{"id":2282,"date":"2016-09-15T05:00:00","date_gmt":"2016-09-15T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/09\/15\/bantleon-von-der-inflation-profitieren\/"},"modified":"2016-09-15T05:00:00","modified_gmt":"2016-09-15T05:00:00","slug":"bantleon-von-der-inflation-profitieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-von-der-inflation-profitieren\/","title":{"rendered":"Bantleon: Von der Inflation profitieren"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">&Auml;ngste vor dem Inflationsgespenst gibt es in der Eurozone schon lange nicht mehr. Seit Ende 2011 befindet sich die Inflationsrate auf Jahressicht, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPIx), im Abw&auml;rtstrend und verfehlte im Januar 2015 mit -0,6% nur ganz knapp das j&uuml;ngste Tief von -0,7% im Juli 2009,&#8230;&#8230;.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Dennis Ehlert Portfoliomanager<br \/><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seither pendelt das von Eurostat ver&ouml;ffentlichte Barometer, das im Gegensatz zur Kerninflationsrate, die bis zum Jahresanfang stark gesunkenen Rohstoffpreise ber&uuml;cksichtigt, um die Nullgrenze mit zuletzt leicht positiver Tendenz (+0,2% im August 2016).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz massiver Interventionen der EZB scheint das vorrangige Ziel der Preisstabilit&auml;t bei 2% auf absehbare Zeit nicht in Sichtweite zu sein. Die mittelfristig von den Finanzmarktteilnehmern eingepreisten Inflationserwartungen f&uuml;r die Eurozone liegen derzeit bei nur knapp 1,30%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein viel dynamischeres Inflationsumfeld ist derzeit in Grossbritannien zu erkennen. Der Grund daf&uuml;r liegt vor allem an dem f&uuml;r viele unerwarteten Ergebnis der Brexit-Abstimmung vom 23. Juni. Die daraus resultierende massive Abwertung des Pfunds gegen&uuml;ber dem Euro sowie dem US-Dollar mit knapp 13% sowie 15% spiegelt die allgemeine Meinung an den Finanzm&auml;rkten, wie ungewiss die Zukunft der britischen Wirtschaft nach dem Austritt aus der Europ&auml;ischen Union sein wird. Die Bank of England versucht unterdessen mit allen Mitteln, sich gegen diesen negativen Trend zu stemmen. Am 4.&nbsp;August erst senkte sie erneut den Leitzins um 25 Basispunkte auf jetzt 0,25%. Zudem wurde das bestehende Anleihenkaufprogramm um 60 Mrd. Pfund auf insgesamt 435 Mrd. Pfund erweitert und ein neues Refinanzierungsprogramm f&uuml;r Banken implementiert. Zus&auml;tzlich soll der Kauf britischer Unternehmensanleihen im Wert von 10 Mrd. Pfund der Wirtschaft Aufschwung verleihen oder sie zumindest vor dem Abschwung bewahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Kontext r&uuml;ckt das auch f&uuml;r die Bank of England geltende vorrangige Inflationsziel von 2% etwas mehr in den Hintergrund. Sie selbst geht davon aus, dass die Inflation kurz- bis mittelfristig &uuml;ber das selbst gesteckte Inflationsziel von 2% steigen wird. Der Grund daf&uuml;r ist die starke Abwertung des Pfunds, welche die Preise importierter G&uuml;ter und Serviceleistungen steigen l&auml;sst. Dieser Effekt trat in der Vergangenheit bereits mehrfach auf. Von 2007 bis 2008 wertete das Pfund gegen&uuml;ber Euro und US-Dollar auf annualisierter Basis um etwa 25% ab, was von 2008 bis 2011 zu Inflationsraten weit &uuml;ber 2% pro Jahr f&uuml;hrte. Dagegen folgte der seit 2011 andauernden Aufwertung des britischen Pfunds eine Phase bis heute anhaltend niedriger Inflation. Die Finanzm&auml;rkte preisen derzeit Inflationsraten von &uuml;ber 3% ein. Bei einer aktuellen Inflationsrate von 0,6% bedeutet das mittelfristig einen potentiellen Anstieg von 2,4%-Punkten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles in allem spricht derzeit viel f&uuml;r einen deutlichen Anstieg des Preisniveaus in Grossbritannien &ndash; zumindest kurz- bis mittelfristig. F&uuml;r Anleger, die bereits in britischen Staatsanleihen investiert sind oder einen Teil ihres Portfolios vor Inflation sch&uuml;tzen m&ouml;chten, ist eine teilweise Umschichtung von britischen nominalen Staatsanleihen in ihre inflationsindexierten Pendants sinnvoll. Deren Cashflows &ndash; also Preise, St&uuml;ckzinsen, Coupons und Tilgungen &ndash; sind an die Ver&auml;nderungen des Verbraucherpreisindexes gebunden und profitieren damit vom steigenden Preisniveau. Wie gross das Performancepotential inflationsindexierter Staatsanleihen in einem derart inflation&auml;ren Umfeld ist, l&auml;sst sich eindrucksvoll am Beispiel der 10-j&auml;hrigen britischen Staatsanleihe aufzeigen. Seit dem Brexit-Votum stieg die Inflationsrate des Vereinigten K&ouml;nigreichs, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex, von 0,0% auf 0,6%. In dieser Zeit erzielte die inflationsindexierte Staatsanleihe einen Mehrertrag von knapp 3,7%-Punkten gegen&uuml;ber der nominalen Emission. Wir rechnen auch kurz- bis mittelfristig mit einer anhaltenden relativen St&auml;rke inflationsindexierter Staatsanleihen gegen&uuml;ber ihren nominalen Pendants. Jedoch ist Vorsicht geboten f&uuml;r Investoren, die ausschliesslich in EUR denominierten Anlagen investiert sind. Sie sollten bei britischen Staatsanleihen sowohl nominal als auch real die Kosten der W&auml;hrungsabsicherung ber&uuml;cksichtigen.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&Auml;ngste vor dem Inflationsgespenst gibt es in der Eurozone schon lange nicht mehr. 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