{"id":22634,"date":"2021-01-21T08:54:57","date_gmt":"2021-01-21T07:54:57","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/?p=9073"},"modified":"2021-01-21T08:54:57","modified_gmt":"2021-01-21T07:54:57","slug":"carmignac-das-virus-und-der-rubikon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/carmignac-das-virus-und-der-rubikon\/","title":{"rendered":"Carmignac : Das Virus und der Rubikon"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Carmignac : Den meisten Anlegern ist bewusst, dass die extrem lockere Geldpolitik der gro\u00dfen Zentralbanken noch nie so g\u00fcnstig f\u00fcr die Kurse von Finanzanlagen war wie 2020.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><strong>Von Didier SAINT-GEORGES \u2013 Managing Director und Mitglied des Strategic Investment Commitee<\/strong><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da jetzt, am Anfang der weltweiten COVID-19-Impfkampagne, die Aussicht auf eine in wenigen Monaten einsetzende Konjunkturerholung besteht, ist die quasi garantierte Fortsetzung dieser Geldpolitik im Jahr 2021 und wom\u00f6glich dar\u00fcber hinaus f\u00fcr die Aktienm\u00e4rkte \u00fcberaus g\u00fcnstig. Was die Auswirkungen auf die M\u00e4rkte anbelangt, verst\u00e4rkt die Geldpolitik die mit den Impfungen verbundenen Erwartungen. Diese Feststellung erkl\u00e4rt und rechtfertigt den allgemeinen Optimismus, der nun seit einigen Monaten herrscht. Aber sie erinnert auch an die Schlussbeobachtung von Carmignac\u2019s Note im Januar 2020, wo es hie\u00df: \u201eDie M\u00e4rkte sind noch im Rausch der Jahresenddynamik und somit zunehmend verwundbar\u201c. Damals konnte niemand vorhersehen, dass ein exogener Impuls aufgrund eines Virus ein paar Wochen sp\u00e4ter das Ausma\u00df dieser Verwundbarkeit deutlich machen w\u00fcrde. Doch es war Vorsicht geboten. Dies half uns w\u00e4hrend der Marktkrise am Jahresanfang und gilt, was die Ausnutzung der anschlie\u00dfenden Erholung betrifft, auch f\u00fcr die Feststellung, dass eine bewusste Einstellung der Wirtschaftst\u00e4tigkeit durch die Staaten garantiert erneute beispiellose haushalts- und geldpolitische Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen zur Folge h\u00e4tte (siehe Carmignac\u2019s Note vom April 2020 \u201eStabilit\u00e4t erhalten\u201c).<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong><em>\u201eWir bleiben auf kurze Sicht optimistisch, aber die sehr einheitliche Positionierung der Anleger am Anfang des neuen Jahres bereitet uns Sorgen.\u201c<\/em><\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die sehr einheitliche Positionierung der Anleger am Anfang des neuen Jahres bereitet uns daher Sorgen. Auf kurze Sicht sind wir im Hinblick auf die Aktienm\u00e4rkte jedoch relativ optimistisch, denn die Staaten sind bereit, ihre Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen so lange zu verst\u00e4rken, bis die Impfungen eine Entspannung der Lage bewirken. Auf mittlere Sicht drehen sich unsere strategischen \u00dcberlegungen um die sich nun andeutenden Spannungen: Zum einen zwischen dem aus wirtschaftlicher Sicht positiven Einfluss, den die absolute Kontrolle des US-Kongresses durch eine demokratische Mehrheit, die f\u00fcr ihr umfangreiches Konjunkturprogramm gew\u00e4hlt wurde, hat, und zum anderen den Ungleichgewichten, die potenziell mit diesem Szenario verbunden sind. Wie wir in Carmignac\u2019s Note vom Dezember bereits angedeutet haben, k\u00f6nnte 2021 ein komplexeres Jahr f\u00fcr die M\u00e4rkte werden, als anscheinend allgemein angenommen wird.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eAn die Realit\u00e4t wird man erinnert, wenn man sich st\u00f6\u00dft\u201c (Jacques Lacan)<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ank\u00fcndigung der ersten Impfstoffe im November letzten Jahres und die ersten Impfungen markierten den Beginn einer neuen Marktphase, n\u00e4mlich der Aussicht auf ein Ende der Krise. Das zweite und das dritte Quartal des Jahres wurden von Volkswirtschaftlern schnell als der Zeitraum bezeichnet, in dem der sehnlich erwartete Konjunkturaufschwung stattfindet. Ausgel\u00f6st w\u00fcrde er, weil die Verbraucher, sobald die Impfkampagnen eine kritische Masse erreichen, das Vertrauen (und die Erlaubnis) zur\u00fcckerlangen, ihre lange zur\u00fcckgestellten Konsumw\u00fcnsche zu