{"id":22487,"date":"2015-03-18T10:00:00","date_gmt":"2015-03-18T10:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/index.php\/2015\/03\/18\/candriam-asset-allokation-die-ezb-mischt-die-karten-neu\/"},"modified":"2015-03-18T10:00:00","modified_gmt":"2015-03-18T10:00:00","slug":"candriam-asset-allokation-die-ezb-mischt-die-karten-neu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/candriam-asset-allokation-die-ezb-mischt-die-karten-neu\/","title":{"rendered":"Candriam: Asset-Allokation: Die EZB mischt die Karten neu"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"FR\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span>Noch wird f&uuml;r Euroraum-Aktien 20 Prozent Dividendenrendite erwartet, trotz des Kursanstiegs zu Jahresbeginn. Im Rentenbereich haben High Yield und Emerging-Market-Anleihen noch Potenzial&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den vergangenen drei Jahren war die Performance von Renten und Aktien gleichermassen beeindruckend. Die Geldpolitik sorgte f&uuml;r niedrige Zinsen und st&uuml;tzte die Aktienm&auml;rkte. Seit Jahresbeginn aber liegen Aktien eindeutig vorn, ungeachtet der Unsicherheit in Bezug auf Griechenland und der anhaltenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine. Dank Quantitative Easing der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) und des deutlich verbesserten Konjunkturausblicks f&uuml;hrt an Euroraum-Aktien zurzeit kein Weg vorbei. Obligationen aus der Eurozone gilt es hingegen zu meiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aufschwung im Euroraum <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r die US-Wirtschaft war 2014 ein hervorragendes Jahr. Trotz des steigenden Dollars werden auch die kommenden Monate f&uuml;r die USA positiv sein. &bdquo;Die Erholung am Arbeitsmarkt und der deutliche Benzinpreisr&uuml;ckgang st&uuml;tzen den Konsum&ldquo;, sagt Vincent Hamelink, CIO der Candriam Investors Group. &bdquo;Dieses Jahr d&uuml;rfte die US-Wirtschaft um etwa 3 Prozent wachsen.&ldquo; Der Euroraum erholt sich unterdessen, weil die Regierungen endlich weniger sparen und der fallende &Ouml;lpreis den Konsum f&ouml;rdert. Der wichtigste Grund f&uuml;r die Erholung liegt aber in der Euro-Abwertung, die gut f&uuml;r den Export ist. F&uuml;r dieses Jahr rechnet Candriam mit 1,5 Prozent Wachstum f&uuml;r die Eurozone, f&uuml;r 2016 sogar mit 2 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Notenbanken geben den Ton an <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Konjunktur normalisiert sich allm&auml;hlich. Nach wie h&auml;ngt aber viel von der Politik der Notenbanken ab, die die Zinsen auf historischen Tiefstst&auml;nden lassen und die n&ouml;tige Liquidit&auml;t bereitstellen. Die EZB und die japanische Notenbank gleichen das Ende der Anleihek&auml;ufe des Fed im vergangenen Jahr mehr als aus. &bdquo;Immer mehr Notenbanken sind von einer Nullzinspolitik zu negativen Zinsen &uuml;bergegangen&ldquo;, meint Candriam. &bdquo;Dies hatte enorme Auswirkungen auf die Rentenm&auml;rkte, wo nur sehr langlaufende Titel noch mehr als 1 Prozent Rendite bieten.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W&auml;hrungsdiversifikation <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Rentenm&auml;rkte stehen am Scheideweg. Zu keinem Zeitpunkt waren europ&auml;ische Obligationen so teuer. Das Wertpapierankaufprogramm, das die EZB vor einer Woche begonnen hat, f&auml;llt mit einer insgesamt restriktiven Fiskalpolitik zusammen. All dies f&uuml;hrt zu gr&ouml;sseren Verzerrungen am europ&auml;ischen Rentenmarkt. Die Ertragsaussichten sind schlecht: 80 Prozent der Titel bieten mittlerweile weniger als 1 Prozent Rendite. F&uuml;r Anleger, die sich nicht auf den Euroraum beschr&auml;nken, gibt es aber noch immer viele Chancen. &bdquo;Bei Staatsanleihen sorgt die Diversifikation des Portfolios mit norwegischen, australischen und polnischen Titeln weiter f&uuml;r Ertrag&ldquo;, sagt Nicolas Forest, Global Head of Fixed Income bei Candriam. &bdquo;Und dies gilt umso mehr, da die Notenbanken dieser L&auml;nder ihre Zinsen weiter senken k&ouml;nnten.