{"id":2368,"date":"2016-10-12T05:00:00","date_gmt":"2016-10-12T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/10\/12\/barings-zentralverwaltungswirtschaft\/"},"modified":"2016-10-12T05:00:00","modified_gmt":"2016-10-12T05:00:00","slug":"barings-zentralverwaltungswirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/barings-zentralverwaltungswirtschaft\/","title":{"rendered":"Barings : Zentralverwaltungswirtschaft"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-meta\" style=\"text-align: justify;\">\n<div class=\"top-widget-area\">\n<aside id=\"drew_language_link_widget-2\" class=\"widget drew_language_link_widget\">\n<div class=\"inner\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">In diesem Artikel erl&auml;utert Marino Valensise, Head of Global Multi Asset Group bei Barings, unsere aktuelle Investmentstrategie sowie die ihr zugrunde liegenden Gedanken&#8230;..<\/span><\/span><\/div>\n<\/aside><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<header class=\"entry-header\">\n<div class=\"entry-meta\">\n<div class=\"inner\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"byline\"><span class=\"byline\"><span class=\"byline\"><strong><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Marino Valensise, Head of Global Multi Asset Group bei Barings<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/span><\/span> <\/p>\n<div class=\"entry-title\">\n<hr \/>\n<div class=\"entry-content\"><strong>Genug ist genug<\/strong><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div class=\"entry-content\">Die Ma&szlig;nahmen der Zentralbanken verlieren allm&auml;hlich ihre Wirkung, da negative Nebeneffekte mittlerweile die m&ouml;glichen Vorteile &uuml;berschatten. Seit Anfang des Jahres weise ich in meinen monatlichen Mitteilungen auf diesen Kollateralschaden hin, doch erst jetzt, so scheint es f&uuml;r mich, ziehen die Entscheidungstr&auml;ger Bilanz aus der Situation und erkennen die Schwachstellen ihrer Vorgehensweise. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der erste Schwachpunkt liegt darin, dass das g&uuml;nstigere Geld der Wirtschaft effektiv schadet. Seit 2009 konzentrieren sich die wichtigsten Zentralbanken darauf, den &bdquo;Preis f&uuml;r Geld&ldquo; durch das Herabsetzen der Leitzinsen auf niedrigere Niveaus zu senken. Die Reduzierung der kurzfristigen Zinsen hatte allerdings eine Reihe unbeabsichtigter Folgen. Diese Folgen beinhalten ein Paradoxon: Niedrigere Zinsen und flachere Zinsstrukturkurven hatten negative Auswirkungen auf die Rentabilit&auml;t des Kreditgesch&auml;fts, da sie die Kreditvergabe f&uuml;r Banken unattraktiver machten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweitens muss auch der Transmissionsmechanismus der quantitativen Lockerungsma&szlig;nahmen infrage gestellt werden. Ziel der Staatsanleihek&auml;ufe durch die Zentralbanken war eine Freisetzung von Liquidit&auml;t, damit Banken Kapital in das gewerbliche Kreditgesch&auml;ft umschichten konnten. Der Effekt fiel jedoch schw&auml;cher aus als beabsichtigt und das Bankensystem gab die zus&auml;tzliche Liquidit&auml;t nicht so aggressiv weiter wie erwartet oder gew&uuml;nscht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die dritte Schwachstelle betrifft die Art und Weise, wie quantitative Lockerungsprogramme umgesetzt werden. Die Bilanzen der Zentralbanken wurden stark ausgeweitet und sollte diese Ausdehnung noch l&auml;nger fortbestehen, k&ouml;nnten die Zentralbanken den Gro&szlig;teil der entsprechend verf&uuml;gbaren Verm&ouml;genswerte absorbieren. Laut Prognose des IWF wird die Bank of Japan (BoJ) zwischen 2017 und 2018 an ihre &bdquo;Kapazit&auml;tsgrenzen&ldquo; sto&szlig;en. Gleicherma&szlig;en wird die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) irgendwann gezwungen sein, das Universum geeigneter Wertpapiere auszuweiten, damit ihr die verf&uuml;gbaren Verm&ouml;genswerte nicht ausgehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt noch viele andere negative, unbeabsichtigte Konsequenzen, darunter die Folgen f&uuml;r Versicherungsunternehmen und leistungsorientierte Pensionsfonds sowie die Probleme, die durch den fast unbegrenzten Zugang zu Krediten f&uuml;r Firmen verursacht wurden, die andernfalls bankrott w&auml;ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein neuer Fokus?