erf\u00fcllen und daf\u00fcr auf ihre \u00fcbersch\u00fcssigen Notfallersparnisse zur\u00fcckgreifen. Parallel zu dieser Erholung w\u00e4re wahrscheinlich auch eine Beschleunigung der Aufstockung der Lagerbest\u00e4nde zu erwarten, die von den Unternehmen bereits eingeleitet wurde. Der Verlauf einer R\u00fcckkehr der Verbraucher zur Mobilit\u00e4t und einer Normalisierung im Dienstleistungssektor w\u00e4re damit vorgegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Realit\u00e4t gestalten sich die Fortschritte jedoch au\u00dferordentlich schwierig. Angesichts logistischer Probleme, Impfvorbehalten der Bev\u00f6lkerung, der schwierigen Frage der Reihenfolge der Impfungen und des unterschiedlichen Tempos der einzelnen L\u00e4nder r\u00fcckt die Aussicht auf eine R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t immer weiter in die Ferne. In diesem Umfeld w\u00e4chst das Risiko, dass die Ausgangsbeschr\u00e4nkungen zur Eind\u00e4mmung der neuen Infektionswelle erneut versch\u00e4rft werden, bevor die Impfung der Bev\u00f6lkerung schlie\u00dflich eine L\u00f6sung bringt. Wegen der m\u00f6glichen Verbreitung der neuen, k\u00fcrzlich entdeckten und sehr viel ansteckenderen Coronavirus-Variante in ganz Europa wird es nat\u00fcrlich wahrscheinlicher, dass sich diese immer noch sehr schwierige Phase weiter in die L\u00e4nge zieht. Solange die Staaten und die Zentralbanken ihre Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen im entsprechenden Umfang fortsetzen, stellt dies nicht unbedingt ein Risiko f\u00fcr die Marktentwicklung dar. Es best\u00e4rkt uns jedoch darin, an unserer Art des Portfolioaufbaus festzuhalten, bei der wir Aktien mit hoher Transparenz bevorzugen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Aussicht auf einen mittelfristigen Kurswechsel der M\u00e4rkte<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wom\u00f6glich weil es 2021 50 Jahre her ist, seit die Konvertierbarkeit von Dollar in Gold beendet wurde \u2013 was damals einen schnellen Wertverlust der US-W\u00e4hrung ausl\u00f6ste und einen starken Inflationsanstieg erm\u00f6glichte, der anschlie\u00dfend von der ersten \u00d6lkrise gen\u00e4hrt wurde \u2013 ist seit dem \u00dcbergang der Mehrheit im US-Senat an die Demokraten das Inflationsrisiko und mithin ein m\u00f6glicher R\u00fcckgang des US-Dollar wieder ein Thema. Allerdings h\u00e4ngt im Anlagebereich heutzutage fast alles von der zuk\u00fcnftigen Inflation ab. Dies betrifft nat\u00fcrlich die Zinss\u00e4tze, aber auch die Bewertungen der Aktienm\u00e4rkte und das Schicksal von rund 18.000 Milliarden Dollar an Staatsanleihen mit Negativzinsen. Daher bietet sich eine genauere Betrachtung des Themas an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein mehrheitlich demokratischer Kongress wird zweifellos den linken Parteifl\u00fcgel darin best\u00e4rken, die Umsetzung aller Ma\u00dfnahmen des Wahlprogramms, auf dessen Grundlage Joe Biden gew\u00e4hlt wurde, einschlie\u00dflich der \u201efortschrittlichsten\u201c Punkte, zu verlangen. Allerdings sollte man stets bedenken, dass die Demokraten nur \u00fcber eine hauchd\u00fcnne Mehrheit verf\u00fcgen und bei jeder Abstimmung die Stimmen der gem\u00e4\u00dfigten Abgeordneten brauchen. Folglich erwarten wir 2021 zwar einen weiteren, umfangreichen haushaltspolitischen Anreiz, halten es aber f\u00fcr wenig wahrscheinlich, dass die radikalsten Punkte des Wirtschaftsprogramms umgesetzt werden. Im \u00dcbrigen sind die Unterbesch\u00e4ftigung und die \u00fcbersch\u00fcssigen Produktionskapazit\u00e4ten immer noch betr\u00e4chtlich und es besteht aufgrund der demografischen Entwicklung und der technologischen Umbr\u00fcche nach wie vor ein hoher struktureller Disinflationsdruck. Folglich ist das Risiko eines Inflationsanstiegs 2021 aus unserer Sicht begrenzt, wenn man von einem sp\u00fcrbaren, aber definitionsgem\u00e4\u00df vor\u00fcbergehenden Basiseffekt absieht. \u00dcberdies besteht zwar Einvernehmen \u00fcber bestimmte Investitionen \u2013 vor allem im Infrastrukturbereich \u2013, aber bei den wichtigsten Ma\u00dfnahmen zur Erh\u00f6hung der Steuerlast ist gerade in Zeiten unsicheren Wachstums wahrscheinlich erheblicher Widerstand zu erwarten. Die Steuererh\u00f6hungen d\u00fcrften vor allem im Bereich der Gewinn- und der K\u00f6rperschaftssteuern moderat ausfallen und 2021 so gut wie nicht betreffen. Unseren Sch\u00e4tzungen zufolge w\u00fcrde das Wirtschaftswachstum das US-Haushaltsdefizit 2021 von 16 Prozent auf 10\u201311 Prozent dr\u00fccken, was von den M\u00e4rkten und der US-Notenbank ohne gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten finanziert werden k\u00f6nnte. Ein weiterer Wertverlust des US-Dollar ohne einen Einbruch w\u00e4re 2021 also logisch.