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Emerging Market- und High Yield-Anleihen bieten Chancen <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Emerging-Market-Anleihen bieten in den n&auml;chsten Monaten zwar nach wie vor die Aussicht auf fast 5 Prozent Ertrag, doch k&ouml;nnten sie kurzfristig unter der Normalisierung der US-Geldpolitik leiden. &bdquo;Wer hier Chancen nutzen will, muss die Einzelwerte sorgf&auml;ltig ausw&auml;hlen. Dollar-denominierte Papiere aus Kasachstan und Sri Lanka bieten nach wie vor fast 6 Prozent Rendite&ldquo;, meint Nicolas Forest. Die EZB beschr&auml;nkt sich zwar auf Staatsanleihek&auml;ufe, aber Unternehmensanleihen werden trotzdem zunehmend beliebter. Einige Hybridanleihen bieten noch immer attraktive Renditen, zumal sich ihre Fundamentaldaten verbessern. Ausserhalb des Euroraums haben amerikanische High-Yield-Anleihen sogar noch mehr Potenzial, auch weil viele US-Unternehmen Euro-denominierte Anleihen begeben wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Euroraum-Aktien profitieren vom Aufschwung der Unternehmensgewinne<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz der guten Performance der zur&uuml;ckliegenden drei Jahre haben Aktien weiterhin Potenzial. Liquidit&auml;t und Wirtschaftswachstum k&ouml;nnten f&uuml;r weitere Kursgewinne sorgen, zumal die Bewertungen attraktiv geblieben sind. Dies gilt insbesondere im Vergleich zu Obligationen, deren Renditen so niedrig sind wie nie. Am Euroraum f&uuml;hrt dabei kein Weg vorbei. Europ&auml;ische Aktien profitieren von der im Vergleich zu den USA gr&ouml;sseren Dynamik und der Aussicht auf eine st&auml;rkere Erholung der Unternehmensgewinne, auf die der Aufschwung grosse Auswirkungen hat. &bdquo;Ein bis zwei Prozent reales Wirtschaftswachstum lassen die Kurse um &uuml;ber 10 Prozent steigen&ldquo;, so Koen Maes, Global Head of Asset Allocation. &bdquo;Gut f&uuml;r die Gewinne von Unternehmen des Euroraums ist auch die schwache W&auml;hrung.&ldquo; Hinzu kommt, dass die f&uuml;r die kommenden zw&ouml;lf Monate erwarteten Gewinne der MSCI Europe-Unternehmen, gemessen an den Gewinnerwartungen f&uuml;r die USA, heute so niedrig sind wie seit Beginn dieses Jahrtausends nicht mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dax und Small Caps sind aussichtsreich <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um vom Konjunkturaufschwung und der Euro-Abwertung zu profitieren, empfiehlt es sich, in den DAX zu investieren. &bdquo;Deutsche Unternehmen profitieren am st&auml;rksten vom schwachen Euro, da sie &uuml;ber 56 Prozent ihrer Ums&auml;tze ausserhalb Europas erzielen&ldquo;, heisst es bei Candriam. &bdquo;Hinzu kommt, dass das Kurs-Gewinn-Verh&auml;ltnis des DAX deutlich attraktiver ist als das des Vergleichsindex MSCI. Ausserdem enth&auml;lt der Index keine Energiewerte.&ldquo; Aber auch mit Small Caps k&ouml;nnen Anleger stark an der Erholung im Euroraum partizipieren. Die relative Performance niedrigkapitalisierter Werte gegen&uuml;ber dem Gesamtmarkt h&auml;ngt sehr vom Gesch&auml;ftsklima ab. Zurzeit befinden sich die Einkaufsmanagerindizes im Aufwind. Small Caps profitieren vom Aufschwung auch durch ein h&ouml;heres Gewinnwachstum. Sie sind zwar volatiler, aber daf&uuml;r wachsen ihre Gewinne im Aufschwung st&auml;rker.<\/p>\n<p>Source:&nbsp;AdvisorWorld.ch <span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch wird f&uuml;r Euroraum-Aktien 20 Prozent Dividendenrendite erwartet, trotz des Kursanstiegs zu Jahresbeginn. 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