{"id":2358,"date":"2016-10-07T05:00:00","date_gmt":"2016-10-07T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/10\/07\/kames-capital-japan-rueckkehr-zur-nullrendite\/"},"modified":"2016-10-07T05:00:00","modified_gmt":"2016-10-07T05:00:00","slug":"kames-capital-japan-rueckkehr-zur-nullrendite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/kames-capital-japan-rueckkehr-zur-nullrendite\/","title":{"rendered":"Kames Capital: Japan &#8211; R\u00fcckkehr zur Nullrendite"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Anleger m&uuml;ssen Anleihen aus Schwellenl&auml;ndern nach deren starker Performance im laufenden Jahr und wegen der mittlerweile restriktiveren &Auml;u&szlig;erungen seitens der US-Notenbank, die eine potenzielle Gefahr darstellen, mit Vorsicht genie&szlig;en, gibt Scott Fleming von Kames Capital zu bedenken&#8230;.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Scott Jamieson, Head of Multi-Asset Investing bei Kames Capital<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dahinter steht schlicht und ergreifend das Ziel, das Bankensystem zu st&uuml;tzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Regel (so auch vor der allgemeinen Finanzkrise) wir die Renditekurve vor einer Belebung des Wirtschaftswachstums steiler und umgekehrt (Grafik 1). Dabei ist zu beachten, dass nach der allgemeinen Finanzkrise &Auml;nderungen der Renditekurve und der Wirtschaft deutlich st&auml;rker &uuml;bereinstimmten. Da die Rhetorik der W&auml;hrungsh&uuml;ter derzeit mit Argusaugen beobachtet wird, kann eine aufw&auml;rts tendierende Renditekurve ebenfalls n&uuml;tzlich sein, um Vertrauen zu wecken, indem sie auf morgen vertr&ouml;stet. Eine flache Renditekurve verhei&szlig;t im Gegenzug deutlich weniger Gutes. Die f&uuml;hrenden Notenbanken bem&uuml;hen sich, mit ihrer Nullzinspolitik bzw. der Einf&uuml;hrung von Strafzinsen und der gleichzeitigen quantitativen Lockerung der Geldpolitik die Nachfrage anzukurbeln, indem sie Kredite billiger und leichter zug&auml;nglich machen. Dadurch haben sich die Renditekurven st&auml;rker abgeflacht als es ansonsten wohl der Fall gewesen w&auml;re. Diese flachen Kurven s&auml;en Zweifel &uuml;ber die wirtschaftlichen Aussichten, die sich im Allgemeinen in den sp&auml;ter vorgelegten Zahlen best&auml;tigt haben.&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-3892\" src=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/etfworld\/investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/07-10-16_1kam.png\" alt=\"07 10 16 1kam\" width=\"600\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/07-10-16_1kam.png 600w, https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/07-10-16_1kam-300x96.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Banken bauen darauf, kurzfristiges Geld auszuleihen und dieses langfristig zu vergeben. Je steiler die Renditekurve also nach oben tendiert, desto gr&ouml;&szlig;er ist die Marge f&uuml;r Banken. In einem Klima der quantitativen Lockerung und Nullzinspolitik werden die Renditekurven flacher und zehren somit an den Gewinnen von Banken, nicht zuletzt, weil die Notenbanken entlang der Kurve aktiv Anleihen kaufen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Renditekurve in Japan ist inzwischen negativ, was die F&auml;higkeit der Banken gef&auml;hrdet, normal zu funktionieren, und einen Schatten auf die wirtschaftlichen Aussichten des Landes wirft. Die BoJ ist an einem Punkt angelangt, an dem diese au&szlig;ergew&ouml;hnliche Geldpolitik mehr Probleme verursacht als sie l&ouml;st. Denn es macht keinen Sinn, die Kreditkosten zu senken, wenn dadurch der Mechanismus zur Weitergabe von Krediten, sprich das Bankensystem, geschw&auml;cht wird.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Zukunft wird die BoJ die laufende quantitative Lockerung bewusst anpassen, mit dem Ziel, eine steilere Renditekurve zu erreichen. Wie steil, ist bisher unklar. Gleichwohl ist die japanische Notenbank bem&uuml;ht sicherzustellen, dass die Rendite auf die zehnj&auml;hrige Staatsanleihe nicht unter null sinkt. Zuletzt markierte sie Ende Juli einen Tiefstand von minus 0,3%. Hierzu wird die BoJ m&ouml;glicherweise zehnj&auml;hrige Anleihen verkaufen und Anleihen aus dem k&uuml;rzeren Laufzeitenspektrum kaufen m&uuml;ssen. Das w&uuml;rde eine Umkehr der Operation Twist seitens der US-Notenbank Fed 1961 und 2011 bedeuten und wahrscheinlich zu einem Ende des jahrzehntelangen Abw&auml;rtstrends der Renditen