{"id":22955,"date":"2022-04-12T12:27:46","date_gmt":"2022-04-12T10:27:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.advisorworld.ch\/?p=12872"},"modified":"2022-04-12T12:27:46","modified_gmt":"2022-04-12T10:27:46","slug":"dws-markt-makro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/dws-markt-makro\/","title":{"rendered":"DWS : Markt &#038; Makro"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">DWS : Die humanit\u00e4re Katastrophe durch die Invasion Russlands in der Ukraine geht weiter. Selbst wenn es in absehbarer Zeit zu einem Waffenstillstand kommen sollte, wird die Welt eine andere sein als vorher.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a href=\"\/newsletter\"><span class=\"byline\"><span class=\"author vcard\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/span><\/span><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Stefan Kreuzkamp, Chefanlagestratege der DWS.<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Gr\u00e4ben zwischen den westlichen Nationen und Russland aber auch China d\u00fcrften noch gr\u00f6\u00dfer werden. Der Trend geht in Richtung wirtschaftliche Autarkie. Das wird nicht reibungslos gehen und im Zweifel viel Geld kosten\u201c, sagt Chefanlagestratege Stefan Kreuzkamp. Die Aktienm\u00e4rkte haben den ersten Schock vergleichsweise gut verdaut. In den kommenden Monaten d\u00fcrfte es aber eher schwerer werden. Viele Unternehmen werden die steigenden Kosten nicht mehr \u00fcber h\u00f6here Preise weitergeben k\u00f6nnen. \u201eIch erwarte, dass die Gewinnprognosen in den n\u00e4chsten Wochen nach unten korrigiert werden\u201c, so Kreuzkamp. Besonders stark d\u00fcrfte diese Korrektur in Europa ausfallen. Aktien aus der Eurozone werden schon jetzt mit einem rekordhohen Abschlag zu ihren US-Pendants gehandelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aktien<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Asiatische Schwellenl\u00e4nder mit Erholungspotenzial<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine derartige H\u00e4ufung von Stressfaktoren gab es an den B\u00f6rsen schon lange nicht mehr: Die Russland-Ukraine-Krise, eine von stark steigenden Energiepreisen aufgeheizte Inflation, deutlich steigende Zinsen, ein sich abschw\u00e4chendes Wirtschaftswachstum, die \u00e4u\u00dferst hartn\u00e4ckige Corona-Pandemie. Kein Wunder, dass die Volatilit\u00e4t an den M\u00e4rkten deutlich zugenommen hat. Schon eher \u00fcberraschend ist, dass sich die Kursr\u00fcckg\u00e4nge im laufenden Jahr bisher noch in Grenzen gehalten haben. Angesichts der nach wie vor sehr hohen Unsicherheiten fahren die Anlagestrategen der DWS kurzfristig bei allen Aktienm\u00e4rkten auf Sicht. Mittelfristig sehen sie f\u00fcr Europa und asiatische Schwellenl\u00e4nder Erholungspotenzial. Beispielsweise f\u00fcr chinesische Aktien, die sich in den letzten Monaten \u00e4u\u00dferst schlecht entwickelt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWir denken, dass der Tiefpunkt bald erreicht sein k\u00f6nnte\u201c, sagt Sean Taylor, Chefanlagestratege Asien-Pazifik. Drei Faktoren spr\u00e4chen mittelfristig f\u00fcr chinesische Aktien. Erstens, das erwartete Anziehen der inl\u00e4ndischen Wirtschaft und des inl\u00e4ndischen Konsums. Zweitens, die hohen Abschl\u00e4ge, mit denen chinesische Aktien via ADRs an ausl\u00e4ndischen B\u00f6rsen gehandelt werden, die aber voraussichtlich wieder etwas zur\u00fcckgehen d\u00fcrften. Drittens, die hohen Risikopr\u00e4mien f\u00fcr chinesischen Aktien, die sich in niedrigen Bewertungen widerspiegeln. Allerdings sei es zwingend notwendig, bei der Aktienauswahl \u00e4u\u00dferst selektiv vorzugehen. Den breiten Markt zu kaufen sei angesichts der vielen Unw\u00e4gbarkeiten wenig erfolgversprechend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zinsanlagen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Euro-Hochzinsanleihen wieder deutlich attraktiver<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Blick auf die Gesamtertr\u00e4ge von Anleihen und Aktien im ersten Quartal dieses Jahres zeigt das Dilemma, in dem sich Anleger befinden: fast \u00fcberall ein negatives Vorzeichen. Kursverluste bei Aktien durch Kursgewinne bei Zinsanlagen abmildern oder ausgleichen \u2013 das hat nicht funktioniert und es spricht wenig daf\u00fcr, dass das k\u00fcnftig ein erfolgversprechender Weg sein wird. \u201eWasch mich, aber mach mich nicht nass\u201c \u2013auf die Anleihem\u00e4rkte gem\u00fcnzt bedeutet das in etwa: Alle wollen einen hohen Zins, aber niemand einen Zinsanstieg. Ein nicht l\u00f6sbares Paradoxon. So wie in den vergangenen Monaten bleiben aussichtsreiche Anleihen rar, zumal die hohen Inflationsraten den Realzins deutlich in negativem Territorium verharren lassen. Am interessantesten erachten die DWS-Anleihestrategen derzeit Euro-Hochzinsanleihen, die jetzt auch auf kurze Sicht als positiv eingestuft werden. Die deutlich gestiegenen Renditen d\u00fcrften die h\u00f6heren Risiken gut abdecken. Mit einem weiteren deutlichen Zinsanstieg ist deshalb nicht zu rechnen, die Ausfallraten d\u00fcrften auf einem niedrigen Niveau bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: AdvisorWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DWS : Die humanit\u00e4re Katastrophe durch die Invasion Russlands in der Ukraine geht weiter. 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