{"id":21668,"date":"2017-03-07T23:00:00","date_gmt":"2017-03-07T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/index.php\/2017\/03\/07\/lgt-weltweite-rueckkehr-zum-synchronen-wachstum\/"},"modified":"2017-03-07T23:00:00","modified_gmt":"2017-03-07T23:00:00","slug":"lgt-weltweite-rueckkehr-zum-synchronen-wachstum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-weltweite-rueckkehr-zum-synchronen-wachstum\/","title":{"rendered":"LGT: Weltweite R\u00fcckkehr zum synchronen Wachstum"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die globalen Makrotrends bleiben positiv und verweisen erstmals seit Jahren auf ein konvergierendes Weltwirtschaftswachstum&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von Mikio Kumada, CIIA bei LGT Capital Partners<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch daher zeigen die B&ouml;rsen Europas und der Schwellenl&auml;nder immer h&auml;ufiger relative St&auml;rke. Diese fundamentale Entwicklung bewegt die Anleger dazu, rein &laquo;technische&raquo; Korrekturwarnungen zu ignorieren. Das d&uuml;rfte die Kurse auf Sicht weiter h&ouml;her treiben.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am vergangenen Mittwoch haben wir im Zuge unserer j&uuml;ngsten monatlichen Strategie&uuml;berpr&uuml;fung unsere aktuelle Markteinsch&auml;tzung erneut best&auml;tigt. Die Diskussionen waren im Detail zwar nuanciert, die Konklusion des Strategieteams war aber klar:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Aktien&uuml;bergewicht bleibt unver&auml;ndert, wobei die taktische Pr&auml;ferenz der Industriel&auml;nder wie bisher durch eine vergleichsweise hohe strategische Neutralquote in den Emerging Markets (EM) erg&auml;nzt wird &#8211; derzeit sehr zum Vorteil unserer Investoren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die klare Untergewichtung von Anleihen bleibt bestehen: Traditionelle Staatsanleihen werden praktisch im mindestm&ouml;glichen Rahmen gehalten, w&auml;hrend alle anderen Kategorien von h&ouml;her verzinslichen und alternativen Kreditinstrumenten neutral oder knapp unter den strategischen Quoten gewichtet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der US-Dollar bleibt unsere pr&auml;ferierte W&auml;hrung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Positives makro&ouml;konomisches Umfeld bleibt bestehen<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Einkaufsmanagerindizes (PMI) f&uuml;r die verarbeitende Industrie erreichten in Europa und Japan neue mehrj&auml;hrige Hochs, w&auml;hrend sie in den USA, China und den EM im Februar leicht zur&uuml;ckfielen. Allerdings bleiben diese vorauslaufenden Konjunkturindikatoren &uuml;berall klar auf Wachstum eingestellt, w&auml;hrend die vorl&auml;ufigen Sch&auml;tzungen f&uuml;r M&auml;rz (&laquo;Flash PMI&raquo;) f&uuml;r China und die EM inzwischen schon wieder nach oben zeigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die zur&uuml;ckblickenden Daten hellten sich generell weiter auf. Bemerkenswert waren die Inflationsimpulse: Die herk&ouml;mmlichen Inflationsindizes n&auml;herten sich im Euroraum und China den Zielwerten an, in den USA und in Grossbritannien wurden diese teilweise sogar &uuml;bersprungen. Entsprechend kam es zu Spekulationen &uuml;ber vorgezogene geldpolitische Wenden, wovon die USA nat&uuml;rlich am unmittelbarsten betroffen ist: Hier rechnet der Markt inzwischen mit einer 25 Basispunkte-Zinserh&ouml;hung am kommenden Mittwoch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die wohldosierte Haltung der Notenbanken unterst&uuml;tzt die Hausse<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dieser stetigen Konjunkturaufhellung l&auml;sst auch die Urangst der M&auml;rkte vor Zinserh&ouml;hungen nach. Die &Ouml;lpreisrallye vom ersten Halbjahr 2016 und der zunehmende Mangel an qualifizierten Arbeitskr&auml;ften haben die normalen Inflationsindizes zuletzt belebt, w&auml;hrend die konjunkturpolitischen Pl&auml;ne der neuen US-Regierung die Inflationserwartungen zus&auml;tzlich nach oben getrieben haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wichtig ist, dass sich diesmal keine Notenbank davon zu einer &uuml;berm&auml;ssig strengen Wende verleiten hat lassen. Stattdessen ist es der Geldpolitik weltweit gelungen, das richtige Gleichgewicht zwischen Wachstumsfreundlichkeit und Inflationsbek&auml;mpfung zu finden. So blieben die Marktkorrekturen seit Dezember sehr kurz und flach (mit Ausnahme Brasiliens und Russlands, deren B&ouml;rsen 2016 allerdings besonders hohe spekulative Kursgewinne in USD von 66% bzw. 55% verbucht hatten). Die Anleiherenditen bewegten sich weitgehend seitw&auml;rts, w&auml;hrend sich der USD seit Februar wieder von seiner Schw&auml;chephase im Januar erholt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Kontext sollte dem genauen Zeitpunkt der n&auml;chsten US-Zinserh&ouml;hung keine allzu grosse Bedeutung beigemessen