{"id":2293,"date":"2016-09-19T05:00:00","date_gmt":"2016-09-19T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/09\/19\/st-galler-kantonalbank-die-us-wirtschaft-laeuft-aber-nicht-auf-allen-zylindern\/"},"modified":"2016-09-19T05:00:00","modified_gmt":"2016-09-19T05:00:00","slug":"st-galler-kantonalbank-die-us-wirtschaft-laeuft-aber-nicht-auf-allen-zylindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/st-galler-kantonalbank-die-us-wirtschaft-laeuft-aber-nicht-auf-allen-zylindern\/","title":{"rendered":"St.Galler Kantonalbank : Die US-Wirtschaft l\u00e4uft, aber nicht auf allen Zylindern"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Am Mittwoch wird der geldpolitische Ausschuss der Fed seine n&auml;chste Sitzung abhalten. Viel wurde im Vorfeld gesagt und geschrieben, ob oder wann oder doch nicht die Fed den im letzten Dezember eingeschlagenen Zinserh&ouml;hungspfad weitergehen wird. In der Vielfalt amerikanischer Statistiken und Befindlichkeitsumfragen lassen sich f&uuml;r alle Meinungen schlagende Beweise finden&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Thomas Stucki ist CIO der St.Galler Kantonalbank<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">W&auml;hrend im Juli die Daten mehrheitlich die Erwartungen der &Ouml;konomen &uuml;bertroffen hatten, mehrten sich in den letzten Wochen die Entt&auml;uschungen. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das BIP-Wachstum im zweiten Quartal ist mit annualisierten 1.1% schwach ausgefallen. Dabei hatte man nach der ged&auml;mpften Dynamik w&auml;hrend der Wintermonate mit einer deutlichen Beschleunigung gerechnet. Die privaten Haushalte haben ihre Aufgabe erledigt und ihre Konsumausgaben mit einem Plus von 4.4% stark erh&ouml;ht. Die Investitionen der Unternehmen und die staatlichen Ausgaben standen auf der anderen Seite mit K&uuml;rzungen zu Buche. Vor allem die Investitionen fielen schwach aus, was f&uuml;r die Zukunft nicht gut ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verhaltenes BIP-Wachstum<\/strong> F&uuml;r das zweite Halbjahr wird ein BIP-Wachstum von 2.5% bis 3% erwartet. Die letzten Zahlen lassen darauf schliessen, dass dies eher zu hoch angesetzt ist. Insbesondere aus dem Industriebereich kommen negative Signale wie der Fall des ISMEinkaufsmanagerindex unter die Grenze von 50 Punkten, die ein Wachstum prognostiziert. Der Anstieg des handelsgewichteten Dollars um 25% seit dem Sommer 2014 ist von der Exportindustrie noch nicht verkraftet worden. Zudem k&auml;mpfen der Rohstoffsektor und seine Zulieferer immer noch mit den Investitionsk&uuml;rzungen als Folge des Preiszerfalls.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Positiv pr&auml;sentiert sich die Binnenwirtschaft<\/strong> Die Dynamik am Arbeitsmarkt hat zwar im Vergleich zum Vorjahr nachgelassen. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau. Die Arbeitslosenrate hat sich in den letzten Monaten von 5.1% auf 4.9% nach unten bewegt. Die Zahl der Besch&auml;ftigten hat in der gleichen Periode um zwei Millionen zugenommen und befindet sich auf einem historischen H&ouml;chststand. Offensichtlich sehen wieder mehr Leute die Chance auf einen Job und nehmen am Arbeitsmarkt teil. Das mittlere Haushalteinkommen ist seit 2011 von 50&lsquo;000 auf 56&lsquo;500 Dollar gestiegen. Das sind gute Voraussetzungen daf&uuml;r, dass der private Konsum als wichtigster Faktor in der US-Wirtschaft eine St&uuml;tze des Wachstums bleiben wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zinserh&ouml;hung w&auml;re ein positives Zeichen<\/strong> Ich gehe davon aus, dass die Fed im Dezember die Zinsen um 0.25% anheben wird. Die US-Wirtschaft hat zwar ihre Dellen, kann h&ouml;here Zinsen jedoch verkraften. Die Inflation liegt aktuell noch unter den Erwartungen der Fed, nimmt aber zu. Es ist f&uuml;r die Wirtschaft und die Finanzm&auml;rkte besser, wenn die Fed wie von ihr kommuniziert graduell aber doch stetig die Zinsen weiter anheben wird. Es w&auml;re f&uuml;r alle schlecht, wenn sie pl&ouml;tzlich durch einen Inflationsschub &uuml;berrascht und zu einem raschen Zinsanstieg gezwungen w&uuml;rde<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Mittwoch wird der geldpolitische Ausschuss der Fed seine n&auml;chste Sitzung abhalten. Viel wurde im Vorfeld gesagt und geschrieben, ob oder wann oder doch nicht die Fed den im letzten Dezember eingeschlagenen Zinserh&ouml;hungspfad weitergehen wird. 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