{"id":2164,"date":"2016-07-15T06:00:00","date_gmt":"2016-07-15T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/07\/15\/berichtssaison\/"},"modified":"2016-07-15T06:00:00","modified_gmt":"2016-07-15T06:00:00","slug":"berichtssaison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/berichtssaison\/","title":{"rendered":"\u201eBerichtssaison\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">In den USA hat die Berichtssaison f&uuml;r das zweite Quartal begonnen. Nachdem die Anleger in den vergangenen Wochen zahlreiche Makroereignisse einordnen mussten, k&ouml;nnen sie sich jetzt wieder auf die Fundamentaldaten der Unternehmen konzentrieren, die mittel- bis langfristig wohl der wichtigste Einflussfaktor f&uuml;r die Aktienkurse sind&#8230;&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Charles Ma Client Investment Strategist Greater China &amp; South East Asia, Retail Distribution<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Europa beginnt die Berichtssaison erst zum Monatsende hin, so dass die Aktienanleger ihre Aufmerksamkeit hierzulande auf die n&auml;chsten Schritte der neuen Premierministerin nach dem britischen Referendum richten und genau beobachten werden, ob die Bank of England (BoE) geldpolitische Lockerungen signalisiert.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Beginn der Berichtssaison f&uuml;r das zweite Quartal rechnen die Analysten damit, dass die Gewinne der im S&amp;P 500 enthaltenen Unternehmen um 5% zur&uuml;ckgehen. Falls sich dies bewahrheitet, w&auml;re das Gewinnwachstum im f&uuml;nften Quartal in Folge negativ. Angesichts der j&uuml;ngsten Kursentwicklungen am Aktienmarkt &ndash; der S&amp;P 500 hat seit dem ersten Quartal 2016 um &uuml;ber 4% zugelegt &ndash; k&ouml;nnten die Managementprognosen f&uuml;r das k&uuml;nftige Gewinnwachstum von gr&ouml;&szlig;erer Bedeutung f&uuml;r die Anleger sein als die Unternehmensergebnisse im zweiten Quartal. Die in der vergangenen Woche bekanntgegebenen und besser als erwarteten Besch&auml;ftigungszahlen au&szlig;erhalb des Agrarsektors haben den US-Markt sicherlich befl&uuml;gelt. Aktienanleger sind jedoch tendenziell zukunftsorientiert. Und sie erwarten Folgendes: \uf0b7 ein Gewinnwachstum von 1% im dritten Quartal und \uf0b7 ein Gewinnwachstum von 9% im vierten Quartal bei USUnternehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn die amerikanischen Unternehmen in der Tat die Wende schaffen und wieder ein nachhaltiges Gewinnwachstum verzeichnen, k&ouml;nnten die derzeit hohen Bewertungen gerechtfertigt sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor dem Referendum hatte sich der Gewinnausblick f&uuml;r europ&auml;ische Unternehmen insgesamt verbessert; die Gewinnrevisionsquote, die das Verh&auml;ltnis zwischen Aufw&auml;rts- bzw. Abw&auml;rtskorrekturen der Gewinnprognosen angibt, war f&uuml;r europ&auml;ische Unternehmen drei. Monate in Folge angestiegen. Zum Monatsende hin werden auch europ&auml;ische Unternehmen ihre Zahlen f&uuml;r das zweite Quartal bekanntgeben. Dies d&uuml;rfte mehr Klarheit dar&uuml;ber schaffen, wie rentabel sie tats&auml;chlich sind und wie der Ausblick nach dem Brexit aussieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An makro&ouml;konomischen Daten stehen in der kommenden Woche die US-Baubeginne im Juni an. Seit dem Jahr 2009 ist am USImmobilienmarkt eine stetige Aufw&auml;rtstendenz festzustellen. Der Markt rechnet f&uuml;r Juni mit einem leichten Anstieg um 0,3% gegen&uuml;ber dem Vormonat. Der Markit-US-Einkaufsmanagerindex f&uuml;r das verarbeitende Gewerbe d&uuml;rfte im Juli mit 51,4 im Expansionsbereich verharren (Juni: 51,3). Der US-Dollar hat seit Jahresbeginn abgewertet, und es gibt Anzeichen daf&uuml;r, dass der schw&auml;chere Dollar das verarbeitende Gewerbe in den USA st&uuml;tzt. In Europa wird in der kommenden Woche der Markit-Einkaufsmanagerindex f&uuml;r das verarbeitende Gewerbe f&uuml;r Juli bekanntgegeben. Er verharrt seit zw&ouml;lf Monaten &uuml;ber dem Schwellenwert von 50, d.h. im Expansionsbereich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Euroraum werden am Donnerstag alle Augen auf die Europ&auml;ische Zentralbank gerichtet sein. Unsere Investmentstrategin Ann-Kathrin Petersen erl&auml;utert: Angesichts der Flucht der Anleger in sichere H&auml;fen nach dem Brexit-Votum ist wieder die Sorge aufgekommen, dass Anleihen, die den Kaufkriterien der EZB entsprechen, knapp werden k&ouml;nnten. Derzeit weist ein Rekordvolumen von &uuml;ber 50% der Staatsanleihen im Euroraum eine negative nominale Rendite auf. Insbesondere der Bundesbank scheinen die f&uuml;r K&auml;ufe in Frage kommenden Anleihen auszugehen. Diese Knappheiten d&uuml;rften durchaus auf dem Radar der EZB aufscheinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Politik spielt bereits seit einigen Wochen eine wichtige Rolle, und geopolitische Ereignisse d&uuml;rften auf der Agenda bleiben. Die neu gew&auml;hlte britische Premierministerin Theresa May k&ouml;nnte in den kommenden Wochen die Gespr&auml;che mit der Europ&auml;ischen Union aufnehmen. Zun&auml;chst ist auf beiden Seiten mit weiteren rhetorischen Man&ouml;vern zu rechnen. Dar&uuml;ber hinaus sollte der USPr&auml;sidentschaftswahlkampf Fahrt aufnehmen. Verstehen. Handeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fundamentaldaten wie z.B. die Unternehmensgewinne und die makro&ouml;konomischen Daten verbessern sich sowohl in den USA als auch im Euroraum. Allerdings haben die vergangenen Wochen gezeigt, dass die Entwicklung an den Kapitalm&auml;rkten zumindest kurzfristig zunehmend von geopolitischen Ereignissen abh&auml;ngt. Da die wirtschaftspolitischen Unsicherheiten (z.B. gemessen von www.policyuncertainty.com) weiterhin sehr hoch sind und die &bdquo;harten Fakten&ldquo; dies nicht kompensieren d&uuml;rften, wird die Marktvolatilit&auml;t auf kurze Sicht wohl hoch bleiben.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den USA hat die Berichtssaison f&uuml;r das zweite Quartal begonnen. 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