{"id":2203,"date":"2016-08-01T05:00:00","date_gmt":"2016-08-01T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/08\/01\/m-g-wir-werden-das-tun-was-wir-tun-muessen-vier-jahre-ezb-politik-whatever-it-takes\/"},"modified":"2016-08-01T05:00:00","modified_gmt":"2016-08-01T05:00:00","slug":"m-g-wir-werden-das-tun-was-wir-tun-muessen-vier-jahre-ezb-politik-whatever-it-takes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/m-g-wir-werden-das-tun-was-wir-tun-muessen-vier-jahre-ezb-politik-whatever-it-takes\/","title":{"rendered":"M&#038;G: \u201eWir werden das tun, was wir tun m\u00fcssen\u201c \u2013 Vier Jahre EZB-Politik \u2013 \u201eWhatever it takes\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-meta\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Transportieren Sie sich einmal zur&uuml;ck zum 26. Juli 2012. Die Kreditkosten f&uuml;r europ&auml;ische Staaten in der &bdquo;Peripherie&ldquo; sind empfindlich hoch. Irland, Portugal und Griechenland sind&#8230;..<\/span><\/span><\/div>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span class=\"author\">Anthony Doyle<\/span><span class=\"byline\"><\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">dabei, Rettungspakete zu beantragen, und das spanische Bankensystem ist einem Zusammenbruch gef&auml;hrlich nahe. Es stellte sich nicht die Frage, wann ein EU-Mitgliedsstaat die Gemeinschaftsw&auml;hrung verl&auml;sst, sondern wer? EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi, bitte vortreten! Herr Draghi war inmitten einer Rede in einem Saal voller F&uuml;hrungskr&auml;fte aus der Wirtschaft und Investoren, um die wichtigsten S&auml;tze zu formulieren, die ein Notenbanker in modernen Zeiten je ausgesprochen hat: &bdquo; Innerhalb ihres Mandats ist die EZB bereit, alles zu tun, um den Euro zu retten.<strong> Und glauben Sie mir, es wird reichen.&ldquo;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gro&szlig;e Frage war damals, was <em>alles<\/em> war?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Spulen wir nun wieder vorw&auml;rts in die Gegenwart. Mittlerweile haben wir nat&uuml;rlich eine gewisse Kenntnis, was Pr&auml;sident Draghi gemeint hat. Er bezog sich auf eine Reihe an konventionellen und ungew&ouml;hnlichen geldpolitischen Ma&szlig;nahmen. Dazu geh&ouml;rten u.a. eine Senkung des Hauptrefinanzierungssatzes der EZB von 1% auf 0%, eine Verringerung der Einlagefazilit&auml;t von 0,25% auf -0,4%, l&auml;ngerfristige Refinanzierungsgesch&auml;fte mit einem Volumen von &uuml;ber 1 Bio. Euros, Liquidit&auml;tshilfen f&uuml;r die Notlage Griechenlands, die sich derzeit auf 54 Mrd. Euros belaufen und ein Anleihenkaufprogramm mit einem Wert von 1,1 Bio. Euros (nachtr&auml;glich um rund ein Drittel erweitert, expandiert und ausgeweitet). Infolgedessen bel&auml;uft sich die EZB-Bilanz nun auf 3,2 Bio. Euros (131% des BIP in der Eurozone).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist <em>alles<\/em>. War es <em>genug<\/em>?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Blick auf die peripheren Anleihenrenditen deutet dies an. Die Investoren verlangen mittlerweile nicht mehr die hohen Kreditaufschl&auml;ge wie damals, was zu einem Zusammenbruch der Anleihenrenditen gef&uuml;hrt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2016\/07\/4-years-of-ECB.png\" title=\"\" data-rel=\"lightbox-0\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2016\/07\/4-years-of-ECB.png\" alt=\"4-years-of-ECB\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-3467\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seiner Rede bezog sich Draghi auf die Verbindung zwischen der deutlich intensivierten Risikoscheu und dem Gegenparteirisiko. Aus der folgenden Grafik ist ersichtlich, dass die CDS-Pr&auml;mien in der Eurozone seit 2012 zusammengebrochen sind, doch weiten sich die Spreads nachrangiger Finanzwerte seit Q4\/2014. Seit kurzem haben die Investoren das Volumen der uneinbringlichen Forderungen in den B&uuml;chern einer Reihe an europ&auml;ischen Banken hinterfragt: Sind diese Verluste in den schw&auml;cheren Teilbereichen des Finanzsystems der Eurozone tragbar?