{"id":2352,"date":"2016-10-05T05:00:00","date_gmt":"2016-10-05T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/10\/05\/bantleon-das-auf-und-ab-der-eurozonen-konjunktur-geht-weiter\/"},"modified":"2016-10-05T05:00:00","modified_gmt":"2016-10-05T05:00:00","slug":"bantleon-das-auf-und-ab-der-eurozonen-konjunktur-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-das-auf-und-ab-der-eurozonen-konjunktur-geht-weiter\/","title":{"rendered":"Bantleon: Das Auf und Ab der Eurozonen-Konjunktur geht weiter"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">In der Eurozone wechseln sich in diesem Jahr Euphorie- und Angstwellen ab. So hat sich im September die Stimmung in der Industrie nach dem Brexit-Schock wieder erkennbar aufgehellt&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Von Dr. Daniel Hartmann &#8211; Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber auch dabei d&uuml;rfte es sich nur um ein Strohfeuer handeln. Das Potential an Quersch&uuml;ssen bleibt in den n&auml;chsten Monaten hoch. Obwohl der Wachstumsausblick damit kurzfristig durchwachsen ausf&auml;llt, halten wir mittelfristig an unseren vorsichtigen Optimismus f&uuml;r die Konjunktur der Eurozone fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Konjunkturausblick der Eurozone gilt es weiterhin auf Sicht zu fahren. Im Grunde sind nach wie vor alle Voraussetzungen f&uuml;r einen robusten Aufschwung gegeben: Die Wogen der Eurokrise haben sich gegl&auml;ttet, Unternehmen und Staaten k&ouml;nnen sich zu rekordniedrigen Zinsen verschulden, an s&auml;mtlichen Arbeits- und Immobilienm&auml;rkten geht es aufw&auml;rts und die Fiskalpolitik ist leicht expansiv ausgerichtet. In den vergangenen Monaten haben allerdings immer wieder Quersch&uuml;sse verhindert, dass sich die aufkeimenden Wachstumskr&auml;fte tats&auml;chlich richtig entfalten konnten. Mithin ist 2016 bislang ein Jahr der entt&auml;uschten Hoffnungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ende 2015 war zun&auml;chst alles auf Euphorie gepolt: Die Unternehmer- und Verbraucherstimmung war pr&auml;chtig und das Wachstum setzte Anfang 2016 zum Sprung &uuml;ber die 2,0%-Marke an. Bereits im Januar machten jedoch die China-Turbulenzen (Aktienkurseinbr&uuml;che, schwindendes Vertrauen in das chinesische Wachstumsmodell) alles zunichte. Hinzu kamen einige interne Probleme, allen voran in Frankreich (Streiks und Terroranschl&auml;ge). Im Fr&uuml;hsommer hatte sich dann jedoch die Lage wieder beruhigt. Die Zuversicht kehrte zur&uuml;ck und die Konjunkturbarometer setzten zum n&auml;chsten H&ouml;henflug an &ndash; der deutsche Einkaufsmanagerindex der Industrie erreichte etwa im Juni einen 2-j&auml;hrigen H&ouml;chststand. Doch auch dies erwies sich nur als Strohfeuer. Das Brexit-Votum kam einem Donnerschlag gleich. Ein Abgleiten Grossbritanniens in die Rezession und ein allgemeines Chaos in der EU schienen vorprogrammiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wie die Euphoriewellen haben sich bislang aber auch die Angstsch&uuml;be sehr schnell wieder verfl&uuml;chtigt. Der bef&uuml;rchtete Konjunktureinbruch in Grossbritannien ist &ndash; zumindest vorerst &ndash; ausgeblieben. Die Wirtschaft wuchs offensichtlich im 3.&nbsp;Quartal solide weiter. Der glimpfliche Verlauf hat in der Eurozone zu einem sp&uuml;rbaren Aufatmen gef&uuml;hrt, was sich im September in den Gesch&auml;ftsklimaumfragen zeigte. Der IFO-Index erholte sich nicht nur, sondern schoss regelrecht in die H&ouml;he. Auch in den meisten anderen Eurol&auml;ndern verbesserte sich die Stimmung deutlich. Ist damit endg&uuml;ltig die Basis f&uuml;r eine l&auml;nger anhaltende Wachstumsbelebung gelegt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leider ist nach wie vor von einem Zickzackkurs auszugehen, denn das Potential an St&ouml;rfeuern ist ungebrochen hoch. Dies zeigte in der vergangenen Woche exemplarisch die Panik um die Deutsche Bank, die bis ins Kanzleramt vordrang. Ungeachtet der j&uuml;ngsten Beruhigung bleibt die Lage im Bankensektor angespannt. In Italien stehen die Aufr&auml;umarbeiten erst am Anfang.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daneben liegt aber auch ein politisches Minenfeld voraus. Neben der Pr&auml;sidentschaftswahl in den USA ist f&uuml;r die Eurozone vor allem das Senatsreferendum in Italien relevant. &Auml;hnlich dem Brexit-Entscheid steht zu bef&uuml;rchten, dass die Zitterpartie bis zum Wahlabend (4. Dezember) anh&auml;lt. Ergibt die Abstimmung ein &raquo;Nein&laquo;, w&uuml;rde nicht nur eine Regierungskrise ins Haus stehen, sondern der gesamte italienische Reformprozess in Frage gestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz dieser ern&uuml;chternden Aussichten w&auml;re es aber voreilig, die Flinte ins Korn zu werfen. Zum einen sind jeweils marktfreundliche Ausg&auml;nge der politischen Abstimmungen immer noch m&ouml;glich. Zum anderen bietet das freundliche fundamentale Umfeld weiterhin ein Sicherheitsnetz. Es bedarf daher nach wie vor nur ein paar Monate ohne Sturm und Hagel, damit die Saat der konjunkturellen Belebung aufgeht.<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content-graphic\">\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/article><\/div>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Eurozone wechseln sich in diesem Jahr Euphorie- und Angstwellen ab. 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