{"id":22495,"date":"2015-07-13T09:00:00","date_gmt":"2015-07-13T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/index.php\/2015\/07\/13\/blackrock-investment-institut-halbjahresausblick-2015\/"},"modified":"2015-07-13T09:00:00","modified_gmt":"2015-07-13T09:00:00","slug":"blackrock-investment-institut-halbjahresausblick-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/blackrock-investment-institut-halbjahresausblick-2015\/","title":{"rendered":"BlackRock Investment Institut Halbjahresausblick 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Geldpolitischer stimulus wird zur&uuml;ckgehen, fundamentaldaten werden wieder als haupttreiber von portfolio-renditen wirken&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p><strong>Russ Koesterich, Global Chief Investment Strategist bei BlackRock<span style=\"font-size: 11pt; line-height: 107%; font-family: 'Calibri',sans-serif;\"> <br \/><\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige Indikatoren stehen auf Rot<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schleppende Produktivit&auml;t, ambitionierte Bewertungen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aktien im Vergleich zu Anleihen angemessen bewertet<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Europ&auml;ische und japanische Aktien bevorzugt<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schwellenl&auml;nder f&uuml;r straffere Geldpolitik der Fed ger&uuml;stet<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Richtungswechsel in der US-Geldpolitik d&uuml;rften Fundamentaldaten wie Produktivit&auml;t oder Gewinnwachstum wieder an Bedeutung gewinnen. Einige der entsprechenden Indikatoren st&uuml;nden auf Rot, schreibt das BlackRock Investment Institut (BII) in seinem Halbjahresausblick 2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Halbjahresausblick mit dem Titel &bdquo;Nearing Normal&rdquo; (&bdquo;Auf dem Weg zur Normalit&auml;t&rdquo;) gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber die wesentlichen volkswirtschaftlichen Annahmen und Anlageideen des BII f&uuml;r das Jahr 2015 &ndash; ein Jahr, in dem die Geldpolitik der Zentralbanken und die Preise f&uuml;r Verm&ouml;genswerte auseinander driften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Indikatoren, die auf Rot stehen, z&auml;hlt das BII die schleppende Produktivit&auml;t, die sich auf die Wachstumsraten auswirkt, die Geldpolitik und schliesslich die Gewinnmargen der Unternehmen. &bdquo;Ambitionierte Bewertungen in einigen M&auml;rkten und die Unsicherheit &uuml;ber das Tempo, in dem die Fed ihre Geldpolitik straffen k&ouml;nnte, erfordern Vorsicht und genaue Auswahl im Hinblick auf L&auml;nder, Sektoren und Einzelwerte&ldquo;, <strong>sagt Ewen Cameron Watt, Global Chief Investment Strategist bei BlackRock.<\/strong> &bdquo;Wir w&auml;gen diese Fakten damit ab, dass Bullenm&auml;rkte h&auml;ufig l&auml;nger anhalten als erwartet, und mit dem Risiko, sich Gewinnpotenzial entgehen zu lassen.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den hoch bewerteten Verm&ouml;genswerten geh&ouml;ren dem BII zufolge Staatsanleihen, die nahe ihren Rekordkursen notieren. &bdquo;Die Bewertungen von Aktien aus Industriestaaten bewegen sich im Durchschnitt, mit Ausnahme des US-Marktes&ldquo;, sagt Cameron Watt. &bdquo;Anleihen und W&auml;hrungen sind bereits volatiler geworden, und wir erwarten, dass die Aktien-Volatilit&auml;t folgt. Dies w&uuml;rde es schwieriger machen, Portfoliorisiken auf traditionelle Weise mit Anleihen und Aktien zu streuen.