{"id":22564,"date":"2017-04-11T22:00:00","date_gmt":"2017-04-11T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/index.php\/2017\/04\/11\/blackrock-aktueller-blick-auf-die-maerkte\/"},"modified":"2017-04-11T22:00:00","modified_gmt":"2017-04-11T22:00:00","slug":"blackrock-aktueller-blick-auf-die-maerkte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/blackrock-aktueller-blick-auf-die-maerkte\/","title":{"rendered":"BlackRock: Aktueller Blick auf die M\u00e4rkte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Konjunkturdatenarithmetik : <\/b>Donald Trump stand in der vergangenen Woche abermals im Scheinwerferlicht der Welt&ouml;ffentlichkeit. Sein erstes mit Spannung erwartetes Treffen mit dem chinesischen Pr&auml;sidenten Xi, das sich letztlich nicht &uuml;ber den Status eines ersten Kennenlernentreffens hinausentwickelte, lieferte keine Erkenntnisse dar&uuml;ber, wie sich der Handel zwischen den beiden Gro&szlig;m&auml;chten zuk&uuml;nftig ver&auml;ndern k&ouml;nnte&#8230;&#8230; &nbsp;<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von Felix Herrmann, Kapitalmarktstratege f&uuml;r Deutschland, &Ouml;sterreich und Osteuropa<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Keine Worte &uuml;ber Strafz&ouml;lle, aber auch keine konkreten Andeutungen dahingehend, dass Trump von seiner China-kritischen Sicht abgewichen ist. Man wolle sich jedoch in den n&auml;chsten 100 Tagen erneut zu Handelsgespr&auml;chen treffen. Der bange Blick Richtung Washington in vielen Schwellenl&auml;ndern, die wiederum von einem starken China abh&auml;ngen, d&uuml;rfte sich somit nicht allzu bald verfl&uuml;chtigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&Uuml;berschattet wurde das Treffen zudem von dem Milit&auml;rschlag der US-Amerikaner in Syrien, der Anleger sp&uuml;rbar verunsicherte und sie in sichere H&auml;fen wie US-Staatsanleihen oder Gold trieb. Auch der &Ouml;lpreis kletterte. Syrien spielt zwar bei der &Ouml;lproduktion nur eine untergeordnete Rolle. Syriens Verb&uuml;ndete Russland und Iran sind jedoch Produktionsschwergewichte. Sollten sich die Fronten zwischen den L&auml;ndern weiter verh&auml;rten, k&ouml;nnte dies dem &Ouml;lpreis genauso weiteren Auftrieb verleihen wie dem Goldpreis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Zinsanhebung im M&auml;rz und etwas fr&uuml;her als eigentlich erwartet, r&uuml;ckte auch die USNotenbank in der letzten Woche abermals in den Fokus. Nicht etwa, weil ein schw&auml;cher als erwarteter Stellenzuwachs am US-Arbeitsmarkt im M&auml;rz etwas an dem eingeschlagenen Zins&auml;nderungspfad der US-Notenbank &auml;ndern d&uuml;rfte, sondern weil das Protokoll der letzten Fed-Sitzung mit einem interessanten Detail aufwartete. Mehreren Notenbankoffiziellen in den USA scheinen n&auml;mlich offenbar Zinsanhebungen allein in punkto geldpolitischer Straffung nicht mehr auszureichen. Der m&ouml;gliche Plan: Gegen Ende des Jahres k&ouml;nnte damit begonnen werden, die im Rahmen der QE-Programme angewachsene Fed-Bilanz zu schrumpfen. Sollten die in Notenbankbesitz befindlichen und f&auml;llig werdenden Anleihen nicht &bdquo;gerollt&ldquo; werden &ndash; also die sich ergebenden Mittelr&uuml;ckfl&uuml;sse nicht reinvestiert werden &ndash; w&uuml;rde die Bilanz von aktuell 4,5 Billionen US-Dollar langsam zu schrumpfen beginnen, was letztlich einer Zinsanhebung gleich k&auml;me. US-Renditen, insbesondere im Bereich des &bdquo;Kurvenbauchs&ldquo; sowie am langen Ende der Kurve, d&uuml;rften in der Folge noch etwas schneller ansteigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele US-Notenbanker vertrauen dem Protokoll zufolge offenbar darauf, dass die harten Wirtschaftsdaten aus den USA (aber nicht nur aus den USA) den sehr starken &bdquo;weichen&ldquo; Fr&uuml;hindikatoren (wie zum Beispiel den Einkaufsmanagerindizes) nachfolgen. Die L&uuml;cke, die sich zwischen diesen beiden Datenfamilien in den USA aufgetan hat, ist so gro&szlig; wie fast 30 Jahre nicht