{"id":22466,"date":"2014-04-03T10:00:00","date_gmt":"2014-04-03T10:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/index.php\/2014\/04\/03\/taktische-asset-allokation-fuer-q2-2014-lgt-erhoeht-positionierung-in-rohstoffe-und-reits-und-bleibt-uebergewichtet-in-aktien\/"},"modified":"2014-04-03T10:00:00","modified_gmt":"2014-04-03T10:00:00","slug":"taktische-asset-allokation-fuer-q2-2014-lgt-erhoeht-positionierung-in-rohstoffe-und-reits-und-bleibt-uebergewichtet-in-aktien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/taktische-asset-allokation-fuer-q2-2014-lgt-erhoeht-positionierung-in-rohstoffe-und-reits-und-bleibt-uebergewichtet-in-aktien\/","title":{"rendered":"Taktische Asset-Allokation f\u00fcr Q2\/2014: LGT erh\u00f6ht Positionierung in Rohstoffe und REITs und bleibt \u00fcbergewichtet in Aktien"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"FR\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span>Die j\u00fcngsten Entwicklungen in der Ukraine und in China haben die weiterhin vielversprechende Erholung in den Industriel\u00e4ndern bislang nur geringf\u00fcgig gef\u00e4hrdet. Wir bleiben \u00fcbergewichtet in Aktien mit Fokus auf die Industriestaaten und erh\u00f6hen unsere&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mikio Kumada &#8211; Global Strategist von LGT Capital Management<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Positionierung in Rohstoffen und REITs. An unserer Positionierung in US-Dollar halten wir weiter fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser globales Hauptszenario mit moderaten aber zunehmend synchronisierten Wachstumsraten in den Industriel\u00e4ndern, wo sich Inflationspotential und Deflationskr\u00e4fte im labilen Gleichgewicht befinden, bleibt bestehen. W\u00e4hrend die j\u00fcngsten Realdaten tendenziell leicht entt\u00e4uschten \u2013 als Gr\u00fcnde werden haupts\u00e4chlich der ausserordentlich kalte Winter in Nordamerika sowie Einmaleffekte angef\u00fchrt \u2013 deuten die Fr\u00fchindikatoren meistenorts auf eine anhaltende Expansion hin, und auch die Zentralbanken signalisieren Zuversicht. Die US-Notenbank h\u00e4lt sich an ihren Fahrplan und reduziert ihr drittes Anleihekaufprogramm kontinuierlich, der EZB-Pr\u00e4sident widersteht den Unkenrufen nach zus\u00e4tzlichen geldpolitischen Lockerungsmassnahmen und beschr\u00e4nkt sich im Gegenteil auf die Wirkung seiner Worte, und die Bank of Japan beh\u00e4lt sich vor, ihr Kaufprogramm zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt noch auszuweiten. In Japan haben die Exporte zwar aufgrund der schleppenden Wachstumsraten Asiens entt\u00e4uscht, die Binnennachfrage scheint aber \u00fcber gen\u00fcgend Dynamik zu verf\u00fcgen, um die bevorstehende Mehrwertsteuererh\u00f6hung zu verkraften \u2013 die \u00fcberdies durch zus\u00e4tzliche Fiskalmassnahmen abgefedert wird. Die Reflationspolitik der japanischen Regierung \u2013 auch bekannt als \u201eAbenomics\u201c \u2013 erachten wir demnach weiterhin als intakt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Keine unmittelbaren Risiken f\u00fcr unser Hauptszenario in Sicht<\/strong><br \/>Zwar sehen wir f\u00fcr unser konjunkturelles Hauptszenario einige potenzielle Risiken, doch betrachten wir derzeit keines als unmittelbar akut. Eine Eskalation der Ukraine-Krise etwa k\u00f6nnte via scharfe Sanktionen und Handelsembargos die noch zaghafte Erholung Europas abw\u00fcrgen und die nach wie vor negative Stimmung gegen\u00fcber Schwellenl\u00e4ndern weiter eintr\u00fcben. Aber weil hier beide Seiten viel zu verlieren h\u00e4tten \u2013 Russland ist von den Einnahmen aus seinen Energieexporten genauso abh\u00e4ngig wie Europa von Energieimporten ist \u2013 scheint eine deutliche Versch\u00e4rfung der gegenseitigen Sanktionen derzeit sehr unwahrscheinlich. In der Euro-Peripherie sind die Risiken trotz einiger j\u00fcngerer konjunktureller Fortschritte nicht vom Tisch. Doch werden sie von den Marktakteuren weiterhin ignoriert. Letztere vertrauen darauf, dass die EZB im Notfall einschreiten und die Anleihen der Probleml\u00e4nder aufkaufen wird. Letztlich k\u00f6nnte der Ausblick auch durch zunehmende Risse in Chinas Kreditblase eingetr\u00fcbt werden. Wir glauben aber, dass Peking nicht nur gewillt ist, sondern auch \u00fcber den Spielraum verf\u00fcgt, um die notwendigen Reformen und Restrukturierungen einzuleiten und eine harte Landung Chinas zu vermeiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aktien: \u00dcbergewicht in Industriel\u00e4ndern wird beibehalten<\/strong><br \/>In den Industrienationen entwickeln sich sowohl das realwirtschaftliche Wachstum als auch die unternehmerischen Gewinne mit ausreichend robuster Dynamik, w\u00e4hrend die Gewinnerwartungen noch weit von \u00fcberschw\u00e4nglich entfernt sind. Auch wenn das US-Fed zunehmend den Fuss vom geldpolitischen Gas nimmt, bleibt die