreditbereich gilt, dass die privaten Schuldenm&auml;rkte sehr interessant sind, sofern ein Anleger oder die anlegende Institution tiefere Liquidit&auml;t und l&auml;ngere Zeithorizonte in Kauf nehmen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\"><strong style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: bold; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;\">Wie sinnvoll ist Cash? Wie h&auml;lt man im Umfeld erh&ouml;hter Unsicherheit und Volatilit&auml;t sein Kapital im Trockenen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Ja, derzeit schon. Cash ist ein gutes Mittel zur Risikosteuerung und macht tempor&auml;r Sinn. Langfristig funktionieren aber gut gebaute Multi-Asset-Portfolios, inklusive alternativer Anlagen, immer noch am besten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle:&nbsp;AdvisorWorld.ch<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die seit Anfang Jahr anhaltenden globalen Finanzmarktturbulenzen verunsichern und werfen viele Fragen auf. &#8230;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":4038,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[669],"tags":[644],"class_list":["post-21540","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-woechentlicher-marktkommentar","tag-lgt"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21540","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21540"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21540\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4038"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21540"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21540"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21540"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}