{"id":2246,"date":"2016-09-05T05:00:00","date_gmt":"2016-09-05T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/09\/05\/st-galler-kantonalbank-es-ist-ruhig-geworden-um-mario-draghi\/"},"modified":"2016-09-05T05:00:00","modified_gmt":"2016-09-05T05:00:00","slug":"st-galler-kantonalbank-es-ist-ruhig-geworden-um-mario-draghi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/st-galler-kantonalbank-es-ist-ruhig-geworden-um-mario-draghi\/","title":{"rendered":"St.Galler Kantonalbank : Es ist ruhig geworden um Mario Draghi"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Am n&auml;chsten Donnerstag wird Mario Draghi den geldpolitischen Entscheid der EZB pr&auml;sentieren&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Thomas Stucki ist CIO der St.Galler Kantonalbank<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gab Zeiten, da bewegten ein paar Worte von Draghi den Euro und die Kurse an den B&ouml;rsen. Die Entscheide der EZB waren Ereignisse, die die Schlagzeilen der Finanzmedien schon Wochen im Voraus dominierten. Die Spekulationen dar&uuml;ber, welche geldpolitischen Massnahmen &bdquo;Super Mario&ldquo; aus dem Hut zaubern w&uuml;rde, gingen hoch. Mittlerweile hat Mario Draghi den Heldenstatus verloren und die Prognosen der &Ouml;konomen und Analysten verlieren sich in technischen Details &uuml;ber Anpassungen im Anleihenkaufprogramm der EZB. Der grosse Wurf wird am n&auml;chsten Donnerstag nicht mehr erwartet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die EZB hat viel gemacht, um die Wirtschaft und die Inflation in der Eurozone anzukurbeln. Banken k&ouml;nnen das Geld bei der EZB gratis holen, werden aber mit einem negativen Einlagesatz von -0.4% bestraft, wenn sie &uuml;berfl&uuml;ssige Liquidit&auml;t wieder bei der EZB platzieren. Damit sollen sie zur Vergabe von Krediten gezwungen werden. Mit monatlichen K&auml;ufen von 80 Mrd. Euro kauft die EZB den europ&auml;ischen Obligationenmarkt leer und verhilft so den Staaten der Eurozone sowie kapitalmarktf&auml;higen Unternehmen und Organisationen zu billigem Geld. Ob sie ihre wirtschaftlichen Ziele damit aber erreichen wird, bleibt umstritten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das BIP in der Eurozone w&auml;chst seit 2013 Seit 2015 hat sich das Wachstum bei gut 1.6% stabilisiert. Dieses Wachstum l&auml;sst sich im Vergleich zu den anderen Industriel&auml;ndern wie den USA oder Japan sehen. Anhaltend gross sind aber die Unterschiede innerhalb der Eurozone. W&auml;hrend Deutschland boomt und Spanien sich hochrappelt, kommt Italien nicht vom Fleck. Die Wirtschaft in Europa profitiert dabei nicht von neuen Bankkrediten oder von Investitionen durch die tiefen Zinsen. Vielmehr profitiert sie von der Abschw&auml;chung des Euro gegen&uuml;ber dem Dollar um mehr als 20% im Jahr 2014, welche ein nicht unerw&uuml;nschter Nebeneffekt der EZBPolitik war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf die EZB-Anstrengungen &uuml;berhaupt nicht reagiert hat die Inflationsrate in der Eurozone. Die Kernrate ohne den Einfluss der gesunkenen Energiepreise verharrt bei 0.8% und macht keine Anstalten, in die Zielregion der EZB von 2% zu steigen. Offensichtlich hilft das viele billige EZB-Geld nicht, die vorhandenen &Uuml;berkapazit&auml;ten in der Wirtschaft abzubauen und den Firmen eine h&ouml;here Preissetzungsmacht zu geben. Angesichts einer Arbeitslosenrate von 10.1% ist dies nicht verwunderlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verlorenes Vertrauen in die EZB Damit kommen wir zu einem wichtigen Problem der EZB-Geldpolitik. Die vorhandenen positiven Impulse &auml;ussern sich in wirtschaftlichen Wachstumsstatistiken. Sie sind f&uuml;r die grosse Mehrheit der B&uuml;rger in der Eurozone aber nicht sp&uuml;rbar. Deshalb verliert die EZB an Vertrauen und ihre Massnahmen werden zunehmend negativ beurteilt. Fehlt das Vertrauen in die EZB, kann sie trotz grossen Anstrengungen keine positiven Signale mehr aussenden, welche die Unternehmen zu Investitionen und die Konsumenten zum Geld ausgeben animieren. Deshalb ist es wichtig und richtig, dass rund um die EZB etwas Ruhe einkehrt.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am n&auml;chsten Donnerstag wird Mario Draghi den geldpolitischen Entscheid der EZB pr&auml;sentieren&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3857,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-2246","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2246","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2246"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2246\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3857"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2246"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2246"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2246"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}