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&bdquo;Das &sbquo;Nein&lsquo; der Griechen bei ihrer Volksabstimmung hat den europ&auml;ischen Markt beunruhigt. Dies verschleiert Themen, die im zweiten Halbjahr weitaus wichtiger werden d&uuml;rften, darunter geringe Produktivit&auml;t und Margendruck auf der einen Seite sowie zunehmende M&amp;A-Aktivit&auml;ten auf der anderen Seite&ldquo;, sagt Cameron Watt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>M&auml;rkte erwarten Ende der Nullzinspolitik <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das BII geht davon aus, dass die Fed die kurzfristigen Zinsen im Herbst anhebt, die Bank of England d&uuml;rfte im November oder Februar 2016 folgen. Gleichzeitig sollte die Geldpolitik in anderen Regionen lockerer bleiben. So d&uuml;rfte die Europ&auml;ischen Zentralbank ihre Anleihenk&auml;ufe bis September 2016 fortsetzen, die 2<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bank of Japan ihr QE-Programm weiterf&uuml;hren und die People&rsquo;s Bank of China vermehrt Anreizprogramme auflegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&bdquo;Es ist zu fr&uuml;h, vom Ende des globalen QE zu sprechen&rdquo;, schreibt das BII. Aber es sei &bdquo;wert, dar&uuml;ber nachzudenken, da M&auml;rkte dazu neigen, Ereignisse vorweg zu nehmen&ldquo;. Dies lege nahe, dass Investoren bald wieder st&auml;rker auf Fundamentaldaten achten werden als auf die Notenbankpolitik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die globalen Anleihenm&auml;rkte erwachen <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Unruhe am Markt angesichts der ersten Zinserh&ouml;hung vonseiten der Fed seit neun Jahren r&uuml;ttelt die Anleihenm&auml;rkte wach, die wegen der jahrelangen Nullzinspolitik und regelm&auml;ssigen QE-Programmen in Sorglosigkeit verfallen waren, schreibt das BII:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie werden die Anleihenm&auml;rkte reagieren, wenn die Fed damit beginnt, die Zinsen zu normalisieren? &bdquo;Eine Erh&ouml;hung im September w&uuml;rde vermutlich kurzlaufende Anleihen belasten&ldquo;, sagt <strong>Russ Koesterich, Global Chief Investment Strategist bei BlackRock.<\/strong> &bdquo;Allerdings sollten renditehungrige Investoren durch ihre Anfrage jeglichen Anstieg bei den langfristigen Zinsen d&auml;mpfen.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Freigiebigkeit der europ&auml;ischen Zentralbank habe einen Kollaps der Anleihenrenditen in der Eurozone bewirkt. &bdquo;Obwohl Staaten wie Spanien, deren Papiere fr&uuml;her hohe Renditen boten, nicht mehr viel absoluten Wert bieten, gibt es nach wie vor Chancen. Dazu geh&ouml;ren langlaufende portugiesische Staatsanleihen und Nachranganleihen von Banken&ldquo;, sagt Koesterich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Steigende Zinsen d&uuml;rften einige Aktien belasten und andere befl&uuml;geln <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt wirken Aktien im Vergleich zu Anleihen angemessen bewertet. Allerdings gibt das BII die &bdquo;ambitioniert bewerteten US-Aktien&ldquo; zu bedenken. &bdquo;Ein Zinsanstieg d&uuml;rfte dividendenstarke US-Branchen mit geringerer Volatilit&auml;t belasten, zum Beispiel Versorger, Real Estate Investment Trusts und Verbrauchsg&uuml;ter. Banken d&uuml;rften dagegen von einem damit einhergehenden Kreditwachstums profitieren&ldquo;, sagt Koesterich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Europ&auml;ische Aktien seien zwar nicht mehr billig, allerdings drehten die Gewinnaussichten der Unternehmen nach oben. &bdquo;Der Dank daf&uuml;r geb&uuml;hrt dem schwachen Euro, der lockeren Kreditvergabe infolge der EZB-Anleihenk&auml;ufe und Anzeichen f&uuml;r Lohnwachstum&rdquo;, sagt Koesterich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Asien bevorzugt BlackRock japanische Aktien. Denn der schwache Yen befl&uuml;gle die Sch&auml;tzungen zu den Unternehmensgewinnen, steigende Dividenden und zunehmende Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe b&ouml;ten zus&auml;tzliche Unterst&uuml;tzung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allgemeiner betrachtet, bef&auml;nden sich &bdquo;asiatische Aktien abseits von Japan am Startpunkt einer lang anhaltenden Aufw&auml;rtsphase, die auf guten Bewertungen, zunehmend lockeren Finanzierungsbedingungen und Reformgeist beruht, Volkswirtschaften wie Indien und China zu liberalisieren&ldquo;, <strong>sagt Cameron Watt.