{"id":2371,"date":"2016-10-13T05:00:00","date_gmt":"2016-10-13T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/10\/13\/bantleon-ezb-wird-den-geldhahn-nicht-so-schnell-zudrehen\/"},"modified":"2016-10-13T05:00:00","modified_gmt":"2016-10-13T05:00:00","slug":"bantleon-ezb-wird-den-geldhahn-nicht-so-schnell-zudrehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-ezb-wird-den-geldhahn-nicht-so-schnell-zudrehen\/","title":{"rendered":"Bantleon: EZB wird den Geldhahn nicht so schnell zudrehen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Eine unbest&auml;tigte Pressemeldung, wonach sich der EZB-Rat auf die schrittweise Reduktion der Anleihenk&auml;ufe um 10&nbsp;Mrd. EUR pro Monat verst&auml;ndigt habe, sorgt f&uuml;r Unruhe an den Finanzm&auml;rkten&#8230;.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span class=\"name\">Dr. Andreas A. Busch &nbsp;<\/span>Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genaugenommen ist aus der Meldung aber nichts Substantielles herauszulesen. Vor allem die entscheidende Frage, wann mit der R&uuml;ckf&uuml;hrung der K&auml;ufe begonnen werden soll, steht nach wie vor unbeantwortet im Raum. Nach unserer Einsch&auml;tzung wird das Ankaufprogramm zun&auml;chst noch einmal verl&auml;ngert, bevor das Tapering beginnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus Sicht der Finanzm&auml;rkte ist der US-Arbeitsmarktbericht f&uuml;r September rundum erfreulich ausgefallen. Die 156.000 neu geschaffenen Arbeitspl&auml;tze spiegeln einen ansehnlichen Besch&auml;ftigungsaufbau wider, der eine wichtige Voraussetzung f&uuml;r die Fortsetzung des aktuellen Wirtschaftsaufschwungs ist. Gleichzeitig waren die Zahlen nicht zu gut &ndash; von &Uuml;berhitzung kann bei diesem Stellensaldo keine Rede sein. Die leicht gestiegene Arbeitslosenquote zeigt vielmehr, dass nach wie vor kaum Engp&auml;sse am Arbeitsmarkt bestehen, die zu kr&auml;ftig steigenden L&ouml;hnen f&uuml;hren w&uuml;rden und damit ernsthafte Inflationsgefahren heraufbeschw&ouml;ren k&ouml;nnten. Fazit: Die Wirtschaft nimmt nach dem entt&auml;uschend schwachen 1.&nbsp;Halbjahr wieder Fahrt auf &ndash; f&uuml;r die Fed besteht trotzdem kein Grund zur Eile, die Zinsen schneller als bislang geplant anzuheben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interessanterweise ist es damit nicht die Fed, die &Auml;ngste vor einer Straffung der Geldpolitik sch&uuml;rt. Stattdessen f&auml;ngt die Europ&auml;ische Zentralbank an, hier Kopfzerbrechen zu bereiten. Wie ein Blitz schlug die Meldung ein, der EZB-Rat habe sich auf eine schrittweise R&uuml;ckf&uuml;hrung der Anleihenk&auml;ufe um 10&nbsp;Mrd. EUR pro Monat verst&auml;ndigt. Sowohl die Anleihen- als auch die Aktienm&auml;rkte kamen daraufhin in der vergangenen Woche unter Druck, wenngleich Erstere weitaus deutlicher litten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genaugenommen ist aus der knappen Pressemeldung &ndash; die sich auf nicht genannte Quellen beruft und die von der EZB keine Best&auml;tigung erfuhr &ndash; nicht viel Substantielles herauszulesen. Zwar wird zum ersten Mal von offizieller Seite ausgesprochen, dass die K&auml;ufe nicht schlagartig, sondern in Etappen von aktuell 80&nbsp;Mrd. EUR pro Monat auf null zur&uuml;ckgefahren werden. Davon war aber ohnehin auszugehen. Nicht zuletzt hatte es die Fed als Vorbild der EZB genauso gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dar&uuml;ber hinaus wird in der Meldung kein Wort &uuml;ber den Zeitpunkt des Taperings verloren. Das ist aber die eigentlich entscheidende Frage. Wann wird die EZB beginnen, den Stimulus zu reduzieren bzw. wie lange wird das Programm in seiner bisherigen Ausgestaltung weitergef&uuml;hrt? Bisher heisst es von offizieller Seite nur: mindestens bis M&auml;rz 2017.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zuletzt &uuml;berraschend freundlichen Konjunkturdaten sch&uuml;ren bei manchen Beobachtern die Erwartungen eines kr&auml;ftiger als bislang angenommenen Aufschwungs, sodass der monet&auml;re Stimulus bald reduziert werden k&ouml;nnte. Diese Schlussfolgerung ist in unseren Augen aber voreilig. So wird die EZB ungeachtet der zuletzt etwas robusteren Erholungsdynamik ihre Wachstumsprognose f&uuml;r das kommende Jahr leicht nach unten korrigieren m&uuml;ssen. Dar&uuml;ber hinaus halten wir wegen des nicht vorhandenen fundamentalen Teuerungsdrucks auch eine Reduktion der Inflationsprognose f&uuml;r wahrscheinlich. Die vom EZB-Rat angestrebte nachhaltige Korrektur bei der Teuerungsentwicklung ist damit nach wie vor nicht eingetreten. Entsprechend rechnen wir mit einer Fortsetzung der Anleihenk&auml;ufe im aktuellen Umfang von 80&nbsp;Mrd. EUR pro Monat bis mindestens September 2017 und erst danach mit einer schrittweisen R&uuml;ckf&uuml;hrung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles in allem sollten mithin von der EZB bis Herbst 2018 weitere 1.500 Mrd. EUR in die Finanzm&auml;rkte gepumpt werden. Zusammen mit dem freundlichen konjunkturellen Umfeld ist der Ausblick f&uuml;r die Aktienm&auml;rkte mithin einheitlich positiv. Die globalen Anleihenm&auml;rkte sehen sich zwar infolge der bevorstehenden Zinserh&ouml;hung durch die Fed einem gewissen Gegenwind ausgesetzt. Einen nachhaltigen Aufw&auml;rtstrend erwarten wir bei den Renditen in der Eurozone angesichts der anhaltenden Sch&uuml;tzenhilfe durch die EZB jedoch nicht.<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content-graphic\">\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/article><\/div>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine unbest&auml;tigte Pressemeldung, wonach sich der EZB-Rat auf die schrittweise Reduktion der Anleihenk&auml;ufe um 10&nbsp;Mrd. EUR pro Monat verst&auml;ndigt habe, sorgt f&uuml;r Unruhe an den Finanzm&auml;rkten&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3867,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[91],"class_list":["post-2371","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse","tag-bantleon-bank-ag"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2371"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2371\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3867"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}