{"id":2373,"date":"2016-10-14T06:00:00","date_gmt":"2016-10-14T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/10\/14\/maerkte-im-bann-der-politik\/"},"modified":"2016-10-14T06:00:00","modified_gmt":"2016-10-14T06:00:00","slug":"maerkte-im-bann-der-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/maerkte-im-bann-der-politik\/","title":{"rendered":"\u201eM\u00e4rkte im Bann der Politik\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Nach den Kommentaren der OPEC, wonach Saudi-Arabien und andere &Ouml;l-Exporteure willens w&auml;ren die F&ouml;rdermengen zu reduzieren,&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Von Stefan Scheurer Vice President, Global Capital Markets &amp; Thematic Research<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">und auch Russland Anzeichen erkennen l&auml;sst, sich an gemeinsamen Bem&uuml;hungen zur Limitierung der &Ouml;lproduktion zu beteiligen, stieg der &Ouml;lpreis der Sorte Brent auf &uuml;ber 53 US-Dollar pro Barrel &ndash; so hoch wie seit einem Jahr nicht mehr, was fast einer Preisverdopplung seit dem Tiefststand Mitte Januar diesen Jahres entspricht. Das Risikosentiment schien sich daraufhin gedreht zu haben: Aktienm&auml;rkte in Europa, den USA und in Asien notierten h&ouml;her, wie auch 10-j&auml;hrige Staatsanleihen der Industriestaaten, w&auml;hrend sich die Sektor-Rotation raus aus den defensiven Werten und rein in zyklische Werte (u.a. Banken) fortsetzte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W&auml;hrend ein gestiegener Risikoappetit der Marktteilnehmer auch in den kommenden Wochen anhalten k&ouml;nnte &ndash; insbesondere sollte der &Ouml;lpreis weiter anziehen und sich die Wachstumssignale verbessern &ndash; d&uuml;rften uns politische Risiken weiter besch&auml;ftigen, w&auml;hrend gleichzeitig die Spannungen im Bankensektor in absehbarer Zukunft nicht nachlassen sollten. Dies ist insbesondere evident in der stark gestiegenen Differenz (Spread) zwischen dem Libor und dem &bdquo;risikolosen&ldquo; OIS-Satz (Overnight Indexed Swap) bzw. der Rendite f&uuml;r den Dreimonats-Libor und der Rendite f&uuml;r USamerikanische Dreimonats-Schatzwechsel, die beide auch als Indikatoren f&uuml;r das Kreditrisiko auf dem Inter-bankenmarkt herangezogen werden k&ouml;nnen (siehe Grafik der Woche).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der gr&ouml;&szlig;er werdende Abstand von Donald Trump (37%) gegen&uuml;ber Hillary Clinton (46%) in der neuesten Umfrage zieht auch auf den W&auml;hrungsm&auml;rkten seine Kreise. So konnte unter anderem der mexikanische Peso gegen&uuml;ber dem US-Dollar zuletzt fast 3% zulegen. W&auml;hrend das britische Pfund nach den &Auml;u&szlig;erungen von Premierministerin Theresa May hinsichtlich eines &bdquo;harten Brexits&ldquo; deutliche Schw&auml;che zeigte, scheinen die &Uuml;bertragungseffekte auf die W&auml;hrungen der Emerging Markets derzeit limitiert, wenn gleich die chinesische Notenbank ihre Landesw&auml;hrung zu Beginn der Kalenderwoche, dem ersten Handelstag nach der einw&ouml;chigen &bdquo;Golden Week&ldquo;, bei 6,70 RMB zum US-Dollar fixierte &ndash; den niedrigsten Stand seit September 2010.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Konjunkturell scheinen in China die Abk&uuml;hlungsma&szlig;nahmen beim Immobilienmarkt zu greifen, so sind die Verk&auml;ufe w&auml;hrend der &bdquo;Golden Week&ldquo; in den 25 gr&ouml;&szlig;ten chinesischen St&auml;dten um &uuml;ber 40% zur&uuml;ckgegangen. In den USA konnte der Arbeitsmarkt im September zwar die Erwartungen nicht ganz erf&uuml;llen, dennoch befindet er sich weiter in einer robusten Verfassung, so dass die Fed-Fund Futures mittlerweile eine knapp 70%ige Wahrscheinlichkeit f&uuml;r eine Zinserh&ouml;hung im Dezember andeuten. Und w&auml;hrend die Industrieproduktion in der Eurozone positiv &uuml;berraschen konnte, scheint in Japan das Inflationsziel