{"id":21723,"date":"2021-01-20T11:42:20","date_gmt":"2021-01-20T10:42:20","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/?p=9054"},"modified":"2021-01-20T11:42:20","modified_gmt":"2021-01-20T10:42:20","slug":"blackrock-wenn-drei-sich-streiten-freut-sich-der-vierte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/blackrock-wenn-drei-sich-streiten-freut-sich-der-vierte\/","title":{"rendered":"BlackRock : Wenn drei sich streiten, freut sich der Vierte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">BlackRock:  F\u00fcr geraume Zeit war es ruhig um geworden die Politik in der Eurozone.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>BlackRock Aktueller Blick auf die M\u00e4rkte<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von Felix Herrmann, Kapitalmarktstratege bei BlackRock<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Sturz von gleich zwei Regierungen \u2013 in Italien und den Niederlanden \u2013 sowie der Wahl eines neuen CDU-Vorsitzenden in Deutschland stand die Zunft der Volksvertreter in der letzten Woche allerdings wieder einmal voll im Rampenlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend Regierungschef Conte in Italien auf der schweren Suche nach neuen Mehrheiten ist, d\u00fcrfte der Sturz der Regierung in Den Haag zwei Monate vor der Parlamentswahl f\u00fcr keine allzu grossen Verwerfungen sorgen. Die Partei von Regierungschef Rutte f\u00fchrt in den Umfragen mit weitem Vorsprung, sodass er aller Voraussicht nach auch die n\u00e4chste Regierung anf\u00fchren wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Wahl Laschets zum Kramp-Karrenbauer-Nachfolger bedeutet f\u00fcr die Politik der CDU vor allem eines: Kontinuit\u00e4t \u2013 ein Schlagwort, auf dem Laschet bei seiner Rede auf dem Parteitag sogar gezielt herumritt. Laschet selbst war es jedoch wichtig, hervorzuheben, dass es um die \u201eKontinuit\u00e4t des Erfolgs\u201c geht und dass das eben gerade nicht bedeutete, dass in der CDU alles \u201egenau weiter so gemacht wird\u201c. Dennoch \u00fcbernimmt mit seiner Wahl eben jener Kandidat die Parteif\u00fchrung, welcher unter den drei Bewerbern am ehesten den Kampf Merkels und Kramp-Karrenbauers um Mehrheiten in der politischen Mitte fortsetzen wird und f\u00fcr weniger Disruption steht als die anderen beiden Kandidaten Merz und R\u00f6ttgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der grosse Gewinner der Wahl Laschets sitzt derweil in M\u00fcnchen. Markus S\u00f6ders Chancen als Kanzlerkandidat von CDU und CSU in den n\u00e4chsten Bundestagswahlkampf zu gehen, d\u00fcrften seit Samstag erheblich gestiegen sein. Anders als Merz, der seine Kanzlerambitionen klargemacht hat, m\u00f6chte Laschet ergebnisoffen in die Gespr\u00e4che mit S\u00f6der gehen, die im Fr\u00fchjahr stattfinden sollen. Viele interpretieren hier vermutlich zu Recht hinein, dass Laschet nicht zum \u00c4ussersten bereit ist, um seine Nominierung als Kanzlerkandidat durchzudr\u00fccken. Zumal S\u00f6der aktuell der deutlich popul\u00e4rere Politiker ist als Laschet. Dar\u00fcber hinaus sorgte Gesundheitsminister Spahn, dem noch Aussenseiterchancen auf die Kandidatur einger\u00e4umt wurden, auf dem Parteitag f\u00fcr Unmut, als er in einer Rede zu offensichtlich f\u00fcr Laschet warb, was seine ohnehin nur kleine Chance auf eine Nominierung weiter reduziert haben d\u00fcrfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den USA richtet sich der Blick in dieser Woche auf die Amtseinf\u00fchrung Joe Bidens in Washington am heutigen Mittwoch. Auf der einen Seite ist da die Angst vor weiteren Unruhen. Auf der anderen Seite sch\u00fcrte die Verk\u00fcndung von Bidens \u201eAmerican Rescue Plans\u201c in der letzten Woche die Hoffnung auf umfangreiche Hilfen im Kampf gegen die Corona-Krise. Zus\u00e4tzlich zu den bereits im Dezember beschlossenen Hilfen in H\u00f6he