mehr. Dies birgt Risiken &ndash; genauso wie Chancen. Insgesamt bestehen aus unserer Sicht jedoch nicht nur in den USA berechtigte Hoffnungen, dass die harten Wirtschaftsdaten den weichen Fr&uuml;hindikatoren trotz der mittlerweile betr&auml;chtlichen Diskrepanz nachfolgen werden. Bereits in der kommenden Woche k&ouml;nnte die Ver&ouml;ffentlichung der Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone zu einer Schlie&szlig;ung der europ&auml;ischen L&uuml;cke beitragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Was bedeutet das f&uuml;r Anleger? <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass die Zinsen mittelfristig steigen d&uuml;rften, ist angesichts des sich aufhellenden wirtschaftlichen Umfeldes weitestgehend Konsens. Die vergangene Woche hat jedoch abermals gezeigt, dass dieser Anstieg &auml;u&szlig;erst langsam und mitnichten schnurgerade verlaufen d&uuml;rfte. Technische Faktoren, wie zum Beispiel der gro&szlig;e Anlagenotstand vieler Investoren, hat zur Folge, dass Zinsanstiege oft als Zukauf- oder Einstiegszeitpunkt an den Rentenm&auml;rkten genutzt werden und der Zinsanstieg somit immer wieder gebremst wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Europa wird die Lage am Rentenmarkt insofern immer heikler, als dass das Zinsniveau aus unserer Sicht schon lange nicht mehr die verbesserte wirtschaftliche Lage widerspiegelt. Das gilt insbesondere f&uuml;r Deutschland. Sowohl Staats- als auch Unternehmensanleihen muten angesichts des absehbaren Endes des EZB-Ankaufprogramms in 2018 immer teurer an. Wir empfehlen daher, den Blick, wenn auf Europa, dann auf nachrangige Unternehmensanleihen (vor allem im Bankensektor) und ansonsten eher auf die Unternehmensanleihem&auml;rkte in den USA zu richten, wo das Zinsniveau h&ouml;her ist und entsprechend besser gegen Zinsanstiege absichert. Ganz generell empfehlen wir bei europ&auml;ischen Anleihen nun eine Untergewichtung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An den Aktienm&auml;rkten geht in der Osterwoche das Warten auf die franz&ouml;sische Pr&auml;sidentschaftswahl langsam in die hei&szlig;e Phase. Zwei Dinge machen Anleger in Bezug auf die Wahl nerv&ouml;s und lassen die Volatilit&auml;t steigen. Erstens der hohe Anteil der unentschiedenen W&auml;hler und zweitens die Unsicherheit, derer, die in den Umfragen angeben, f&uuml;r Macron stimmen zu wollen. Offenbar ist jeder zweite potenzielle Macron-Wahler noch nicht sicher, ob er in der kommenden Woche wirklich f&uuml;r den Newcomer der franz&ouml;sischen Politik stimmen wird. Le-Pen-W&auml;hler sind sich ihrer Sache offenbar deutlich sicherer. Eine Wahlniederlage Le Pens im zweiten Wahlgang bleibt dennoch ganz klar unser Kernszenario.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige Anleger, insbesondere jene, die die Rallye an den Aktienm&auml;rkten seit der US-Wahl verpasst haben, warten derweil auf einen R&uuml;cksetzer, um dann in die M&auml;rkte einzusteigen. Diese Strategie halten wir aus verschiedenen Gr&uuml;nden nur bedingt f&uuml;r ratsam. Zum einen ist ein R&uuml;cksetzer &ndash; auch, wenn man ihn als noch so &bdquo;gesund&ldquo; einstufen k&ouml;nnte &ndash; keineswegs sicher. Ein deutlicher Sieg Macrons w&uuml;rde beispielsweise m&ouml;glicherweise weiteres Kurspotenzial freisetzen. Zum anderen gibt jeder, der nicht investiert ist, die Chance f&uuml;r Kursgewinne bis zu einem m&ouml;glichen R&uuml;cksetzer auf. Au&szlig;erdem d&uuml;rfte ein etwaiger R&uuml;cksetzer an den Aktienm&auml;rkten nicht allzu gro&szlig; ausfallen, gerade weil so viele Investoren auf einen Markteinstieg lauern. Schnell k&ouml;nnte der R&uuml;cksetzer korrigiert werden. Die Devise lautet also: Z&ouml;gern lohnt sich nicht!<\/p>\n<p>Quelle:&nbsp; AdvisorWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konjunkturdatenarithmetik : Donald Trump stand in der vergangenen Woche abermals im Scheinwerferlicht der Welt&ouml;ffentlichkeit. 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