{"id":21743,"date":"2021-09-08T16:10:06","date_gmt":"2021-09-08T14:10:06","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/?p=10821"},"modified":"2021-09-08T16:10:06","modified_gmt":"2021-09-08T14:10:06","slug":"blackrock-europa-im-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/blackrock-europa-im-fokus\/","title":{"rendered":"BlackRock : Europa im Fokus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">BlackRock: Die gr\u00f6ssten Volkswirtschaften Mitteleuropas weisen durch die Bank h\u00f6here Impfquoten auf als die Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>BlackRock Aktueller Blick auf die M\u00e4rkte<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von Dr. Martin L\u00fcck, Leiter Kapitalmarktstrategie in Deutschland, der Schweiz, \u00d6sterreich und Osteuropa bei BlackRock<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber weil der erste grosse Impferfolg in den USA wesentlich fr\u00fcher verzeichnet wurde und die Wirtschaft daher schon im Fr\u00fchjahr recht weitgehend ge\u00f6ffnet wurde, eilte auch das Gewinnwachstum der Unternehmen jenseits des Atlantiks, und mit ihm die Aktienkursentwicklung, dem alten Kontinent voraus. Nun aber deuten verschiedene Makroindikatoren darauf hin, dass dem post-Covid-Neustart der US-Wirtschaft ein wenig die Puste ausgehen k\u00f6nnte. Zudem ist die Quote der vollst\u00e4ndig Geimpften bei zuletzt 52,3% nahezu stehen geblieben, und die hohe Zahl der Impfmuffel macht die Gesellschaft anf\u00e4llig f\u00fcr die aggressive Deltavariante.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor diesem Hintergrund sieht Europa attraktiver aus, sowohl was das Aufholpotenzial der Volkswirtschaften als auch die Gewinnentwicklung der Unternehmen angeht. Bei durchgehend mehr als 60% vollst\u00e4ndig Geimpften (Spitzenreiter unter Europas gr\u00f6ssten L\u00e4ndern ist Spanien mit 72,6%) ist Europa keineswegs perfekt, aber besser als die USA gesch\u00fctzt vor weiteren Wachstumseinbussen infolge der Delta-Ausbreitung. Und sowohl g\u00fcnstigere Bewertungen als auch die sogenannte Gewinnrevisionsquote (Verh\u00e4ltnis von Aufw\u00e4rts- zu Abw\u00e4rtsrevisionen bei den Gewinnsch\u00e4tzungen) sprechen f\u00fcr europ\u00e4ische Aktien. Selbst wenn der typische zyklische \u00abValue Trade\u00bb in der gegenw\u00e4rtigen Phase aus verschiedenen Gr\u00fcnden (niedrige Zinsen, attraktive Technologie, zunehmende ESG-Investments) nicht so gut funktioniert wie in fr\u00fcheren Zyklen, f\u00fchlen wir uns mit unserem taktischen \u00dcbergewicht f\u00fcr europ\u00e4ische Aktien weiterhin wohl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Fokus steht Europa nat\u00fcrlich auch wegen der anstehenden Wahl in der gr\u00f6ssten Volkswirtschaft. Am 26. September wird ein neuer Bundestag gew\u00e4hlt, und nach 16 Jahren Angela Merkel wird es auch einen neuen Bundeskanzler bzw. eine neue Bundeskanzlerin geben. In den letzten Wochen haben sich die Meinungsumfragen kr\u00e4ftig verschoben, und obwohl die sogenannte Sonntagsfrage nur begrenzten Aussagewert f\u00fcr das Wahlergebnis besitzt, so ist sie doch ein Barometer f\u00fcr die Stimmung im Land. Und diese scheint sich zuungunsten der Union und im Sinne der Sozialdemokraten entwickelt zu haben. Zuletzt lag in sieben der neun am meisten beachteten Umfragen die SPD vor der CDU\/CSU, mit teilweise bis zu f\u00fcnf Prozentpunkten. Ein Teil der Zugewinne der SPD scheint zulasten der Gr\u00fcnen zu gehen, die Woche f\u00fcr Woche schw\u00e4cher dastehen, in einer Umfrage bei nur noch 15% und damit fast auf Augenh\u00f6he mit der FDP, die wiederum offenbar erfolgreich Unionsabwanderer einsammelt. Und w\u00e4hrend sogar die Linkspartei davon zu profitieren scheint, dass ein rot-rot-gr\u00fcnes