von 900 Milliarden US-Dollar m\u00f6chte Biden weitere 1,9 Billionen US-Dollar unters Volk bringen, was 8,6 Prozent der US-amerikanischen Wirtschaftsleistung entspricht. Die Demokraten werden \u2013 in Abgrenzung zur Trumpschen Dekret-Politik \u2013 in einem ersten Schritt versuchen, das Paket als \u201eRegular Order\u201c durch den Senat zu bekommen. Hierf\u00fcr w\u00e4ren zus\u00e4tzlich zu den 50 Stimmen der Demokraten zehn Stimmen der Republikaner notwendig: Ein klares Angebot der Zusammenarbeit und Verst\u00e4ndigung seitens der Demokraten, was angesichts der j\u00fcngsten Ereignisse in den USA auch bitter notwendig scheint. Gut m\u00f6glich allerdings, dass dieses Angebot zu fr\u00fch kommt und Biden zur Verabschiedung des Pakets auf den Prozess namens \u201eBudget Reconciliation\u201c umschwenken muss. Dann w\u00fcrden 50 Stimmen im Senat ausreichen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Was das f\u00fcr Anleger bedeutet<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weder die politischen Querelen in Italien und den Niederlanden noch der CDU-Parteitag haben an den M\u00e4rkten Wellen geschlagen. Zu dominant bleibt die Corona-Pandemie sowie deren Folgen. Da sich trotz der getroffenen Lockdown-Massnahmen hier in Deutschland keine ausreichende Verbesserung der Lage ergeben hat, werden heute sehr wahrscheinlich weitere Versch\u00e4rfungen beschlossen. Erst wenn es gelingt, die Zahl der t\u00e4glichen Neuinfektionen nachhaltig und deutlich unter die Marke von 6.000 zu dr\u00fccken (dies entspr\u00e4che bei 83 Millionen Deutschen einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50), sind hierzulande Lockerungen denkbar. Aktuell scheinen derart Zahlen in weiter Ferne zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die EZB wird sich auf ihrer diesw\u00f6chigen Sitzung den Einfluss der Lockdown-Massnahmen auf die Wirtschaft in der Eurozone sehr genau anschauen. Nach den j\u00fcngst beschlossenen zus\u00e4tzlichen Lockerungsmassnahmen ist jedoch f\u00fcr diese Woche zun\u00e4chst keine weitere Aktion zu erwarten. Sollte zuk\u00fcnftig ein abermaliges Einschreiten der Zentralbank notwendig werden, w\u00fcrde wohl zun\u00e4chst \u00fcber eine Ausweitung des PEPP nachgedacht werden, bevor andere Instrumente in den Blickpunkt r\u00fccken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Woche werden die Anleger zudem vor allem die anlaufende Berichtssaison der Unternehmen f\u00fcr das vierte Quartal 2020 im Blick haben. Der Auftakt der Finanzunternehmen in den USA war verheissungsvoll. Betrachtet man das vierte Quartal als Ganzes, so wird erwartet, dass die Gewinne f\u00fcr den S&amp;P 500 um 7,8 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum sinken, bei einem um 0,3 Prozent h\u00f6heren Umsatz. Die Sektoren mit dem schw\u00e4chsten Wachstum bleiben vermutlich dieselben, die in den ersten drei Quartalen des Jahres zu k\u00e4mpfen hatten, einschliesslich Transport, Energie sowie zyklische Konsumg\u00fcter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: AdvisorWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BlackRock: F\u00fcr geraume Zeit war es ruhig um geworden die Politik in der Eurozone.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":6346,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[669],"tags":[147],"class_list":["post-21723","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-woechentlicher-marktkommentar","tag-blackrock"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21723","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21723"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21723\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21723"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21723"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21723"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}