{"id":21789,"date":"2020-07-28T11:28:22","date_gmt":"2020-07-28T09:28:22","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/?p=7838"},"modified":"2020-07-28T11:28:22","modified_gmt":"2020-07-28T09:28:22","slug":"blackrock-ein-neuer-stern-am-rentenmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/blackrock-ein-neuer-stern-am-rentenmarkt\/","title":{"rendered":"BlackRock : Ein neuer Stern am Rentenmarkt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">BlackRock: Die Berichtssaison f\u00fcr das zweite Quartal w\u00fcrde absolut betrachtet verheerende Zahlen liefern \u2013 so viel war aufgrund des dramatischen Wachstumseinbruchs bereits vor Ver\u00f6ffentlichung der Unternehmensgewinne klar..<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>BlackRock Aktueller Blick auf die M\u00e4rkte<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von Dr. Von Felix Herrmann, Kapitalmarktstratege bei BlackRock<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem je rund ein Viertel der Unternehmen in den USA und Europa ihre Zahlen vorgestellt haben, zeichnet sich jedoch ein Bild ab, das weit weniger schwarz ist als bef\u00fcrchtet. Wenngleich Zykliker und Finanzwerte schlechter als der Durchschnitt verdienten und obwohl das Gesamtbild in Europa und noch viel st\u00e4rker in den USA durch einige wenige Unternehmen bestimmt wird, haben so viele Unternehmenszahlen die Erwartungen der Analysten \u00fcbertroffen wie lange nicht. In den USA waren es bislang mehr als 80 Prozent, in Europa immerhin noch rund zwei Drittel der Unternehmen. Der Gewinnr\u00fcckgang fiel im Jahresvergleich mit -44 Prozent in den USA und mit -17 Prozent in Europa jeweils mehr als zehn Prozentpunkte besser aus als bef\u00fcrchtet. In dieser Woche nimmt die Berichtsaison so richtig Fahrt auf \u2013 unter anderem berichten die grossen Technologie-Firmen aus den USA. Wom\u00f6glich werden die guten erneut die schlechten Nachrichten \u00fcberwiegen \u2013 zumindest aus relativer Sicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bessere Unternehmenszahlen, die Einigung in Br\u00fcssel und die Hoffnung auf eine baldige Marktreife eines Corona-Impfstoffes haben die internationalen Aktienm\u00e4rkte zu Beginn der letzten Woche auf die h\u00f6chsten St\u00e4nde seit Februar getrieben. Der DAX lag beispielsweise zwischenzeitlich sogar \u00fcber dem Wert vom Jahresende 2019. Gen Wochenende machten sich dann jedoch wieder \u201eSpielverderber-Themen\u201c breit, die zwar f\u00fcr sich genommen alle nicht neu sind, j\u00fcngst jedoch neu gen\u00e4hrt wurden: Eine weitere Eskalation im \u201eneuen kalten Krieg\u201c zwischen den USA und China, die Sorge vor einem erneuten Corona bedingten Wachstumseinbruch in den USA sowie einem erneuten deutlichen Anstieg der Corona-Fallzahlen in Europa.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Was das f\u00fcr Anleger bedeutet<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sp\u00e4testens seit fest steht, dass Houston und Chengdu wohl so schnell keine Partnerst\u00e4dte mehr werden, d\u00fcrfte jedem Beobachter Trumps wichtigstes Wahlkampfthema klar geworden sein: Die Konfrontation mit China. Offenbar versucht Trump auf diesem Gebiet immer dramatischere Schlagzeilen zu produzieren, um m\u00f6glichst effektiv von seinen innenpolitischen Verfehlungen abzulenken. Gleichzeitig scheint ihm jedoch weniger an einem wirtschaftlichen als vielmehr an einem politischen Konflikt zu liegen. F\u00fcr Risikoaktiva ist das eher eine gute Nachricht, denn zumindest kurzfristig schadet das Schliessen eines chinesischen Konsulats in den USA weit weniger als etwa die Einf\u00fchrung neuer Z\u00f6lle auf Einfuhren aus dem Reich der Mitte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwas besorgter darf man sein, wenn man auf die Entwicklung der Corona-Pandemie in den USA und Europa schaut. In den USA, genauer im S\u00fcden des Landes, wo das Coronavirus gegenw\u00e4rtig ganz besonders stark w\u00fctet, zeigen