{"id":22550,"date":"2016-11-06T23:00:00","date_gmt":"2016-11-06T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/index.php\/2016\/11\/06\/barings-alles-geht-nicht\/"},"modified":"2016-11-06T23:00:00","modified_gmt":"2016-11-06T23:00:00","slug":"barings-alles-geht-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/barings-alles-geht-nicht\/","title":{"rendered":"Barings: Alles geht nicht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Artikel untersucht Marino Valensise, Head of Global Multi Asset Group bei Barings, die Rolle von Aktienr&uuml;ckk&auml;ufen und betrachtet deren Auswirkungen auf die Aktienm&auml;rkte&#8230;&#8230;. &nbsp;<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Marino Valensise, Head of Global Multi Asset Group bei Barings<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gewinn und Cashflow<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">K&uuml;rzlich erhielt ich einen Research-Kommentar von John Mauldin, in dem er schreibt, dass &bdquo;der Gewinn die Muttermilch f&uuml;r das Wirtschafts-, Aktienmarkt- und Portfoliowachstum ist&ldquo; und dass &bdquo;ohne Gewinn, und zwar einen hohen Gewinn, nichts Gutes passiert&ldquo;. Dieses Zitat eignet sich meiner Ansicht nach hervorragend, um mit dem Kommentar f&uuml;r diesen Monat zu beginnen. Eine hohe Rentabilit&auml;t sowie ein nachhaltiger operativer Cashflow sind f&uuml;r eine Kapitalaussch&uuml;ttung an die Aktion&auml;re ebenso wie f&uuml;r eine positive Entwicklung am entsprechenden Anlagemarkt absolut entscheidend. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels wurden die Ergebnisse f&uuml;r das dritte Quartal 2016 ver&ouml;ffentlicht, f&uuml;r das mehr als die H&auml;lfte der Unternehmen im S&amp;P 500 Index ihre Ergebnisse bereits bekanntgegeben hat. Im Anschluss an eine ziemlich negative Phase fallen die j&uuml;ngsten Ergebnisse wieder besser aus. Die Wachstumsprognose f&uuml;r den Gewinn je Aktie ist, wenn auch nur leicht, positiv (+1% im Vergleich zum Vorjahr). Die ver&ouml;ffentlichten Daten sind wichtig, da die Gesamtrentabilit&auml;t und die Cashflow-Generierung die beiden Haupteinflussfaktoren f&uuml;r die Indexrenditen darstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wof&uuml;r sollte der Cashflow ausgegeben werden?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir uns Daten im Vergleich zu den Nicht-Finanztiteln im S&amp;P 500 anschauen, k&ouml;nnen wir bestimmen, wof&uuml;r Firmen ihren Cashflow aufwenden. In den letzten zw&ouml;lf Monaten generierten US-Unternehmen einen operativen Cashflow von circa 1,3 Billionen US-Dollar. Dieser Cashflow wurde auf zwei herk&ouml;mmliche Arten verwendet: Wiederanlage in das Unternehmen (circa 1,0 Billionen US-Dollar) und Dividenden an Aktion&auml;re (circa 0,3 Billionen US-Dollar). So weit, so gut. Wichtig zu wissen ist auch, dass weitere 0,4 Billionen US-Dollar &uuml;ber Anleihen und Darlehen aufgenommen und f&uuml;r Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe ausgegeben wurden. Die Verfahrensweise, dass ein Unternehmen seine eigenen Aktien am freien Markt erwirbt, ist zwar nicht neu, erfreut sich aber steigender Beliebtheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Warum Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus welchem Grund ziehen Unternehmen einen R&uuml;ckkauf ihrer Aktien einer Wiederanlage in das eigene Unternehmen vor?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe waren f&uuml;r Unternehmen schon immer eine Option zur Kapitalverwendung, wenn keine Gesch&auml;ftsprojekte anstanden, die &uuml;ber das Potenzial verf&uuml;gten, eine ausreichend attraktive Kapitalrendite zu erzielen. In den letzten 20 Jahren kauften Unternehmen ihre Aktien auch aus dem Grund zur&uuml;ck, um im Zuge aktienbasierter Verg&uuml;tungspakete die Emission neuer Aktien auszugleichen. Ein dritter Grund bezieht sich auf die Optimierung der Kapitalstruktur des jeweiligen Unternehmens. Es ist m&ouml;glicherweise g&uuml;nstiger, einen gr&ouml;&szlig;eren Anteil des Unternehmens &uuml;ber g&uuml;nstiges Fremdkapital anstatt durch Eigenkapital zu finanzieren. Auf diese Weise wird auch eine &uuml;berm&auml;&szlig;ige Verw&auml;sserung f&uuml;r Aktion&auml;re vermieden. Ein vierter Grund &ndash; wohl weniger ehrenwert, st&auml;rker eigenn&uuml;tzig&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; und mit der zunehmend kurzfristigen Natur der Kapitalm&auml;rkte verbunden &ndash; h&auml;ngt damit zusammen, dass Unternehmensf&uuml;hrungen &bdquo;tun, was auch immer n&ouml;tig ist&ldquo;, um Performanceziele zu erreichen. Tats&auml;chlich hat durch die Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe ein Prozess der Verringerung des Aktienbestandes eingesetzt. Heute betr&auml;gt der Wert der sich im Umlauf befindenden Aktien im S&amp;P 500 8,6 Mrd. US-Dollar, vor zehn Jahren waren es noch 9,3 Mrd. US-Dollar. Dadurch ergibt sich ein besseres Ergebnis &bdquo;je Aktie&ldquo;, da die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung so einen h&ouml;heren Gewinn je Aktie f&uuml;r die Aktion&auml;re erzielen kann. Der umfangreiche Kauf der eigenen Aktien k&ouml;nnte dar&uuml;ber hinaus zu einer besseren Aktienmarktentwicklung f&uuml;hren, vor allem wenn man bedenkt, dass bei den aktuell niedrigen Renditen jede Aussch&uuml;ttungssteigerung eines Unternehmens den Aktienkurs unterst&uuml;tzen d&uuml;rfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gut, schlecht oder h&auml;sslich?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Blick auf unsere aktuellste Statistik zeigt sich, dass die Unternehmen des S&amp;P 500 beachtliche 450 Mrd. US-Dollar (nach Abzug der Neuemissionen) f&uuml;r Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe ausgaben. Wirken sich Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe, die mit Investitionsausgaben und Dividenden als Kapitalverwendung konkurrieren, negativ auf diese Unternehmen aus? Muss man den Umfang der Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe als &uuml;berh&ouml;ht ansehen? Ist Fremdkapital ein nachhaltiger Finanzierungskanal f&uuml;r diese Methode?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erstens gibt es keinen Nachweis daf&uuml;r, dass Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe andere Arten der Kapitalverwendung wie Investitionen oder Dividenden verdr&auml;ngen. In den USA liegt der prozentuale Anteil der Investitionsausgaben am Cashflow bei knapp &uuml;ber 50%, was historischen Trends entspricht. Der prozentuale Anteil vom Cashflow, der f&uuml;r Dividenden verwendet wird, liegt bei knapp &uuml;ber 20%, was ebenfalls dem Trend entspricht. Unser Fazit ist, dass sowohl Investitionen als auch Dividenden bisher nicht von den vermehrten Aktienr&uuml;ckk&auml;ufen beeintr&auml;chtigt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Frage ergibt sich aus dem Volumen der Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe. Aus historischer Perspektive ist der Betrag von 450 Mrd. US-Dollar, der in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten f&uuml;r Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe aufgewendet wurde, absolut betrachtet sehr hoch. Im vierten Quartal 2007 erreichten die Kurse den vorherigen H&ouml;chststand, bevor sie im zweiten Quartal 2009 auf den niedrigsten Wert absanken. Damit war das Market Timing der Firmenchefs alles andere als optimal, schien es doch so, als w&uuml;rden sie prozyklisch kaufen, anstatt antizyklisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine dritte &Uuml;berlegung bezieht sich auf die Finanzierungsquelle f&uuml;r die Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe, die f&uuml;r viele Unternehmen Fremdkapital ist. Ein Unternehmen sollte grunds&auml;tzlich kein Kapital an die Aktion&auml;re aussch&uuml;tten, das es nicht selbst generiert hat. Wenn also f&uuml;r Investitionen und Dividenden die gesamten vom Unternehmen generierten Ertr&auml;ge \/ der gesamte Cashflow absorbiert wird, sollte demzufolge kein zus&auml;tzliches Kapital ausgesch&uuml;ttet werden. Nach heutigem Stand liegen die Ausgaben von US-Unternehmen insgesamt so deutlich &uuml;ber dem generierten Cashflow wie nie zuvor. Das ist weder gesund noch nachhaltig. Anfang 2009 und Mitte 1999 wurden die vorherigen H&ouml;hepunkte erreicht und in beiden F&auml;llen ging eine wirtschaftliche Rezession sowie ein starker Markteinbruch voraus. Sicherlich kein gutes Omen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Finanzierung von Aktienr&uuml;ckk&auml;ufen mittels Fremdkapital k&ouml;nnte zu einem &uuml;berh&ouml;hten Verschuldungsgrad f&uuml;hren. Die Emission von Schuldtiteln nimmt hochgerechnet j&auml;hrlich um 20% zu, gleichzeitig stagniert die Rentabilit&auml;t, weshalb sich wichtige Kennzahlen wie Debt \/ EBITDA sowie die Zinsdeckung in den letzten Jahren verschlechterten (der Verschuldungsgrad