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong><em>\u201eMittelfristig deutet die zunehmende Einmischung der Staaten in die Wirtschaft auf einen Richtungswechsel der M\u00e4rkte hin\u201c<\/em><\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese kurzfristig eher g\u00fcnstige Aussicht sagt jedoch nichts \u00fcber die langfristigen Tendenzen aus. Schlie\u00dflich haben die Regierungen und Zentralbanken, vor allem in den USA, 2020 den Rubikon \u00fcberschritten. Von nun an wird es politisch und gesellschaftlich \u00e4u\u00dferst schwierig sein, den bereits angelaufenen Trend zu mehr staatlicher Einmischung in die Wirtschaft umzukehren. Der gleichzeitige explosionsartige Anstieg der Staatsschulden und der Geldsch\u00f6pfung ist ein erster Vorgeschmack darauf. In diesem Umfeld ist es durch die demokratische Mehrheit im Kongress zweifellos wahrscheinlicher geworden, dass das vor 40 Jahren, in der \u00c4ra Reagan-Thatcher, eingef\u00fchrte Wirtschaftsmodell der Deregulierung und Senkung der Steuerlast \u2013 kurz gesagt: des R\u00fcckzugs des Staates \u2013 dauerhaft in Frage gestellt wird. Die k\u00fcnftige US-Finanzministerin Janet Yellen hat ihre sehr keynesianische Sichtweise in dieser Hinsicht nie verheimlicht. Diese neue Wachstumsphilosophie k\u00f6nnte naturgem\u00e4\u00df zu einer bewussten Politik der Umverteilung des Reichtums zugunsten der L\u00f6hne f\u00fchren. Eine derartige Neugewichtung w\u00e4re g\u00fcnstig f\u00fcr eine Trendumkehr bei Produktivit\u00e4t und Inflation. Um darauf vorbereitet zu sein, halten wir beispielsweise Positionen in verschiedenen zyklischen Sektoren in den USA oder in Goldminen und haben Zinss\u00e4tze und den Nasdaq Index teilweise abgesichert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein 40 Jahre alter Trend sollte nicht blind verurteilt werden und vorerst herrscht wirtschaftliche Ungewissheit, vor allem in Europa. Abschlie\u00dfend sei angemerkt, dass 2020 nur China nicht der allgemeinen Tendenz zur Flucht nach vorne gefolgt ist. Das Land hat nicht nur die Pandemie in den Griff bekommen und auf eine ungez\u00fcgelte Geldsch\u00f6pfung verzichtet, sondern gezwungenerma\u00dfen auch gelernt, sich von den USA \u201eabzukoppeln\u201c. Daher finden wir auf diesem Markt  zurzeit einen gro\u00dfen Teil unserer auf \u00dcberzeugungen basierenden Anlagen. Unsere allgemein ausgewogenen Portfolios und ein entschlossener, aktiver Anlageprozess d\u00fcrften im Jahr 2021, das sich als komplex und somit chancenreich erweisen k\u00f6nnte, erneut wertvolle Instrumente f\u00fcr unsere Fonds darstellen.<\/p>\n<hr \/>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Anlagestrategie<\/strong><\/h6>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Aktien<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">2020 traten zwischen den Regionen gro\u00dfe Unterschiede auf, denn w\u00e4hrend die chinesischen und amerikanischen Indizes im Gro\u00dfen und Ganzen wieder ihr Vorkrisenniveau erreichten, hinkte Europa hinterher. Die sehr schnelle Anpassung der Kurse von Value-Titeln reichte im \u00dcbrigen nicht aus, um den Vorsprung von Growth-Aktien wettzumachen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Umfeld profitierte unsere Anlageverwaltung von ihren internationalen Anlagen mit Schwerpunkt auf Titeln, die langfristiges Wachstum zu angemessenen Preisen sowie Flexibilit\u00e4t und Reaktionsf\u00e4higkeit aufweisen, vor allem um sich in Erwartung der Wiederer\u00f6ffnung der Wirtschaft ab dem Fr\u00fchjahr in sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlten Segmenten zu engagieren. Die Euphorie zum Jahresende hat nun zu asymmetrischeren Marktrisiken gef\u00fchrt, denn viele gute Nachrichten sind bereits in den Kursen eingepreist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anfang 2021 gehen wir unsere Titelauswahl und unseren Portfolioaufbau daher mit einer gewissen