{"id":2251,"date":"2016-09-06T05:00:00","date_gmt":"2016-09-06T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/09\/06\/bantleon-us-leitzinserhoehung-im-september-noch-nicht-vom-tisch\/"},"modified":"2016-09-06T05:00:00","modified_gmt":"2016-09-06T05:00:00","slug":"bantleon-us-leitzinserhoehung-im-september-noch-nicht-vom-tisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-us-leitzinserhoehung-im-september-noch-nicht-vom-tisch\/","title":{"rendered":"Bantleon: US-Leitzinserh\u00f6hung im September noch nicht vom Tisch"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Die j&uuml;ngsten US-Wirtschaftsdaten entt&auml;uschen und lassen die Chancen auf eine baldige US-Leitzinserh&ouml;hung sinken. Jedoch ist die Lage gar nicht so schlecht und der Arbeitsmarkt ist eindeutig auf Erholungskurs&#8230;&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von Dr. Andreas A. Busch Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Somit ist die wichtigste Voraussetzung f&uuml;r eine Zinserh&ouml;hung gegeben. Die Industrie erholt sich zwar nur langsam, aber auch dort ist die Verbesserung unverkennbar. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass die US-Leitzinsen schon in zwei Wochen um 25 Basispunkte angehoben werden. Die Treasurym&auml;rkte haben entsprechend Korrekturpotential, das auch auf die europ&auml;ischen Anleihenm&auml;rkte ausstrahlt. Dem steht jedoch die expansive Ausrichtung der EZB gegen&uuml;ber, die ihre Stimuli nochmals ausweiten d&uuml;rfte. Risikoassets erhalten in diesem Umfeld von zwei Seiten R&uuml;ckenwind: von der Geldschwemme der EZB und von der Aufhellung des weltwirtschaftlichen Umfeldes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf den ersten Blick warteten die US-Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche mit klaren Entt&auml;uschungen auf. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag im August deutlich unter der Konsensuserwartung (151.000 statt 180.000). Gleichzeitig ging der ISM-Einkaufsmanagerindex der Industrie von 52,6 auf 49,4<span style=\"font-family: 'MS Gothic';\">\u3000<\/span>Punkte zur&uuml;ck und tauchte damit zum ersten Mal seit einem halben Jahr wieder unter die Expansionsschwelle ab. Kein Wunder, k&ouml;nnte man denken, dass in Anbetracht dieser Daten einer Zinserh&ouml;hung durch die Fed im Rahmen der n&auml;chsten FOMC-Sitzung in gut zwei Wochen nur eine Aussenseiterchance einger&auml;umt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz so eindeutig ist die Lage aber nicht. Die 151.000 Stellenschaffungen im vergangenen Monat sind im Nachgang zu den kr&auml;ftigen 275.000 vom Juli und den &auml;hnlich hohen 271.000 vom Juni nicht als Schw&auml;chesignal anzusehen. Vielmehr hat sich das Tempo bei den Neueinstellungen nach den unerwartet guten Vormonatsergebnissen wieder normalisiert. Der 3-Monats-Durchschnitt weist entsprechend mit 232.000 einen nach wie vor dynamischen Zuwachs aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst wenn man die schwachen Fr&uuml;hjahrsmonate (April: 144.000, Mai: 24.000) mitber&uuml;cksichtigt, f&auml;llt das Ergebnis f&uuml;r das laufende Jahr mit durchschnittlich 180.000 eindeutig positiv aus. Das ist zwar weniger als die 220.000 im Mittel der Jahre 2014\/2015. Die j&uuml;ngsten Stellenschaffungen reichen aber immer noch aus, um alle neu in den Arbeitsmarkt Eintretenden eine Besch&auml;ftigung zu bieten und dar&uuml;ber hinaus die Arbeitslosigkeit zu reduzieren. Aus Sicht der Fed ist der neuste Arbeitsmarktbericht somit keineswegs als Warnsignal anzusehen. Stattdessen liefert er einen zus&auml;tzlichen Beleg daf&uuml;r, dass sich das Besch&auml;ftigungsumfeld weiter verbessert, was als zentrale Bedingung f&uuml;r eine Zinserh&ouml;hung formuliert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch bei der Bewertung des ISM-Index ist Vorsicht geboten. Er sorgt zwar f&uuml;r eine gewisse Verunsicherung, da er anzeigt, dass sich die Erholung im verarbeitenden Gewerbe langsamer vollzieht als zuletzt angenommen. Gleichwohl stellt der aktuelle R&uuml;ckgang das Bild einer &uuml;bergeordneten Aufhellung des Umfelds nicht in Frage. Die fundamentalen Belastungsfaktoren aufgrund der letztj&auml;hrigen USD-Aufwertung, des &Ouml;lpreisverfalls und der notwendigen Korrektur der Lager&uuml;berh&auml;nge haben zweifelsfrei an Kraft verloren. Das zeigt unter anderem der Teilindex zu den Auslandsauftr&auml;gen in der ISM-Erhebung, der sich im August nahe seines 1&frac12;-j&auml;hrigen H&ouml;chststandes halten konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sehen die US-Industrie daher weiterhin auf Erholungskurs und rechnen in den kommenden Monaten wieder mit merklichen Anstiegen beim Industrie-ISM. F&uuml;r die Fed spielt dieser Index allerdings ohnehin nur eine untergeordnete Rolle. Als die W&auml;hrungsh&uuml;ter im vergangenen Dezember die Leitzinsen zum ersten Mal strafften, notierte das Konjunkturbarometer mit 48,6<span style=\"font-family: 'MS Gothic';\">\u3000<\/span>Punkten sogar noch tiefer als heute und befand sich dar&uuml;ber hinaus in einem ungebrochenen Abw&auml;rtstrend. Viel wichtiger als die Industrie ist f&uuml;r die Fed zum einen der Arbeitsmarkt, der sich &ndash; wie bereits erl&auml;utert &ndash; in einem robusten Zustand pr&auml;sentiert und zum anderen der Wachstumsausblick insgesamt. Hier deuten die bislang vorliegenden Realdaten f&uuml;r das laufende Quartal auf einen BIP-Zuwachs von &uuml;ber 3,0% hin, was ebenfalls rundum positiv zu werten ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sehen es daher nach wie vor als wahrscheinlich an, dass die US-Noten-bank die Leitzinsen nicht erst im Dezember, sondern bereits in zwei Wochen um 25<span style=\"font-family: 'MS Gothic';\">\u3000<\/span>Bp anhebt. Die Treasurym&auml;rkte besitzen entsprechend Korrekturpotential, das auch auf die europ&auml;ischen Anleihenm&auml;rkte ausstrahlt. Dem steht jedoch die expansive Ausrichtung der EZB gegen&uuml;ber, die ihre Stimuli nochmals ausweiten d&uuml;rfte. Risikoassets erhalten in diesem Umfeld von zwei Seiten R&uuml;ckenwind: von der Geldschwemme der EZB und von der Aufhellung des weltwirtschaftlichen Umfeldes.<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;Quelle: BondWorld.ch<\/div>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die j&uuml;ngsten US-Wirtschaftsdaten entt&auml;uschen und lassen die Chancen auf eine baldige US-Leitzinserh&ouml;hung sinken. 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