{"id":2415,"date":"2016-11-02T06:00:00","date_gmt":"2016-11-02T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/11\/02\/st-galler-kantonalbank-das-pfund-ist-das-opfer-des-brexit\/"},"modified":"2016-11-02T06:00:00","modified_gmt":"2016-11-02T06:00:00","slug":"st-galler-kantonalbank-das-pfund-ist-das-opfer-des-brexit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/st-galler-kantonalbank-das-pfund-ist-das-opfer-des-brexit\/","title":{"rendered":"St.Galler Kantonalbank : Das Pfund ist das Opfer des Brexit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das einst so stolze Britische Pfund ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Bei der Einf&uuml;hrung flexibler Wechselkurse 1972 musste f&uuml;r ein Pfund 10 Franken bezahlt werden&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Thomas Stucki ist CIO der St.Galler Kantonalbank<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">1980 waren es noch 4 Franken. 1992 fand George Soros das Pfund bei 2.50 Franken als &uuml;berbewertet und startete seine ber&uuml;hmte Spekulationsattacke gegen die Bank of England. Die Unsicherheit vor und vor allem nach der Brexit-Abstimmung Ende Juni hat den Kurs von 1.55 um weitere 20% auf noch 1.20 Franken gedr&uuml;ckt. Eine Trendwende f&uuml;r das Geld Ihrer Majest&auml;t ist nicht in Sicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Brexit hat bisher vor allem in den Medien und den politischen Diskussionen stattgefunden. Dies ist nicht verwunderlich, da Grossbritannien nach wie vor Mitglied der EU mit allen Rechten und Pflichten ist. Die bef&uuml;rchtete Abwanderung von Firmen von der Insel auf den Kontinent hat noch nicht stattgefunden. Ein solcher Schritt ist komplex und teuer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abwarten &hellip; Da macht es Sinn, zuerst einmal abzuwarten, wie der zuk&uuml;nftige Zugang zum EUBinnenmarkt aussehen wird. Zudem zeigt das Beispiel von Nissan oder der Entscheid f&uuml;r eine dritte Startbahn am Flughafen Heathrow, dass die britische Regierung bereit ist, mit Geld und Zugest&auml;ndnissen wichtige Wirtschaftszweige zu k&ouml;dern. Das Wachstum des BIP im dritten Quartal, dem ersten nach der Abstimmung, ist mit einem Plus von 0.5% gut ausgefallen und hat sich im Vergleich zu den Vorquartalen gehalten. &Uuml;berraschend stark war dabei das Plus von 1.6% bei den privaten Investitionen. Seit der Abstimmung haben die britischen Aktien 17% zugelegt. Dies liegt jedoch am schwachen Pfund und den damit verbundenen besseren Aussichten der Exportfirmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die wirtschaftlichen Konsequenzen des Brexit werden erst zum Tragen kommen, wenn der Austritt aus der EU effektiv eingereicht ist und das Bild der zuk&uuml;nftigen Zusammenarbeit zwischen dem K&ouml;nigreich und dem Kontinent klarer wird. Aus heutiger Sicht scheint die Regierung in London einen &#8220;harten&#8221; Brexit anzustreben. Sie ist bereit, den EU-Zugang der Beschr&auml;nkung der Personenfreiz&uuml;gigkeit zu opfern. Ob das politisches Pokern im Vorfeld der Verhandlungen mit der EU ist oder effektiv umgesetzt wird, wird sich in den n&auml;chsten zwei Jahren zeigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&hellip; verbessert die Aussichten f&uuml;r das Pfund nicht Die Unsicherheit ist Gift f&uuml;r das Vertrauen in die Britische W&auml;hrung, insbesondere wenn sich die Anzeichen f&uuml;r einen harten Brexit verdichten sollten. Dazu kommen &ouml;konomische Faktoren, welche gegen das Pfund sprechen. Die Bank of England betont bei jeder Gelegenheit, dass sie die erwarteten wirtschaftlichen Probleme mit einer sehr expansiven Geldpolitik abfedern will und bereit ist, die Zinsen weiter zu senken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Inflation in Grossbritannien ist innerhalb eines Jahrs von 0.7% auf 2.0% gestiegen. Durch den Kursverlust des Pfunds werden die Importg&uuml;ter noch teurer, was mit der Zeit mittels Preiserh&ouml;hungen an die Konsumenten weitergegeben wird. Tiefere Zinsen und h&ouml;here Inflation sind jedoch Belastungsfaktoren f&uuml;r die W&auml;hrung. Wer im n&auml;chsten Jahr gr&ouml;ssere Ausgaben in Pfund t&auml;tigen muss oder plant, nach England oder Schottland in die Ferien zu gehen, der kann mit dem Kauf des Pfunds ruhig noch zuwarten.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das einst so stolze Britische Pfund ist nur noch ein Schatten seiner selbst. 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