{"id":2315,"date":"2016-09-22T22:00:00","date_gmt":"2016-09-22T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/09\/22\/fokus-oelministertreffen-duerfte-ueberangebot-nicht-beenden\/"},"modified":"2016-09-22T22:00:00","modified_gmt":"2016-09-22T22:00:00","slug":"fokus-oelministertreffen-duerfte-ueberangebot-nicht-beenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/fokus-oelministertreffen-duerfte-ueberangebot-nicht-beenden\/","title":{"rendered":"Fokus: \u00d6lministertreffen d\u00fcrfte \u00dcberangebot nicht beenden"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Vor dem Treffen der OPEC-&Ouml;lminister mit Nichtkartellmitgliedern n&auml;chste Woche in Algier zeigen sich die &Ouml;lpreise nerv&ouml;s&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Raiffeisen : Economic Research Wochenausblick<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn die insgesamt volatilen Daten zu den USLagerbest&auml;nden j&uuml;ngst wieder in Richtung leichter Entspannung deuteten und der Iran zuletzt sogar Kooperationsbereitschaft zur Stabilisierung der &Ouml;lpreise signalisierte, reicht das bisher trotz Unterst&uuml;tzung durch einen schw&auml;chelnden USD nicht f&uuml;r einen Ausbruch aus dem seit einem Monat andauernden Seitw&auml;rtskanal. Wohl nicht zuletzt in Erinnerung an den gescheiterten ausserordentlichen &Ouml;lgipfel vom Fr&uuml;hjahr dieses Jahres, bleiben die Marktteilnehmer hinsichtlich des m&ouml;glichen Ausgangs des kommenden Treffens misstrauisch &ndash; eine Skepsis die wir f&uuml;r angebracht halten. Denn erstens sind die Signale aus Teheran widerspr&uuml;chlich und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit kann sich wortw&ouml;rtlich &uuml;ber Nacht wieder ins Gegenteil umkehren. Tatsache ist, dass der Iran weiterhin eine Ausweitung seiner Produktionsmenge von derzeit rund 3.6 Mio. Fass\/Tag auf &uuml;ber 4 Mio. anstrebt, was aber Erzfeind und OPEC-Dominator Saudi-Arabien verhindern will. Gleichzeitig w&uuml;rde von h&ouml;heren &Ouml;lpreisen vor allem das hochwertigere saudische &Ouml;l profitieren, da Riad gr&ouml;sseren Spielraum zur Rabattgew&auml;hrung gew&auml;nne. Dies wiederum liegt definitiv nicht im Interesse Teherans. Allen Absichtserkl&auml;rungen zum Trotz bleibt die Situation also verzwickt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Skepsis beruht zudem darauf, dass auch die restlichen OPEC-Mitglieder wenig Bereitschaft zu schmerzhaften Kompromissen zeigen d&uuml;rften. Denn angesichts anhaltend niedrigen &Ouml;lpreises produzieren die Mitgliedsstaaten auf Hochtouren um eingebrochene Margen aufzufangen: Mit fast 33.7 Mio. Fass\/Tag f&ouml;rderte das Kartell im August auf einem neuen Allzeithoch &ndash; alleine seit Jahresbeginn wurde die Produktion um t&auml;glich 745&#8217;000 Fass gesteigert. Damit die OPEC-Staaten angesichts klammer Haushaltskassen tats&auml;chlich den &Ouml;lhahn ein wenig zudrehen, m&uuml;ssten die &Ouml;lpreise in einem solchen Umfang steigen, dass die Erl&ouml;se insgesamt mindestens gleich bleiben, was aber wenig wahrscheinlich ist. Und wenn doch ist es angesichts des h&ouml;heren &Ouml;lpreises und somit wieder gestiegener Profitm&ouml;glichkeit nur eine Frage der Zeit, bis einzelne Mitglieder erneut mehr als die vereinbarten F&ouml;rderquote produzieren (einen Sanktionsmechanismus kennt die OPEC nicht). Mit dem Resultat, dass bald wieder alle &Ouml;lpumpen unter Volllast laufen w&uuml;rden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir erwarten daher entweder ein Scheitern des Treffens oder aber einen F&ouml;rdermenge-Kompromiss auf solch hohem Niveau, dass das aktuelle &Uuml;berangebot am &Ouml;lmarkt nicht massgeblich gemindert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber selbst f&uuml;r den unwahrscheinlichen Fall einer substantiellen und wirksamen Einigung d&uuml;rfte ein R&uuml;ckenwind f&uuml;r die &Ouml;lnotierungen nicht nachhaltig sein. Denn nach wie vor werden die US-Fracker das Z&uuml;nglein an der Waage bleiben. Dies indiziert auch die Anzahl der gebohrten aber nicht komplettierten Bohrl&ouml;cher (sogenannte DUCs: drilled but uncompleted wells), bei denen die &ouml;lf&uuml;hrenden Gesteinsschichten zwar bereits angebohrt wurden, das eigentliche Fracken und damit die &Ouml;lgewinnung aber noch nicht begann. Ein Prozess der nur wenige Tage ben&ouml;tigt und genau aus diesem Grund die Fracker zu sehr flexiblen &Ouml;lanbietern macht. Obwohl die Anzahl solcher DUCs seit dem H&ouml;chststand vom M&auml;rz etwas abgenommen hat, verharren sie auf hohem Niveau: Gab es anfangs 2014 noch rund 2&#8217;560 DUCs warteten zuletzt 4&#8217;120 angebohrte L&ouml;cher auf das Fracken. Mehr noch: das Verh&auml;ltnis zwischen DUCs und komplettierten Bohrl&ouml;chern hat zuletzt wieder deutlich zugenommen. Das bedeutet, dass jene Fracking-Unternehmen, welche den &Ouml;lpreiszerfall &uuml;berlebt haben, wieder vermehrt in Lauerstellung gehen, um im Falle anziehender &Ouml;lpreise umgehend mit Produktionsausweitungen zu reagieren. Gleichzeitig halten sie eine Sockelproduktion in den ergiebigsten F&ouml;rderregionen aufrecht, was sich dank markanter Effizienzsteigerung auch beim aktuellen Preisniveau als rentabel erweist. Damit d&uuml;rfte die &Ouml;lschwemme so oder so anhalten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-3877\" src=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/etfworld\/investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/23-09-16_Raf.png\" alt=\"23 09 16 Raf\" width=\"268\" height=\"234\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit einem wohl ohne nennenswerten Ergebnis endenden Treffen der &Ouml;lminister, auf Hochtouren produzierenden OPEC-Staaten sowie mit amerikanischen Frackern, die nur darauf warten, bei steigenden Preisen den Markt mit noch mehr &Ouml;l zu fluten, sehen wir weiterhin keine Anzeichen f&uuml;r eine baldige Entspannung bei den &Ouml;lnotierungen. Die Seitw&auml;rtsbewegung d&uuml;rfte somit vorerst andauern.<\/p>\n<p>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor dem Treffen der OPEC-&Ouml;lminister mit Nichtkartellmitgliedern n&auml;chste Woche in Algier zeigen sich die &Ouml;lpreise nerv&ouml;s&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3754,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[52],"tags":[84],"class_list":["post-2315","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-raiffeisen-kmu-pmi","tag-raiffeisen"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2315","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2315"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2315\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3754"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2315"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2315"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2315"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}