im zehnj&auml;hrigen Spektrum f&uuml;hren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Abenomics (die Wirtschaftspolitik der Regierung Abe) wurde 2013 mit dem Ziel angesto&szlig;en, die Wirtschaftst&auml;tigkeit anzukurbeln und Japan durch eine nachhaltige Inflationsrate von 2% aus der Deflation zu befreien. Dabei sollte ein niedrigerer Wechselkurs als wichtiger Treiber fungieren. Der durch die Abenomics ausgel&ouml;ste dramatische W&auml;hrungsverfall lie&szlig; die Inflation im Mai auf 2014 auf 3,7% hochschnellen. Die j&uuml;ngsten Zahlen von Juli belegen jedoch, dass Japan erneut in die Deflation (0,5% j&auml;hrlich) gerutscht ist und der Yen wieder aufwertet.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-3893\" src=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/etfworld\/investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/07-10-16_2kam.png\" alt=\"07 10 16 2kam\" width=\"600\" height=\"184\" srcset=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/07-10-16_2kam.png 600w, https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/07-10-16_2kam-300x92.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/>&nbsp;<br \/> In der Regel sollte eine steile Renditekurve f&uuml;r die zugeh&ouml;rige W&auml;hrung schlecht sein. Die langfristigen Renditen spiegeln ein Inflationsrisiko wider, das durch die kurzfristigen Zinsen nicht ausgeglichen wird. Die W&auml;hrung wird wahrscheinlich als Ausdruck f&uuml;r den voraussichtlichen Kaufkraftverlust abwerten. Die Kontrolle der Renditekurve (YCC) sollte sich negativ auf die W&auml;hrung auswirken. In der Zeit nach der allgemeinen Finanzkrise haben sich aber viele (die meisten?) klassische Wechselbeziehungen nicht gehalten.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die W&auml;hrungsh&uuml;ter, die eine schw&auml;chere W&auml;hrung herbeisehnen, stehen vor der Herausforderung, dass Japan nach einer ausgeglichen Au&szlig;enwirtschaftsbilanz 2014 inzwischen wieder einen erheblichen Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss aufweist, der den Yen ohne Weiteres um zus&auml;tzliche 20% nach oben schicken k&ouml;nnte. &nbsp;Damit w&uuml;rde, sofern nicht bereits geschehen, das Ziel verfehlt, die Wirtschaftst&auml;tigkeit durch einen Abwertungswettlauf anzukurbeln. Die Einf&uuml;hrung der YCC verdeutlicht m&ouml;glicherweise zum ersten Mal, wie teuer das Festhalten an einer expansiven Lockerung und einer Nullzinspolitik &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum zu stehen kommt. Daher ist davon auszugehen, dass sich die au&szlig;ergew&ouml;hnliche Geldpolitik zumindest in Japan ihrem Ende zuneigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Au&szlig;erdem spricht einiges daf&uuml;r, dass die YCC letztendlich scheitern wird &#8211; genau wie jede andere vorangegangene politische Ma&szlig;nahme in Japan. Japan steht vor zahlreichen Herausforderungen, nicht zuletzt dem demographischen Druck einer alternden Bev&ouml;lkerung, die k&uuml;rzlich f&uuml;r Schlagzeilen sorgte: 27% der Japaner sind &uuml;ber 65. Die wirtschaftlichen Aussichten f&uuml;r Arbeitnehmer in Japan sind &auml;u&szlig;erst erfreulich und besser als in den meisten anderen Industriel&auml;ndern. Die Zahl der Arbeitnehmer entwickelt sich jedoch leider r&uuml;ckl&auml;ufig (minus 9% in den letzten zehn Jahren). Die Herbeif&uuml;hrung einer Rendite von unter null Prozent f&uuml;r zehnj&auml;hrige Anleihen entspricht bei Weitem nicht dem, was an Abhilfema&szlig;nahmen erforderlich ist. F&uuml;r Anleger war der Yen in schwierigen Zeiten ein sicherer Hafen. Daran wird die Kontrolle der Renditekurve nichts &auml;ndern.<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\" style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/div>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anleger m&uuml;ssen Anleihen aus Schwellenl&auml;ndern nach deren starker Performance im laufenden Jahr und wegen der mittlerweile restriktiveren &Auml;u&szlig;erungen seitens der US-Notenbank, die eine potenzielle Gefahr darstellen, mit Vorsicht genie&szlig;en, gibt Scott Fleming von Kames Capital zu bedenken&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3891,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-2358","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2358"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2358\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3891"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}