{"id":2350,"date":"2016-10-04T05:00:00","date_gmt":"2016-10-04T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/10\/04\/m-g-investments-armageddon-war-gestern-gruende-fuer-einen-langfristigen-optimismus\/"},"modified":"2016-10-04T05:00:00","modified_gmt":"2016-10-04T05:00:00","slug":"m-g-investments-armageddon-war-gestern-gruende-fuer-einen-langfristigen-optimismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/m-g-investments-armageddon-war-gestern-gruende-fuer-einen-langfristigen-optimismus\/","title":{"rendered":"M&#038;G Investments: Armageddon war gestern: Gr\u00fcnde f\u00fcr einen langfristigen Optimismus"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-meta\" style=\"text-align: justify;\">\n<div class=\"top-widget-area\">\n<aside id=\"drew_language_link_widget-2\" class=\"widget drew_language_link_widget\">\n<div class=\"inner\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Wenn Anleger Finanzwerte kaufen oder verkaufen, versuchen sie, wahrscheinliche Ergebnisse zu analysieren. Im Grunde dreht es sich um&#8230;<\/span><\/span><\/div>\n<\/aside><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<header class=\"entry-header\">\n<div class=\"entry-meta\">\n<div class=\"inner\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"byline\"><span class=\"byline\"><span class=\"byline\"><strong> Von<\/strong>&nbsp;<span class=\"byline\"><span class=\"author vcard\">Anthony Doyle<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span> <\/p>\n<div class=\"entry-title\">\n<hr \/>\n<p>Es ist entmutigend, sich die Nachrichten &uuml;ber die Weltwirtschaft anzuschauen. Fragen Sie einen &Ouml;konomen, was ihm oder ihr bei dem Wort &bdquo;Europa&ldquo; in den Sinn kommt, dann beinhaltet die Antwort wahrscheinlich &Uuml;berlegungen zu Negativzinsen, Deflation und Verschuldungssorgen. Viel besser wird es auch nicht, wenn man den Wirtschaftsausblick f&uuml;r die USA (&bdquo;die anstehenden Wahlen sind Anlass zur Besorgnis&ldquo;), Japan (&bdquo;die BoJ ist mit der Geldpolitik an ihre Grenzen gekommen&ldquo;), Gro&szlig;britannien (&bdquo;Gesch&auml;ftsklima und Verbrauchervertrauen werden durch den Brexit belastet&ldquo;) oder China (&bdquo;das Bankensystem k&ouml;nnte implodieren&ldquo;) anspricht. Es scheint, als g&auml;be es in dieser Zyklusphase wenig Anlass f&uuml;r Optimismus.<\/p><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div class=\"entry-title\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>Pessimismus ist in der menschlichen Psyche fest verankert. Das ist auch der Grund, weshalb Zeitungen mit <strong>alarmierenden Schlagzeilen<\/strong> Leser gewinnen. Seit Menschengedenken ist die Welt &uuml;bers&auml;t von apokalyptischen Vorhersagen wie Atomkrieg, Viren aus der Luft und dem Jahr-2000-Problem. Dass diese Vorhersagen nicht eingetroffen sind, bedeutet nicht, dass die gegenw&auml;rtigen Sorgen unbegr&uuml;ndet sind. Doch trotz all der Schwarzmalerei gibt es f&uuml;r die Zukunft der Weltwirtschaft auch Grund zum Optimismus.<\/p>\n<p>Niemals zuvor war die Welt so vernetzt wie heute. Das Internet ver&auml;ndert die Art und Weise, wie Menschen arbeiten, gestalten und Gedanken austauschen. Laut Sch&auml;tzungen haben 46% der Weltbev&ouml;lkerung mittlerweile von zu Hause Zugang zum Internet, im Jahr 2000 waren es nur 6,8%. Bis 2017 sollen etwa 3,4 Mrd. Menschen online sein.<\/p>\n<p>Ein vermehrter Zugang zum Internet ist insofern wichtig, als dass er sowohl in entwickelten als auch in aufstrebenden Volkswirtschaften zum Wirtschaftswachstum beitr&auml;gt. Das Internet f&ouml;rdert den Informationsfluss, Innovationen, Zugang zu Finanzkapital, Unternehmertum und Arbeitsverbesserungen. Daraus ergibt sich eine h&ouml;here Arbeitsproduktivit&auml;t sowie ein effizienterer Kapitaleinsatz. Laut eines Berichts mit dem Titel <strong><em>Value of Connectivity<\/em><\/strong> sch&auml;tzt man bei Deloitte, dass ein gr&ouml;&szlig;erer Internetzugang in der aufstrebenden Welt zu einem zus&auml;tzlichen BIP in H&ouml;he von 2,2 Billionen US-Dollar (dies entspricht der Wirtschaftsleistung Italiens) sowie zu mehr als 140 Millionen neuen Arbeitsstellen (dies entspricht fast der Gesamtbev&ouml;lkerung Russlands) f&uuml;hren k&ouml;nnte.