{"id":22833,"date":"2021-04-21T12:18:45","date_gmt":"2021-04-21T10:18:45","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/?p=9762"},"modified":"2021-04-21T12:18:45","modified_gmt":"2021-04-21T10:18:45","slug":"dws-im-fokus-earth-day-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/dws-im-fokus-earth-day-2021\/","title":{"rendered":"DWS : Im Fokus: Earth Day 2021"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Im Fokus: W\u00e4ren die Ozeane ein Staat, w\u00fcrden sie mit einem \u201eBrutto-Meeres-Produkt\u201c von j\u00e4hrlich rund 2,5 Billionen Dollar \u00fcber die achtgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt verf\u00fcgen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span class=\"byline\"><span class=\"author vcard\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Paul Buchwitz, Fondsmanager des DWS Invest SDG Global Equities<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der World Wide Fund For Nature (WWF) beziffert die Summe aller Verm\u00f6genswerte der Weltmeere auf mindestens 24 Billionen Dollar. Allein in Europa h\u00e4ngen etwa f\u00fcnf Millionen Vollzeitjobs an ihnen. Ann\u00e4hernd drei Milliarden Menschen sind auf Fischfang und Aquakulturen als prim\u00e4re Quellen von Proteinen angewiesen. Mehr als 50 Prozent des weltweiten Sauerstoffs werden von den Ozeanen produziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eObwohl die Weltmeere von unsch\u00e4tzbarer Bedeutung f\u00fcr unseren Planeten sind, setzen wir ihnen mit der Klimaerw\u00e4rmung, der \u00dcberfischung und der Wasserverschmutzung erbarmungslos zu. Gehen wir weiter so mit ihnen um, k\u00f6nnen bis zum Jahr 2100 fast 50 Prozent aller Lebewesen in den Ozeanen verschwinden\u201c, <strong>sagt Paul Buchwitz,<\/strong> Fondsmanager des DWS Invest SDG Global Equities mit Blick auf den internationalen Earth Day am 22. April.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Ozeane schlucken CO<sub>2<\/sub> und W\u00e4rme \u2013 das ist keine gute Nachricht<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Weltmeere haben nach Berechnungen des Weltklimarats seit 1970 mehr als 90 Prozent der vom Menschen gemachten zus\u00e4tzlichen W\u00e4rme aus der Atmosph\u00e4re absorbiert. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die F\u00e4higkeit, mehr als tausendmal so viel Energie aufzunehmen, wie die Atmosph\u00e4re bei einem vergleichbaren Temperaturanstieg speichern w\u00fcrde, sind die hohe W\u00e4rmekapazit\u00e4t von Wasser und die schiere Masse der Ozeane.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch was sich zun\u00e4chst nach einer guten Nachricht anh\u00f6rt, ist in Wirklichkeit potenziell verheerend. \u201eEine Folge ist eine thermische Ausdehnung, die die Meeresspiegel deutlich st\u00e4rker als das Schmelzen der gr\u00f6nl\u00e4ndischen Gletscher steigen l\u00e4sst. Damit verbunden ist f\u00fcr viele Menschen eine existenzielle Bedrohung: Rund 40 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung lebt in einem K\u00fcstenstreifen von 100 Kilometern\u201c, erl\u00e4utert Buchwitz. Zus\u00e4tzlich sorge die steigende Temperatur daf\u00fcr, dass sich die Wasserschichten schlechter durchmischten und viele Lebewesen nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff und lebenswichtigen N\u00e4hrstoffen versorgt w\u00fcrden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dasselbe Bild zeigt sich beim Blick auf das CO<sub>2<\/sub>: Berechnungen der Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschule Z\u00fcrich zufolge haben die Weltmeere von 1994 bis 2007 etwa 31 Prozent der gesamten menschengemachten Emissionen des Treibhausgases aufgenommen. Seit Beginn der industriellen Revolution ist der pH-Wert in der obersten Schicht der Ozeane damit auf 8,1 von 8,2 gesunken. So hat sich der S\u00e4uregehalt um rund 30 Prozent erh\u00f6ht. \u201eDiese \u00dcbers\u00e4uerung bedroht vor allem kalkbildende Lebewesen wie Korallen, Schalentiere und Seesterne\u201c, sagt der Fondsmanager.