B\u00fcndnis nach derzeitigen Umfragen rechnerisch die n\u00e4chste Regierung stellen k\u00f6nnte, setzen immer mehr von denjenigen, die das f\u00fcr ein Schreckensszenario halten, auf die Liberalen als Bollwerk gegen die \u00abroten Socken\u00bb. Interessant ist dabei, wie unterschiedlich der Wahlausgang in innerdeutschen Debatten einerseits und im Blick von aussen andererseits eingesch\u00e4tzt wird. Denn w\u00e4hrend hierzulande die Angst vor dem Linksruck oft mit Fragen der Wettbewerbsf\u00e4higkeit in Verbindung gebracht wird, scheinen gerade europ\u00e4ische Nachbarn eine SPD-gef\u00fchrte Bundesregierung in der Hoffnung auf eine weniger restriktive Fiskalpolitik eher positiv zu sehen. In jedem Fall bieten die verbleibenden 18 Tage bis zur Wahl noch gen\u00fcgend M\u00f6glichkeiten f\u00fcr \u00dcberraschungen, darunter die beiden noch ausstehenden TV-Debatten der drei Kanzlerkandidaten am 12. und 19. September.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>EZB d\u00fcrfte trotz kerniger Inflationszahlen f\u00fcr lockere Geldpolitik werben<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor einer Woche wurde der harmonisierte Index der Verbraucherpreise in Europa f\u00fcr den August ver\u00f6ffentlicht. Mit 3,0% lag die Inflation noch einmal deutlich h\u00f6her als im Juni (2,2%) und nun schon einen vollen Prozentpunkt oberhalb des von der EZB angestrebten Wertes. Dennoch ist f\u00fcr die Sitzung des Zentralbankrates an diesem Donnerstag keine Straffung des geldpolitischen Kurses zu erwarten. Wahrscheinlicher ist, dass die Kommunikation der EZB sich auf die ebenfalls f\u00fcr Donnerstag anstehenden neuen Sch\u00e4tzungen ihrer Volkswirte st\u00fctzen wird, in denen aller Voraussicht nach die mittel- bis langfristigen Inflationsaussichten sehr mau bleiben d\u00fcrften. Mit anderen Worten: Es wird darauf ankommen, die gegenw\u00e4rtigen Inflationszahlen als das einzu-sortieren, was sie h\u00f6chstwahrscheinlich sind, n\u00e4mlich vor\u00fcbergehend. Und auch weil die EZB in Fall eines erneuten Anstiegs der US-Zinsen, etwa angesichts des dort anstehenden \u00abTapering\u00bb, gewappnet bleiben m\u00f6chte, d\u00fcrfte Christine Lagarde die M\u00e4rkte nur sehr vorsichtig auf das bal-dige Auslaufen des PEPP-Ankaufprogramms einstimmen, vermutlich sogar f\u00fcr die Monate nach M\u00e4rz 2022 eine Aufstockung des regul\u00e4ren Programmes in Aussicht stellen. Genauso, mit einer Lockerung der eigenen Geldpolitik, hatte die EZB n\u00e4mlich im Fr\u00fchjahr reagiert, als schon einmal von der anderen Seite des Atlantiks eine Versch\u00e4rfung der Finanzierungsbedingungen gedroht hatte. Trotz vor\u00fcbergehend hoher Inflation spricht also alles f\u00fcr fortgesetzt \u00fcppige Liquidit\u00e4t und sehr niedrige Zinsen, mit anderen Worten: weiteren Treibstoff f\u00fcr die Aktienm\u00e4rkte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: AdvisorWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BlackRock: Die gr\u00f6ssten Volkswirtschaften Mitteleuropas weisen durch die Bank h\u00f6here Impfquoten auf als die Vereinigten Staaten.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":6833,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[669],"tags":[147],"class_list":["post-21743","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-woechentlicher-marktkommentar","tag-blackrock"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21743","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21743"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21743\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21743"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21743"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21743"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}