{"id":2221,"date":"2016-08-28T22:00:00","date_gmt":"2016-08-28T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/08\/28\/ewige-rettung\/"},"modified":"2016-08-28T22:00:00","modified_gmt":"2016-08-28T22:00:00","slug":"ewige-rettung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/ewige-rettung\/","title":{"rendered":"Ewige Rettung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Auch acht Jahre nach dem grossen Subprime-Crash steht es um die Finanzwelt nicht zum Besten&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Martin Neff, Chef&ouml;konom Raiffeisen<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das scheint auch die drei Regierenden der gr&ouml;ssten Volkswirtschaften Kontinentaleuropas zu besch&auml;ftigen, die eben eine Odyssee auf eine verschollene Mittelmeerinsel mit anschliessendem Arbeitsessen auf einem Flugzeugtr&auml;ger auf sich genommen haben, um wichtiges zu besprechen. Eilig kann es jedenfalls nicht sein. In Europa ist mal eben etwas Ruhe eingekehrt. Die Finanzm&auml;rkte l&auml;sst dieses Treffen genau so kalt wie der Wahlkampf in den USA. Dass Putin sich mit Erdogan auss&ouml;hnt, nehmen die M&auml;rkte mal so mit, genauso wie den unendlichen Krieg in Syrien und anderswo. Sich mit Politik zu besch&auml;ftigen, w&auml;re aus Sicht der M&auml;rkte Zeitverschwendung. Das ist f&uuml;r einmal &ouml;konomisch effizient, denn dass bei einem politischen Spitzentreffen auf hoher See gross etwas herauskommen k&ouml;nnte, glaubt sowieso niemand. Die ungel&ouml;sten Fragen um die Fl&uuml;chtlinge in Europa waren am Markt ohnehin nie gross ein Thema. Nur eine Politik interessiert, die der Zentralbanken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ende des Lateins<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deren Wort und Tun ist f&uuml;r den Markt das Credo. Seit fast einer Dekade halten die Notenbanken nun schon den Finanzmarkt bei bester Laune und sind trotz Dauereinsatz meilenweit von ihren Zielen entfernt. In den USA findet die zaudernde Zentralbankchefin monatlich neue Bedenken, um die Zinsnormalisierung aufzuschieben. Wenn Yellen spricht, h&auml;ngt der Markt jeweils f&ouml;rmlich an ihren Lippen und denkt fieberhaft dar&uuml;ber nach, was die verklausulierten Statements im Klartext bedeuten. Beinahe zeitgleich &uuml;berschlagen sich die Analysten jeweils schon mit teils abenteuerlichen Interpretationen &uuml;ber den potenziellen Marktimpact des Geh&ouml;rten. Mario Draghi sorgt in Europa ebenso f&uuml;r Stimmung. Um jeden Preis rettet er seit f&uuml;nf Jahren den Euro und sorgt daf&uuml;r, dass die EuroStaaten nicht vollends im Schuldensumpf versickern. Vor allem aber st&uuml;tzt er mit seiner Politik die maroden Banken in Europa. In Japan kauft die Notenbank hemmungslos die Schulden der Nation auf und beschwingt so die Aktienm&auml;rkte. Und die Schweiz kann da nat&uuml;rlich nicht, und schon gar nicht allein, aussteigen. Dabei f&uuml;hren gerade die Negativzinsen hierzulande zu Verwerfungen, die nie f&uuml;r denkbar gehalten wurden. Sollte diese Phase noch lange andauern, werden wohl auch noch die Kleinsparer zur Kasse gebeten. Kredite zu Negativzinsen sind bekanntlich bereits Tatsache. Und dies alles wegen ein bisschen Inflation? Unter Preisniveaustabilit&auml;t versteht der Normalb&uuml;rger sicherlich nicht, dass seine Ersparnisse nichts mehr abwerfen. Im Grunde sp&uuml;ren es alle. Die Notenbanker\/innen sind mit ihrem Latein am Ende. Nur die Finanzmarktakteure h&ouml;ren die Litanei weiter gern, denn sie macht irgendwie beschwingt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Prinzip Hoffnung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es wird interessant, zu sehen, wie die M&auml;rkte nach den Ferien gelaunt sind und noch interessanter, ob es nach wie vor einigermassen gelingt, Stimmungstiefs mit Liquidit&auml;tsversprechen zu mildern. Da sich seit geraumer Zeit und j&uuml;ngst immer mehr Skepsis breit macht, ob die Notenbanken tats&auml;chlich das Richtige machen, wird deren weitere Wirkungsentfaltung unter Umst&auml;nden irreversibel beeintr&auml;chtigt. Das k&ouml;nnte im nahenden Herbst f&uuml;r rauen Wind an der B&ouml;rse sorgen, denn die Gewinndynamik der Unternehmen ist insgesamt negativ. Die M&auml;rkte werden daher auf das Prinzip Hoffnung setzen m&uuml;ssen, eine Wette, die gewagt ist. Denn die Konjunktur wird die zaghaften Hoffnungen, der M&auml;rkte wie auch der Geldh&uuml;ter, vielleicht doch nicht ganz erf&uuml;llen und was dann? Undenkbar heisst es dann immer, aber die Frage stellt sich, nur von Antworten ist keine Spur. Prinzip Hoffnung, das ziemlich schief gehen k&ouml;nnte, typisch menschliches Versagen eben. Notenbanker sind auch Menschen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch acht Jahre nach dem grossen Subprime-Crash steht es um die Finanzwelt nicht zum Besten&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3637,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[54],"tags":[84],"class_list":["post-2221","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-die-sicht-des-raiffeisen-chefoekonomen","tag-raiffeisen"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2221","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2221"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2221\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3637"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2221"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2221"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2221"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}