{"id":21770,"date":"2022-10-26T16:24:25","date_gmt":"2022-10-26T14:24:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.advisorworld.ch\/?p=15162"},"modified":"2022-10-26T16:24:25","modified_gmt":"2022-10-26T14:24:25","slug":"blackrock-die-rezession-kommt-die-inflation-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/blackrock-die-rezession-kommt-die-inflation-bleibt\/","title":{"rendered":"BlackRock : Die Rezession kommt, die Inflation bleibt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">BlackRock : Es sind zwei unangenehme Erwartungen, die Anleger im Jahresendspurt 2022 begleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span id=\"page19R_mcid20\" class=\"markedContent\"><span id=\"page19R_mcid19\" class=\"markedContent\"><\/span><\/span><span id=\"page19R_mcid23\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Von Ann-Katrin Petersen, Senior Investment Strategist bei BlackRock<br \/>\n<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erstens: Die Rezession kommt. Zweitens: Die Inflation bleibt. Die Aussichten f\u00fcr die Weltkonjunktur haben sich unter dem Eindruck des massiven Anstiegs der Verbraucherpreise, der L\u00f6cher in die Kassen der privaten Haushalte gerissen hat, hartn\u00e4ckiger Lieferunterbrechungen und schwelender Unsicherheit weiter eingetr\u00fcbt. In seinem j\u00fcngsten Ausblick zeichnete der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) ein entsprechend d\u00fcsteres Bild. Ein Drittel der Weltwirtschaft werde 2023 in eine Rezession rutschen, so die Prognose. Der Inflationsdruck gestalte sich beharrlicher als gedacht, Ostasien verliere an Zugkraft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade in Europa steht ein wirtschaftlich herausforderndes Winterhalbjahr bevor. Zwar haben im Nervenkrieg um eine ausreichende Gasversorgung zwei Umst\u00e4nde zuletzt f\u00fcr gewisse Hoffnungsschimmer gesorgt: das milde, sonnenreiche Herbstwetter in Deutschland und seinen europ\u00e4ischen Nachbarl\u00e4ndern sowie die \u00fcberraschend z\u00fcgig gef\u00fcllten Speicher. Dar\u00fcber hinaus haben die europ\u00e4ischen Finanzminister Pakete geschn\u00fcrt, um die Konjunkturrisiken abzufedern. Zur Erinnerung: Im Kampf gegen Inflationsrisiken steht die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) f\u00fcr letzteres nicht mehr parat. Dennoch \u00fcberwiegen in der k\u00fcrzeren Frist die Belastungsfaktoren. So ist es beispielsweise noch zu fr\u00fch, bei der Gasversorgung der Bundesrepublik Entwarnung zu geben. Nach Einsch\u00e4tzung von Experten m\u00fcssten daf\u00fcr der Verbrauch weiter gesenkt (etwa um ein F\u00fcnftel), die Nettoimporte hoch gehalten und die geplanten LNG-Terminals schnellstm\u00f6glich in Betrieb genommen werden. Die Frage lautet weniger, ob es angesichts des massiven Energieschocks im Winterhalbjahr zu einem wirtschaftlichen Abschwung kommt \u2013 wichtige Konjunkturindikatoren signalisieren, dass dies h\u00f6chstwahrscheinlich bereits der Fall ist \u2013 sondern wie ausgepr\u00e4gt dieser Konjunktureinbruch ausfallen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Ostasien haben sich die Konjunkturaussichten nach einer monatelangen Eintr\u00fcbung zuletzt wieder etwas aufgehellt, bleiben aber insgesamt ged\u00e4mpft. Vorerst bleibt die Null-Covid-Politik in Kraft, obwohl wir erwarten, dass sie m\u00f6glicherweise bis Ende des Jahres gelockert werden k\u00f6nnte. Dar\u00fcber hinaus lasten Turbulenzen am Immobilienmarkt, die sich verschlechternde Arbeitsmarktlage und die Verschuldungssituation der Unternehmen auf den Wirtschaftsperspektiven. In den USA wiederum k\u00f6nnte die Wirtschaft infolge des scharfen geldpolitischen Bremsman\u00f6vers der US-Notenbank Fed in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2023 schrumpfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>EZB bekr\u00e4ftigt Bereitschaft zu weiteren Zinsschritten, f\u00e4hrt aber zunehmend auf Sicht<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ohne Frage bleiben die scharfe Straffung der Zinspolitik und das restriktiver werdende Liquidit\u00e4tsumfeld f\u00fcr die M\u00e4rkte Belastungsfaktoren. Allerdings ist im Hinblick auf die n\u00e4chsten Zinsschritte der Notenbanken wohl mit keinen drastischen Abweichungen mehr nach oben gegen\u00fcber den Markterwartungen zu rechnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Reihe von EZB-Ratsmitgliedern hat die M\u00e4rkte bereits explizit oder implizit auf einen weiteren kr\u00e4ftigen Zinsschritt am kommenden Donnerstag vorbereitet. Nachdem der Rat im internationalen Vergleich bis zur Sitzung im Juli einen durchaus z\u00f6gerlichen Normalisierungskurs verfolgt hatte, gibt er sich seither umso entschlossener im Kampf gegen Inflationsrisiken. So rang sich die EZB auf ihrer September-Sitzung zum gr\u00f6ssten Zinsschritt ihrer Geschichte in H\u00f6he von 75 Basispunkten durch und liess die T\u00fcr f\u00fcr weitere markante Zinsschritte weit offen. Der Handlungsdruck aus Sorge vor sich verselbst\u00e4ndigenden Inflationserwartungen bleibt aus Sicht der EZB virulent. Gut m\u00f6glich, dass der Rat bis Jahresende so viele Straffungsschritte wie m\u00f6glich unterzubekommen versucht (\u201eFrontloading\u201c), angesichts einer voranpreschenden Fed, eines fortgesetzt schwachen Euro-Wechselkurses, welcher importierte Waren und Dienstleistungen aus dem Ausland zus\u00e4tzlich verteuert, und erh\u00f6hter Rezessionsgefahren. Aug in Aug mit einer schrumpfenden Wirtschaft d\u00fcrfte die EZB jedoch zunehmend \u201eauf Sicht fahren\u201c. Negatives \u00dcberraschungspotenzial f\u00fcr die B\u00f6rsen w\u00fcrde vor diesem Hintergrund vielmehr ein fr\u00fchzeitiges und entschlossenes Abschmelzen der Bilanzsumme des Eurosystems (QT \u2013 \u201equantitative tightening\u201c) bergen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gewinnberichtssaison entscheidend f\u00fcr die weitere Entwicklung des Aktienmarktes<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So richtet sich das Augenmerk verst\u00e4rkt auf das fundamentale R\u00fcckgrat der B\u00f6rsen: die Umsatz- und Gewinnzahlen der Unternehmen sowie die Ausblicke der Firmenchefs. K\u00f6nnen die Aktienm\u00e4rkte angesichts der bereits negativen Stimmung fundamental auf widerstandsf\u00e4hige Gewinne aufbauen? Oder bahnen sich entt\u00e4uschende Unternehmenszahlen an, verbunden mit weiteren m\u00f6glichen Kursabschl\u00e4gen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sollte der Markt tats\u00e4chlich eine deutlich schw\u00e4chere Gewinnentwicklung preisen als es die Unternehmensanalysten vorgeben, w\u00e4ren die zuletzt g\u00fcnstigeren, zukunftsorientierten Bewertungen der Aktienm\u00e4rkte verwundbar. Zur Einordnung: Das erwartete Kurs-Gewinn-Verh\u00e4ltnis (KGV) f\u00fcr die kommenden zw\u00f6lf Monate f\u00fcr den S&amp;P 500 betr\u00e4gt beispielsweise aktuell 15,3, sowohl unter dem 5-Jahres- (18,5) als auch unter dem 10-Jahres-Durchschnitt (17,1), wenngleich derartige Kennzahlenvergleiche in rezession\u00e4ren Phasen mit Vorsicht zu geniessen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir erwarten bei den Unternehmensgewinnen weiteres Abw\u00e4rtsrevisionspotenzial. Das sich abzeichnende Schrumpfen der Wirtschaftsleistung in Europa und den USA d\u00e4mpft f\u00fcr sich genommen das Umsatzwachstum, der anhaltende Kostendruck setzt die Gewinnmargen zus\u00e4tzlich unter Druck. Es scheint allerdings noch mit einem Fragezeichen behaftet, inwiefern bereits der Berichtszyklus f\u00fcr das dritte Quartal 2022 die antizipierte Abschw\u00e4chung des Gewinnwachstums widerspiegeln wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend sich die Anzeichen f\u00fcr eine gesamtwirtschaftliche Rezession, vor allem in Europa, \u00fcber mehrere Quartale hinweg mehren, werden die Diskussionen \u00fcber die Wahrscheinlichkeit eines ausgemachten Gewinnr\u00fcckgangs der Unternehmen bis zuletzt durchaus intensiv gef\u00fchrt. Denn trotz des erwarteten R\u00fcckgangs der realen (preisbereinigten) Wirtschaftsleistung d\u00fcrfte das Nominalwachstum in Europa und den USA aufgrund der hohen Inflation letztlich positiv ausfallen. Das Umsatzwachstum der Firmen k\u00f6nnte in den kommenden Quartalen somit ebenfalls \u00fcber der Nulllinie verharren. Da auch die Betrachtung der Gewinnentwicklung der Unternehmen eine nominale Betrachtungsweise ist, k\u00f6nnte es theoretisch trotz steigender Zinsen, Energiekosten und Lohnst\u00fcckkosten zu durchaus widerstandsf\u00e4higen Gewinnentwicklungen \u00fcber den Winter hinwegkommen. Zumindest vor\u00fcbergehend, zumindest in einigen Branchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Blick