{"id":21671,"date":"2017-03-21T23:00:00","date_gmt":"2017-03-21T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/index.php\/2017\/03\/21\/lgt-global-stimmige-reflationaere-marktsignale\/"},"modified":"2017-03-21T23:00:00","modified_gmt":"2017-03-21T23:00:00","slug":"lgt-global-stimmige-reflationaere-marktsignale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-global-stimmige-reflationaere-marktsignale\/","title":{"rendered":"LGT: Global stimmige, reflation\u00e4re Marktsignale"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die anf&auml;ngliche Investoreneuphorie &uuml;ber das US-Wahlergebnis klingt ab und die Nachhaltigkeit der &laquo;Trump-Rallye&raquo; wird inzwischen verst&auml;rkt angezweifelt&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von Mikio Kumada, CIIA bei LGT Capital Partners<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir bleiben konstruktiv: Erstens ging der globale Reflationstrend der Wahl klar voraus und sollte daher auch ohne neue politische Impulse aus den USA intakt bleiben. Zweitens gibt es bisher keine Anzeichen f&uuml;r eine Trendwende.<br \/> &nbsp;<br \/> N&auml;chste Woche werden wir im Zuge unserer viertelj&auml;hrlichen &Uuml;berpr&uuml;fung der taktischen Assetallokation (TAA) die Anlagepolitik der LGT Capital Partners f&uuml;r die n&auml;chsten drei bis sechs Monate bestimmen. Die Entscheidungen werden am 5. April im LGT Beacon kommuniziert. Ohne bestimmte Ergebnisse vorwegzunehmen, pr&auml;sentieren wir heute einige relevante Marktbeobachtungen:<br \/> &nbsp;<br \/> Immer mehr Marktteilnehmer scheinen inzwischen den so genannten &laquo;Reflation-Trade&raquo; bzw. die &laquo;Trump-Rallye&raquo; vom letzten Herbst zu hinterfragen, zumal die Umsetzung der wirtschaftspolitischen Pl&auml;ne des US-Pr&auml;sidenten Donald Trump bisher entt&auml;uschend ausgefallen ist. Doch w&auml;hrend tempor&auml;re Volatilit&auml;tsausbr&uuml;che nat&uuml;rlich jederzeit m&ouml;glich bleiben, sprechen folgende Punkte grunds&auml;tzlich weiter f&uuml;r eine intakte Aktienhausse:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Der wichtigste Reflationstreiber wirkt weiter: Der globale wirtschaftspolitische Policy-Mix bleibt gut kalibriert, um eine Wachstumsbeschleunigung zu erm&ouml;glichen, ohne unangemessen hohe Inflationsrisiken einzugehen. Die Notenbanken wollen trotz der Aktienhausse und besseren Konjunkturdaten kein fr&uuml;hzeitiges Abw&uuml;rgen der Entwicklung riskieren. Die Entscheidung der Federal Reserve vom vergangenen Mittwoch, die Zinsen wie erwartet zu erh&ouml;hen aber ihren mittelfristigen Fahrplan unver&auml;ndert zu belassen, unterstreicht dies eindr&uuml;cklich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Wirtschaftsdaten und vorausschauende Gesch&auml;fts- und Stimmungsumfragen best&auml;tigen indessen weiter weltweit stimmig die reflation&auml;re Dynamik. Das gilt auch f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte &ndash; ebenfalls quer durch alle Anlageklassen und Regionen. Die Datenlage wird sich fr&uuml;her oder sp&auml;ter nat&uuml;rlich wieder etwas abschw&auml;chen. Genau deshalb bleibt der erste Punkt besonders relevant.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Wichtig ist auch, dass sich das Reflationsthema lange vor der US-Wahl weltweit und in allen Marktsegmenten etabliert hatte. Der &laquo;Reflation-Trade&raquo; begann n&auml;mlich zwischen Ende Januar und Mitte Februar 2016, d.h. als Japan den erstmaligen Einsatz von negativen Zinsen und China die erneute Lockerung der Geldpolitik ank&uuml;ndigten. Die Tatsache, dass diese Ereignisse damals weitgehend auf Skepsis stiessen bzw. ignoriert wurden, sollte uns zudem einmal mehr daran erinnern, dem kurzfristig dominierenden Meinungskonsens mit kritischem Vorbehalt zu begegnen. So k&ouml;nnten sich die gegenw&auml;rtigen Bedenken betreffend der protektionistischen Rhetorik der