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir werden bald eine Systemverschiebung weg von der Geldpolitik, deren Wirksamkeit ersch&ouml;pft ist, hin zu etwas anderem erleben. Was kommt als n&auml;chstes? Gibt es irgendwelche Optionen f&uuml;r Zentralbanken, bevor sie das Zepter an die Fiskalpolitik &uuml;bergeben?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Laufe der letzten Quartale verschob sich der Fokus der Zentralbanken in Richtung verschiedener Initiativen. Welchen Anreiz k&ouml;nnte man Banken bieten, damit sie sich an der Kreditvergabe beteiligen? Die Antwort ist eine Kombination aus einem einfachen Zugang zu Finanzierungen und g&uuml;nstigem Geld. Das erg&auml;nzende Kreditprogramm der BoJ und das<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">GLRG-II-Programm der EZB sind zwei wichtige Instrumente. Sie erm&ouml;glichen Banken, die bereit dazu sind, Kredite an Unternehmen und Privathaushalte weiterzugeben, einen Zugang zu Finanzmitteln zu &bdquo;g&uuml;nstigeren Konditionen als normal&ldquo;. Richtig strukturiert k&ouml;nnte ein solcher Ansatz einen strafferen Transmissionsmechanismus hervorbringen und eine echte Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Wirtschaft darstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein gro&szlig;es Problem<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r das Wirtschaftswachstum ist eine gesunde Dosis an Kreditwachstum notwendig. Niedrigere Zinsen und flachere Zinsstrukturkurven wirkten sich jedoch nachteilig auf die Rentabilit&auml;t der Kreditvergabe f&uuml;r Banken aus. Eine extrem lockere Geldpolitik sorgte ungewollt daf&uuml;r, dass die Kreditvergabe f&uuml;r Banken unattraktiver wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Japan sackte das Zinsniveau ab. Vielleicht war es jedoch das Abflachen der Renditekurve, das die Rentabilit&auml;t der Banken am st&auml;rksten strapazierte. Dem Chef der Bank of Japan, Kuroda, ist das durchaus bewusst. Er bezeichnete &bdquo;den &uuml;berm&auml;&szlig;igen R&uuml;ckgang und das Abflachen der Zinsstrukturkurve&ldquo; unl&auml;ngst als Problem. In einem Umfeld, in dem das Kreditgesch&auml;ft kaum noch rentabel ist, &uuml;berrascht es wenig, dass das Kreditwachstum von fast 4% im Vergleich zum Vorjahr auf knapp &uuml;ber 2% gefallen ist. Zwar sind die Banken liquide, aber das Verh&auml;ltnis von Krediten zu Einlagen ist mit 65% sehr niedrig, was verdeutlicht, dass die Banken aufgrund fehlender Ertragsaussichten nicht bereit dazu sind, Kapital zu riskieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie kann Japan also von einer Geldpolitik, die dem Nutzen der Banken entgegenwirkt, zu einer Politik &uuml;bergehen, die die Rentabilit&auml;t erh&ouml;ht?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Problem h&auml;ngt nur am Rande mit den niedrigen (und sogar negativen) Zinsen zusammen, die Banken f&uuml;r ihre Liquidit&auml;t erhalten. Die Guthaben in Yen, die die Stadtbanken und die gro&szlig;en regionalen Banken zu negativen Zinss&auml;tzen hinterlegt haben, sind &auml;u&szlig;erst gering. Das eigentliche Problem besteht darin, dass eine kurzfristige Kreditaufnahme und eine langfristige Kreditvergabe in einem Umfeld mit flacher Zinsstrukturkurve nicht nebeneinander funktionieren. Der Spread zwischen 10-j&auml;hrigen und 2-j&auml;hrigen japanischen Staatsanleihen ist in den letzten Jahren von 1,0% auf 0,1% abgesackt, was mitunter ein Ausl&ouml;ser f&uuml;r den Einbruch der Nettozinsmargen war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hilfe ist unterwegs<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erste Ma&szlig;nahme der BoJ, um das Leben der Banken zu erleichtern, wurde vor wenigen Monaten eingef&uuml;hrt. Japanische Banken erhielten einen gr&ouml;&szlig;eren und einfacheren Zugang zu der bestehenden US-Dollar-Finanzierungsfazilit&auml;t bei der BoJ. Zwar handelt es sich dabei nicht um eine revolution&auml;re Reform, dennoch brachte die Ma&szlig;nahme das Auslandskreditgesch&auml;ft sowie die Investitionsaktivit&auml;ten japanischer Banken wieder in Gang. Es war ein klares Signal daf&uuml;r, dass zuk&uuml;nftige politische Ma&szlig;nahmen den gestressten Bankensektor st&uuml;tzen w&uuml;rden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen der umfassenden Pr&uuml;fung der BoJ wurden Ende September zwei weitere unterst&uuml;tzenden Ma&szlig;nahmen angek&uuml;ndigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der ersten Ma&szlig;nahme handelt es sich um den unbedingten Unterst&uuml;tzungswillen f&uuml;r die Aktienkurse