{"id":22817,"date":"2021-03-11T12:25:44","date_gmt":"2021-03-11T11:25:44","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/?p=9463"},"modified":"2021-03-11T12:25:44","modified_gmt":"2021-03-11T11:25:44","slug":"capital-group-elektroautos-auf-der-ueberholspur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/capital-group-elektroautos-auf-der-ueberholspur\/","title":{"rendered":"Capital Group: Elektroautos auf der \u00dcberholspur"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Capital Group : Wann werden sich alternative Antriebe im grossen Stil durchsetzen? Und welche Branchen und Unternehmen werden davon profitieren?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Chris Buchbinder, Aktien-Portfoliomanager bei Capital Group<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Fragen werden von Marktteilnehmern viel diskutiert.<strong> Chris Buchbinder, Aktien-Portfoliomanager bei Capital Group<\/strong>, ist \u00fcberzeugt, dass das Zeitalter der Elektroautos l\u00e4ngst eingel\u00e4utet wurde \u2013 und zwar fr\u00fcher als von vielen erwartet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong> Ausserdem analysiert er, wie Investoren von dem Trend profitieren k\u00f6nnen. Seine drei Kernthesen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eNeue Entwicklungen werden Elektrofahrzeuge wettbewerbsf\u00e4hig gegen\u00fcber der gesamten vorhandenen Fahrzeugflotte auf der Strasse machen \u2013 inklusive der Gebrauchtwagen. Wir sprechen da von etwa 270 oder 280 Millionen Fahrzeugen allein in den USA. Langfristig betrachtet ergibt das gegebenenfalls ein viel st\u00e4rkeres Wachstum, als der Markt annimmt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch denke 2030 wird es weit verbreitete Flotten autonomer Elektrofahrzeuge in den meisten gr\u00f6\u00dferen und vielen kleineren St\u00e4dten weltweit geben. Viele Leute werden nach wie vor Autos besitzen. Doch ein eigenes Auto wird keine Notwendigkeit mehr sein, sondern Luxus.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSowohl etablierte Unternehmen als auch Start-ups k\u00f6nnen ein leistungsf\u00e4higes, auf Software und geistigem Eigentum basierendes Gesch\u00e4ftsmodell aufbauen.\u201c<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Untersch\u00e4tztes Potenzial<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">General Motors gab im Januar bekannt, dass es bis 2035 die Produktion von Benzin- und Diesel-Fahrzeugen einstellen wird. Volkswagen verk\u00fcndete, in den kommenden f\u00fcnf Jahren rund 86 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen, digitalen Fabriken und selbstfahrenden Autos zu investieren. Tesla prognostiziert ein Absatzwachstum von 50 Prozent pro Jahr \u2013 und die Internationale Energieagentur sch\u00e4tzt, dass innerhalb des n\u00e4chsten Jahrzehnts j\u00e4hrlich circa 28 Prozent mehr Elektrofahrzeuge verkauft werden. All dies sind laut Buchbinder Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass die \u00c4ra der alternativen Antriebe bereits begonnen hat. Tats\u00e4chlich h\u00e4lt er die Prognosen sogar eher f\u00fcr konservativ \u2013 insbesondere aufgrund der sich weltweit versch\u00e4rfenden Abgasnormen und der zunehmend attraktiveren Kostenbasis f\u00fcr Verbraucher. \u201eNeue Entwicklungen werden Elektrofahrzeuge m\u00f6glicherweise nicht nur wettbewerbsf\u00e4hig gegen\u00fcber neuen Autos mit Verbrennungsmotoren, sondern auch gegen\u00fcber der gesamten vorhandenen Fahrzeugflotte auf der Strasse machen \u2013 inklusive der Gebrauchtwagen\u201c, so Buchbinder. \u201eWir sprechen da von etwa 270 oder 280 Millionen Fahrzeugen allein in den USA. Langfristig betrachtet, ergibt das gegebenenfalls ein viel st\u00e4rkeres Wachstum, als der Markt annimmt.