Handy-Mobilit\u00e4tsdaten an, dass sich die Menschen wieder st\u00e4rker einschr\u00e4nken, nachdem sich die Aktivit\u00e4t nach dem starken Einbruch im M\u00e4rz bereits fast wieder auf das Niveau von vor der Krise normalisiert hatte. Fallende Restaurantbuchungen und eine r\u00fcckl\u00e4ufige Zahl Flugreisender seien hier nur zwei beispielhaft genannte Symptome. Das sind sicher keine guten Vorboten f\u00fcr die Entwicklung des Konsums in den USA. Wenngleich die Erholung landesweit dennoch weiter voranschreiten sollte, so stellt ein erneuter Einbruch bei der Stimmung der US-Konsumenten eines der gr\u00f6ssten Risiken f\u00fcr die Aktienm\u00e4rkte in den n\u00e4chsten Wochen dar. In dieser Woche gibt der Indikator des Conference Boards in den USA weitere Aufschl\u00fcsse \u00fcber die aktuelle Stimmung der US-Verbraucher \u2013 und auch die Sitzung der US-Notenbank wird Einblicke dar\u00fcber liefern, wie dort die Lage eingesch\u00e4tzt wird. Letztere k\u00f6nnte jedoch zur Randnotiz verkommen, da keine geldpolitischen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4nderungen erwartet werden und quasi zeitgleich der US-Kongress \u00fcber Anschlusshilfen f\u00fcr Verbraucher und Arbeitslose in den USA befindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in Europa kletterten die t\u00e4glichen Neuinfektionszahlen zuletzt wieder und erreichten zum Beispiel in Deutschland den h\u00f6chsten Stand seit Mai. Bislang k\u00f6nnen die Gesundheits\u00e4mter hierzulande mit dem Anstieg jedoch noch sehr gut umgehen, sodass keine unmittelbaren Einschr\u00e4nkungen oder Lockdowns drohen. Wir beobachten dennoch sehr genau, wie sich das Zusammenspiel von der Ausbreitung des Virus, den Eind\u00e4mmungsmassnahmen und der Mobilit\u00e4t auf den Neustart der Wirtschaft hier in Europa auswirkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf unterst\u00fctzenden R\u00fcckenwind vom EU-Wiederaufbaufonds m\u00fcssen die EU-L\u00e4nder noch etwas warten. Die Hilfen werden bekanntlich erst Anfang n\u00e4chsten Jahres fliessen. Bereits in diesem Jahr wird die EU jedoch zu einem bedeutsamen Emittenten am europ\u00e4ischen Rentenmarkt. Im kommenden Jahr d\u00fcrfte die EU zur Finanzierung der Wiederaufbauhilfen dann sogar Obligationen im Wert von mehr als 250 Milliarden Euro begeben. Das gleiche gilt f\u00fcr das Jahr 2022 bevor im Jahr 2023 mit einem etwas geringeren Volumen zu rechnen ist. Damit wird die EU in den kommenden Jahren am Prim\u00e4rmarkt in etwa im gleichen Umfang nach K\u00e4ufern suchen wie die deutsche Bundesfinanzagentur. Sobald die gesamten 750 Milliarden Euro, die zur Finanzierung des Fonds vorgesehen sind, platziert sein werden, d\u00fcrfte die EU als Emittent von der Gr\u00f6sse her mit dem Markt f\u00fcr spanische Staatsobligationen vergleichbar sein. Dann wird Europa auch erstmals eine eigene liquide Zinskurve vorweisen k\u00f6nnen, die durchaus auch Benchmark-Charakter erlangen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: AdvisorWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BlackRock: Die Berichtssaison f\u00fcr das zweite Quartal w\u00fcrde absolut betrachtet verheerende Zahlen liefern \u2013 so viel war aufgrund des dramatischen Wachstumseinbruchs bereits vor Ver\u00f6ffentlichung der Unternehmensgewinne klar..<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":6346,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[669],"tags":[147],"class_list":["post-21789","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-woechentlicher-marktkommentar","tag-blackrock"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21789","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21789"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21789\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21789"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21789"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21789"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}