der Banken. Das Aktien-ETFProgramm mit einem Umfang von 6 Billionen Yen wird sich nun auf den TOPIX konzentrieren, dem der Gro&szlig;teil der Kapitalfl&uuml;sse zugutekommen wird. Die Gewichtung von Bankaktien ist im TOPIX h&ouml;her als im Nikkei, weshalb diese Aktien in Zukunft eine st&auml;rkere technische Unterst&uuml;tzung erhalten d&uuml;rften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweitens f&uuml;hrt die BoJ ein neues aggressives und ziemlich stark eingreifendes Instrument, definiert als &bdquo;Kurvenkontrolle&ldquo;, ein. Die traditionelle Geldpolitik sieht vor, dass die Zentralbank das kurze Ende der Zinskurve steuert. Die BoJ bekundete jetzt die Absicht, die Rendite 10-j&auml;hriger japanischer Staatsanleihen aktiv zu steuern und dabei eine Rendite von etwa 0% anzustreben. Es ist bewundernswert, wie sehr die BoJ die Steilheit der Renditekurve und die Rentabilit&auml;t im Kreditgesch&auml;ft durch eine h&ouml;here Nettozinsmarge wiederherstellen m&ouml;chte. Allerdings steht diese Politik im Widerspruch zu anderen Initiativen der BoJ, was einige Marktteilnehmer etwas perplex zur&uuml;ck l&auml;sst. Diese zus&auml;tzliche Manipulation der Anlagem&auml;rkte kann aus dieser Perspektive nur eine vor&uuml;bergehende Ma&szlig;nahme und keine L&ouml;sung f&uuml;r das &uuml;bergeordnete Problem sein. Doch obgleich die Vorgehensweise kontrovers ist, so ist sie doch ein klares Zeichen daf&uuml;r, dass eine flachere Renditekurve von der BoJ nicht toleriert wird und dass die Notenbank die Rentabilit&auml;t des gewerblichen Kreditgesch&auml;fts als wichtigen Aspekt betrachtet, den es zu sch&uuml;tzen gilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eine Anlagechance?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da Anleger die Existenzf&auml;higkeit der traditionellen Gesch&auml;ftsmodelle in einem Umfeld mit flacher Renditekurve infrage stellten, sackten die Aktienkurse japanischer Banken im Jahresverlauf 2016 stark ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Bewertungsniveau ist bei einem Kurs-Buchwert-Verh&auml;ltnis von etwa 0,4 niedrig. Wenn man sich auf eine solche Bewertungskennziffer verlassen m&ouml;chte, ist die Qualit&auml;t des Buchwerts entscheidend. Diesbez&uuml;glich k&ouml;nnen Anleger beruhigt sein, denn die B&uuml;cher japanischer Banken sind &bdquo;sauber&ldquo; und negative &Uuml;berraschungen auch zuk&uuml;nftig unwahrscheinlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein interessantes und attraktives Merkmal japanischer Banken ist der Cashflow, der j&auml;hrlich in Form von Dividenden und Aktienr&uuml;ckk&auml;ufen an die Investoren zur&uuml;ckflie&szlig;t. Gro&szlig;e Bankh&auml;user warten mit Kapitalstr&ouml;men zwischen 3,5% und 4,5% pro Jahr auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Hinblick auf die regulatorische Kapitalausstattung sind diese Unternehmen solide und viele von ihnen sind besser kapitalisiert als ihre internationalen Mitbewerber. Dennoch wartet der Markt auf eine Best&auml;tigung dar&uuml;ber, dass diese Solidit&auml;t auch nach den Eigenkapitalvorschriften der neuen Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich Bestand hat, die am Jahresende ver&ouml;ffentlicht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Hinblick auf das Gesch&auml;ft insgesamt sind japanische Banken heute internationaler und diversifizierter aufgestellt als noch vor einigen Jahren, was als Reaktion auf die schwache Sektorendynamik in Japan zu werten ist. Die internationale Kreditvergabe hat sich &uuml;ber die letzten f&uuml;nf Jahre mehr als verdoppelt und nimmt mittlerweile einen gro&szlig;en Marktanteil ein. Durch enorme Marktanteilsgewinne am globalen Syndizierungsmarkt steigen auch die Eink&uuml;nfte au&szlig;erhalb des Kreditgesch&auml;fts sowie verm&ouml;gensabh&auml;ngige Ertr&auml;ge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schwachstellen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem Umfeld, in dem die BoJ erfolgreich zu einer steileren Renditekurve beitr&auml;gt, k&ouml;nnte das Engagement von Banken bei japanischen Staatsanleihen als Risiko angesehen werden. Theoretisch k&ouml;nnte es zu hohen Verlusten bei langlaufenden japanischen Staatsanleihepositionen kommen. Da sich die Best&auml;nde japanischer Staatsanleihen in den letzten Jahren mehr als halbiert haben, stellt dies gl&uuml;cklicherweise kein Problem mehr dar. Das Engagement liegt mittlerweile nur noch