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Fischbest\u00e4nde zu 90 Prozent ausgebeutet \u2013 und die Regulierung verpufft<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr weitere gravierende Sch\u00e4den ist die \u00dcberfischung der Weltmeere verantwortlich, die von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Meeresfr\u00fcchten getrieben wird. So sind mehr als 90 Prozent der globalen Best\u00e4nde bereits ausgebeutet. Der Beifang macht ann\u00e4hernd 40 Prozent der gesamten Fangmenge aus, sch\u00e4tzungsweise hundert Millionen von bereits bedrohten Delphinen, Haien, Rochen und Walen werden zumeist tot als Abfall wieder in die Ozeane zur\u00fcckgeworfen. Vorgaben von Staaten oder Organisationen f\u00fcr ein nachhaltiges Bewirtschaften der Vorkommen entfalten ihre Wirkung oft nur zum Teil, da bis zu 30 Prozent der global konsumierten Menge an Meeresfr\u00fcchten aus unreguliertem Fang stammt. \u201eZwar entfallen mittlerweile 49 Prozent des Angebots auf Farmen. Diese wirtschaften aber h\u00e4ufig nicht besonders nachhaltig, da sie beispielsweise Fischmehl verf\u00fcttern. Dar\u00fcber hinaus sind Aquakulturen immer wieder f\u00fcr Krankheiten von Wildbest\u00e4nden verantwortlich, wenn befallene Tiere von einer Farm entkommen\u201c, erkl\u00e4rt Buchwitz.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Delphine und Wale d\u00fcngen Phytoplankton \u2013 w\u00e4re da nicht der M\u00fcll in ihren M\u00e4gen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei sind es l\u00e4ngst nicht nur die Fangmethoden, die beispielsweise Delphine und Wale bedrohen. Etwa 80 Prozent der Verschmutzung des maritimen Lebensraums kommen vom Land \u2013 von ungekl\u00e4rten Abw\u00e4ssern \u00fcber D\u00fcngemittel und Pestizide bis hin zu jenem Plastikm\u00fcll, der sich in den M\u00e4gen der gestrandeten Kadaver dieser Tiere findet. Auch hier sind die Folgen weitreichend: Delphine und Wale scheiden mit Eisen und Stickstoff genau jene Substanzen aus, die das Phytoplankton zum Wachstum braucht, das mindestens 50 Prozent des Sauerstoffs in der Atmosph\u00e4re produziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAngesichts der Bedeutung der Ozeane f\u00fcr die Erde insgesamt und vor dem Hintergrund der zahlreichen und massiven Bedrohungen dieses Lebensraums m\u00fcssen wir schnell und umfassend handeln. Daf\u00fcr brauchen wir smarte L\u00f6sungen\u201c, <strong>sagt der Fondsmanager.<\/strong> \u201eIm Rahmen unserer  Engagements nutzen wir deshalb die Chance, Unternehmen zu nachhaltigerem Handeln zu bewegen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine M\u00f6glichkeit bestehe darin, Aquakulturen nachhaltiger zu machen. So lasse sich die Ern\u00e4hrung der Tiere mit Fischmehl etwa durch die F\u00fctterung von Fliegenlarven ersetzen. Daf\u00fcr sei etwa die schwarze Soldatenfliege pr\u00e4destiniert, deren Nachkommen mit G\u00fclle ern\u00e4hrt werden k\u00f6nnten, die bei der Massentierhaltung anf\u00e4llt. \u201eMit Blick auf die Zukunft der Weltmeere ist es eine gro\u00dfe Herausforderung, solche L\u00f6sungen zu finden\u201c,<strong> so Buchwitz.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: AdvisorWorld.ch<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Fokus: W\u00e4ren die Ozeane ein Staat, w\u00fcrden sie mit einem \u201eBrutto-Meeres-Produkt\u201c von j\u00e4hrlich rund 2,5 Billionen Dollar \u00fcber die achtgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt verf\u00fcgen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":9763,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[177],"class_list":["post-22833","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse","tag-dws"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22833"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22833\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}