globale Liquidit\u00e4tsversorgung der Weltwirtschaft \u00fcppig, und die Rotation von Investoren aus Staatsanleihen und aus den Schwellenl\u00e4ndern heraus in die etablierten Aktienm\u00e4rkte hat weiterhin Potential. Wir nehmen zur Kenntnis, dass Anleger angesichts der zu beobachtenden Symptome besorgt sind, die \u00fcblicherweise mit einem zunehmend alten oder gar auslaufenden Bullenmarkt einhergehen (Marktbreite, kreditfinanzierte Anlagen, Bewertung). Doch erachten wir diese Warnsignale weiterhin als wenig \u00fcberzeugend und teilweise fragw\u00fcrdig. Beispielsweise sind die Aktienbewertungen nach der 5-j\u00e4hrigen Rallye nat\u00fcrlich nicht mehr g\u00fcnstig \u2013 doch sind erh\u00f6hte und gar steigende Aktienbewertungen in einem sich verbessernden und politisch gest\u00fctzten wirtschaftlichen Umfeld g\u00e4nzlich \u00fcblich. Umgekehrt sind tiefe und gar sinkende Bewertungen in den Schwellenl\u00e4ndern kein ausreichendes Kaufargument, solange der fundamentale Ausblick eingetr\u00fcbt bleibt und die Preise keine Trendumkehr signalisieren. Wir behalten daher unser signifikantes \u00dcbergewicht in Aktien bei und fokussieren uns weiterhin auf die Industriem\u00e4rkte (USA, Europa und Japan), w\u00e4hrend Schwellenl\u00e4nder untergewichtet bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fixed Income: Staats- und Unternehmensanleihen bleiben untergewichtet<\/strong><br \/>Wir behalten unser Untergewicht in Staats- und Unternehmensanleihen sowie High Yield bei, zur Begrenzung des Zinsrisikos und weil wir die derzeitigen Kreditrisikopr\u00e4mien als unattraktiv erachten. Ausserdem bleiben wir defensiv positioniert bei inflationsgesch\u00fctzten Anleihen und Schwellenl\u00e4nder-Anleihen, auch wenn sich bei letzteren wegen der anhaltenden Schw\u00e4che vereinzelt Opportunit\u00e4ten aufgetan haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Alternative Anlagen: Aufbau von REITs und Rohstoffen<\/strong><br \/>Hedge Funds (neutral) und Listed Private Equity (\u00fcbergewichtet) bleiben unver\u00e4ndert. Real Estate Investment Trusts (Immobilienaktie\/REITs) und Rohstoffe werden neu \u00fcbergewichtet. Bei den REITs scheint die Konsolidierungsphase nach dem starken Anstieg seit 2009 zu enden. Die Dividendenrenditen bewegen sich wieder verst\u00e4rkt in \u00dcbereinstimmung mit den Zinsen von US-Staatsanleihen, welche seit der ersten \u201eTapering\u201c-Ank\u00fcndigung von Bernanke im letzten Mai angestiegen sind. Historisch gesehen sind REITs besonders zinssensitiv zu Beginn eines geldpolitischen Wechsels, danach gewinnen aber vermehrt die operativen Fundamentaldaten an Bedeutung \u2013 und letztere d\u00fcrften sich weiter verbessern. In vielen Hauptm\u00e4rkten steigen die Mieten, w\u00e4hrend die Leerst\u00e4nde sinken. Die Aussch\u00fcttungsquote hat noch Aufw\u00e4rtspotential, und die Aufschl\u00e4ge zum Nettoinventarwert sind moderat (wenn auch regional sehr unterschiedlich).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch der Ausblick f\u00fcr Rohstoffe hat sich verbessert. Einige Basismetalle werden zu Preisen gehandelt, die nahe oder gar unter den jeweiligen Produktionskosten liegen. Dies zwingt die Produzenten, das Angebot zu reduzieren. Dar\u00fcber hinaus deuten Umfragen auf ein allgemeines Untergewicht in der Anlageklasse hin, ganz im Widerspruch zu der wachsenden Zuversicht \u00fcber die konjunkturelle Erholung. Auch sind die Rollrenditen auf Gesamtindexebene attraktiv. Dazu kommt, dass Rohstoffe wie Erd\u00f6l, Palladium, Weizen oder auch Gas einen gewissen Schutz im Falle einer Eskalation in der Ukraine-Krise darstellen. Bei Gold sind wir weiterhin neutral und halten es als kleine Versicherung gegen Risikoaversionssch\u00fcbe und Inflations\u00e4ngste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W\u00e4hrungen: Pr\u00e4ferenz f\u00fcr US-Dollar<\/strong><br \/>Aus Euro-Sicht hat der US-Dollar aus einigen Gr\u00fcnden erstaunliche Schw\u00e4che gezeigt (unterschiedliche Bilanzausweitung der Zentralbanken und Leistungsbilanzen, m\u00f6gliche Repatriierung von Auslandkapital der Eurozonen-Banken als Folge der strengeren Eigenkapitalvorschriften, Auspreisen der Euro-Zerfallspanik). Jedoch glauben wir, dass sich diese Entwicklung nicht fortsetzt, da sowohl die Wachstumsdifferenz zugunsten der USA sowie das Auslaufen der unorthodoxen Geldpolitik der FED den US-Dollar st\u00fctzen d\u00fcrften. Wir bleiben deshalb \u00fcbergewichtet in US-Dollar und untergewichtet in Emerging Markets-W\u00e4hrungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Source:&nbsp;AdvisorWorld.ch<span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die j\u00fcngsten Entwicklungen in der Ukraine und in China haben die weiterhin vielversprechende Erholung in den Industriel\u00e4ndern bislang nur geringf\u00fcgig gef\u00e4hrdet. 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