Vorsicht an. Wir haben weiterhin eine strategische Vorliebe f\u00fcr Wachstumsunternehmen mit guter Prognosesicherheit, die auch weiterhin von der wirtschaftlichen Ungewissheit profitieren d\u00fcrften, und achten gleichzeitig auf die Kurse. Daher haben wir f\u00fcr eine gezielte Senkung des Betas unseres Exposures eine Verkaufsposition auf den Nasdaq eingerichtet. Au\u00dferdem nahmen wir Gewinne auf bestimmte Titel mit, die wir f\u00fcr anf\u00e4lliger gegen\u00fcber einer Marktumkehr halten, z. B. bestimmte chinesische Online-Plattformen, deren Regulierungsrisiko steigt. Dar\u00fcber hinaus wurden Gewinne auf chinesische Akteure der Elektrofahrzeugbranche mitgenommen, um unser Exposure in lange etablierte europ\u00e4ischen und koreanischen Herstellern auszubauen, die immer st\u00e4rker auf elektrische Antriebe umstellen. Um ein ausgewogenes Portfolio zu gew\u00e4hrleisten, halten wir an einem Exposure in die  Gewinner der Wiederer\u00f6ffnung der Volkswirtschaften fest und richteten neue Positionen ein, die insbesondere auf die Erholung des US-Privatkonsums ausgerichtet sind. Da der Anstieg der Defizite au\u00dferdem Goldwerte st\u00fctzen k\u00f6nnte, ist ein Festhalten an diesen Positionen gerechtfertigt.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Festverzinsliche Anlagen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die positiven Impfstoff-Nachrichten am Jahresende und die Best\u00e4tigung des Tempos der Anleihek\u00e4ufe durch die US-Notenbank erm\u00f6glichten eine gute Performance risikoreicher Anlagen. Der Anleihenmarkt liegt somit wieder auf Vorkrisenniveau und portugiesische und spanische 10-j\u00e4hrige Staatsanleihen fielen zeitweise in den negativen Bereich. W\u00e4hrend diese Entwicklung angesichts der aktuellen und erwarteten Schritte der Zentralbanken gerechtfertigt ist, verlangen die Bewertungsniveaus eine erh\u00f6hte Selektivit\u00e4t. Wir weisen Kapital daher jenen Anlagen zu, die aus unserer Sicht das gr\u00f6\u00dfte Spreadverengungspotenzial aufweisen. Im Bereich Unternehmensanleihen bevorzugen wir daher weiterhin die Sektoren Energie, Finanzen und Tourismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Staatsanleihen halten wir an unserem Exposure in Italien fest, da das Land in einem von finanzieller Repression gepr\u00e4gten Umfeld weiterhin attraktiv ist sowie eine positive Rendite und eine steile Renditekurve bietet. Gleichzeitig d\u00fcrften die Nettoemissionen von italienischen Schatzanweisungen 2021 negativ sein und vollst\u00e4ndig von der EZB absorbiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den USA konzentriert die Fed ihre Ma\u00dfnahmen auf die kurzfristigen Zinsen, sodass die Auswirkungen der Erholung das lange Ende der Kurve betreffen d\u00fcrften. Auch wenn ein Gro\u00dfteil der Konjunkturerholung bereits in den Kursen eingepreist ist, rechtfertigt die Aussicht auf einen zus\u00e4tzlichen haushaltspolitischen Anreiz durch die Biden-Regierung eine Verkaufsposition auf 10- und 30-j\u00e4hrige US-Staatsanleihen in unseren Portfolios.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Schwellenl\u00e4ndern verteilt sich das Exposure unserer Fonds auf bestimmte nachlaufende W\u00e4hrungen (Korea, China, Indien) und eine Auswahl von Anleihen, die, wie z. B. chinesische und rum\u00e4nische Staatsanleihen, noch Performance-Potenzial bieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Source: AdvisorWorld<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Carmignac : Den meisten Anlegern ist bewusst, dass die extrem lockere Geldpolitik der gro\u00dfen Zentralbanken noch nie so g\u00fcnstig f\u00fcr die Kurse von Finanzanlagen war wie 2020.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5436,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[682],"tags":[140],"class_list":["post-22634","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-anlagestrategie","tag-carmignac"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22634","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22634"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22634\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22634"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22634"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22634"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}