<\/strong> &bdquo;Die j&uuml;ngste Rally bei Unternehmen geringer und mittlerer Marktkapitalisierung auf dem chinesischen Festland hat die Bewertungen auf ein blasenartiges Niveau angehoben. Daher bevorzugen wir chinesische Aktien, die in Hongkong gelistet sind, oder H-Aktien.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schwellenl&auml;nder in besserer Verfassung mit zunehmenden Unterschieden <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fr&uuml;here Straffungszyklen der Fed haben zu Krisen in Schwellenl&auml;ndern gef&uuml;hrt. Allerdings seien die Emerging Marktes inzwischen in besserer Verfassung &ndash; Dank weniger externer Schulden, tieferer Finanzm&auml;rkte und mehr trockenen Pulvers f&uuml;r Anreizprogramme, schreibt das BII.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&bdquo;Schwellenl&auml;nderaktien sehen vern&uuml;nftig bewertet aus, ein Kauf dr&auml;ngt sich aber nicht auf. Denn die Marktsegmente, die g&uuml;nstig aussehen, sehen aus gutem Grund so aus&ldquo;, sagt Cameron Watt. &bdquo;Zu den Hauptrisiken in den Schwellenl&auml;ndern geh&ouml;ren ein schwaches Exportwachstum und abnehmende Produktivit&auml;t. Wir bevorzugen Anleihen in Devisen gegen&uuml;ber den meisten Papieren, die auf Lokalw&auml;hrungen lauten. Denn wir gehen davon aus, dass der Dollar im Vergleich zu den meisten Schwellenl&auml;nder-W&auml;hrungen steigen wird, und pr&auml;ferieren L&auml;nder mit Reformgeist und abnehmender Inflation&ldquo;, sagt Cameron Watt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anlageideen des BII f&uuml;r das zweite Halbjahr 2015 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das BII bevorzugt den Bereich US-Credit (Hochzinsanleihen, Hypotheken und auch Investmentgrade-Anleihen) im Vergleich zu Staatsanleihen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Eurozone gefallen dem BII Nachranganleihen von Banken, die vom QE-Programm der EZB unterst&uuml;tzt werden, sowie ausgew&auml;hlte lang laufende Peripherie-Anleihen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am US-Aktienmarkt bevorzugt das BII zyklische Sektoren wie langlebige Konsumg&uuml;ter, Technologie und Finanzen gegen&uuml;ber Sektoren, die als Anleihen-Ersatz genutzt werden (Versorger, Verbrauchsg&uuml;ter).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem BII gefallen angesichts schwacher W&auml;hrungen und geldpolitischer Anreizprogramme europ&auml;ische Aktien (vor allem Banken) und japanische Aktien (Finanz- und Exportwerte).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das BII pr&auml;feriert Schwellenl&auml;nderaktien aus L&auml;ndern mit Reformgeist oder lockerer Geldpolitik, speziell in Asien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das BII bevorzugt Schwellenl&auml;nderanleihen, die auf Devisen lauten, gegen&uuml;ber den meisten Papieren auf Lokalw&auml;hrungen; es bevorzugt L&auml;nder mit Reformgeist und fallender Inflation wie China, Indien und Mexiko.<\/p>\n<p>Quelle:&nbsp;AdvisorWorld.ch<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geldpolitischer stimulus wird zur&uuml;ckgehen, fundamentaldaten werden wieder als haupttreiber von portfolio-renditen wirken&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":4144,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[682],"tags":[],"class_list":["post-22495","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-anlagestrategie"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22495","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22495"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22495\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4144"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22495"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22495"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22495"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}