US-Regierung am Ende ebenfalls als ein vor&uuml;bergehendes Ph&auml;nomen erweisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wachstums- und zinssensitive Sektoren zeigen weiter St&auml;rke<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf Seite 2&nbsp; zeigen wir eine Reihe von Grafiken, die diese Punkte untermauern. Klar ist: Die M&auml;rkte signalisieren weiter einen globalen Reflationserfolg. Die Toleranz gegen&uuml;ber zunehmend inflationsfreundlichen Bedingungen durch die meisten Notenbanken f&uuml;hrt dazu, dass die Zinskurven global steiler werden und die h&ouml;heren Inflationserwartungen ber&uuml;cksichtigen. Das wiederum st&uuml;tzt die Zinsertr&auml;ge und die Konjunktur &ndash; und damit &agrave; la longue auch den Welthandel. Daher zeigen Branchen wie Banken, Handelsschifffahrt, Industrie und Technologie weiter ausgepr&auml;gte St&auml;rke &ndash; und diese mittelfristigen Aufw&auml;rtstrends sind ungebrochen.<br \/> &nbsp;<br \/> Der US-Dollar k&ouml;nnte sich diesbez&uuml;glich als eine m&ouml;gliche Ausnahme herausstellen. Der Greenback notiert zwar immer noch h&ouml;her als vor der Wahl, die Dezember-Hochs u.a. gegen den Euro oder den Yen wurden aber noch nicht zur&uuml;ckerklommen. Doch auch das stellt das Reflationsthema grunds&auml;tzlich nicht in Frage: Vielmehr w&uuml;rde dieser m&ouml;gliche Trend signalisieren, dass die Reflationsdynamik zunehmend von den USA auf Europa und Japan &uuml;berschwappt. Zu diesem Zeitpunkt w&uuml;rden wir daher weiterhin generell davon abraten, die anlagepolitische Exponierung gegen&uuml;ber dem Reflationsthema grunds&auml;tzlich abzubauen.<\/p>\n<p> <strong>Klare und intakte Reflationssignale weltweit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das globale Reflationsthema begann zwischen Ende Januar und Mitte Februar 2016, als Japan und China beschlossen, die Geldpolitik weiter&nbsp;respektive wieder&nbsp;zu lockern. Das zeigen die Charts auf Seite 2 im PDF eindr&uuml;cklich. Die US-Wahl hat grunds&auml;tzlich nur einen bereits existierenden Trend best&auml;tigt und bekr&auml;ftigt. Letzterer impliziert auch, dass potenzielle wirtschaftspolitische Entt&auml;uschungen aus Amerika das weltweite Reflationsthema nicht zwingend entgleisen m&uuml;ssen &ndash; zumindest solange die Federal Reserve sowie die anderen grossen Volkswirtschaften auf Kurs bleiben.<br \/> &nbsp;<br \/> Der gut kalibrierte Policy-Mix spiegelt sich dar&uuml;ber hinaus darin, dass die relative St&auml;rke der inflationsgebundenen Anleihen (Grafik 2) weniger deutlich ausgepr&auml;gt ist, als die St&auml;rke der wachstumsabh&auml;ngigen M&auml;rkte (Charts 1, 3 und 4). Die Charts 5 und 6&nbsp; zeigen schliesslich die intakten Trends von zwei Branchen, deren Ertragsaussichten in besonderem Masse von den Themen Reflation bzw. Weltwirtschaftswachstum abh&auml;ngen: Banken und Transportschifffahrt. Kurz: Die Marktsignale bleiben positiv und in sich stimmig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-4746\" src=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/188211dac0acdf572e077a7d4cab710c.png\" alt=\"22 03 17 LGT\" width=\"600\" height=\"678\" \/><\/p>\n<p>Quelle:&nbsp;AdvisorWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die anf&auml;ngliche Investoreneuphorie &uuml;ber das US-Wahlergebnis klingt ab und die Nachhaltigkeit der &laquo;Trump-Rallye&raquo; wird inzwischen verst&auml;rkt angezweifelt&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":4330,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[669],"tags":[644],"class_list":["post-21671","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-woechentlicher-marktkommentar","tag-lgt"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21671"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21671\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4330"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}