{"id":2384,"date":"2016-10-19T05:00:00","date_gmt":"2016-10-19T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/10\/19\/bantleon-das-pflaenzchen-inflation-waechst-vorsichtig\/"},"modified":"2016-10-19T05:00:00","modified_gmt":"2016-10-19T05:00:00","slug":"bantleon-das-pflaenzchen-inflation-waechst-vorsichtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-das-pflaenzchen-inflation-waechst-vorsichtig\/","title":{"rendered":"Bantleon: Das Pfl\u00e4nzchen \u00bbInflation\u00ab w\u00e4chst vorsichtig"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Dank der seit Januar anziehenden Rohstoffpreise ist die globale Deflationswelle zu einem Ende gekommen&#8230;..<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Von Dr. Daniel Hartmann &#8211; Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die &uuml;brigen klassischen Inflationstreiber (L&ouml;hne und Konjunktur) sind bislang zwar noch nicht richtig aus den Startl&ouml;chern gekommen, aber auch hier d&uuml;rfte die Tendenz mittelfristig nach oben gerichtet sein. Die Basis f&uuml;r eine moderate Reflationierung in den n&auml;chsten Jahren ist damit gelegt, woraus gleichzeitig Gegenwind f&uuml;r die Anleihenm&auml;rkte resultiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>N&auml;hert sich die globale Deflationswelle dem Ende?<\/strong> Das fragen sich derzeit viele Investoren. Die vergangene Woche hat der aufkeimenden Inflationsangst neue Nahrung gegeben. So vermeldete China die erste positive Jahresrate der Erzeugerpreise seit 54 Monaten (+0,1% im September nach -0,8% im August). Gleichzeitig sprang in den USA die entsprechende Rate von &plusmn;0,0% auf +0,7%. Dazu korrespondiert die aktuelle &Ouml;lpreisentwicklung &ndash; ein Barrel kostete am vergangenen Montag zeitweilig mehr als 52 USD (Sorte Brent). In Grossbritannien treibt unterdessen die Abwertungswelle des britischen Pfundes (inzwischen -18% gegen&uuml;ber USD seit Ende Juni) die Inflationserwartungen in die H&ouml;he. Schliesslich stieg die deutsche Teuerungsrate im September von +0,4% auf +0,7% &ndash; immerhin ein 1&frac12;\u2011j&auml;hriger H&ouml;chststand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinter den weltweit anziehenden Inflationszahlen verbirgt sich bislang zumeist nicht mehr als der &Ouml;lpreiseffekt. Anders als 2014\/2015 hat das &raquo;schwarze Gold&laquo; im laufenden Jahr noch keinen Schw&auml;cheanfall erlitten. Mit dem Herausfallen der Basiseffekte aus dem Vorjahr ziehen die Teuerungsraten daher an. Immerhin bedeutet aber bereits das einen Fortschritt. Anfang des Jahres konnte sich noch kaum jemand einen nachhaltigen Aufw&auml;rtstrend beim &Ouml;lpreis vorstellen &ndash; zu gross schien die Angebotsschwemme (von den &raquo;Frackern&laquo;, dem Iran und generell der OPEC). Die j&uuml;ngste Erholung des &Ouml;lpreises legt nunmehr nahe, dass es doch zu einer Verschiebung zwischen Angebot (r&uuml;ckl&auml;ufig) und Nachfrage (anziehend) gekommen ist. Hierzu korrespondiert die Entwicklung bei anderen Rohstoffen, die sich ebenfalls verteuert haben. Die Metallpreise legten seit Jahresbeginn z.B. im Durchschnitt um 30% zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abgesehen von den Rohstoffen sucht man indes noch vergeblich nach Inflationstreibern. Das Wachstum der L&ouml;hne f&auml;llt weltweit gering aus. In der Eurozone war die Lohninflation Anfang 2016 sogar auf einen Tiefststand gesunken. In den USA besteht zwar ein Aufw&auml;rtstrend &ndash; angesichts des boomenden Arbeitsmarktes verl&auml;uft die Entwicklung aber entt&auml;uschend z&ouml;gerlich. Global d&auml;mpfend wirkt sich aus, dass neue Stellen vor allem in den schlechter bezahlten Dienstleistungssektoren geschaffen werden, w&auml;hrend die Industrie rationalisiert. Gleichzeitig verabschiedet sich zusehends die Baby-Boomer-Generation aus dem Erwerbsleben. Die sie ersetzenden j&uuml;ngeren Arbeitskr&auml;fte werden (im Durchschnitt) mit schlechter dotierten Vertr&auml;gen abgespeist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz dieser strukturellen Bremsfaktoren ist aber nicht zu leugnen, dass die Richtung des Lohnwachstums in den meisten L&auml;ndern &ndash; wenn auch flach &ndash; nach oben gerichtet ist. Selbst in Japan gibt es nach jahrelanger Stagnation erste Anzeichen f&uuml;r eine gewisse Belebung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Unternehmen waren in den vergangenen Jahren die Gewinner des niedrigen Kostendrucks. Gleichzeitig hatten sie allerdings auch wenig Spielraum, ihre Gewinnmargen auszudehnen &ndash; zu gross waren die weltweiten &Uuml;berkapazit&auml;ten nach der scharfen Rezession von 2008\/2009. Im achten Jahr der globalen Erholung beginnt sich aber auch hier allm&auml;hlich die L&uuml;cke zu schliessen. Dies gilt umso mehr, als wir unter anderem f&uuml;r die USA und die Eurozone 2017 mit Wachstumsraten rechnen, die das Produktionspotential leicht &uuml;bersteigen. Die Preis&uuml;berw&auml;lzungsspielr&auml;ume d&uuml;rften mithin zunehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fazit:<\/strong> Aktuell ist der fundamentale &ndash; von den L&ouml;hnen und der Konjunktur ausgehende &ndash; Preisdruck weltweit immer noch gering. Viele strukturelle Faktoren wirken &uuml;berdies zus&auml;tzlich d&auml;mpfend. Dessen ungeachtet d&uuml;rfte der Tiefpunkt der Deflationswelle inzwischen durchschritten und der Boden f&uuml;r eine flache Reflationierung in den n&auml;chsten Quartalen gelegt sein. Dies sorgt an den Anleihenm&auml;rkten f&uuml;r entsprechenden Gegenwind.<\/p>\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content-graphic\">\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/article>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dank der seit Januar anziehenden Rohstoffpreise ist die globale Deflationswelle zu einem Ende gekommen&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3806,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[91],"class_list":["post-2384","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse","tag-bantleon-bank-ag"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2384","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2384"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2384\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3806"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2384"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2384"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}