stieg von 2 auf 2,5 und der Zinsdeckungsgrad von 10 auf 8). Da bestimmte Grenzwerte erreicht sind und so die Bonit&auml;t von Unternehmen im S&amp;P-Index ohnehin strapaziert wird, kann der Verschuldungsgrad nicht weiter ausgedehnt werden. Die Situation ist auf lange Sicht nicht tragbar &ndash; Alles geht nicht. Entweder muss sich die Ertragslage der Unternehmen verbessern oder die Aktienr&uuml;ckkaufprogramme m&uuml;ssen reduziert werden. Au&szlig;erdem sind die R&uuml;ckkaufprogramme aufgrund der Schuldenfinanzierung anf&auml;llig f&uuml;r eine Straffung der Kreditbedingungen im Fall von Rezessionssorgen oder aufgrund einer Straffung der Geldpolitik. Auch in einem solchen Szenario m&uuml;ssten die Aktienr&uuml;ckkaufprogramme reduziert werden. Wenn Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe aufgrund bilanzieller Aspekte oder eines Anstiegs der Finanzierungskosten zur&uuml;ckgingen, w&uuml;rde man die Auswirkungen an den Aktienm&auml;rkten sp&uuml;ren. F&uuml;r das Jahr 2016 werden Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe die gr&ouml;&szlig;te Quelle der Aktiennachfrage f&uuml;r US-Aktien darstellen. Wir konnten &uuml;ber mehrere Jahre hinweg beobachten, in wie weit sich Ver&auml;nderungen im Volumen der Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe nachfolgend auf die Aktienm&auml;rkte auswirkten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Liquidit&auml;tsstarke Unternehmen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn sich hier ein d&uuml;steres Bild zeichnet, sollten wir noch nicht verzweifeln. Nicht alle Unternehmen haben mit den von mir genannten Problemen zu k&auml;mpfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Blick auf die Marktkapitalisierung ist ein &uuml;berm&auml;&szlig;iger Verschuldungsgrad vor allem bei kleineren Unternehmen zu beobachten. Bei gr&ouml;&szlig;eren Unternehmen, die sich aufgrund ihrer meist hohen Liquidit&auml;t in der besten Ausgangslage befinden, um ihre Aktienr&uuml;ckkaufprogramme aufrechtzuerhalten, gibt es hingegen kaum Probleme. Auf Ebene der Sektoren kommen schwerwiegende Cashflow-Probleme in der Energie- und Industriebranche sowie bei zyklischen Konsumg&uuml;tern vor. Bei den Sektoren Gesundheitswesen und IT handelt es sich um liquidit&auml;tsstarke Branchen, denen das Aufrechterhalten des aktuellen R&uuml;ckkaufniveaus weniger Schwierigkeiten bereiten d&uuml;rfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang, dass gro&szlig;e Unternehmen im Gesundheits- und IT-Sektor erhebliche Summen in ihren Bilanzen haben, die im Ausland gehalten werden und die, entsprechend der vorangegangenen Ausf&uuml;hrungen, aktuell im Ausland gebunden sind. Da sich beide US-Pr&auml;sidentschaftskandidaten f&uuml;r Initiativen aussprechen, die solche Betr&auml;ge freigeben und repatriieren w&uuml;rden, sollte man das Potenzial dieser Gelder zum Zweck von US-Investitionen, Dividenden und Aktienr&uuml;ckk&auml;ufen nicht untersch&auml;tzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&bdquo;It&rsquo;s the profits, Dummkopf!&ldquo;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unternehmensrentabilit&auml;t und Cashflow-Generierung bestimmen die zuk&uuml;nftigen Trends. Zwei kurzfristige Faktoren sollten beobachtet werden: Der Roh&ouml;lpreis sowie der Wert des US-Dollar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor allem in den USA k&ouml;nnen Explorations- und Produktionsgesellschaften durch Verbesserungen in der F&ouml;rderungstechnik &Ouml;l zu immer geringeren Kosten produzieren. Diese niedrigeren Angebotskosten setzen einer weiteren &Ouml;lpreisrally eine Obergrenze. Allerdings l&auml;sst das Unverm&ouml;gen von OPEC- und nicht-OPEC-L&auml;ndern, zu einer Einigung im Hinblick auf einen Plan zur Angebotsreduzierung zu kommen, das &Ouml;l weiter flie&szlig;en. In Nordamerika f&ouml;rdern viele notleidende Produzenten, einschlie&szlig;lich solcher, die Gl&auml;ubigerschutz nach Chapter 11 der amerikanischen Insolvenzordnung beantragt haben, nachweislich weiter &Ouml;l f&uuml;r Bares aus dem Boden. Aus diesem Grund ist es h&ouml;chst unwahrscheinlich, insofern es nicht zu einem Schock kommt, dass der &Ouml;lpreis h&ouml;her als 55 US-Dollar bis 60 US-Dollar je Barrel steigen wird. All diese &Uuml;berlegungen machen eine Erholung der Rentabilit&auml;t im Energiesektor immer noch m&ouml;glich, sie deckeln jedoch das zuk&uuml;nftige Wachstum des Gewinns je