\u201c<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Abo-Pakete als zus\u00e4tzliche Einnahmequelle<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Siegeszug der batteriebetriebenen Fahrzeuge ver\u00e4ndere das wirtschaftliche Umfeld der weltweiten Automobilindustrie nachhaltig. Indem die Unternehmen ihre Flotten von Elektrofahrzeugen ausbauten, sch\u00fcfen sie sich auch eine Basis f\u00fcr potenzielle Serviceertr\u00e4ge. \u201eEgal, ob es sich um klassische Autohersteller oder um Start-ups handelt \u2013 Unternehmen, die sich den strukturellen Wandel zu eigen machen und diese Fortschritte schnell auf den Markt bringen, haben langfristig die besseren Karten\u201c, sagt Buchbinder. Eine Innovation, die das gesamte Kundenerlebnis transformiere, seien Software-definierte Elektrofahrzeuge. Die Software dieser Autos k\u00f6nne so genannte Over-The-Air-Updates erhalten, welche die Funktionalit\u00e4t und Sicherheit verbesserten oder Unterhaltungsm\u00f6glichkeiten b\u00f6ten. \u201eInnovativere Hersteller k\u00f6nnten so Fahrzeuge konstruieren, die lern- und verbesserungsf\u00e4hig sind, sicherer werden und im Laufe der Zeit zus\u00e4tzliche Services bieten\u201c, erl\u00e4utert Buchbinder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMit diesem Ansatz kann ein Elektrofahrzeughersteller einen Teil des heftigen Wertverlusts ausgleichen, der mit \u00e4lteren Autos verbunden ist.\u201c Dies macht den Kauf eines Elektrofahrzeugs attraktiv. Interessant seien Buchbinder zufolge insbesondere Unternehmen, die neben dem Erl\u00f6s aus dem Autoverkauf auch Einnahmen \u00fcber Abo-Pakete erwirtschaften. Diese Abo-Pakete k\u00f6nnten beispielsweise das Batteriemanagement, die Unterhaltung, Sicherheitsverbesserungen oder Selbstfahrtechnologie enthalten.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Disruptive \u00c4nderungen durch autonomes Fahren<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das autonome Fahren k\u00f6nne dabei das bedeutendste Softwareupdate werden. \u201eIn den n\u00e4chsten paar Jahren werden selbstfahrende Autos in weitere M\u00e4rkte vordringen\u201c, betont Buchbinder. \u201eIch denke 2030 wird es weit verbreitete Flotten autonomer Elektrofahrzeuge in den meisten gr\u00f6sseren und vielen kleineren St\u00e4dten weltweit geben. Viele Leute werden nach wie vor Autos besitzen. Doch ein eigenes Auto wird keine Notwendigkeit mehr sein, sondern Luxus.\u201c Die Fortschritte in diesen Bereichen w\u00fcrden die Branche vermutlich in den kommenden Jahren neu definieren. \u201eEs ist eine weit verbreitete Annahme, dass aufgrund einer so disruptiven \u00c4nderung und der Start-ups, die bereits auf der Jagd nach Marktanteilen sind, die Platzhirsche um ihr \u00dcberleben k\u00e4mpfen m\u00fcssen\u201c, so Buchbinder. Altgediente Autohersteller m\u00fcssten sich mit der Abschreibung alter Fabriken, dem Management der Beziehungen zu ihren Lieferanten und schrumpfenden Gewinnen herumschlagen. Jedoch verf\u00fcgten sie \u00fcber riesige Ressourcen und weltweite Fertigungskapazit\u00e4ten. Start-ups hingegen k\u00f6nnten sich schwertun, die Produktion hochzufahren. \u201eFolglich k\u00f6nnen sowohl etablierte Unternehmen als auch Start-ups ein leistungsf\u00e4higes, auf Software und geistigem Eigentum basierendes Gesch\u00e4ftsmodell aufbauen\u201c, <strong>sagt Buchbinder.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Wandel der weltweiten Autoindustrie werde sich aber auch drastisch auf andere Branchen auswirken \u2013 darunter Energie, Versorgung, Fertigung, Bergbau und Versicherung. Folglich ist es laut Buchbinder sinnvoll, auch diese Branchen und die in diesen stattfindenden Ver\u00e4nderungen genau im Auge zu behalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle:  AdvisorWorld<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Capital Group : Wann werden sich alternative Antriebe im grossen Stil durchsetzen? 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