{"id":2297,"date":"2016-09-20T05:00:00","date_gmt":"2016-09-20T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/09\/20\/bantleon-bank-of-japan-spannt-maerkte-auf-die-folter\/"},"modified":"2016-09-20T05:00:00","modified_gmt":"2016-09-20T05:00:00","slug":"bantleon-bank-of-japan-spannt-maerkte-auf-die-folter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-bank-of-japan-spannt-maerkte-auf-die-folter\/","title":{"rendered":"Bantleon: Bank of Japan spannt M\u00e4rkte auf die Folter"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Die Bank of Japan gibt am Mittwoch die Ergebnisse ihrer &raquo;umfassenden Bewertung&laquo; des geldpolitischen Umfeldes bekannt. Unter anderem d&uuml;rfte sie dabei die j&uuml;ngste Verflachung der Zinsstrukturkurve beklagen und entsprechende Gegenmassnahmen ergreifen&#8230;&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Von Dr. Andreas A. Busch Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie die genau aussehen, l&auml;sst sich schwer absch&auml;tzen. Klar ist jedoch, dass sie keinen nachhaltigen Renditeanstieg bei langlaufenden Staatsanleihen nach sich ziehen werden. Solange die Notenbank daran festh&auml;lt, die Inflation mit aller Kraft auf 2% hieven zu wollen, w&auml;re das absolut kontraproduktiv. F&uuml;r die globalen Staatsanleihenm&auml;rkte droht somit von dieser Seite kein Gegenwind. In den USA sollte es mithin im Zuge langsamer Leitzinsanhebungen lediglich zu moderat steigenden Renditen kommen &ndash; in der Eurozone gehen wir sogar von weiter fallenden Renditen aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts der am Mittwoch anstehenden geldpolitischen Entscheide der Bank of Japan und der US-Federal Reserve blicken die Finanzm&auml;rkte in dieser Woche einmal mehr gebannt auf die Notenbanken. Von besonderer Bedeutung sind diese Ereignisse zum einen wegen der in den vergangenen Jahren gestiegenen Abh&auml;ngigkeit der Finanzm&auml;rkte vom billigen Geld der Zentralbanken und zum anderen wegen der unterschiedlichen Stossrichtung der beiden f&uuml;hrenden Notenbanken: W&auml;hrend die US-W&auml;hrungsh&uuml;ter auf Kurs sind, den geldpolitischen Stimulus vorsichtig zur&uuml;ckzufahren, m&uuml;ssen ihre Kollegen in Japan in Anbetracht der permanenten Verfehlung des Inflationsziels in die andere Richtung steuern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu kommt neu als besondere Schwierigkeit, dass nicht klar ist, was die BoJ &ndash; als weltweiter Vorreiter der expansiven Geldpolitik &ndash; als n&auml;chstes vorhat. So hatten die W&auml;hrungsh&uuml;ter im Rahmen ihrer letzten Sitzung Ende Juli mit Nichtstun entt&auml;uscht und stattdessen f&uuml;r September eine &raquo;umfassende Bewertung&laquo; der geldpolitischen Strategie angek&uuml;ndigt. In den zur&uuml;ckliegenden Wochen kamen von den Notenbankvertretern zwar einige Andeutungen, was damit gemeint ist. So d&uuml;rften die Leitzinsen falls notwendig ausgehend von aktuell -0,10% weiter ins Negative abgesenkt werden, um zus&auml;tzliche Stimuli zu erzeugen. Gleichzeitig ist der Notenbank aber auch eine steilere Zinsstrukturkurve ein Anliegen, um damit die Profitabilit&auml;t der Finanzinstitute zu st&uuml;tzen. Der seit Anfang des Jahres zu beobachtende scharfe Renditeverfall bei langlaufenden Staatsanleihen (bei 30-j&auml;hrigen von rund 1,30% bis auf zwischenzeitlich 0,05% im Juli) hatte eine markante Kurvenverflachung ausgel&ouml;st und entsprechende Sorgen auf Seiten von Versicherungen und Pensionskassen gesch&uuml;rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was genau die BoJ aber machen wird, um die Kurvenverflachung zu stoppen, ist unklar. Wird die Notenbank k&uuml;nftig nur st&auml;rker an der Leitzinsschraube drehen oder zus&auml;tzlich auch die durchschnittliche Duration der anzukaufenden Anleihen wieder reduzieren (im vergangenen Dezember hatte sie diese von 7<span style=\"font-family: 'MS Gothic';\">\u3000<\/span>bis 10 Jahre auf 7 bis 12 Jahre angehoben)? Oder hat sie vielleicht sogar vor, das Ankaufvolumen zur&uuml;ckfahren um damit den Abw&auml;rtsdruck auf die Renditen langlaufender Anleihen zu mildern? Um sich diese M&ouml;glichkeit zu er&ouml;ffnen, k&ouml;nnte sie statt einem fixen Jahresziel f&uuml;r die Assetk&auml;ufe (derzeit 80 Bio. Yen) eine Bandbreite (z.B. 70 bis 90 Bio. Yen) formulieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Welche Option die BoJ beim Ankaufprogramm auch w&auml;hlt &ndash; einen nachhaltigen Renditeanstieg bei langlaufenden Anleihen kann sie nicht wollen. Denn das w&uuml;rde ihrem Vorhaben, die Wirtschaft &uuml;ber zus&auml;tzliche monet&auml;re Stimuli in Schwung zu bringen, diametral entgegenwirken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die von manchen Beobachtern bef&uuml;rchtete Trendwende bei den Kapitalmarktrenditen infolge eines Strategiewechsels der Bank of Japan sehen wir daher nicht kommen. F&uuml;r die globalen Staatsanleihenm&auml;rkte l&auml;sst zwar nach dem Ende des scharfen Renditer&uuml;ckgangs langlaufender JGBs der R&uuml;ckenwind nach. Gegenwind ist aber nicht zu bef&uuml;rchten, solange die BoJ nicht das Scheitern ihrer bisherigen Politik eingesteht, sondern die Geldpolitik immer weiter lockert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r die EUR- und US-Staatsanleihenm&auml;rkte stehen damit prim&auml;r die geldpolitischen Perspektiven von EZB und Fed im Fokus. In den USA rechnen wir mit einer Fortsetzung des Zinserh&ouml;hungszyklus noch in diesem Jahr, wobei es den W&auml;hrungsh&uuml;tern auch k&uuml;nftig gelingen sollte, keine Zinserh&ouml;hungs&auml;ngste aufkommen zu lassen. Die Treasuryrenditen d&uuml;rften mithin steigen, wenn auch nur moderat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Eurozone wird die Konjunktur in den kommenden Monaten etwas an Schwung verlieren. Die EZB wird daraufhin ihre Erwartung an eine anziehende Kerninflationsrate weiter nach hinten verschieben m&uuml;ssen. Eine Verl&auml;ngerung des Anleihenkaufprogramms ist damit in unseren Augen vorgezeichnet. Das Angebot an EUR-Staatsanleihen wird mithin noch knapper, was zusammen mit der Eintr&uuml;bung des Konjunkturausblicks f&uuml;r fallende EUR-Staatsanleihenrenditen spricht.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bank of Japan gibt am Mittwoch die Ergebnisse ihrer &raquo;umfassenden Bewertung&laquo; des geldpolitischen Umfeldes bekannt. 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