in weite Ferne zu r&uuml;cken, nachdem die Inflationserwartungen seitens der japanischen Unternehmen weiter r&uuml;ckl&auml;ufig sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die kommende Kalenderwoche beginnt in den USA u.a. mit dem Empire State Fr&uuml;hindikator der Federal Reserve Bank of New York, der zusammen mit dem Philly Fed Fr&uuml;hindikator (Do) einen ersten guten Eindruck geben sollte &uuml;ber die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten im Oktober. Daran anlehnend k&ouml;nnte auch das Beige Book, der Konjunkturbericht der USA, von Interesse sein (Mi). Eine leicht besser erwartete Industrieproduktion zusammen mit einer stabilen Kapazit&auml;tsauslastung (beide Mo) sowie leicht gestiegene Verbraucherpreise (Di) k&ouml;nnten die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r eine Zinserh&ouml;hung im Dezember weiter erh&ouml;hen. Aktuelle Immobilienmarktdaten im Laufe der Woche runden das US-Konjunkturbild ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Euroraum d&uuml;rfte neben den Verbraucherpreisen (Mo), der viertelj&auml;hrlichen Umfrage zum Kreditgesch&auml;ft der Banken (Bank Lending Survey, Di) sowie den Ergebnissen des Survey of Professional Forecasters der EZB (Fr), vor allem aber die EZB-Zinsentscheidung (Do) von Interesse sein. Grunds&auml;tzlich ist zwar ein sanfter R&uuml;ckzug der EZB aus den Anleihem&auml;rkten, d.h. eine allm&auml;hliche Drosselung des Kauftempos, eher zu erwarten als ein abruptes Ende ihrer quantitativen Lockerung (QE). Derzeit gibt es allerdings wenig Anlass f&uuml;r derartige &bdquo;Taper-Tr&auml;ume&ldquo;. Im Vereinigten K&ouml;nigreich sollte sich der Fokus auf die aktuellen Inflationsdaten (Di) sowie den Einzelhandelsums&auml;tzen (ex Autos) am Donnerstag richten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Asien richtet sich die Aufmerksamkeit der Investoren vor allem auf China. Am Mittwoch wird neben der Industrieproduktion, den Einzelhandelsums&auml;tzen sowie den Anlageinvestitionen f&uuml;r September auch das BIP-Wachstum f&uuml;r das dritte Quartal ver&ouml;ffentlicht. Marktteilnehmer erwarten ein reales Wirtschaftswachstum von 6,7%, wobei das Wachstum gem&auml;&szlig; unserem AllianzGI GDP Tracker derzeit eher bei etwa 4% liegen d&uuml;rfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der kommenden Kalenderwoche nimmt zudem die Q3-Berichtssaison Fahrt auf. Die Konsensus-Erwartungen sind seit Anfang des Jahres deutlich zur&uuml;ckgekommen: Gingen die Analysten anfangs von einem Gewinnwachstum von 10% gegen&uuml;ber Vorjahr f&uuml;r US-amerikanische und europ&auml;ische Unternehmen aus, liegt das erwartete Gewinnwachstum nun im negativen Bereich bei -1% in den USA bzw. -2% f&uuml;r Europa. Fast schon obligatorisch, d&uuml;rften die von den Unternehmen ausgewiesenen Gewinne die gesunkene Erwartungshaltung der Marktteilnehmer somit &uuml;bertreffen, wobei es fraglich ist, ob dies den Aktienm&auml;rkten weiteren Auftrieb geben d&uuml;rfte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den Kommentaren der OPEC, wonach Saudi-Arabien und andere &Ouml;l-Exporteure willens w&auml;ren die F&ouml;rdermengen zu reduzieren,&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3646,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[53],"tags":[80],"class_list":["post-2373","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allianz-g-i-die-woche-voraus","tag-allianz-gi"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2373","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2373"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2373\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3646"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2373"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2373"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2373"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}