{"id":2310,"date":"2016-09-23T05:00:00","date_gmt":"2016-09-23T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/09\/23\/bantleon-fed-zoegert-noch\/"},"modified":"2016-09-23T05:00:00","modified_gmt":"2016-09-23T05:00:00","slug":"bantleon-fed-zoegert-noch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-fed-zoegert-noch\/","title":{"rendered":"Bantleon: Fed z\u00f6gert &#8211; noch"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Wie erwartet, hat die US-Notenbank die Leitzinsen gestern unver&auml;ndert belassen. In den Erl&auml;uterungen zum Zinsentscheid findet sich aber gleich eine Reihe von Hinweisen, die f&uuml;r eine baldige Zinserh&ouml;hung sprechen. Wenn sich die Konjunkturdaten in den kommenden Wochen &ndash; wie von uns prognostiziert &ndash; erholen, d&uuml;rfte die Fed daher sp&auml;testens im Rahmen ihrer Dezember-Sitzung die Fed-Funds-Rate anheben&#8230;&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Von Dr. Andreas A. Busch Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die US-Notenbank h&auml;lt weiter still. Wie erwartet, entschieden die W&auml;hrungsh&uuml;ter im Rahmen ihrer gestrigen Sitzung, die Zielbandbreite f&uuml;r die Fed-Funds-Rate bei 0,25% bis 0,50% zu belassen. Gleichzeitig korrigierten sie ihre Projektionen zum k&uuml;nftigen Leitzinspfad nach unten. Der Median der 17 Offenmarktausschussmitglieder rechnet f&uuml;r das laufende Jahr nur noch mit einer Anhebung um 25&nbsp;Bp, im Juni waren es noch zwei 25&nbsp;Bp-Schritte gewesen. Dar&uuml;ber hinaus wurden die Projektionen f&uuml;r das kommende Jahr zur&uuml;ckgenommen: 2017 stehen nun lediglich zwei Anhebungen auf der Agenda (vorher drei). 2018 wird weiterhin mit drei 25&nbsp;Bp-Schritten gerechnet &ndash; die Zielgr&ouml;sse f&uuml;r die Fed-Funds-Rate am Jahresende liegt aufgrund der Anpassungen in den Jahren 2016 und 2017 indes mit 1,875% deutlich unter der Juni-Erwartung von 2,375% (siehe Abb.).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank korrigiert seine Leitzinserwartungen weiter nach unten<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/assets.bantleon.com\/damfiles\/default\/news_analysen\/analysen\/2016\/2016-09-22\/fed-z-gert-noch-abb-c7acfd068a2cf765d3306d57df6c2fd3.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"275\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: Fed, BANTLEON<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Trend der zur&uuml;ckliegenden beiden Jahre setzt sich damit ungebrochen fort. Angesichts eines entt&auml;uschend schwachen BIP-Wachstums und immer neuer weltwirtschaftlicher Unsicherheitsquellen korrigierten die W&auml;hrungsh&uuml;ter ihre Erwartungen an den Leitzinspfad von Sitzung zu Sitzung nach unten. Vor zwei Jahren wurde f&uuml;r Ende dieses Jahres ein Leitzins von knapp 3,0% vorhergesagt &ndash; jetzt ist es gerade einmal noch ein Wert von 0,625% (vgl. Abb.).<\/p>\n<p> Ungeachtet dieser Erfahrungen sieht es aber danach aus, als ob die Fed dieses Mal Ernst macht und die Fed-Funds-Rate bis zum Jahresende noch einmal anhebt. Allein im offiziellen Statement zum gestrigen Zinsentscheid finden sich drei Aspekte, die darauf hindeuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Drei der zehn stimmberechtigten FOMC-Mit&shy;glie&shy;der sprachen sich gegen ein Stillhalten aus und forderten schon jetzt eine Anhebung der Leitzinsen. Eine derartige Dissonanz ist sehr selten. In den vergangen 30 Jahren kam das gerade drei Mal vor.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; W&auml;hrend im Juli-Statement noch davon die Rede war, dass die konjunkturellen Risiken abgenommen haben (aber fortbestehen), heisst es nun, die Risiken seien &raquo;in etwa ausgeglichen&laquo;.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Neu wurde der Satz eingef&uuml;gt, dass es &raquo;inzwischen mehr Argumente f&uuml;r eine Zinserh&ouml;hung gebe, wobei man aber zun&auml;chst noch weitere Best&auml;tigungen abwarten wolle&laquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jeder dieser Aspekte ist f&uuml;r sich genommen kein eindeutiger Hinweis auf eine bald bevorstehende Leitzinsanhebung. In der Summe geht von ihnen jedoch ein klares Signal aus, dass die Fed die Geldpolitik tats&auml;chlich schon bald straffen wird. Dar&uuml;ber hinaus ist aus den &raquo;Dots&laquo; abzulesen (den Punkt-Projek&shy;tio&shy;nen der FOMC-Mitglieder zu den Leitzinsniveaus am Ende des laufenden und der kommenden Jahre), dass nur drei der 17&nbsp;W&auml;hrungsh&uuml;ter mit keiner Anhebung in diesem Jahr rechnen. Schliesslich sind die von der Fed formulierten wichtigsten Bedingungen f&uuml;r eine Zinsanhebung eigentlich komplett erf&uuml;llt: Erstens ist der Arbeitsmarkt wieder auf Erholungskurs &ndash; der Einbruch des Stellensaldos im Mai stellt sich in der Nachbetrachtung eindeutig als statistischer Ausreisser dar. Zweitens zieht das Wirtschaftswachstum nach dem schwachen ersten Halbjahr erneut an. F&uuml;r das laufende Quartal deutet alles auf ein BIP-Wachstum von rund 3,0% hin (annualisiert gegen&uuml;ber dem Vorquartal).<\/p>\n<p> Sollten sich die zuletzt entt&auml;uschenden Konjunkturdaten &ndash; die ISM-Einkaufsmanagerindikatoren &ndash; wie von uns prognostiziert in den kommenden Monaten sp&uuml;rbar erholen, ist somit der Weg f&uuml;r eine Anhebung der Fed-Funds-Rate noch in diesem Jahr frei. Falls die Zahlen besonders stark ausfallen (z.B. kr&auml;ftige ISM-Anstiege und umfangreiche Stellenschaffungen) k&ouml;nnte es sogar schon beim n&auml;chsten FOMC-Treffen am 1.\/2.&nbsp;November so weit sein, auch wenn das genau eine Woche vor der Pr&auml;sidentschaftswahl w&auml;re. Janet Yellen hatte im Rahmen der gestrigen Pressekonferenz wiederholt darauf verwiesen, dass &Uuml;berlegungen zur Politik bei den Fed-Entscheidungen keine Rolle spielen.<\/p>\n<p> Als wahrscheinlicheren Zeitpunkt f&uuml;r den Zinsschritt erachten wir indes die Dezember-Sitzung. F&uuml;r die US-Anleihenm&auml;rkte, die einem derartigen Schritt nur eine knapp 70%-ige Wahrscheinlichkeit beimessen, sehen wir entsprechend Korrekturpotential.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie erwartet, hat die US-Notenbank die Leitzinsen gestern unver&auml;ndert belassen. In den Erl&auml;uterungen zum Zinsentscheid findet sich aber gleich eine Reihe von Hinweisen, die f&uuml;r eine baldige Zinserh&ouml;hung sprechen. 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