{"id":2187,"date":"2016-07-25T05:00:00","date_gmt":"2016-07-25T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/07\/25\/bantleon-ezb-haelt-sich-alle-optionen-offen\/"},"modified":"2016-07-25T05:00:00","modified_gmt":"2016-07-25T05:00:00","slug":"bantleon-ezb-haelt-sich-alle-optionen-offen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-ezb-haelt-sich-alle-optionen-offen\/","title":{"rendered":"Bantleon: EZB h\u00e4lt sich alle Optionen offen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Die erste EZB-Ratssitzung nach dem Brexit fiel unspektakul&auml;r aus. Erwartungsgem&auml;ss wurden keine neuen Massnahmen lanciert. Im &raquo;Wording&laquo; zeigten sich die W&auml;hrungsh&uuml;ter betont gelassen. Im September d&uuml;rfte die Notenbank dennoch eine Verl&auml;ngerung des QE-Programms beschliessen&#8230;&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Daniel Hartmann Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die EZB hat im Rahmen der j&uuml;ngsten Notenbanksitzung im Einklang mit unseren Erwartungen noch keine neuen Massnahmen beschlossen. Auch sonst liess sich Mario Draghi wenig entlocken. Seine zwei wesentlichen Botschaften lauteten: Zum einen haben die Finanzm&auml;rkte widerstandsf&auml;higer auf die Brexit-Entscheidung reagiert als gedacht. Die W&auml;hrungsh&uuml;ter rechnen daher weiterhin mit einer Fortsetzung der moderaten Konjunkturerholung.<\/p>\n<p> Zum anderen herrscht aber nach wie vor grosse Unsicherheit. Man werde daher in den n&auml;chsten Monaten alle Informationen sammeln und auf dieser Basis eine Neubewertung der Lage vornehmen. Eine wichtige Rolle spielten dabei die im September publizierten Inflations- und Wachstumsprognosen. Mit anderen Worten, die W&auml;hrungsh&uuml;ter haben s&auml;mtliche ausstehenden Entscheidungen vertagt. Draghi betonte in diesem Zusammenhang ausdr&uuml;cklich die Bereitschaft zum Handeln, sollte dies notwendig werden.<\/p>\n<p> Wie eine Reaktion aussehen k&ouml;nnte, liess Draghi indes vollkommen offen. Weder zur k&uuml;nftigen Entwicklung der Anleihenk&auml;ufe noch zu den m&ouml;glichen technischen Anpassungen des QE-Programms wurde der Notenbankpr&auml;sident konkret. R&uuml;ckfragen zum Tapering und zu &Auml;nderungen des Ankaufsschl&uuml;ssels b&uuml;gelte Draghi entsprechend barsch ab: &raquo;Dar&uuml;ber sei nicht diskutiert worden.&laquo;<\/p>\n<p> In der Pressekonferenz zur Notenbanksitzung nahm auch die italienische Bankenkrise breiten Raum ein. Das Problem der &raquo;faulen&laquo; Kredite m&uuml;sse entschlossen angegangen werden &ndash; so Draghi. Gleichzeitig liess er durchblicken, dass die EU-Abwicklungsrichtlinie nicht zu strikt ausgelegt werden sollte und staatliche Beihilfen unter Umst&auml;nden notwendig werden k&ouml;nnten.<\/p>\n<p> Dar&uuml;ber hinaus fiel auf, dass die vielf&auml;ltigen Probleme des europ&auml;ischen Bankensektors nicht unter den konjunkturellen Abw&auml;rtsrisiken genannt wurden. Zu einer gewissen Gelassenheit in diesem Zusammenhang d&uuml;rfte die j&uuml;ngste Bank Lending Surey beigetragen haben (Ende Juni durchgef&uuml;hrt). Diese Umfrage unter den wichtigsten Banken der Eurozone deutet auf keinerlei Panikstimmung in den vergangenen Wochen hin. Stattdessen setzte sich der Trend zur weiteren Lockerung der Kreditkonditionen fort &ndash; selbst bei italienischen Banken (wenn auch hier in geringerem Umfang als in den Vorquartalen, vgl. Abbildung unten). Die Antworten, die nach dem 23. Juni eingegangen sind, h&auml;tten dabei keinen Bruch erkennen lassen.<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content-graphic\">\n<div class=\"inner\">\n<p><strong>Abb.: Vom Bankensektor kommen weiterhin Entspannungssignale<\/strong><\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/assets.bantleon.com\/damfiles\/default\/news_analysen\/analysen\/2016\/2016-07-22\/DH-20160722-cdc7922d6a0d25da896956b02eeebf3b.JPG\" alt=\"\" width=\"586\" height=\"294\" \/><\/div>\n<p>Quelle: EZB, BANTLEON<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles in allem fiel der Ton der W&auml;hrungsh&uuml;ter weniger besorgt (&raquo;dovish&laquo;) aus, als man es h&auml;tte erwarten k&ouml;nnen. Ein umfassendes weiteres Massnahmenpaket der EZB, wie es im Dezember 2015 oder M&auml;rz 2016 lanciert wurde, ist damit im September keineswegs ausgemachte Sache. Vielmehr liessen sich die W&auml;hrungsh&uuml;ter alle Optionen offen und machen ihre Entscheidung stark abh&auml;ngig vom k&uuml;nftigen Datenstrom.<\/p>\n<p> Wir gehen unver&auml;ndert davon aus, dass die EZB ihre mittelfristige Inflationsprognose im September absenken wird und insofern Handlungsdruck entsteht. Entsprechend rechnen wir mit einer Verl&auml;ngerung des QE-Programms um weitere 6 Monate. Dar&uuml;ber hinausgehende Massnahmen wird die EZB nur vornehmen, wenn die Konjunkturbarometer im Juli\/August einbrechen, was nicht unser Basisszenario ist. Bei den technischen Parametern rechnen wir mit einer Anhebung des Ankaufslimits von 33% auf 50%. Ausserdem d&uuml;rfte sich die EZB grossz&uuml;giger bei der Abweichung vom Kapitalschl&uuml;ssel zeigen. Auch eine Abschaffung der Mindestrendite (-0,40%) wollen wir nicht ausschliessen .<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/article><\/div>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;Quelle: BondWorld.ch<\/div>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste EZB-Ratssitzung nach dem Brexit fiel unspektakul&auml;r aus. Erwartungsgem&auml;ss wurden keine neuen Massnahmen lanciert. Im &raquo;Wording&laquo; zeigten sich die W&auml;hrungsh&uuml;ter betont gelassen. 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