bei den sichereren, k&uuml;rzeren Laufzeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Gefahr k&ouml;nnte von &Uuml;berkreuzbeteiligungen ausgehen, da sie bei Bankaktien prozyklische Verhaltensweisen verursachen k&ouml;nnen. Im Fall eines R&uuml;ckgangs am Aktienmarkt k&ouml;nnte die Entwicklung von Bankaktien aufgrund der Verflechtung mit anderen inl&auml;ndischen Banken und Unternehmen schw&auml;cheln. Das verursacht Verluste, vermindert Kapital und reduziert insgesamt die Kreditvergabeaktivit&auml;ten. Dieses Problem existiert zwar nach wie vor, allerdings haben gro&szlig;e Banken ihre &Uuml;berkreuzbeteiligungen in den letzten Jahren bereits um 20% reduziert und reduzieren sie auch weiterhin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die letzte Gefahr ist die Stagnation. Sollte die BoJ nicht in der Lage dazu sein, ein konstruktiveres Umfeld f&uuml;r Banken zu schaffen, dann werden die Aktien von Banken keine attraktiven Renditen abwerfen. Allerdings haben diese Aktien aufgrund der &uuml;beraus niedrigen Bewertungen meiner Auffassung nach auch kein allzu gro&szlig;es Verlustpotenzial.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz gesagt, ein &bdquo;Value-Trade wie aus dem Lehrbuch&ldquo;, von dem Anleger profitieren d&uuml;rften. Bis sich der Markt f&uuml;r Bankaktien dreht, m&uuml;ssen sich wertorientierte Investoren jedoch eventuell noch etwas l&auml;nger gedulden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein letztes Wort<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zentralbanken haben letztendlich die F&auml;higkeit, den Preis des Geldes, sowohl am kurzen als auch am langen Ende der Kurve, zu senken, ihre Bilanzen auszuweiten, verl&auml;sslichere Transmissionsmechanismen zu identifizieren, damit politische Ma&szlig;nahmen in der Realwirtschaft ankommen, und sie haben auch die M&ouml;glichkeit, wirtschaftliche Anreize f&uuml;r Kreditgeber zu schaffen. Sogar Janet Yellen scheint in ihrer Vorgehensweise interventionistischer zu werden. Sie sprach unl&auml;ngst dar&uuml;ber, dass die Fed unter bestimmten Bedingungen dem Beispiel der BoJ und der EZB folgen k&ouml;nnte und gegebenenfalls inl&auml;ndische Unternehmensanleihen und Aktien kaufen w&uuml;rde. All das hat den Beigeschmack einer Zentralverwaltungswirtschaft nach altem Vorbild: Eine Welt, in der Zentralbanken zu Hauptakteuren an bestimmten Anlagem&auml;rkten werden und dort die Preise bestimmen. Durch nichts, was in diesem Beitrag behandelt wurde, werden Zentralbanken das Problem der schleppenden Gesamtnachfrage beheben k&ouml;nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kuroda stellte fest, dass eine Monetarisierung von Haushaltsdefiziten &bdquo;nicht legal vorgenommen werden kann oder vorgenommen werden sollte&ldquo;. Die Bundesbank w&uuml;rde dieser Aussage zustimmen. Insofern sich die Situation nicht verbessert oder falls eine erneute Konjunkturabk&uuml;hlung eintritt, bin ich dennoch der Auffassung, dass Helikoptergeld in Kombination mit einem zielgerichteten Finanzplan die wirksamste L&ouml;sung f&uuml;r die Probleme darstellt, denen wir uns derzeit gegen&uuml;ber sehen.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<p> <span class=\"posted-on\"><\/span><a href=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/deutsch\/2016\/09\/09\/mind-the-gap-die-bedeutung-historisch-niedriger-rueckflussquoten-fuer-hochzinsinvestoren\/?noredirect=de_DE\" id=\"dot-irecommendthis-3544\" class=\"dot-irecommendthis\" title=\"empfehlen Sie diese\"><span class=\"dot-irecommendthis-count\"><\/span><\/a>Quelle: BONDWorld.ch<\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/header>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Artikel erl&auml;utert Marino Valensise, Head of Global Multi Asset Group bei Barings, unsere aktuelle Investmentstrategie sowie die ihr zugrunde liegenden Gedanken&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3898,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-2368","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2368","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2368"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2368\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3898"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2368"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2368"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2368"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}