auf die laufende Berichtssaison zum dritten Quartal in den USA zeigt, dass bisher vor allem konsumnahe Unternehmen in der Lage gewesen zu sein scheinen, die h\u00f6heren Kosten auf die Verbraucher zu \u00fcberw\u00e4lzen. Andere Berichte signalisieren dagegen bereits, dass sich die Firmen einer Grenze n\u00e4hern k\u00f6nnten, ab der sie die Preise nur noch schwerlich weiter anheben, mit anderen Worten h\u00f6here Kosten weiterreichen k\u00f6nnen. Zudem hat sich die St\u00e4rke des US-Dollar negativ auf die Prognosen der Unternehmen ausgewirkt und die Gewinnsch\u00e4tzungen nach unten gedr\u00fcckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt ist der Start der Berichtssaison in den USA \u2013 ausgehend von einer verhaltenen Vorausschau \u2013 besser als erwartet ausgefallen. Nicht ausgeschlossen, dass der wahre Lackmustest erst Anfang 2023 mit der Gewinnberichtssaison f\u00fcr das vierte Quartal 2022 erfolgt, wenn sich das konjunkturelle Bild etwas klarer abzeichnet und die Unternehmen eine \u201eGuidance\u201c f\u00fcr das neue Jahr wagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was bedeutet all dies f\u00fcr Anlageentscheidungen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die kurzfristigen Aussichten f\u00fcr die Weltwirtschaft haben sich eingetr\u00fcbt. Das Thema Inflation wird nicht g\u00e4nzlich verschwinden, selbst wenn die Gesamtinflationsraten auf absehbare Zeit ihren Gipfel erreichen. Die Zentralbanken haben Wirtschaft und M\u00e4rkte vor diesem Hintergrund auf eine fortgesetzte Straffung der Geldpolitik eingeschworen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die kommenden Monate stellt das restriktiver werdende Liquidit\u00e4tsumfeld unver\u00e4ndert einen Belastungsfaktor f\u00fcr die B\u00f6rsen dar. Allerdings ist im Hinblick auf die n\u00e4chsten Zinsschritte der Notenbanken wohl mit keinen drastischen Abweichungen mehr gegen\u00fcber den bereits \u201ehawkishen\u201c Markterwartungen zu rechnen. Trotz der kernigen Verlautbarungen im Hinblick auf ein z\u00fcgiges Eind\u00e4mmen der Inflation in Richtung der Zielmarken von 2% werden sich die W\u00e4hrungsh\u00fcter wohl schliesslich mit etwas mehr davon abfinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Unternehmensgewinnen erwarten wir dagegen weiteres\u00a0 Abw\u00e4rtsrevisionspotenzial. Dies wiederum spricht unseres Erachtens f\u00fcr eine fortgesetzt hohe Volatilit\u00e4t und R\u00fcckschlagpotenzial an den Aktienm\u00e4rkten. Wir sch\u00e4tzen Aktien der Industriel\u00e4nder taktisch, d.h. mit Blick auf die kommenden sechs bis zw\u00f6lf Monate, nach wie vor weniger konstruktiv ein, und bevorzugen stattdessen fortgesetzt Unternehmensobligationen hoher Bonit\u00e4t (Investment Grade) angesichts relativ attraktiverer Bewertungen bei wetterfesteren Bilanzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiterhin gilt aus unserer Sicht auch, dass das klassische \u201eRezessions-Handbuch\u201c bei der Anlageallokation im aktuellen Umfeld nur bedingt Anwendung finden sollte. Dies bedeutet unter anderem: Sich in Staatsobligationen \u201ezu verstecken\u201c, bleibt wenig ratsam. Vielmehr d\u00fcrften Staatsobligationen in einem Umfeld erh\u00f6hter Inflationsrisiken und Staatsschuldenberge aus ganzheitlicher Portfolioperspektive fortgesetzt Diversifikationseigenschaften einb\u00fcssen. Attraktivere Chancen ergeben sich bei k\u00fcrzeren Laufzeiten und inflationsgesch\u00fctzten Staatsobligationen.<\/p>\n<p>Quelle: AdvisorWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BlackRock : Es sind zwei unangenehme Erwartungen, die Anleger im Jahresendspurt 2022 begleiten.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":12486,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[669],"tags":[147,186,226],"class_list":["post-21770","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-woechentlicher-marktkommentar","tag-blackrock","tag-inflation","tag-rezession"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21770","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21770"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21770\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21770"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21770"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}