{"id":2284,"date":"2016-09-16T06:00:00","date_gmt":"2016-09-16T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/09\/16\/und-sie-bewegt-sich-doch\/"},"modified":"2016-09-16T06:00:00","modified_gmt":"2016-09-16T06:00:00","slug":"und-sie-bewegt-sich-doch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/und-sie-bewegt-sich-doch\/","title":{"rendered":"\u201e Und sie bewegt sich doch\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der erste Agendapunkt unseres j&uuml;ngsten Investment Forums, welches unsere Chief Investment Officer und Strategen von allen Standorten dieses Mal in Frankfurt versammelte, die Politik, k&ouml;nnte auf eine Kernaussage komprimiert werden: &bdquo;Unsicherheit&ldquo;. Unsicherheit in Anbetracht zunehmender geo-politischer Risiken, wie sie der Weltfriedensindex ausweist und wie sie sich in der Medienberichterstattung niederschlagen&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Hans-J&ouml;rg Naumer Global Head of Global Capital Markets &amp; Thematic Research<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei zeigte sich auf dem Forum jedoch eine verl&auml;ssliche Grundkonstante: die Geldpolitik. Sie bleibt auf globaler Ebene weiter expansiv, egal ob die US-Notenbank Fed in diesem September oder &uuml;berhaupt noch in diesem Jahr ihren Leitzins anhebt. Aber auch hier brachte das Investment Forum eine neue Konnotation in die Debatte:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Lehre von Japan sp&auml;testens zeigt, dass Zentralbankgeld alleine nicht gl&uuml;cklich macht, selbst wenn gleichzeitig die Zinsstrukturkurve &ndash; und das nicht nur dort &ndash; in weiten Teilen l&auml;ngst im negativen Renditebereich angekommen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Notwendig sind daher besonders zwei Dinge.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Strukturell: Die Politik muss durch Reformen Wachstumsfesseln l&ouml;sen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Konjunkturell: Die Konjunkturdaten m&uuml;ssen halten, was die Aktienbewertungen versprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Damit richtet sich der Blick auf die kommende Woche und den Datenkalender.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser nimmt einen vergleichsweise schl&auml;frigen Anlauf. Am Dienstag stehen f&uuml;r Deutschland die Produzentenpreise an (der Konsensus erwartet einen merklichen R&uuml;ckgang auf Vorjahresbasis, was die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) sicher nicht von ihrer expansiven Geldpolitik abbringen d&uuml;rfte). Am Donnerstag stehen das Verbrauchervertrauen f&uuml;r die Eurozone, der Aktivit&auml;tsindex der Chicago Fed sowie die Erstantr&auml;ge auf Arbeitslosenhilfe sowie der Fr&uuml;hindikator des Conference Boards (jeweils F&uuml;r die USA) an. Am Freitag m&uuml;ssen der Einkaufsmanager f&uuml;r das verarbeitende Gewerbe und der Aktivit&auml;tsindex f&uuml;r die japanische Industrie zeigen, was von &bdquo;Abenomics&ldquo; in der Realwirtschaft tats&auml;chlich ankommt. Zum Wochenausklang stehen die MarkitEinkaufsmanagerindizes f&uuml;r die L&auml;nder des Euroraums an. Es ist zu bef&uuml;rchten, dass sich der drohende &bdquo;BREXIT&ldquo; im Datenkranz bemerkbar macht, sowie auch der ifo-Konjunkturklimaindex f&uuml;r Deutschland bereits schw&auml;cher vermeldet wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die H&ouml;hepunkte d&uuml;rfte wieder einmal die internationalen Geldpolitik liefern. FOMC wie BoJ beginnen ihre Tagungen am Mittwoch. Die Spannbreite der Erwartungen an die japanische Notenbank k&ouml;nnte diffuser nicht sein. Sie reicht von &bdquo;weiter so&ldquo; &uuml;ber technische Anpassungen bis hin zu &bdquo;noch expansiver&ldquo;. Also: Viel Gerede &ndash; am Ende steigt jedoch nur das Entt&auml;uschungspotential, wenngleich die BoJ auch weiterhin expansiv unterwegs sein wird. Am wichtigsten ist die &bdquo;ForwardGuidance&ldquo; &ndash; das Erwartungsmanagement. Und die Fed? Eine Anhebung des Leitzinses d&uuml;rfte nach der aktuellen Datenlage wie auch nach den j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen aus dem Umfeld der Fed vom Tisch sein. Die Markterwartungen hatten zuletzt nur noch eine Anhebungswahrscheinlichkeit von 20% eingepreist. Wir bleiben aber dabei: Im Dezember sollte es hei&szlig;en: &bdquo;Und sie bewegt sich doch&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In der kommenden Woche laufen drei Entwicklungen ineinander &uuml;ber:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Die Konjunkturdaten lassen keine klare, schon gar keine klar aufw&auml;rtsgerichtete Entwicklung erwarten. Sie stellen also mehr einen Treiber der Volatilit&auml;t dar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Bei der Geldpolitik hei&szlig;t es tendenziell: Positiver Marktimpuls der Fed vs. Entt&auml;uschungspotential seitens der BoJ. Dabei sollte die Reaktion der M&auml;rkte auf die Fed allerdings au&szlig;erhalb Japans klar dominieren. &Uuml;ber die Aktienm&auml;rkte hinaus k&ouml;nnte der japanischen Yen gegen&uuml;ber dem USDollars gest&auml;rkt werden. 3. Die technische Lage erscheint entspannt. Wie dem Bullen-B&auml;renIndikator zu entnehmen ist, haben die Bullen zwar an Zulauf gewonnen, von einer &uuml;bersch&auml;umenden Stimmungslage kann aber nicht die Rede sein. Gleichzeitig zeigen die Relative-St&auml;rke-Indikatoren f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;eren Aktienm&auml;rkte eine neutrale Lage an, was st&uuml;tzenden wirken sollte. Es sieht insgesamt nach einer bewegten Woche aus, die allerdings keinen Ausbruch aus den gewohnten Verhaltensmuster erwarten l&auml;sst.&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erste Agendapunkt unseres j&uuml;ngsten Investment Forums, welches unsere Chief Investment Officer und Strategen von allen Standorten dieses Mal in Frankfurt versammelte, die Politik, k&ouml;nnte auf eine Kernaussage komprimiert werden: &bdquo;Unsicherheit&ldquo;. 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