Aktie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein st&auml;rkerer US-Dollar h&auml;tte negative Auswirkungen auf die Ertragslage von Unternehmen im S&amp;P 500. Diese w&uuml;rden sowohl unter den in Fremdw&auml;hrungen generierten Ertr&auml;gen als auch unter einer verminderten internationalen Wettbewerbsf&auml;higkeit leiden. Es versteht sich von selbst, dass aus diesem Grund zuk&uuml;nftige Trends in der geldpolitischen Vorgehensweise eine entscheidende Rolle spielen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zus&auml;tzlich zu diesen kurzfristigen Treibern sollten auch einige langfristige Trends ber&uuml;cksichtigt werden. Erstens haben die USGewinnspannen aller Wahrscheinlichkeit nach ihren H&ouml;chststand erreicht und k&ouml;nnten allm&auml;hlich sinken. Hierbei handelt es sich um eine dezente aber dennoch unvermeidliche Entwicklung. Bestimmt wird dieser Trend von Aspekten wie h&ouml;heren Lohnkosten, einer h&ouml;heren effektiven Besteuerung sowie h&ouml;heren Zinsbelastungen. Obwohl sie langsam und schrittweise vonstattengehen, werden diese Erh&ouml;hungen nicht zum Gewinnwachstum beitragen, sondern es eher bremsen. Denkbar ist au&szlig;erdem, dass wir bereits den H&ouml;hepunkt der Globalisierung erlebt haben. Die Welt scheint sich immer st&auml;rker auf nationale Interessen und protektionistische Ma&szlig;nahmen zu konzentrieren. Der Welthandel, den globalen Gewinnen bisher zutr&auml;glich, k&ouml;nnte sich dann als Hemmnis erweisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Thomas Jefferson <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die derzeitige Zuwachsrate der Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe ist nicht nachhaltig. In dem Szenario, das sich gegenw&auml;rtig abzuzeichnen scheint, k&ouml;nnte sich das f&uuml;r hohe Gewinne und g&uuml;nstige Finanzierungen vorteilhafte Umfeld verschlechtern. Vielen Unternehmen mangelt es m&ouml;glicherweise an verf&uuml;gbaren Finanzmitteln oder g&uuml;nstigen Finanzierungsquellen f&uuml;r Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe. Wie eine Decke, die zu kurz ist, um uns vom Hals bis zu unseren Fu&szlig;zehen zu bedecken, reichen Gewinne und Cashflows nicht aus, um die Aufwendungen eines Unternehmens f&uuml;r Investitionen, Dividenden und Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe zu decken. Alles geht eben nicht. In Anbetracht der Pr&auml;sidentschaftswahlen in den USA m&ouml;chte ich Thomas Jefferson Anerkennung zollen und, nachdem ich nun bei meinem Fazit zu den Aktienr&uuml;ckk&auml;ufen in den USA angelangt bin, eines seiner Zitate wiedergeben: &bdquo;Verf&uuml;ge nie &uuml;ber Geld, ehe du es hast.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anlagestrategie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor dem Hintergrund der vorangegangenen Ausf&uuml;hrungen behalten wir unsere neutrale und vorsichtige Positionierung im Aktiensegment bei. Innerhalb der Anlageklasse bevorzugen wir EM Asien und Japan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dar&uuml;ber hinaus best&auml;tigten wir im Aktiensegment unl&auml;ngst erneut unsere positive Haltung zu &bdquo;Value-Investitionen&ldquo; als Anlagestil. Im Rahmen unserer Multi-Asset-Strategien dr&uuml;ckt sich dies durch eine Position in europ&auml;ischen und japanischen Banktiteln aus. Wir erachten &bdquo;Qualit&auml;tswachstum&ldquo; und viele &bdquo;Bond Proxys&ldquo; nach wie vor als zu teuer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">US-Hochzinsanlagen geh&ouml;ren weiterhin zu unseren bevorzugten Positionen, um auf konservative Weise von der positiven, wenn auch moderaten, Wachstumsdynamik in den USA zu profitieren.<\/p>\n<p>Quelle:&nbsp; AdvisorWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Artikel untersucht Marino Valensise, Head of Global Multi Asset Group bei Barings, die Rolle von Aktienr&uuml;ckk&auml;ufen und betrachtet deren Auswirkungen auf die Aktienm&auml;rkte&#8230;&#8230;. &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":4360,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[682],"tags":[],"class_list":["post-22550","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-anlagestrategie"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22550"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22550\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4360"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}