{"id":22727,"date":"2020-05-28T16:46:51","date_gmt":"2020-05-28T14:46:51","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/?p=7295"},"modified":"2020-05-28T16:46:51","modified_gmt":"2020-05-28T14:46:51","slug":"union-investment-metalle-mit-anlagechancen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/union-investment-metalle-mit-anlagechancen\/","title":{"rendered":"Union Investment: Metalle mit Anlagechancen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Union Investment: Das Umfeld f\u00fcr Metalle ist attraktiv. Das gilt aber nicht f\u00fcr alle Industrie- und Edelmetalle gleichermassen. Unsere Analyse zeigt, wo sich noch Marktchancen bieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>von Max Holzer, Leiter Relative Return und Mitglied des Union Investment Committee<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lockerungen sind das grosse Thema. Die einen wollen mehr, die anderen weniger. Auf die Industriemetalle jedenfalls wirken sie sehr positiv \u2013 wie die aktuell steigenden Preise bei Nickel, Zink oder Kupfer zeigen. Durch die Beschr\u00e4nkungen wegen der Corona-Pandemie und wegen des \u00f6konomischen Stillstands kamen in den vergangenen Wochen vielerorts die Notierungen unter Druck. Wo nichts produziert und gebaut wird, braucht man auch keine Industriemetalle.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Knappes Angebot und Erholung in China<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insbesondere die wirtschaftliche Erholung in China wirkt derzeit positiv auf die Industriemetalle. Das Reich der Mitte, das als erstes von der Epidemie betroffen war und drastische Eind\u00e4mmungsmassnahmen beschloss, ist mittlerweile in der Pandemiebek\u00e4mpfung den anderen L\u00e4ndern voraus. China begann bereits vor einigen Wochen, die wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten wieder hochzufahren. Damit kehrt nach und nach der gr\u00f6sste Nachfrager an den Markt zur\u00fcck. China ist f\u00fcr die H\u00e4lfte des globalen Industriemetallverbrauchs verantwortlich. Dar\u00fcber hinaus helfen die von der dortigen Regierung beschlossenen oder in Aussicht gestellten Stimulusprogramme. Durch zus\u00e4tzliche Infrastrukturmassnahmen wird vor allem die Nachfrage nach Kupfer und Aluminium weiter steigen. Auch die schrittweisen Lockerungsmassnahmen und die damit verbundenen Hoffnungen auf eine \u00f6konomische Erholung in anderen L\u00e4ndern d\u00fcrften die Industriemetalle unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Klar ist aber auch:<\/strong> Es sind bislang nur erste Fortschritte in der Bek\u00e4mpfung der Pandemie sichtbar. \u00dcberstanden ist sie noch nicht. Gepaart mit einem neuerlich aufgeflammten Handelsstreit zwischen China und den USA belastet dies potenziell den Markt f\u00fcr Industriemetalle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gleichzeitig ist das Angebot bei vielen Industriemetallen knapp<\/strong>. Das sollte den Preisen Auftrieb geben. Beispielsweise mussten grosse Kupferproduzenten in Chile und Peru ihre Minen im Rahmen der Lockdowns vor\u00fcbergehend schliessen. Bei anderen Metallen wie Nickel und Zink war das schon vor Corona der Fall, denn die Produzenten konnten bei den niedrigen Preisen nicht mehr kostendeckend arbeiten. Die Pandemie hat die Situation noch versch\u00e4rft. (Grafik: Produktionsausf\u00e4lle gleichen schwache Nachfrage zum Teil aus)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In den kommenden Monaten d\u00fcrften das verknappte Angebot und die wirtschaftliche Erholung Chinas die Preise unterst\u00fctzen.<\/strong> Wir rechnen mit einem Preisanstieg von 15 bis 20 Prozent bei Industriemetallen. Anleger sollten aber differenzieren: Innerhalb des Sektors bevorzugen wir Nickel und Kupfer, sie sind im Bereich der Erneuerbaren Energien und bei Infrastrukturprojekten gefragt. Bei Blei, Zink und Aluminium k\u00f6nnten zu viele brachliegende Produktionskapazit\u00e4ten schneller wieder zur\u00fcckkommen, was preisd\u00e4mpfend wirkt.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Silber und Platin mit Preispotenzial<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter den Edelmetallen d\u00fcrften diejenigen in den n\u00e4chsten Monaten besonders gefragt sein, die vom Hochfahren der wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten profitieren k\u00f6nnen. Hier stehen Silber und Platin im Fokus. W\u00e4hrend Gold aktuell recht teuer bewertet ist, erscheint Silber g\u00fcnstig. Das zeigt die Gold-Silber-Ratio. Diese liegt derzeit bei gut 100. Angemessen halten wir derzeit aber eher eine Gold-Silber-Ratio von 90 bis 95. Das heisst, dass Silber durchaus noch Preissteigerungspotenzial hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Silber profitiert genau wie Gold von der nach wie vor am Kapitalmarkt vorherrschenden und immer wieder aufflammenden Risikoaversion.<\/strong> Silber wird aber auch industriell eingesetzt, beispielsweise bei elektronischen Produkten und zunehmend in der Photovoltaikbranche. Platin ist ebenfalls in einer Phase gefragt, in der die Wirtschaft langsam wieder anlaufen sollte. Das Edelmetall wird vor allem in der Automobilindustrie eingesetzt. Ausserdem ist das Angebot derzeit knapp, da viele Minen in S\u00fcdafrika aufgrund der Coronakrise schliessen mussten. Das puffert die Schw\u00e4chen auf der Nachfrageseite ab.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Gold bleibt spannend<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch auch Gold darf man nicht abschreiben. Es notierte zwischenzeitlich mit knapp 1.730 US-Dollar pro Unze auf einem Achtjahreshoch und liegt seit Jahresbeginn zw\u00f6lf Prozent im Plus. Das als \u201esicherer Hafen\u201c geltende Edelmetall profitierte in den vergangenen Monaten von der gestiegenen Risikoaversion. Anleger griffen verst\u00e4rkt bei physischem Gold, also Barren oder M\u00fcnzen, zu. Auch mit Gold unterlegte ETFs waren bei Investoren gefragt. Hier wurde eine rekordverd\u00e4chtige Nachfrage von 400 Tonnen im ersten Quartal beobachtet. Entsprechend stieg der Goldpreis. Daran konnte nicht einmal die eingebrochene Schmucknachfrage in Asien r\u00fctteln. (Grafik: Hohe Investmentnachfrage treibt Goldpreis auf Achtjahreshoch)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zudem profitiert der Goldpreis von den massiven Unterst\u00fctzungspaketen der Notenbanken rund um den Erdball.<\/strong> Das Niedrigzinsumfeld ist damit erst einmal zementiert und die Realzinsen verharren im Keller. Die W\u00e4hrungsh\u00fcter sind gewillt, bei Bedarf noch mehr auf das Gaspedal zu treten. Der Goldpreis d\u00fcrfte hierdurch unterst\u00fctzt bleiben. Bis auf 1.800 US-Dollar k\u00f6nnte die Feinunze Gold im Jahresverlauf noch steigen. Und nicht zu vergessen: Die Coronakrise ist noch nicht ausgestanden. Erneute Phasen der Risikoaversion k\u00f6nnten dem Edelmetall Auftrieb verleihen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Umfeld f\u00fcr Metalle ist derzeit ideal \u2013 das k\u00f6nnen aktive Anleger nutzen.<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: AdvisorWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Union Investment: Das Umfeld f\u00fcr Metalle ist attraktiv. Das gilt aber nicht f\u00fcr alle Industrie- und Edelmetalle gleichermassen. 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