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2016\/07\/4-years-of-ECB2.png\" title=\"\" data-rel=\"lightbox-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2016\/07\/4-years-of-ECB2.png\" alt=\"4-years-of-ECB2\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-3468\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Letztlich scheint es &ndash; ich berufe mich hier auf Google &ndash; zudem der Fall zu sein, dass die Menschen in den USA und in Gro&szlig;britannien sich in den letzten zwei Jahren mehr um eine europ&auml;ische Rezession gesorgt haben als die Europ&auml;er selbst. Der allergr&ouml;&szlig;te Teil der Suchanfragen zum Thema &bdquo;Europa kommt aus den USA und aus Gro&szlig;britannien (Ich habe auch die Suchanfragen in lokalen Sprachen gepr&uuml;ft: Beispielsweise wurde in Deutschland durchschnittlich 7 mal pro Monat nach &bdquo;Europa Rezession&ldquo; gesucht, &bdquo;recessione Europa&ldquo; registrierte 5 Suchanfragen in Italien).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2016\/07\/4-years-of-ECB3.png\" title=\"\" data-rel=\"lightbox-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2016\/07\/4-years-of-ECB3.png\" alt=\"4-years-of-ECB3\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-3469\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch seine Rede konnte Pr&auml;sident Mario Draghi damals vor vier Jahren Ruhe und Stabilit&auml;t an die sehr volatilen M&auml;rkte bringen. Seine Worte hatten auf die herrschende Risikoaversion die Wirkung eines Stromunterbrechers, und die europ&auml;ischen M&auml;rkte f&uuml;r Staatsanleihen und das Finanzsystem sollten davon profitieren. Es zeigt sich hier, dass ein Zentralbanker mit einem klaren Mandat in der Praxis die F&auml;higkeit hat, Finanzm&auml;rkte zu beeinflussen. Tats&auml;chlich k&ouml;nnte Pr&auml;sident Draghi unter Umst&auml;nden die Gemeinschaftsw&auml;hrung gerettet haben: Die EZB war die einzige europ&auml;ische Institution mit der F&auml;higkeit schnell, entschlossen und umfangreich einzugreifen, um die europ&auml;ische Wirtschaft in Abwesenheit einer europ&auml;ischen Fiskalunion wieder auf Kurs zu bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ungl&uuml;cklicherweise hat sich auf der Fiskalseite nicht viel ge&auml;ndert. Europa sieht sich weiterhin einigen signifikanten Strukturproblemen gegen&uuml;ber, begleitet von einer erheblichen Divergenz in Hinsicht auf die wirtschaftliche Entwicklung in den einzelnen Euro-Staaten. Der Brexit wird vermutlich ebenfalls Stolpersteine in das Wirtschaftswachstum werfen. Trotz einer seit vier Jahren andauernden au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Geldpolitik leidet Europa wirtschaftlich immer noch unter einer hohen Arbeitslosigkeit und einer sehr niedrigen Inflation. Angesichts der Markterwartungen auf weitere konjunkturelle Stimuli im September scheint es so, als sei die Arbeit der EZB noch nicht beendet. Sie wird wohl weiterhin tun, was sie tun muss &ndash; &bdquo;Whatever it takes&ldquo;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Transportieren Sie sich einmal zur&uuml;ck zum 26. Juli 2012. Die Kreditkosten f&uuml;r europ&auml;ische Staaten in der &bdquo;Peripherie&ldquo; sind empfindlich hoch. 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