werden. Erstens haben sich die mittelfristigen Markterwartungen wenig ge&auml;ndert. Die Marktteilnehmer rechnen nach wie vor mit etwa drei Zinserh&ouml;hungen bis n&auml;chsten M&auml;rz. Zweitens notieren die Kerninflationsraten weltweit weiterhin tr&auml;ge unter den Zielwerten, w&auml;hrend die kurzfristigen Zinsschritterwartungen extrem schwanken k&ouml;nnen. Was wirklich z&auml;hlt ist, dass der globale Policy-Mix weiterhin so kalibriert bleibt, um mehr Wachstum ohne nachhaltige Inflationsrisiken erm&ouml;glichen zu k&ouml;nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Synchrone globale Aufhellung<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den ersten zwei Grafiken zeigen wir die von der Firma Markit und ihren jeweiligen regionalen Partnern weltweit erstellten Einkaufsmanagerindizes (PMI) f&uuml;r das verarbeitende Gewerbe. Im Mai 2016 kehrten China und die Schwellenl&auml;nder in den Wachstumsbereich zur&uuml;ck (d.h. ihre PMIs &uuml;bersprangen die 50-Punktemarke). Seitdem tendieren alle Indizes synchron nach oben. Angesichts dieser gut ausgepr&auml;gten Entwicklung hat die Fed sicherlich Raum, um im Laufe des Jahres ihre Zinserh&ouml;hungspl&auml;ne entsprechend zu beschleunigen, nachdem seit Dezember 2015 nur zwei Zinserh&ouml;hungen beschlossen wurden (um je 25 Basispunkte).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-4727\" src=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/5b17648302c5b06c43453799634b7ba9.png\" alt=\"08 03 17 1LGT\" width=\"600\" height=\"228\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die zugrundeliegende Inflationsentwicklung bleibt zahm<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachfolgend illustrieren wir am Beispiel des Euroraums den Unterschied zwischen den herk&ouml;mmlichen Verbraucherpreisindizes (VBI) und den zugrundeliegenden Inflationstrends (&laquo;Kerninflation&raquo;). Nach den zahlreichen geldpolitischen Interventionen seit Ende 2015 steigen die VBI in Europa und den anderen L&auml;ndern ab Mitte 2016 stetig an. Im Januar und Februar dieses Jahres fiel der Anstieg besonders deutlich aus, prim&auml;r aufgrund der im Vergleich zum Jahresbeginn 2016 fast doppelt so hohen Roh&ouml;lpreise.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da die Roh&ouml;lpreise ab Mitte 2016 aber seitw&auml;rts bis nur leicht h&ouml;her tendieren, wird dieser inflation&auml;re Basiseffekt in den kommenden Monaten abklingen. Dieser Sachverhalt findet in der sogenannten Kerninflationsrate Ausdruck : Die zugrundeliegende Inflationsentwicklung hat sich zwar von den Tiefst&auml;nden der letzten Jahre gel&ouml;st, bewegt sich aber insgesamt weiter tr&auml;ge auf tiefem Niveau. Die Notwendigkeit von akuten geldpolitischen Gegenmassnahmen wird dadurch stark relativiert. Diese Grundsituation gilt &uuml;brigens f&uuml;r alle grossen Volkswirtschaften, einschliesslich Grossbritanniens.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-4728\" src=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/48b3dbd2a3ccc3d665dcc2fe769b525d.png\" alt=\"08 03 17 2LGT\" width=\"600\" height=\"237\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Zum ersten Mal in zehn Jahren wachsen alle Eurol&auml;nder wieder<\/b>&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abschliessend zeigen wir auf der nachfolgenden Seite die konjunkturelle Synchron-Erholung in Europa. Im vergangenen Jahr wiesen alle Mitglieder der Europ&auml;ischen Union erstmals seit 2006 wieder ein positives Realwachstum aus und der Konsens erwartet, dass diese Situation auch in den n&auml;chsten Jahren anhalten wird. Die Tatsache, dass die Wachstumssch&auml;tzungen f&uuml;r 2017 und 2018 realistisch tief bleiben, bereitet uns grunds&auml;tzlich keine Sorgen &#8211; im Gegenteil: Angesichts der aktuellen Makro- und Markttrends und des globalen Policy-Mix stehen n&auml;mlich die Chancen nicht schlecht, dass diese Erwartungen zuk&uuml;nftig steigen werden.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle:&nbsp;AdvisorWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die globalen Makrotrends bleiben positiv und verweisen erstmals seit Jahren auf ein konvergierendes Weltwirtschaftswachstum&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":4330,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[669],"tags":[644],"class_list":["post-21668","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-woechentlicher-marktkommentar","tag-lgt"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21668","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21668"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21668\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4330"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21668"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21668"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21668"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}