{"id":22895,"date":"2021-09-30T11:59:52","date_gmt":"2021-09-30T09:59:52","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/?p=10982"},"modified":"2021-09-30T11:59:52","modified_gmt":"2021-09-30T09:59:52","slug":"raiffeisen-vorsorgebarometer-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/raiffeisen-vorsorgebarometer-2021\/","title":{"rendered":"Raiffeisen Vorsorgebarometer 2021"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align: justify;\">Raiffeisen Vorsorgebarometer 2021: Vertrauen der Schweizer Bev\u00f6lkerung in die AHV sinkt, private Vorsorge gewinnt an Bedeutung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Die private Altersvorsorge hat in der Schweiz weiter an Bedeutung gewonnen. Das vierte Raiffeisen Vorsorgebarometer kommt zum Schluss, dass mit \u00fcber 76 Prozent eine Mehrheit der Schweizer Bev\u00f6lkerung auf Eigenverantwortung setzt. Das beeinflusst das Vorsorgeverhalten positiv: Je st\u00e4rker man sich in der Verantwortung sieht, desto eher wird ein S\u00e4ule 3-Produkt er\u00f6ffnet. Dabei zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede je nach Alter und Region: Je \u00e4lter die Person ist, desto mehr sieht sie sich selbst in der Verantwortung. In der Deutschschweiz ist die Eigenverantwortung punkto Vorsorge am st\u00e4rksten ausgepr\u00e4gt, in der Romandie am geringsten. Gleichzeitig verharrt das Vorsorgewissen schweizweit auf tiefem Niveau.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Corona-Krise verst\u00e4rkt Vorsorgebed\u00fcrfnis<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Vertrauen in die private Altersvorsorge hat gegen\u00fcber den Vorjahren deutlich zugenommen (+7,2 Prozentpunkte). Leicht gestiegen ist auch das Vertrauen in die berufliche Vorsorge, von 14,6 auf 17,8 Prozent. Dies ist unter anderem darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die Pensionskassen solide finanziert und gut durch die Corona-Krise gekommen sind. Der AHV hingegen wird so wenig Vertrauen wie in keiner Umfrage zuvor entgegengebracht. Das Bed\u00fcrfnis nach eigenverantwortlicher Vorsorge wird zus\u00e4tzlich gen\u00e4hrt durch die Corona-Krise. Auf die Frage, wie sich Ihre Bed\u00fcrfnisse mit Blick auf die Altersvorsorge im Verlauf der Corona-Krise gewandelt haben, gaben rund 16 Prozent der Befragten an, mehr sparen zu wollen. Fast ebenso viele (14%) wollen sich fr\u00fcher pensionieren lassen. Dieser Wunsch ist mit knapp 20 Prozent bei \u00e4lteren Arbeitnehmenden am ausgepr\u00e4gtesten. Auch das Bed\u00fcrfnis bestimmte Vorsorgethemen zu kl\u00e4ren, wie beispielsweise ein Testament, eine Patientenverf\u00fcgung oder einen Vorsorgeauftrag zu erstellen, hat sich durch die Corona-Krise f\u00fcr viele neu ergeben. Gleichzeit sieht aber fast die H\u00e4lfte aller Befragten keinen Grund, ihr Vorsorgeverhalten zu \u00e4ndern.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Zustimmung f\u00fcr flexibles Rentenalter steigt<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zuge der Reform der Altersvorsorge wird immer wieder \u00fcber eine Anpassung des Rentenalters debattiert. Das aktuelle Vorsorgebarometer zeigt, dass eine Mehrheit von \u00fcber 76 Prozent einer solchen positiv gegen\u00fcber steht. 21,5 Prozent wollen den Status Quo beibehalten. Bei der konkreten Ausgestaltung der Anpassungen gehen die Meinungen auseinander. Ein gutes Drittel der Befragten bef\u00fcrwortet eine Erh\u00f6hung auf 65 Jahre f\u00fcr beide Geschlechter. Rund 30 Prozent ist dagegen der Meinung, es sollte kein fixes Rentenalter mehr geben und spricht sich f\u00fcr eine Entpolitisierung der Parameter aus. Die Zustimmung f\u00fcr eine Flexibilisierung des Rentenalters hat sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 0,8 Prozentpunkte leicht verst\u00e4rkt. Vor allem junge Erwachsene w\u00fcnschen sich einen flexibleren Start in die Pensionierung. Arbeiten \u00fcber die Pensionierung hinaus ist dagegen f\u00fcr immer weniger Personen eine Option. Im Jahr 2018 konnten sich 21 Prozent der befragten Personen nicht vorstellen, nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters weiterhin erwerbst\u00e4tig zu sein. Heute sind es bereits \u00fcber ein Viertel.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Wertschriftensparen gewinnt an Bedeutung<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehr als ein Drittel der Befragten erachten die demografische Entwicklung als gr\u00f6sstes Risiko f\u00fcr die Finanzierung der Altersvorsorge. Auf Platz zwei folgt die Angst vor sinkenden Renditen. Zwar ist das 3a-Vorsorgekonto mit 45,3 Prozent nach wie vor das beliebteste Vorsorgeinstrument, aber das Vorsorgen mittels Wertschriften gewinnt aufgrund der tiefen Zinsen auf dem Sparkonto stetig an Beliebtheit. So haben in diesem Jahr deutlich mehr Schweizerinnen und Schweizer ihre privaten Vorsorgegelder in Wertschriften investiert als noch im Vorjahr (+8,1 Prozentpunkte). Die Anlage in Wertschriften ist besonders unter j\u00fcngeren Personen, unter M\u00e4nnern und in der Deutschschweiz beliebt. Dabei setzten die Sparerinnen und Sparer vermehrt auf digitale Vorsorgel\u00f6sungen. Diese m\u00fcssen gem\u00e4ss den Befragten vor allem einfach zu bedienen und kosteng\u00fcnstig sein. Rund ein Drittel der Befragten m\u00f6chte Anlageprodukte aber weiterhin mit einer Beratungsperson besprechen und physisch abschliessen. Dies betrifft vor allem die Befragten mit geringerem Vorsorgewissen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00dcber das Vorsorgebarometer<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Vorsorgebarometer basiert auf einer vom 22. bis 30. Juni 2021 durch das Link-Institut durchgef\u00fchrten Bev\u00f6lkerungsbefragung von 1\u2018041 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren und auf der Analyse \u00f6konomischer Daten. Die Umfrageergebnisse sind repr\u00e4sentativ f\u00fcr alle Schweizer Landesteile und zeigen, wie es um die finanzielle Altersvorsorge in der Schweiz bestellt ist. Das Vorsorgebarometer wurde erstmals 2018 publiziert und wird j\u00e4hrlich erhoben, um fortlaufend neue Erkenntnisse zum Thema Vorsorge gewinnen zu k\u00f6nnen. W\u00e4hrend Raiffeisen bei der Erstellung des Vorsorgebarometers die Unternehmer- und Konsumentenperspektive miteinbringt, deckt die ZHAW School of Management and Law den wissenschaftlichen Teil ab. <\/p>\n\n\n\n<h6 style=\"text-align: justify;\">\n\n\n\n<\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle : AdvisorWorld.ch<\/p>\n<h6>\n\n<\/h6>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Raiffeisen Vorsorgebarometer 2021: Vertrauen der Schweizer Bev\u00f6lkerung in die AHV sinkt, private Vorsorge gewinnt an Bedeutung.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":7633,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[84,494],"class_list":["post-22895","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse","tag-raiffeisen","tag-vorsorgebarometer"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22895","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22895"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22895\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22895"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22895"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22895"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}