{"id":2238,"date":"2016-08-30T05:00:00","date_gmt":"2016-08-30T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/08\/30\/bantleon-widerspruechliche-konjunktursignale-in-der-eurozone\/"},"modified":"2016-08-30T05:00:00","modified_gmt":"2016-08-30T05:00:00","slug":"bantleon-widerspruechliche-konjunktursignale-in-der-eurozone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-widerspruechliche-konjunktursignale-in-der-eurozone\/","title":{"rendered":"Bantleon: Widerspr\u00fcchliche Konjunktursignale in der Eurozone"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Widerspr&uuml;chliche Konjunkturdaten kennzeichnen das Umfeld in der Eurozone. Auf der einen Seite hat der Composite-Einkaufsmanagerindex seinen flachen Aufw&auml;rtstrend fortgesetzt&#8230;&#8230;.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Daniel Hartmann Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der anderen Seite brach der deutsche IFO-Index um zwei Punkte ein. Das ist keine leichte Situation f&uuml;r die EZB, die am 8. September ihre Politik pr&uuml;fen will und diese noch expansiver gestalten d&uuml;rfte. Derweil k&ouml;nnte die Fed bereits im September den US-Leitzins anheben. In diesem Umfeld sollten die Bundesanleihenrenditen sich volatil seitw&auml;rts bewegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwei Konjunkturdaten der Eurozone sind in der vergangenen Woche besonders hervorgestochen. Auf der einen Seite hat der Composite-Einkaufsmanagerindex seinen flachen Aufw&auml;rtstrend fortgesetzt (53,3 nach 53,2 Punkten). Auf der anderen Seite brach der deutsche IFO-Index um zwei Punkte von 108,3 auf 106,2 Punkten ein. Welcher Indikator hat Recht?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der eng mit der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung korrelierte Einkaufsmanagerindex gibt weiterhin Entwarnung. Der Brexit hat die Konjunktur der Eurozone nicht in die Knie gezwungen. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass das Expansionstempo im 3. Quartal in etwa so hoch ausf&auml;llt wie im Mittel des 1. Halbjahrs 2016 (ca. +0,4% im Vergleich zum Vorquartal).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter der Decke enth&auml;lt indes bereits die Einkaufsmanagerumfrage einige Warnsignale. So ist die Auftragskomponente des Industrie-EMI auf einen 1&frac12;-j&auml;hrigen Tiefststand gefallen. Gleichzeitig haben sich im Servicesektor die lange Zeit sehr optimistischen Erwartungen eingetr&uuml;bt. Solche R&uuml;cksetzer wurden in der Vergangenheit zwar auch schnell wieder wettgemacht, dennoch spiegelt sich darin eine gewisse Verunsicherung wider.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Letztere zeigt sich noch mehr in den Gesch&auml;ftsklimabarometern der Eurozone, die im August auf breiter Front gefallen sind. Die Verbindung dieser Indikatoren zur Realwirtschaft ist im Vergleich zu den Einkaufsmanagerindices kleiner. Hinsichtlich des Konjunkturtrends geben sie aber durchaus die Richtung vor &ndash; und der Trend ist zunehmend nach unten gerichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Deutschland hat sich vor allem der Ausblick des Fahrzeugbaus eingetr&uuml;bt, was am durchwachsenen aussenwirtschaftlichen Umfeld liegen d&uuml;rfte. Einer konjunkturellen Belebung in den USA steht die Abk&uuml;hlung in Grossbritannien gegen&uuml;ber. Auch China d&uuml;rfte nach einer kurzen Phase des Aufb&auml;umens zum Jahresende in den &uuml;bergeordneten Abw&auml;rtstrend zur&uuml;ckfallen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die binnenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben dagegen freundlich. Neuer Schwung ist indes auch hier nicht auszumachen. Alles in allem rechnen wir bis zum Jahresende mit einer Wachstumsverlangsamung aber &ndash; dank der stabilen heimischen Nachfrage &ndash; keinem R&uuml;ckfall in die Stagnation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ambivalenten Konjunktursignale stellen auch f&uuml;r die EZB eine Herausforderung dar. Die W&auml;hrungsh&uuml;ter haben f&uuml;r den 8. September eine &Uuml;berpr&uuml;fung ihrer Politik angek&uuml;ndigt. Auch wenn sich die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen zu den Folgen des Brexits zweifellos nicht bewahrheitet haben, bietet das Umfeld keinen Anlass zur Gelassenheit. Wir rechnen daher nach wie vor damit, dass die EZB eine Verl&auml;ngerung der Anleihenk&auml;ufe ank&uuml;ndigt (&uuml;ber M&auml;rz 2017 hinaus) und einige &Auml;nderungen an den Parametern des Programms vornimmt (unter anderem: Anhebung der Ankauflimite f&uuml;r Staatsanleihen).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Federal Reserve marschiert unterdessen genau in die andere Richtung. Nicht nur Janet Yellen, sondern auch zahlreiche andere prominente Fed-Vertreter (Fischer, Dudley, Lockhart, Bullard) haben in den vergangenen Tagen klar zum Ausdruck gebracht, dass sie die Leitzinsen bald &ndash; wahrscheinlich schon im September &ndash; anheben wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Umfeld f&uuml;r Bundesanleihen bleibt damit widerspr&uuml;chlich. W&auml;hrend von der Fed Gegenwind ausgeht, sollte die abflauende Konjunktur der Eurozone f&uuml;r leichten R&uuml;ckenwind sorgen. Unterschiedliche Einfl&uuml;sse erzeugt daneben auch die EZB. Die Verl&auml;ngerung des Kaufprogramms wirkt st&uuml;tzend, die &Auml;nderung der technischen Parameter k&ouml;nnte dies jedoch konterkarieren. Wir rechnen angesichts dieser Gemengelage mit einer volatilen Seitw&auml;rtsbewegung.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Widerspr&uuml;chliche Konjunkturdaten kennzeichnen das Umfeld in der Eurozone. 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