<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2016\/10\/armageddon-DE.png\" alt=\"armageddon-DE\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-3596\" \/> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Erweiterung des Internetzugangs kann auch bei der Bek&auml;mpfung extremer Armut eine wichtige Rolle spielen. Nach <strong>Sch&auml;tzungen<\/strong> der Weltbank fiel im Jahr 2015 die Anzahl der Menschen, die weltweit in extremer Armut leben (weniger als 1,90 US-Dollar am Tag), auf unter 10% der Gesamtbev&ouml;lkerung. In den letzten 35 Jahren ging die Armutsquote signifikant zur&uuml;ck, was sich zeitlich mit dem st&auml;rker verbreiteten Internetzugang in der aufstrebenden Welt deckt. Entwicklungsl&auml;nder sind aufgrund ihres besseren demografischen Profils und zunehmenden Wohlstands der Unter- und Mittelschicht in der Lage, langfristig ein &uuml;berdurchschnittlich hohes Wirtschaftswachstum zu erzielen.<\/p>\n<p>Des Weiteren produziert das Internet einige Superreiche und damit einhergehend eine Vielzahl von ambitionierten philanthropischen Initiativen. Die Chan Zuckerberg Initiative (von Facebook) k&uuml;ndigte das Ziel an &bdquo;bis zum Ende des Jahrhunderts alle Krankheiten zu heilen, vorzubeugen und zu bew&auml;ltigen.&ldquo; Das Vorhaben ist ehrgeizig, aber die Ank&uuml;ndigung lenkt die Aufmerksamkeit darauf, wie Wissenschaftler mit vereinten Kr&auml;ften versuchen, immense Herausforderungen unter dem Banner der &bdquo;Grundlagenforschung&ldquo; mit Fokus auf dem Gewinn neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zu l&ouml;sen.<\/p>\n<p>Durch eine Ausrichtung auf die Grundlagenforschung ergaben sich vorteilhafte Aspekte wie die Entwicklung der Lasertechnologie, GPS, Multi-Touch-Displays und Suchmaschinen. Sie f&uuml;hrte auch zu der Entdeckung des ersten menschlichen Krebsgens. Dar&uuml;ber hinaus gibt es einen enormen wirtschaftlichen Nutzen. Das US National Institute of Health sch&auml;tzt, dass jeder Dollar, der f&uuml;r die Grundlagenforschung ausgegeben wird, einen Ertrag zwischen 10 US-Dollar bis &uuml;ber 80 US-Dollar einbringt. Wohlhabende Philanthropen wenden sich zusammen mir Regierungen vermehrt der Grundlagenforschung zu und etwaige Durchbr&uuml;che k&ouml;nnten den Lebensstandard f&uuml;r Milliarden Menschen auf der ganzen Welt verbessern. Neue Entdeckungen, neue Industrien, neue Jobs.<\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich ist es schwer, anhand des BIP zu messen, welchen Nutzen viele der technologischen Durchbr&uuml;che haben und haben werden. Das BIP ist konzipiert, um Dinge in Zahlen zu fassen, die zu einem bestimmten Marktpreis ausgetauscht wurden. Man kann damit nicht die Verbreitung von Ideen oder die Zunahme von Wissen einer Person messen, die zum ersten Mal auf Wikipedia zugreift, ebenso wenig wie die Zeit- und Kostenersparnis dadurch, dass man nicht zum Reiseb&uuml;ro fahren musste, um einen Flug zu buchen. Aufgrund der technologischen Innovation werden Produkte g&uuml;nstiger (oder sogar kostenlos), weshalb das BIP den Fortschritt der Weltwirtschaft wom&ouml;glich immer weniger zutreffend erfasst. Die L&uuml;cke zwischen dem, was gemessen werden kann und unseren tats&auml;chlichen Erfahrungswerten wird immer weiter auseinander gehen (lesen Sie zu diesem Thema auch das Interview mit Diane Coyle, Autorin von <strong><em>GDP: A Brief but Affectionate History<\/em><\/strong><em>).<\/em><\/p>\n<p>Die Vorteile durch das Internet, weltweit verbesserte Lebensstandards und m&ouml;gliche Durchbr&uuml;che in der Grundlagenforschung sollten ausreichen, um jeden einzelnen Marktteilnehmer zu kurieren, der des Armageddons &uuml;berdr&uuml;ssig ist. Vielleicht sind diese Entwicklungen kein Heilmittel f&uuml;r die Sorgen &uuml;ber die kurzfristigen Grenzen der Geldpolitik, sie lassen jedoch darauf schlie&szlig;en, dass viele Menschen auch weit in der Zukunft in Wohlstand leben werden.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p> <span class=\"posted-on\"><\/span><a href=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/deutsch\/2016\/09\/09\/mind-the-gap-die-bedeutung-historisch-niedriger-rueckflussquoten-fuer-hochzinsinvestoren\/?noredirect=de_DE\" id=\"dot-irecommendthis-3544\" class=\"dot-irecommendthis\" title=\"empfehlen Sie diese\"><span class=\"dot-irecommendthis-count\"><\/span><\/a>Quelle: BONDWorld.ch<\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/header>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Anleger Finanzwerte kaufen oder verkaufen, versuchen sie, wahrscheinliche Ergebnisse zu analysieren. 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